Beiträge von BettiFromDaBlock

    Hat irgend jemand in der letzten Zeit ein Päckchen /Paket aus USA bekommen ? Gibt es da Versandprobleme Richtung Deutschland ?

    Ich glaube aus Deutschland nach USA darf man immer noch nur Pakete mit Aufschlag schicken ,aber wie ist das in die andere Richtung?

    Ich hatte ein Paket und ein Päckchen aus den USA (Portland u. Minnesota) gab keine Probleme. Päckchen hat 7 Tage gebraucht, Paket 9 Tage, lag aber am deutschen Zoll. Alles wie sonst auch, auch mitten in der Protest- und COVID-19-zeit..

    Findet ihr echt, dass man das nicht riecht? :sweet:

    Also vielleicht bin ich nur etwas pingelig aber in der Läufigkeit wasche ich die Hundedecken täglich und der Hund riecht auch definitiv strenger als sonst... :pfeif:

    Ich finde das nun nicht wahnsinnig schlimm aber ich bin dann auch froh wenn es vorbei ist :ugly:

    Bei uns riecht dann der ganze Hund etwa anders und dadurch auch Decken usw. Normalerweise riecht man Betti gar nicht, aber währenddessen bekommt sie einen Duft. Den muss ich anschließend auch von ihr runterwaschen...

    Ich weiß. Wir geben nicht auf und bleiben geduldig.

    Und weil wir gestern darüber geredet haben, der Vorführeffekt. Betti tut zwei Minuten Hundedinge und das im etwas belebten Park. Solche Tage streiche ich tatsächlich rot im Kalender an.

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    Eilinel

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    Wenn ich wo stehen blieb, egal wo, fing Betti an zu fiepen bis zum richtigen schreien, wachen und bekamm Panikhecheln/Gesicht, Unruhe und man konnte ihr Herz schlagen sehen.

    Wir üben sehr regelmäßig an einem Ort zu bleiben (je nachdem wie gestresst sie ist) und nichts passiert. Mittlerweile sucht sie dann Schutz auf/an mir und beobachtet/bewacht die Welt, Fiepen startet nach ein paar Minuten.

    Mit ihr irgendwo verweilen ist nicht entspannend, auch nicht für sie. Selbst im Nirgendwo mit allen Seiten geschützt. Aber daran arbeiten wir. Meine Freunde sind nach ein paar Minuten durchgestresst, wenn sie sich mal mit uns an den See trauen.

    Aber im Vergleich mit unseren Anfang sind wir weit gekommen. Nach fast anderthalb Jahren hat sie sich zum ersten Mal getraut in der Natur kurzzeitig abzulegen.

    BettiFromDaBlock

    Bei Betti ist ja noch die Frage: macht sie es nicht, weil sie keinen Bock drauf hat, oder macht sie es nicht, weil sie zu gestresst ist?

    Wenn sie wirklich ein Hund ist, der lieber zielgerichtet losläuft, dann ist das ihr "Hundeding". Wer keine Lust auf Schnüffeln hat, muss doch nicht. Auch Rennen ist ein Hundeding. Für dich natürlich blöd, weil du es ihr nicht so uneingeschränkt erlauben kannst.

    Öfter macht sie es aus Stress. Draußen ist halt gefährlich. (Sie musste sich ja eine Weile allein durch den Wald schlagen und Vorgeschichte unbekannt, eher Kellerlochleben) Und die Botenstoffe spielen da eine große Rolle im Tempowunsch.

    Allerdings zeigt sich auch beim Rennen über Stock und Stein sehr begeistert (beim Intervallcountdown der App ist sie voll dabei)

    Ob es nun trotzdem zum Stressabbau dient oder es einfach etwas ist indem sie gut ist, kann ich nicht sagen. Oft würde es auch ins Jagen umschlagen können, an der Schlepp z. B.

    Aber sie macht selten Dinge, die nicht dem Überleben/Schutz dienen. Außer ich bringe es ihr bei, was aber der Definition von "aus ihr" heraus widersprechen würde.

    Betti sollte vielleicht hierfür kein Beispiel sein. Mich hat der Hundedingebegriff immer mal im Forum getriggert.

    Stimmt, rennen kann auch ein Hundeding sein! Das finde ich gut zu erwähnen.

    BettiFromDaBlock

    Bei Lilly war es lange auch so, dass sie das „nicht konnte.“ Das mit den „Hundedingen“ ist eine Art entspannter bzw. spielerischer Auseinandersetzung mir der Umgebung, spielerisches Erkunden. Und auch mal Sinne und Nerven einfach baumeln lassen.

    Hunde, die draußen sofort angespannt sind und auf Habacht stehen - bzw. für die alles an Erkunden mit Ernst verbunden ist - machen das eher nicht. Wie gesagt, mit Lilly gehts auch nur, wenn wir in Bewegung sind und meistens mit ernsthaftem Hintergrund. Wenn wir uns irgendwo niederlassen ist sie sofort wieder im Habacht-Modus.

    Ja, genau. Ich muss die nächsten Jahre mit ihr lernen die Welt betrachten zu können.

    Aber da natürlich die Frage wie sehr versteift man sich darauf diesem Hundedinge ideal anzunähern oder akzeptiert das es noch andere Dinge gibt, die für uns eben nicht so typisch ideal sind.

    Aber es war gut hier mal die Antworten zu sehen. Wir sind ja nur ein Einzelschicksal. Die Allgemeinheit wird dies umsetzen können...

    Ich finde es einfacher die Frage andersrum zu beantworten. Keine Hundedinge sind für mich strammes Gehen von A nach B egal was um einen herum passiert, fixiertes Warten (Platz, bleib) und am anderen Ende der Skala steht für mich, freies Entfalten, Hund macht was er will.

    Meine Hündin ist total zielfixiert. Bei ihr sieht man wie es klackert im Kopf und sie merkt wo es hingehen könnte oder ein Weg nur eine Richtung hat, dann fokussiert sie sich auf das Ziel. Umwege, Anhalten zum Schnüffeln findet sie doof. Schnüffeln kann man im vorbeirennen. Ist ihr innerer Drang.

    Ich glaube eher ich würde gern lieber klassische Hundedinge machen.

    Danke für eure Beschreibungen!

    Für mich ist es allerdings schwierig warum manche Hundedinge akzeptierter sind, weil sie für uns entspannt erscheinen oder besser ins gesellschaftliche passen und die anderen weniger. Wahrscheinlich hänge ich mich deshalb etwas an dem Wort auf. Die Idee was damit gemeint sein könnte, dachte ich schon in die Richtung wie ihr das beschreibt.

    Heißt für mich allerdings mein Hund kann gar keine Hundedinge. Nur ernsthaft Nahrungjagen, Feinde vertreiben und schnell nach Hausen rennen. Aber das dachte ich mir schon fast.:???:

    Hallihallo,

    häufig finde ich in Threads zur Hundeerziehung die Aussage „verlange nicht ständig etwas vom Hund, lass ihn auch mal Hundedinge machen“ Ich gestehe, für mich ist dieser Begriff genauso schwammig wie die mythische Bindung. Klar hatte ich bereits entspannte Hunde, die ihr Ding gemacht haben. Aber gerade wenn man hier im Forum aufschlägt und Rat sucht, scheint der Hund da ja ein Problem mit zu haben.

    Fände es interessant von euch zu hören, was konkret ihr unter Hundedingen beim Spaziergang versteht. Was beinhaltet das?

    Territoriales Verhalten und Artgenossen vertreiben könnten ja auch natürliche Hundedinge sein. Was gehört für euch also dazu? Vielleicht helfen mir eure Definitionen den Begriff weniger negativ zu betrachten und dem ein oder anderen Ratsuchenden zu verstehen was damit gemeint ist. Ich sage schon einmal Danke vorab.

    Falls es bereits einen Thread zu dem Thema gibt, da war ich zu blöd ihn zu finden...