Beiträge von BettiFromDaBlock

    Yuna einen fehler während des spielen gemacht hat

    Genau wegen dieser Formulierung sind wir ein wenig aufgebracht.

    Es war kein Fehler. Zum einen hast du nicht einmal gesehen was passiert ist, kannst den Trigger nicht einmal erkennen. Zweitens war aus dem Spiel längst etwas anderes geworden, ein Instinkt, der immer in Yuna steckt, wurde (wahrscheinlich) aktiviert. Im wilden Westen ganz natürlich, in unserer Welt verboten. Dieser natürliche Instinkt kann immer passieren, solange du nicht lesen kannst, wann er kommt und dann weit davor schon reagierst. Dafür wäre ein Trainerauge toll bzw. wichtig.

    Meine Hündin ist ja auch aus dem Tierheim und wurde als nett und aktiv beschrieben. Die ist super nett zu Dingen, die sie kennt. Aber joa aber auch panisch und reagiert dann eben wie ein Hund. Wusste das Tierheim eben nicht. Andere Umgebung, andere Trigger.

    Ich würde tatsächlich nicht darauf hören, was die Familie angeblich dem Tierheim gesagt hat. Bei dem Abgabealter könnte es auch gewesen sein, dass Yuna die Kids gehütet hat. Oder auch nicht. Aber bis du deinen Hund vollkommen einschätzen kannst dauert es länger. Gerade wenn er auch noch vom Bauernhof kommt, da wird meist nicht perfekt sozialisiert.

    Übrigens mal mit einem Trainer zu arbeiten bringt dich und Yuna voran. Das ist keine Bestrafung. Mit einem Hund aktiv zu arbeiten und zu lernen welche Sprache er spricht, das lässt euch wachsen. Da gibt es selbst nach Jahren der Hundehaltung immer neue Dinge, die ein Außenstehender mit euch teilen kann. Das ist was gutes.

    Ach ja, je nachdem wie in deinem Wohnort die Hundehalter vernetzt sind, kann es nach so einem Vorfall kommen, dass es sich rumspricht. Dann haben auch die anderen Halter ein Auge auf euch.

    Grundsätzlich kann ich mir schon vorstellen, dass es schwierig ist hier weiter zu schreiben, wenn viele so massiv reagieren (ich ja auch, und ist absolut verständlich).

    All diese gefährlichen Hunde aus den Nachrichten haben genauso angefangen. Die werden seltenst dazu geboren.

    Meine Hündin hat Lebensangst und würde deshalb nach vorn gehen. Kann nix dafür wie sie aufwuchs. Trotzdem ist sie ein potentiell gefährlicher Hund. Vor den ich andere schütze.

    Ich wundere mich bißchen warum du so ohne Zweifel bist, dass vorher noch nie was passiert ist. Du hast sie ein paar Monate und sie ist ein paar Jahre alt. Da kannst du doch schon aus Prinzip nicht alles wissen. :denker:

    Maulkorb ist keine schlimme Sache.

    Und ein Trainer wäre doch allein gut, damit du erfährst was passiert ist.

    Der Yorki kann übrigens lebenslang eingeschränkt sein. Körperlich. Und seelisch.

    Dein Hund kann auch einen neuen Skill im Hunde jagen gelernt haben.

    Nach so einer Sache gehört immer ein Blick vom Profi auf das Hund/Halterteam. Wenn der Hund beißt/attackiert, hat man selbst versagt. Weiß gar nicht warum das überhaupt angezweifelt werden kann.

    Als mein Hund von einem Labbi attackiert wurde, bin ich danach hin zur Besitzerin und habe mich erkundigt, ob es dem Labbi gut geht (der hatte nix, meine wurde ja von ihm überrascht angegriffen). Wieder zuhause musste ich feststellen, dass meine Hündin viel schwerer verletzt war als ich dachte, plötzlich überall Blut und dann wurde es teuer, mein Hund hat gelitten und und und.

    Die andere Hundehalterin hat sofort alle Rechnungen bezahlt. Ich habe nicht angezeigt. 4 Wochen später hat dieser „noch nie gebissen“ Hund einen anderen Kleinhund angefallen und schwer verletzt. Der Labbi gilt nun als gefährlich. Man, habe ich mein Nichtanzeigen bereut.

    Glaub mir, wenn man sieht was mit dem Hund dann angestellt wird, man ihn pflegt, er Panikattacken hat, dann ändert sich dein Blutdruck und natürlich ist man dann weniger nett. Das macht Panik und begründete Sorge einfach. Und dann bist du nicht mal einsichtig.

    Über deine letzte Antwort bin ich etwas entsetzt. Du hast den Hund seit 4 Monaten, nicht gesehen was passiert ist, dein Hund hat einen anderen schwer verletzt und bist der Meinung ihr bräuchtet keinen Trainer, der mal auswertet.

    Unglaublich.

    Vielleicht einfach mal reinversetzen, wenn dein Hund in der Situation des verletzten Tieres wäre. Empathie. Hoffe du bist nur selbst im Schock und siehst das noch.

    Also ich denke auch es wird in deiner Nähe noch den ein oder anderen Trainer geben, der mit einem Dobermann kann. Aber da muss man trotzdem hinschauen, welcher es ist.

    Allerdings muss ich dir noch einen Zahn ziehen. Als selbst schon von ihrem Hund Gebissene, da passiert nichts ausversehen. Selbst in absoluter Panik (hab einen Angsthund) oder im wilden Gerangel beim Rumschnappbeißen weiß der Hund was er gerade getan hat und womit er durchkommt.

    Ich hab mich auch lange davor gedrückt das zuzugeben. Er hat dir da null Respekt gezollt/vertrauen entgegen gebracht, im Sinne dass du da eingreifen durftest und es regeln kannst. Und war ja auch mehr als einmal.

    Ich bin grundsätzlich nicht so überzeugt von Trainern, da die ja auch nur nach Lehrbuch arbeiten, verstehe nicht so ganz warum man nicht einfach Anleitungen geben kann oder Bücher empfehlen und dann selbst daran arbeiten :ka:

    Das stimmt definitiv nicht. Da kann ich dich beruhigen. Gute Trainer arbeiten anhand jahrelanger Erfahrung, diversen Ansätzen dem Hund entsprechend und mit genauen Verhaltensanalysen des Hundehalters.

    Was spricht dagegen nicht sofort in einen Verein zu gehen? Verhalten, das nicht richtig trainiert wird, führt immer zur Steigerung und wird verfestigt.

    PS hättest du die guten Lehrbücher richtig analysieren können, hättest du nicht den Hauptanfängerfehler für Gebrauchshunde gemacht.

    Liebe TE, ich lese hier still und leise mit und möchte dir meinen vollen Respekt für dein Handeln und deine Einsicht zusprechen. Mein aktueller Hund hat zweimal in mein Bein getackert. Davon habe ich sowohl äußerliche als auch innerliche Narben. Selbst wenn man die Auslöser versteht, bekommt man nie das Vertrauen wie bei anderen Hunden zurück. Gerade bei so unsozialisierten Hunden.

    Ich allerdings habe einen kleinen Hund, bin mitte 30 und weiß dass ich keine Kids oder ähnliches in mein Leben einführen möchte. Meinem jüngeren Ich würde ich in deiner Situation wünschen stark genug zu sein, Entscheidungen für das eigene zukünftige Leben treffen zu können.

    Lass die Einschätzung des neuen Trainers und deine Erfahrungen plus Ziele zusammenfließen. Vielleicht kommen dadurch noch neue Optionen hinzu. Jede Entscheidung, die du triffst, ist die richtige. Hier sollte sich keiner rausnehmen zu urteilen. Austausch super. Aber es geht um dein Leben.

    Ich schick dir 3 von meinen noch übrig geblieben Nervenzellen. Berichte bitte vom Trainerbesuch.

    Ist das Knurren für euch spielerisch? Also normal für ihn?

    Meine Hütis "knurren", murren, bellen, erzählen... ich hab das auf dem Video nicht mal als Knurren für sich wahrgenommen. Für mich ist das im Video einfach ein erregter Hund in Erwartungshaltung. Das Knurren würde ich da nicht separat überbewerten.

    Deshalb hab ich gefragt. Es gibt einige Hunde, die das als normale Kommunikation haben. Meine fiept statt dem Knurren.