Beiträge von BettiFromDaBlock

    Es klingt als hätte Yuna keine guten Voraussetzungen im Lebensstart gehabt. Und mit Tierheimeinschätzungen nach 12 Tagen mit so einem Verhalten, das kommt eher von den Dingen, die davor passiert sind.

    Verarbeite erstmal auch für dich die neuen Erkenntnisse. Danach setzt du dein Supercape auf und führst Yuna mit viel Arbeit zu mehr Ruhe im Leben. Deine Emotionen musst du dabei allerdings weglassen. Das ist eine der größten Herausforderungen. Selbst Nerven aus Stahl zu behalten, wenn neben dir ein Hund ist, der sich wegen Überforderung/Überreizung selbst schadet und nicht runterkommt. Viel, viel Energie und Gelassenheit für die Aufgaben, die jetzt auf dich zukommen!

    Auch wenn es hart klingt, aber wer sagt denn, dass die Hündin nicht in 5 Jahren erkrankt und sich die Dinge dann eh ändern. Wir haben alle schon Fälle erlebt bei denen der Hund nicht 15 Jahre wurde.

    Ich war früher auch ein hopp oder top Mensch, aber wenn die beiden die nächsten 3 Jahre noch ein Team sind, kann man danach auch noch andere Entscheidungen treffen.

    Betreuung für einen Wochenendtrip kann man über den Zwinger lösen. So grausam es klingt, aber die Bundeswehr Hunde waren auch mal eine Woche oder mehr in großen Zwingern und wurden über die Ferne vom feriendientshabenden Hundeführer gefüttert. Alles andere wäre zu gefährlich gewesen.

    Das ist zwar nicht wie wir uns Hundehaltung vorstellen. Aber es gibt da schon Optionen.

    Will nur sagen, man muss nicht sofort entscheiden.

    Das klingt definitiv aufregend und aufschlussreich. Das wird dir bei deiner Entscheidung helfen.

    Zum Thema Zwinger. Ich war lange mit einem Hundeführer der Bundeswehr zusammen. Sein Hund musste auch im Zwinger untergebracht werden, auch im Garten meiner Mietwohnung. Tatsächlich war die Vermieterin da sehr entspannt und hat den Zwinger im Garten erlaubt. Das Ding war recht groß.

    Auf jeden Fall hat das unser Leben erleichtert. Und das der Hunde auch. Da würde ich definitiv drüber nachdenken, je nachdem wie deine Entscheidung mal fällt.

    Aber schön, wenn jemand dir mal sagt wie souverän du das machst.

    Nur Geduuuuuld. Da passieren soviele Schritte. Nach anderthalb Jahren gabs hier einen großen Sprung nach vorn (inklusive einiger Schritte zurück wie aktuell). Hier im Forum haben mir auch Leute gesagt, es gibt auch noch ein paar Jahre später positive Sprünge. Darauf hoffe ich jetzt (natürlich mit Training)

    Nach 3 Wochen weiß ein Hund noch kaum, dass er jetzt Zuhause ist. Wir sprechen uns in 6 Monaten nochmal ;)

    Ist sie draußen denn wirklich tiefenentspannt? Oder wie ein Rennflummi? Gerade bei diesen Rassen zeigt sich Unsicherheit gern mal mit eher nach vorne gehend und mit hektisch sein außerhalb der 4 Wände.

    Also vielleicht ist sie draußen auch unsicher, aber man merkt es ihr nicht an, weil sie eher ins jagen verfällt. Macht meine auch um Stress abzubauen, den sie draußen hat. Gibt es da außerhalb der Wohnung wirklich keine Veränderungen?

    Unterschiedliche Reaktionsstärken in der Wohnung kann dadurch erklärt werden, dass sie unterschiedlich viele Löffelchen zur Verfügung hat. Also ein Geräusch von gestern kann sie so verängstigt haben, dass der Stress (und auch der Hormon/Botenstoffabbau) mehrere Tage dauert. Dann ist sie einfach weniger gut eingestellt am nächsten Tag und reagiert noch stärker als normalerweise. Im Grunde hat jeder von uns so eine Art Stresskonto dass volllaufen kann. Je nachdem wie vorgestresst man ist, desto stärker reagiert man auf Störer.

    Hätte sie zum Beispiel an dem Tag auch draußen Stress gehabt, kann es abends stärker in der Wohnung auffallen.

    Bei uns wirken manche Dinge tagelang nach. Muss mir notieren was vorfiel, um zu merken wann ich weniger mache zur Erholung. Ein ständiges Auf und Ab bei einem unsicheren Hund ist relativ typisch.