Beiträge von BettiFromDaBlock

    Hab mal wieder eine Frage zum Radeln (sorry |)).. aus verschiedenen Gründen (uA ziemlich überfüllte Bahnen :fear:) überlege ich ob es evtl klug wäre zur Arbeit zu radeln. Allerdings haben wir leider unser Pöbelproblem aktuell nur halbwegs im Griff und auch nur, wenn ich Jino ins Geschirr greife und ihn so vorbeiführe. Geht aufm Rad nicht sooo gut..

    Denkt ihr er (ca 28kg) kann mich (ca 72kg) vom Rad holen (er ist am Springer festgemacht) bzw mir das Rad wegziehen während der Fahrt, wenn er plötzlich versucht zur Seite zu springen oder ist meine Sorge da unbegründet?

    Nach den Gesetzen der Physik ist das natürlich möglich. Beim richtigen Absprung an der richtigen Stelle... Es zieht dich dann gegebenenfalls hinten weg, bei Schlamm oder Blättern geht es noch schneller. Kommt auch auf das Fahrtempo an.

    Aber ausschließen würde ich es nicht. Mein 10kg hat es zumindest geschafft...

    Kennt sich hier jemand mit Zeckenbissen aus? Ich hatte vor ca. 5 Monaten einen Biss, habe die Zecke noch leicht entfernen können aber seitdem einen kleinen roten Punkt an der Biss-Stelle. Hat ein bisschen gejuckt, ging dann aber nach ein paar Wochen. Die Stelle ist nie größer geworden.

    Jetzt fängt die Stelle wieder an zu jucken und der Rote Punkt ist immer noch da. Muss man sowas abklären machen oder kommt das einfach vor?

    Ich würde mal einen BlutTest auf Borreliose machen. Bei mir war nicht mal ein Punkt nach dem Entfernen. Wochen später hatte ich Erkältungssymptome, die nie weggingen und es stellte sich heraus es war Borreliose.

    Radfahrer wissen halt oft auch nicht, wie sie sich richtig verhalten sollen. Lieber langsam vorbei? Oder ist das dann provokant? Lieber schnell vorbei, dass man schnell wieder Platz macht? Lieber klingeln? Oder ist das dann unhöflich? Erschreckt sich da der Hund und läuft weg oder beißt?

    Meine Schwester fährt viel mit dem Rad und ist schon sooo oft angemault worden, obwohl sie wirklich aufpasst. Egal, wie man es macht, irgendwer findet es immer verkehrt.

    Genauso geht es mir auch. Ich sage halt Bescheid, dass ich gleich komme und werde dafür angemeckert.

    Und ich hab einen Hund und kenne mögliche Szenarien. :ka:

    Huh.

    Hallo erstmal!

    Also es kann schon sehr gut sein, dass ihr einen Angsthund mit Deprivation Syndrom habt. (habe ich auch)

    Am Anfang hat die Trainerin wahrscheinlich gehofft es wäre der Transportschock. Das haben auch einige und tauen dann auf.

    Bei einem Fall wie eurem (wenn die Analyse stimmt) dauert das Training Jahre und manches wird nie gehen.

    Geduld und Verständnis für auch die biologischen Grundlagen für das Verhalten sind notwendig (Verhaltenstierarzt zur Unterstützung ist gut)

    Was mich aber bei euch am meisten "triggert", ihr habt den Hund als eine Art WG aufgenommen? Das funktioniert mit einigen Hunden. Aber meine Hündin würde bei mehrern Bezugspersonen und dieser "Action" aka 3 lebende Lebewesen in der Wohnung auch Probleme haben.

    Solche Hunde brauchen Routine. Bei uns kann es Rückfalle geben nur weil ich eine Mütze aufsetze.

    Es ist ein seeeehr langes Geduldtraining. Ich bin gern jemand, der sagt man kann mit dem Hund lernen, aber überlegt dir, ob du (oder eine der Freundinnen) als Hauptbezugsperson damit leben kannst. Noch dazu habt ihr ja keine Ahnung wie euer Hund sich draußen verhält. Wohnt ihr ländlich?

    Deprivation bedeutet fehlende Verknüpfungen im Gehirn, die kann man meist auch nicht nachholen. Es fällt den Hunden schwer zu generalisieren. Man baut Mann mit Hut an einer Straße auf und es ist ok. Kommt der Mann von der andern Seite kanns wieder auf Null sein. Es ist auch eine Art "Lernbehinderung"

    Es gibt da sehr unterschiedliche Auswirkungen wie stark das ist.

    Ich finde es super wie ihr euch schnell einen Trainer geholt habt und dieser auch sagt "Geduld". Weiß aber nicht, ob ein solcher Hund zu jungen Mädels in eine WG sollte. Damit macht ihr euch vielleicht unglücklich. Alle 4.

    (ich bin auch nicht so "alt". Aber hab mich abgefunden, die nächsten Jahre nicht zu verreisen, weniger umzuziehen, kaum Besuch zu haben, den Hund nirgends fremd betreuen zu können und so weiter...)

    Solange Radfahrer, egal ob elektrifiziert oder nicht, ohne Klingel unterwegs sein dürfen, stellen sie eine erhebliche Gefahr für ältere und ganz junge Menschen sowie Hunde dar.

    Ich hatte da oft die Diskussion, weil viele Radfahrer denken es wäre verboten / nötigend zu klingeln. Deshalb würden sie nicht Bescheid geben.

    Wahrscheinlich gibt es genauso viele Hundehalter, die einem dann zuschreien "alter, was klingelst du da, die Hunden machen schon nichts" (allein wenn man zuruft bitte Hund ranrufen)

    So viel schneller sind E-Bikes gar nicht.

    Kommt drauf an, wo man wohnt. Unsere Strasse hat eine 16%-ige Steigung, da rauschen E-Bikes bergauf ungleich schneller vorbei als normale Radler.

    Abgesehen davon, dass das angestrengte Keuchen als Warnton fehlt.

    Ja, aber in Deutschland darf nur bis 25km/h vom Motor unterstützt plus natürlicher Schub. Im Wald bin ich auch mit 30km/h unterwegs.

    Klar, am Berg bekommen die mich dann. Aber ansonsten sind die Geschwindigkeiten für einen regelmäßigen Fahrer machbar. Und für Tiere genauso gefährlich.

    Bin mal fast über einen Dachs gefahren...

    Rücksicht und Aufklärung wäre in jedem Fall wichtig.