Beiträge von BettiFromDaBlock

    Warum denn? (Habs nicht gehört). Was ist die Kernbotschaft?

    Ich kann dir nicht mal sagen was die Kernbotschaft war, glaube sowas in die Richtung „Hundehaltung als Menschenrecht“. Aber geht auch viel um Sozialverhalten von Wölfe vs Hund usw.

    Aber was er halt stark vertritt ist, wenn die Partnerschaft zwischen Hund und Mensch stimmt, dann jagt der Hund auch nicht, wenn er im Wald ist. Und so wenig wie möglich Leinenknast, je mehr Freiheiten desto besser. Und ganz wichtig ein miteinander leben, nicht nebeneinander her mit Hund.

    Das mit der harmonischen Partnerschaft funktioniert hier definitiv nicht. Meine braucht mindestens 21h am Tag Ruhe von mir.

    Er hat auch einige Vermutungen über Kampfhunde oder die Funktion von Hormonen (die sind nicht der Auslöser für Verhalten seiner Meinung nach, sondern Reaktionen) usw. gesagt, da würde ich gern die Studie dahinter lesen. Vielleicht war das Interview einfach thematisch recht groß und die Schlussfolgerungen mir nicht klar genug.

    Weiß nicht, ob das Buch da mehr erklärt.

    Vielleicht wars mir einfach zuviel Bindungsfeenstaub. Sowas hab ich einfach nicht in meinem Werkzeugkasten.

    Schaue gerade nebenbei "Warum braucht der Mensch den Hund" , schon in den ersten Minuten fühle ich mich bindungsunfähig und erkenne meine bescheidene Beziehung zum Felltier. Bin mir unsicher, ob ich bis zu Ende laufen lasse.

    Vielleicht hab ich auch eher einen Wolf als einen Hund :muede:

    Hat da jemand das Buch gelesen? Ist das wissenschaftlicher?

    Ganz wichtig. Knurren ist normale Kommunikation, die sollte man nie bestrafen. Oft wird Knurren aberzogen und der Hund reagiert dann eben ohne die nette Vorstufe...

    Einfache Problemlösung Kauknochen aka Ressource nicht einfach rumliegen lassen. Zu einem Zeitpunkt geben, immer unter Beobachtung weil Erstickungsgefahr und nach bestimmter Zeit durch Tausch durch dich wieder abnehmen. Du kennst ja jetzt den Auslöser.

    Wie lange ist denn der Hund schon da? Gerade Ressourcenproblematiken zeigen sich manchmal erst, wenn der Hund eine Weile angekommen ist.

    Der 12 jährige ist für den Hund nicht wie ein Erwachsener. (allein der Gang, die Hormone und sein Verhalten machen ihn für den Hund zum Kind) Von daher ist es nicht ungewöhnlich, dass der Hund da anders reagiert als bei dir. Es ist einfach deine Aufgabe das Futter zu verteilen und abzunehmen. In ein paar Jahren kann es dann auch der jüngere Sohn.

    Ich hab mir jetzt das C.A.T Interview angesehen.

    Also ich versteh da jetzt immer noch nicht was der Unterschied zu B.A.T. und auch zu jedem anderen positiven Training sein soll.

    Abgesehen davon, dass ich den Reiz selbst als Belohnung nutze :ka:.

    ich glaube genau das soll den Unterschied ausmachen. Wahrscheinlich kann da der Halter weniger versauen, weil der ja nicht aktiv handelt.

    Und es klang auch so als solle die natürliche friedliche Neugier des Hundes geweckt werden in Richtung „Reiz, den will ich kennenlernen“ ohne Hilfe vom Menschen zu brauchen. Ich hab mir so eine Art Resozialisation eingebildet. Bei BAT geht es doch eher Richtung aushalten können, Reiz ertragen und dabei entspannen oder umwenden plus dem Menschen und dessen Führung zu vertrauen?

    Ok, hab drüber geschlafen und es ist nicht viel hängen geblieben, weil das für den urbanen Alltag schwierig klang. Ich treffe hier auch definitiv 5Uhr morgens Hunde...

    Ich hab mir jetzt das C.A.T Interview angesehen.

    Das Prinzip dahinter kann ich schon nachvollziehen. Klingt auch schön im Training quasi nur daneben zu stehen (jedenfalls bei dem Baustein) Aber für einen Hund, der kaum generalisiert wahrscheinlich schwierig. Bei uns reichen da ja auch akustische Reize oder Fährten, um auszulösen. Ich kann mir keinen Ort vorstellen an dem mein Hund dazu nervlich in der Lage wäre. Den müsste man zuerst aufbauen. Und dann wäre es wieder ortsgebunden.

    In meiner Traumvorstellung würde ich den Hund auch gern helfen selbst gesunde soziale Entscheidungen zu treffen, aber bin mir unsicher...

    Ich habe gar keinen Spaß mehr am Spazieren gehen. Ich muss praktisch minütlich die Straßenseite wechseln oder große Bögen und Umwege laufen in der Stadt. Ich versuche ja ihn nicht in diese Situationen zu bringen, aber in Berlin ist es etwas schwierig Menschen zu vermeiden.

    mit dem richtigen Trainer, und ich hoffe einfach mal dass der Termin gut ist, wird das möglich sein. Aber ein Jahr Entwicklung in die Verbellrichtung, geht nicht innerhalb von zwei Wochen weg. Das wird Arbeit und für euch beide sehr anstrengend. Gerade das Timing zu finden bei Großstadtaction.

    Ich weiß ganz genau wie sich solche Gassigänge anfühlen. Ich habe das wahrscheinlich für die nächsten Jahre noch. Gerade zum Trainingsanfang musste ich 3Uhr nachts Gassigehen, um keinem Auslöser zu begegnen damit das Training nicht gestört wird.

    Ich würde das Training abwarten. Aber bis dahin kleine Brötchen backen, wenn andere Menschen geschockt reagieren plus schleunigst einen Maulkorb draufsetzen. Dann wäre vieles schon entspannter.

    Ich riskiere bei jedem Gassigang, dass mein Hund von jemanden gemeldet wird, würde ich meine so agieren lassen wie du deinen Dobi.

    Ich versteh nicht, warum dein Hund immer noch so unhöflich zu Menschen sein kann. Natürlich ist dieses offensive Verhalten eine Aggression.

    Diesen Gefährlichkeitstest machen wenige Hundetrainer, dafür muss man wirklich Erfahrung haben. Ich würde es definitiv machen lassen, wenn ich die Möglichkeit einer solchen Kompetenzeinschätzung hätte.

    Mit jedem Menschen, den dein Hund verbellt/stellt, hast du ihn genauso Auslösen lassen. Und da haben die Menschen, deinen Hund noch nicht mal bedroht. Trotzdem hat dein Hund die Unsicherheit, er müsste sich verteitigen. Du bringst ihn aktuell jeden Tag in diese Stresssituationen, vor denen du bei kompetenten Trainern warnst.

    Ich hoffe, die Beratungsstunde wird dir da die Augen öffnen. Viel Erfolg euch!