Ich bin manchmal überrascht wie unbedarft manche Tierärzte und Helfer sind. Halten nicht richtig fest oder beugen sich über das Tier, sichern nicht mit Maulkorb. Dabei müsste unter der Situation doch mehr als genug gestresste Hunde vor den stehen. Kann immer etwas passieren.
Genau, und dann kommen wieder Forenbeiträge, dass der Hund so "brutal fixiert" worden sei, dass der Tierarzt wohl "Angst vor Hunden" hat, weil er drauf bestanden hat, dass der total harmlose Hasipupsi einen Maulkorb tragen sollte, usw.
Wie mans macht, ist es verkehrt. Eine Freundin von mir zieht pauschal jedem Hund einen Maulkorb über (außer die, die sie gut kennt), so lange an sie an ihm herum händelt. Das macht ALLE entspannter, außer die Besitzer. Die hupen rum, dass ihr armer Fiffi jetzt noch mehr Stress hätte. Mhmmh...
Hier ist es noch gar nicht erlaubt, dass man seinen Hund selbst hält. Da hat man Glück, wenn man mit ins Behandlungszimmer darf.
Ein Tierarzt hat das Recht sich zu schützen, dann sollen die Fluffybesitzer sich selbst beißen lassen.
Klar geht es 1000 mal gut und dann wieder nicht. Müssen die Beteiligten für sich entscheiden welches Risiko sie eingehen wollen. Aber die Gesundheit des Personals wäre mir wichtiger als motzende Besitzer. Diese Maulkorbabneigung in unserer Gesellschaft ist echt bescheuert. (ähnlich wie mit Fahrradhelmen)
Habe einfach schon die Erfahrung gemacht, dass manche Tierärzte nicht mit aggressiven oder sehr nervösen Hunden umgehen können. Und dann einfach so machen wollten wie mit jedem anderen. Werden auch erstaunt angeguckt, wenn der Hund gleich mit Maulkorb in die Praxis spaziert. Scheint wirklich nicht sehr normal zu sein.
Hundebesitzer können sich doch über alles aufregen. Kennen wir ja selbst alle.
In dem Fall hier ist ja nun klar, dass der Besitzer ab jetzt sichern und warnen sollte.
OT: Nur aus Interesse, gabs hier schon solche Forenbeiträge nach dem Motto Tierarzt war brutal zum Hund? Wäre mir noch nicht aufgefallen ?