Beiträge von BettiFromDaBlock

    Zum Thema Maulkorb hab ich auch gleich eine Frage. Hat jemand diese Standard Maulkörbe öfters im Gebrauch? Ich hab mal welche für AT gekauft für den Fall eines Falles. Man weiß ja nie ob man sie brauchen wird. Kann man die irgendwie am Nasenrücken evtl selbst polstern damit es nicht nur aufliegt?

    https://www.google.de/search?q=maulk…470-15102M20470

    So einer wäre es.

    Meinst du die Plastikmaulkörbe wie Baskerville? (der Link zeigt ja diverses, je nachdem wie weit ich scrolle)

    Ich hab den mal mit Neopren gepolstert. (hübsch war anders) Mir wurde aber auch Schafsfell empfohlen. Außerdem habe ich den durch Hitze angenehm gebogen. Letztlich nutzen wir nun allerdings einen aus Leichtmetall mit Polsterung, den wir lieber mögen. Bzw. wechseln zwischen Maulkörben ab (wenn Betti phasenweise täglich tragen muss).

    Hi,

    es kann einfach sein, dass das Stresslevel aktuell so hoch ist, das selbst der vermeintlich leichte Alltag zuviel ist. Es pusht sich der Stress vom Tag davor zum nächsten Tag, und nächsten und... ohne richtige Erholung. (Cortisol und Co braucht teilweise Tag, um sich abzubauen, wenn nix neues draufkommt.)

    Meine Hündin hat zwar andere Voraussetzungen, allerdings musste ich auch erstmal 4 Tage Pippi im Garten und sonst nichts durchziehen, um ihr erstmal die Gehirnzellen abkühlen zu lassen.

    Hat meine Hündin ihr Stressgesicht (gilt auch bei positiven Stress) weiß ich, ich habe zuviel gemacht und der nächste Tag wird wieder runtergeschraubt. Manchmal sogar noch der nächste, nächste Tag.

    Hoffe ihr findet einen Trainer, der euch hilft eine Struktur aufzubauen.

    Ich bin zwar noch Anfängerin, aber schalte mich mal kurz dazu. Bei mir ist ja vor 2 Monaten Luna eingezogen, ebenfalls aus dem Tierschutz (Rumänien) und Luna ist nicht super ängstlich, aber schon auch sehr vorsichtig. In meinem Fragen-Thread hatte ich gefragt, ob ich Luna wohl mit zu einer (für Luna fremden) Freundin nehmen kann für ein komplettes Wochenendes (nach Gießen, sind 2 Std Autofahrt von hier) und da wurde mir gut zugeredet, dass man das ruhig ausprobieren könnte. Das würde ja der allgemeinen Meinung hier eher widersprechen, oder?

    In der vorgefallenen Situation war der Hund fremdbetreut bei ihr völlig Fremden (paar mal gesehen) in fremder Umgebung.

    Es ist definitiv ein Unterschied, ob ich als Person dabei bin und den Hund anleite oder er schon wieder nicht weiß, wo er ist und bei wem.

    Du sagst ja selbst, wenn es bei euren Trip schiefgeht, gehst du früher zurück und machst langsamer. Bzw baust du die Rückzugsräume überall auf. Das passierte hier nicht.

    Bei einem ängstlichen reaktiven Hund, wie bei der TE macht man sich mit zu schnell und zuviel schnell Narben ins Bein. Es gibt da gewaltige Unterschiede. Und in dem obigen Fall fängt es ja bereits an zu knallen. Kommt man da einmal an ist die Eskalationsstufe schnell höher und höher.

    Deshalb soll die TE ein, zwei Schritte zurück gehen, um den Hund besser kennenzulernen und als sichere Bezugsfunktion zu agieren. Offensichtlich gibt es ja KaboomPotential. Langsam machen bringt allen nur Vorteile.

    Jeder Hund braucht anderes Tempo und hat andere Hürden, Vorerfahrungen und Lebensbedingungen. Bei TS Hunden wird häufig zu schnell vorangegangen (hab ich auch gemacht) und manche Hunde zeigen das dann auch. Beim Auslöser würde ich auch eher einen Fachmann darauf gucken lassen. Angst kann anderes Training als Unsicherheit vor bestimmten Dingen benötigen....

    (Bin mir gerade unsicher, ob deine Hündin auch zum nach vorne gehen neigt.)

    Besuch generell kommt halt auf den Hund an. Dann mit Führung und Anleitung der Vertrauensperson. Da hab ich nicht unbedingt was dagegen. Mein Hund konnte es damals nicht (und jetzt ist sie easy peacy)

    Ich glaube allerdings 3 Monate ist nix in der Hundewelt. (wir Menschen sind immer so stressig im Abbarbeiten von ToDoListen) Sobald die Vertrauensperson funktioniert (dieses echte Vertrauen), können auch erst nach einem Jahr neue Situationen gestartet werden. Meine Hündin ist ja depriviert und kann nicht gut generalisieren. Heißt ich kann keine Sozialisation nachholen (was ja eh bestritten ist, auch wenn ich an die Macht des Gehirns glaube). Sobald ich eine Routine verändere (woanders schlafen zb) kommt sie ins Schwimmen. Egal wie oft wir schon woanders geschlafen haben. Die Gefahr ist fast wie beim ersten Mal. Aber, es gibt ja mich. Ihre Konstante, die soviele Konstanten mitnimmt/bietet, die sie braucht.

    Hunde sind da sehr unterschiedlich. Bei einem Hund, der nach vorne geht, und einem noch fremd ist, da würde ich immer langsam machen und vertrauen aufbauen. Einmal Zähne nutzen gelernt bedeutet halt echt lange Spaß damit...

    Wenn der eigene Hund das erste Mal ein solches Verhalten zeigt, ist man geschockt. Und muss sich neu sortieren. Schließlich muss nicht unbedingt Angst der Auslöser gewesen sein. Schreck, Unsicherheit, Kontrolle, andere Konflikte...

    Alleinebleiben lernen ist ein mega Faktor, wenn deine Hündin da jetzt schon gute Ansätze zeigt, belohne diese und baue das auf. Ich kann meine Hündin leichter mal 6h daheim lassen als sie zu jemanden geben.

    Und ansonsten sollte die Person, die dann betreuen soll einfach ein wenig Erfahrung haben. Speziell mit TSHunden bzw unbekannten Hunden, mit denen geht man anders um. Beachte die eigene Körpersprache, begrenzt Räume, sorgt für Rückzug usw.

    Die Hunde packen nach und nach ihre Köfferchen aus. Nach einem Jahr hatte ich ungefähr eine Ahnung wer da mit mit wohnt. Nach 2,5 Jahren tauchen noch neue Seiten auf.

    Passt auf euch auf! Durchatmen. Ihr habt Zeit.

    PS nur aus Erfahrung würde ich schon mal nach einem gut sitzenden Maulkorb schauen und den auftrainieren.

    Hey,

    ich habe eine angstaggressive Hündin. Und selbst nach 2,5 Jahren kann ich sie nur bei sehr wissenden Leuten betreuen lassen, die sich an bestimmte Regeln halten. Sowas wie, wenn jemand durch die Haustüre kommt, dann trifft er dort nicht auf den Hund. Sondern der Hund wird erst ruhig auf den Platz geführt bevor der Bewohner reinkommt...

    Was ich vor allem zu bedenken geben möchte, innerlich von 5 Wochen hat dein Hund wieviel Zeit mit deiner Freundin verbracht und wie genau gelernt ihr vertrauen zu können? Deine Hündin weiß nicht mal wer du bist und hatte in den letzten Wochen soviele Umbrüche und Veränderungen. Ich empfehle dir noch lamgsamer als Schneckentempo zu machen. Und ganz viel Routine. Kurze gleiche Strecke, reizarme Tage.

    Jetzt wo du weißt, dass deine Hündin nach vorne geht (einmal erlernt, wird es schnell die Hauptstrategie), ist es wichtig, dass du solche Situationen nicht erst enstehen lässt und ein verlässlicher Partner wirst, der sich auf die wichtigsten Dinge zum Start konzentriert. Ihr müsst euch beide erstmal lesen lernen bevor andere da mitmischen sollten.

    Du hattest doch irgendein Nahrungsergänzungsmittel gegeben neu, nicht? das kann bei Frauen auch den Zyklus durcheinanderbringen. Hatte das selber mal

    Nachdem es mit Mr Fred eine Magenkatastrophe gab sind wir seit ca. 3 Wochen ohne jegliche Zusätze unterwegs.

    Überlege, ob die OP vielleicht damit zutun hat.

    Gibt es grundsätzlich eine Bauernregel soviele Wochen drüber und man sollte mal gucken lassen? Bei mir selbst würde ich ja sofort gucken 🙈

    Ich finde es faszinierend wie eure Hündinnen während dieser Zeit ruhiger und fressunlustiger sind. Hier kommt der Name Läufigkeit vom ständigen Drang Aufzuspringen, Rauszugehen, Hibbeligkeit, Heulen und alles zu Fressen was nicht nagelfest ist. 😶

    Wir sind diesmal ein bißchen drüber und warten weiterhin auf die nächste. Ich finde es ja nett endlich über die alle 5 Monate Grenze zu sein. Gleichzeitig frage ich mich, ab wann zählt es als verdächtig spät? 🤔