Beiträge von BettiFromDaBlock

    Das Geheimnis ist Erziehung.

    Der Bernhardiner den wir mal hatten hätte unter stetigem Zug das auch geschafft. Dazu kams aber nicht weil wir den Hund erziehen und die Leine nur als Alibi wo kein Freilauf möglich war nutzen

    Und wann ist kein Freilauf möglich? Genau: wenn ein Hund noch nicht so erzogen ist, daß er auf Abruf hört, weil er neu ist, oder noch nicht gut leinenführig ist, sich aber trotzdem bewegen können soll......

    Oder man lebt in der Stadt mit Leinenpflicht :denker:

    Das klingt nach einer schönen Entwicklung. Ein Hund, der sich selbst zurückzieht, wenn er braucht, ist gold wert. Gerade im Bezug auf die Alleinbleibeproblematik. Es klingt auch nach einem guten Hundeleben. (An Langeweile denke ich da nicht)

    Knabbern kann ja auch einfach ein Hobby sein. Schmerzen durch die PL habt ihr wahrscheinlich ausgeschlossen?

    Mein Tipp, gerade wenn dich das so unsicher macht und sich dadurch das "Problem" sehr groß anfühlt, schreib eine Art Tagebuch/Handynotiz wann, wo, wonach etwas angeknabbert wurde. Dadurch nimmst du die Emotion und deine Sorge heraus und kannst das Muster analysieren. Vielleicht bringt das mehr Licht in das Ganze.

    Ich glaube beim Kauen gehts dem Hund selten ums Schmecken. Der Mechanismus ist dem Hund vertraut und entspannt/beschäftigt/entstresst. Wie beim Daumenlutschen. (mein Hund lutscht lieber statt knabbern)

    Von daher wird sie das nehmen, was da lag. Kabel, Socken, Tapetenfetzen, Papier, Pflanzen, Flaschen usw. sind schon typische Opfer. crazy-dog-face

    Wohnt ihr aktuell ruhiger oder städtisch? Darf sie auch mal an die Schleppleine?

    Würde wahrscheinlich, wenn sie draußen entspannt ist, eine Runde größer gestalten. Je nachdem wie sie sich draußen verhält. Daran kannst du auch sehen, ob sie eher überfordert oder gelangweilt ist.

    Ich wäre aber unter der Voraussetzung Straßenhund ohne viel Vorerfahrung im Leben überrascht, wenn nach 3 Monaten da Langeweile einsetzt. Eher das ein eingeschränktes Hausleben ungewohnt ist und man nicht mehr hin kann wo man will.

    Um mitzukriegen wann der Hund etwas anstellt würde ich ein Auge darauf haben, wo er sich befindet. Ein Zerstörer wäre bei mir wahrscheinlich weniger in Versuchung allein durch die Gänge zu wandern. (aber das ruhige Alleinsein auf einem guten Platz würde ich bestätigen, hilft für später)

    Ansonsten Tauschhandel üben. Alternative unter Aufsicht. Und reagieren bevor der Hund sich was schnappt. Es gab hier auch im Forum eine gute Beschreibung wie man "Aus" positiv aufbauen kann.

    Wenn sie draußen gestresst wirkt, würde ich einen nur Pippimachtag einführen. Aber das musst du wissen. Weil 3x20 kriegen viele Hunde hin, je nach Umgebung. (bei meiner wars aus anderen Gründen dann zuviel)

    Knabbert sie mit Genuss oder ist das eher als hätte sie eine Mission zu erfüllen?

    Hat sie Kontakt zu Hunden? Kann sie mit anderen Hunden etwas anfangen?

    Frisst sie nur einmal oder zweimal am Tag? (soll auch Hunde geben, die wegen Hunger kauen)

    Es sind soviele Kleinigkeiten, die da beachtet werden könnten. Um da ein richtiges Bild zu bekommen.

    Das Profilbild ist goldig.

    du hast sie seit 3 Monaten, ich glaube da nicht an Unterbeschäftigung. Nach Alleinseinproblematik klingt es so auch nicht.

    Das scheint Spaß zu machen und sie weiß nicht das eure Dinge tabu sind. Es klingt ein wenig nach Junghund. Einen richtigen Abbruch habt ihr schon trainiert? („Aus“ oder wie auch immer) Also das sie danach nicht daran denkt das Ding anzugucken?

    Dinge wegräumen, Raum begrenzen, Alternativen zeigen. Das kann ja auch ein Knäul aus alten Socken von dir sein. Allerdings nur unter Aufsicht, wenn du es ihr gibst.

    Würde auch aufpassen sie nicht Überzubeschäftigen, sie erwartet dann öfter Action und wenn die nicht kommt, bespaßt sie sich selbst. Gammeltage gleich angewöhnen.

    Wo genau kam sie vorher her? (Hab ich im überfliegen nicht gefunden)

    Wenn sie nicht aus gut sozialisierten Umständen kommt,....

    Ich glaube das es manchmal etwas schwierig zu verstehen ist wie der konkrete Lernprozess beim Hund abläuft und warum wir (die Forummenschen) dir häufig sagen gar keinen Kontakt zulassen. Für dich als Mensch ist klar, Eltern kommen öfter, sind quasi Familie. Für deinen Hund allerdings nicht. Der kann nicht unterscheiden zwischen bei dem Besuch läuft es so, weil Familie und bei dem Besuch läuft es so, weil die nur dreimal im Jahr kommen. Der Trainingsablauf bei Besuch braucht ein immer gleiches Konzept.

    Wenn der Hund das irgendwann versteht, weiß er automatisch sich zurückzunehmen und kennt die Regeln.

    Aber das versteht er nicht innerhalb von ein paar Wochen.

    Zudem ist für deinen Hund noch nicht klar, was gemacht werden soll. Besuch bedeutet Aufregung (ob positiv oder negativ ist egal) und da fällt das neue Regeln anwenden noch viel schwerer. Wir alle wissen wie es ist, wenn wir sagen ab heute trinken wir nur noch Wasser und nichts gesüßtes mehr. Nur wissen wir wenigstens warum wir das machen. Der Hund nicht. Also braucht er häufiger die Information was er tun soll.

    Da das schwierig ist, vor allem wenn die süßen Getränke im Wohnzimmer sitzen und er sie sehen kann. In einem anderen Zimmer könnte der Hund sich dem Entzug stellen, Ruhe finden und ganz später vielleicht lernen neben der Cola zu liegen ohne in alte Muster zu fallen. Allerdings sobald mal wieder an der Brause genippt wurde, kann es sein, das es zum Rückfall kommt. Da braucht es wieder Struktur von null.

    Es würde euch beiden leichter fallen, wenn ein anderer Raum per Gitterabsperrung zur Verfügung stände. Du wirst auch bei dir merken wie es dich entspannt. Das der Hund unglücklich allein in dem Raum ist, passiert meistens im eigenen Kopf. Dem Hund nimmst du damit den Druck (aka Diabetesgefahr)


    Und ein Trainer vor Ort kann euch helfen, um die Lernprinzipien beim Hundetraining besser zu verstehen.

    Dein Bruder hat damit das Muster durchbrochen. Anderer Besuch klingelt, es entsteht "Tumult", weil du aufstehst und zur Tür gehst und der Hund muss/will die unbekannte Situation in Kontrolle bringen. Hund weiß da passiert gleich etwas. Bellen sagt ja unter anderem, hier übrigens bin ich und komm nicht zu nah usw.

    Als der Bruder schon da war, hast du die Situation ja angeführt. Ihr seid zusammen in die Wohnung, du hast die Begrüßung übernommen usw. Dazu wars auch eine Überraschung für den Hund, das kann später anders sein. Oft ist das erste mal Klingeln an der Türe nicht schlimm, bis Hund gelernt hat was passiert.

    Es macht auch oft einen Unterschied, wenn man mit einer Person zusammen reinkommt. Da hast du die Person eingeführt und sie ist dann weniger Gefahr. Der Hund vermutet zumindest du weißt was du tust.

    Sanft in die Arme beißen, kenne ich eher als Kontrolle und Regulation. Kann auch noch intensiver werden, wenn der Besuch mal wieder "wilder" wird. Genau in euerer Situation ist das nicht untypisch.

    Würde den Kontakt nicht zulassen. Aber meist fängt das schon früher an. Also der Hund beobachtet zum Beispiel den Besuch oder beschäftigt sich auffällig viel mit dem Besuch.

    Ihr macht euch allen das Leben leichter, wenn der Hund gar nicht erst in Versuchung kommt eueren Besuch kontrollieren zu dürfen. Der würde bei mir lernen Besuch hat nichts mit ihm zutun. Niemals.

    Wie funktioniert das Deckentraining?

    Bitte berichte!

    Wir drücken die Daumen und Pfoten für Euch!

    Also Blasenentzündung ist es keine. Sie hat auch seitdem keinen Harn mehr verloren.

    Leider hat sie trotz Antibiotika wieder einen Rückfall was die Mandelentzündung angeht.

    Ich hoffe echt, dass das alles bald vorbei ist

    Hat der Arzt eine Vermutung gehabt?

    Betti läuft auch manchmal nach, aber nicht so viel...

    Gute Besserung bei euch!

    Hundebetten kaufen kann ähnlich süchtig machen wie Schuhe oder Handtaschen oder Geschirre. Wir haben mittlerweile 4 verschiedene Modelle. Von daher probiert aus, die Wahrscheinlichkeit das demnächst noch eines dazu kommt, finde ich nicht gering |)

    Abziehbar oder gut putzbar ist definitiv von Vorteil..