Ich kann dein noch nicht aufgeben wollen verstehen. Ich bin vom Entscheidungstyp genauso. Also nicht entscheiden, wenn man komplett durch den Wind ist und sondern den Kopf wieder oben trägt.
Ich stand ja vor derselben Entscheidung und bin dann für einen Monat mit Hund aufs Land. War eher für mich. Hatte keine Energie mehr und frisch vom eigenen Hund gebissen. Wollte sehen, ob der Hund sich da vollkommen "verändert". (hat er nicht
Dafür ich und die Situationsakzeptanz.
Also ich kann es nachvollziehen. Auch kannst nur du sehen wie oft sie wirklich gerade gestresst ist. Und wieviel du gestresst bist.
Sich von der Aggression des Hundes emotional abgrenzen war für mich auch ein mega Entwicklungsschritt. Bzw. hatte mein Gehirn nach Monaten Kapazität soviele Sachen gleichzeitig zu managen.
Schilddrüse und Co. kann immer mit reinspielen.
War sie vor der Scheinmutterschaft sehr entspannter? (ich hab hier auch Miss Extrem)
Als ich zu Beginn von eurer Geschichte gelesen hatte, dachte ich noch cool/Neid der Hund ist draußen entspannt und drinnen kann man ja trainieren. Hätte ich auch lieber. Aber jetzt klingt es stressig ?
Kann sie eigentlich draußen entspannen? Also wo rumliegen auf ner Decke oder ähnlich?
Nimm dir vielleicht auch bißchen forumfrei für die Entscheidung.
Meine Kann-Es-Sein-frage wäre: führe ich den Hund auch draußen/überall genug? Zwar funktioniert sie dort, aber vielleicht schon dort zu selbstständig, um nicht zu wissen welchen Job/Schutz du eigentlich für sie hast...
Na ja, und deine Wg-Leidenschaft wird ein Problem bleiben. Plus so ein Hund wird dich sozial / in der Lebensfreiheit immer etwas einschränken. (Zweiter Punkt ist mein Panik-Muster.)
Ganz ehrlich, deine Entscheidung. Und selbst die Entscheidung kannst du revidieren. Das Stresslevel des Hundes kann ich nicht aus den Zeilen lesen. Das ist deine Aufgabe zu beurteilen.