Beiträge von BettiFromDaBlock

    Ich lese immer wieder: Ich bin mit meinen Hunden x Kilometer gelaufen oder unsere Gassirunde hat x Kilometer.

    Habt ihr ne App oder einen Kilometerzähler bei euch? Oder guckt ihr die Strecken bei Google Maps an?

    Ich weiß immer nur die Zeit, aber habe keine Ahnung wie viel Kilometer wir eigentlich unterwegs sind.

    Google fit läuft bei mir eh immer. Früher mal runtastic.

    Aber da ging es nie um den Hund. Der läuft ja eh mehr.

    beim Mali, und anderen Rassen mit diesen Einsatzgebieten, ist das halt durchaus gewollt..

    wenn der Hund ein Gebäude nach Sprengstoff absuchen soll, um Menschenleben zu retten, dann ist es halt Mist, wenn der Hund nach 5 Minuten aufhört, weil ihm die Temperaturen gerade nicht passen.

    die Frage ist dann doch eher: Kippt der Mali nach diesen 5 Minuten anstrengender Tätigkeit bei zb 35 Grad um? Oder kann ein gesunder Mali das kurzfristig leisten ohne Schaden? (ich vermute jetzt mal letzteres). Ich glaube, es ging nicht darum, ob der Hund dann noch Bock hat.


    Und im Gegenzug hat man dann Hunde, die bei 25 Grad nach 500 Metern schon am Ende sind

    Sprengstoffspürhunde haben nicht alle die längste Lebenserwartung... Mein Ex ist Hundeführer der Bundeswehr. Die Hunde haben einen sehr harten (Auslands)Einsatz und auch viel Erschöpfung. Hat jetzt aber nix mit der Thematik Qualzucht zu tun. Aber sprang mir entgegen.

    Ich kann dein noch nicht aufgeben wollen verstehen. Ich bin vom Entscheidungstyp genauso. Also nicht entscheiden, wenn man komplett durch den Wind ist und sondern den Kopf wieder oben trägt.

    Ich stand ja vor derselben Entscheidung und bin dann für einen Monat mit Hund aufs Land. War eher für mich. Hatte keine Energie mehr und frisch vom eigenen Hund gebissen. Wollte sehen, ob der Hund sich da vollkommen "verändert". (hat er nicht ;) Dafür ich und die Situationsakzeptanz.

    Also ich kann es nachvollziehen. Auch kannst nur du sehen wie oft sie wirklich gerade gestresst ist. Und wieviel du gestresst bist.

    Sich von der Aggression des Hundes emotional abgrenzen war für mich auch ein mega Entwicklungsschritt. Bzw. hatte mein Gehirn nach Monaten Kapazität soviele Sachen gleichzeitig zu managen.

    Schilddrüse und Co. kann immer mit reinspielen.

    War sie vor der Scheinmutterschaft sehr entspannter? (ich hab hier auch Miss Extrem)

    Als ich zu Beginn von eurer Geschichte gelesen hatte, dachte ich noch cool/Neid der Hund ist draußen entspannt und drinnen kann man ja trainieren. Hätte ich auch lieber. Aber jetzt klingt es stressig ?

    Kann sie eigentlich draußen entspannen? Also wo rumliegen auf ner Decke oder ähnlich?

    Nimm dir vielleicht auch bißchen forumfrei für die Entscheidung.

    Meine Kann-Es-Sein-frage wäre: führe ich den Hund auch draußen/überall genug? Zwar funktioniert sie dort, aber vielleicht schon dort zu selbstständig, um nicht zu wissen welchen Job/Schutz du eigentlich für sie hast...

    Na ja, und deine Wg-Leidenschaft wird ein Problem bleiben. Plus so ein Hund wird dich sozial / in der Lebensfreiheit immer etwas einschränken. (Zweiter Punkt ist mein Panik-Muster.)

    Ganz ehrlich, deine Entscheidung. Und selbst die Entscheidung kannst du revidieren. Das Stresslevel des Hundes kann ich nicht aus den Zeilen lesen. Das ist deine Aufgabe zu beurteilen.

    Ich glaube ein Punkt ist auch wirklich den Hund im Moment so zu akzeptieren wie er ist und was er braucht. (dasselbe gilt auch für dich)

    Damit leben können, dass der Hund genauso bleibt. Muss nicht sein, aber das Loslassen vom Minimalwunsch...

    Ich verstehe sehr warum hier viele eher zur Abgabe tendieren. Gerade Zuhause nicht entspannen zu können, macht allen das Leben unheimlich schwer.

    Und für einen Menschenmensch wie dich, das Haus seit 5Monaten nicht mehr allein verlassen. Ihr habt beide gutes verdient.

    (übrigens eine interessante Aussage wenn die 5Personen WG schon zu klein ist, aber Off Topic...)

    Alles probieren ist nie möglich. Kann wie in menschlichen Beziehungen zur Eskalation führen. Dein Leben wird wilder statt ruhiger...

    Ist Bettys Formtief nach der Läufigkeit wieder vorbei?

    Die Scheinschwangerschaft erhöht auch ihre Aggressivität (aber das ist eher mein Problem und nicht ihres)

    Ist ja auch soviel was da reinspielt. Würde ich auf dem Mars wohnen, wäre das Formtief kaum spürbar... ihr selbst geht es seelisch / körperlich nicht schlechter (wenn ich ein wenig reduziere)

    Für mich ist es ein Unterschied außerhalb dieser Pushzeiten. Aber Ponyhof ist es nie dog-face-w-sunglasses

    Meine Hündin ist gerade ein wenig ausgelaufen (auf dem Bett), dabei waren wir eben draußen.

    Kann das mal passieren (weil sie draußen zu abgelenkt war sich komplett zu lösen) oder sollte ich gleich vermuten Blasenentzündung oder ähnliches?

    Also hier ist das in 8 Jahren noch nie passiert. Läufig ist sie nicht?

    Nein. Eher vor der Läufigkeit.

    Gabs bisher auch noch nicht hier.

    Dumme Frage, aber: was macht ihr mit euren Haaren wenn Passfotos (nach EU-Richtlinien) anstehen?

    Dafür das Passbilder immer den Ruf von „unvorteilhaften Verbrecherfotos“ haben, bekomme ich den Gesichtsausdruck wirklich nett hin und schaffe es sogar einigermaßen vorteilhaft auszusehen. Aber meine Haare sind die reinste Katastrophe, in echt sind sie schön/durchschnittlich - aber am Passfoto sind sie wahnsinnig matt, stumpf, gräulich (eigentlich sattes dunkelbraun ohne Grauanteil), frizzig, der Scheitel ist immer komisch oder verwackelt, und selbst frisch gekämmt stehen überall kleine Härchen ab.

    Meine einzige spontane Idee: beschwerenden conditioner auch in den Ansatz geben, über die Rundbürste nach innen föhnen und kurz vorher evtl nochmal mit dem Glätteisen (auch leicht nach innen gedreht) drübergehen. Danach noch evtl Haarspray oder m Silikonhaltiges Leave-in in in den Ansatz geben?

    Hilft das? Oder sehe ich dann nur aus als hätte ich speckige Haare und null Volumen?

    Gibt es andere Geheimtipps?

    Photoshop :ugly:

    Ansonsten mit Trockenshampoo kann man besser frisieren als mit frisch gewaschenen Haar.

    Betti wird zum Clown. Nachdem wir wegen Krankheit meinerseits zurückrudern mussten, hat sie ihre Nerven ein wenig gesammelt. Nun ist sie manchmal sehr stürmisch. Heute morgen als mein Wecker ging kam sie angerannt, aufs Bett gesprungen und sofort in Spieleposition. (Nein, sie spielt sonst nie oder springt aufs Bett) oder wenn sie ein Leckerlie bekommt, hüpft sie damit durch die Gegend. Sehr neu.

    Häufiger hat sie es ertragen andere (spielende) Hund in der Ferne zu sehen. Der ich stürme hin Drang und die Jadgposen sind noch da, aber ich konnte sie endlich auch mal mit Suchspielen ablenken oder nach Benennen weiterführen.

    Dafür ist sie aber auch sehr energisch teils drüber in anderen Momenten. Menschen sind seit Jahreswechsel definitiv wieder gruseliger.

    Was anders ist. Ich hab eine neue 20m Schleppleine und angefangen Betti mit dem Futterbeutel draußen zu beschäftigen. Sie soll den später mal suchen. Aktuell geht es aber nur beim Werfreiz oder eben drinnen. Es ist ein zweischneidiges Schwert. Sie braucht etwas um ihren Frust abzuarbeiten. Will rennen und jagen. Aber aufputschen stärkt ihren Jadgimpuls. (Die Raben wissen was ich meine)

    Zudem läuft sie jetzt öfter im Fuß bzw lockere Leine (ich muss sie kurz, sonst regelt sie uns den Weg frei). Betti weiß das sie das machen soll (das Prinzip hat sie kapiert), aber es strengt sie sehr an ihre Impulse zu kontrollieren. Sobald irgendwo ein Geräusch oder Geruch ist, will sie rennen. Dann drosselt sie sich selbst, dann wieder vor. Sie gibt sich Mühe, aber noch ist das alles zuviel für sie. Das führt denke ich aktuell zu vielen Ausrastern.

    Aber ich denke tatsächlich das „Toben“ tut ihr gut. Wenn ich dreimal werfe, ist es viel. (Vor allem weil sie im Modus dann auch mal gegen Bäume rennt) Nur die richtige Frequenz finden.

    Eine Schreckschraube wird sie immer bleiben. Das liegt bei uns in der Familie.

    Im Moment hab ich sehr positive Gefühle. Mal schauen was kommt...