Beiträge von BettiFromDaBlock

    Lalaland

    Ich hab dein Problem gar nicht richtig verstanden und musste dreimal lesen. 🙈

    Da ist jemand so nett und schreibt vorsorglich, wie das Wetter ist.

    Wenn man dann keine Lust hat, dann sagt man ab oder geht nur ne halbe Stunde zur Regenfreienzeit hin. Je nachdem wie gern man die Gesellschaft der Anwesenden hat.

    Das ist genauso, wie wenn mir jemand schreibt im Lokal wird geraucht. Die Info ist nett und lässt mir die Wahl.

    Ich mag Outdoorfeiern bei fast jedem Wetter. Haben auch schon im Winter draußen am Lagerfeuer gesessen. Und zu Coronazeiten ist mir das noch lieber.

    Das klingt heftig. Gute Erholung auch dir.

    Grundsätzlich müsste man jetzt erstmal sehen, was das Windspiel nun gegebenenfalls verknüpft haben könnte. Deinen Fall, den Hund, den Wald etc. Manche Hunde sind mega robust, andere nicht.

    Meine Hündin ist ja von Natur aus panisch, aber nach Hundeangriffen (die ich abwehre) business as usual.

    Ich würde versuchen deine Nerven zu normalisieren und peu a peu gucken wie du alles von vorne Aufbauen kannst. Je nachdem was der Hund dann für ein Problem hat, kann man dran arbeiten. Zuerst einmal bietest du ihr nun Schutz und Normalität. Du selbst kannst durch deine Ausstrahlung viel beeinflussen. Möglicherweise ist sie robust ✊

    Hashtag hyperdog hat fast 40.000 Einträge und Milan nutzt den Begriff auch. Von daher überrascht mich das nicht. Es gibt anscheinend auch Hyperrassen laut Internet 🙈

    Aber finde es beim Hund echt schwierig, weil es für mich davon ausgeht, das Grundmotiv wäre stehts positiv. Dabei wird ja gerade bei den Hyperhunden der Stress übersehen, die bekommt man ja nie müde. 🙃

    Ich nutze hyper als Zustandsbeschreibung, wenn ich richtig drüber bin nach einem guten Abend, meinen Schlüssel beim Lachen in einem Beet verliere und Taxifahrer mit mir zusammen suchen. Aufgehypt weil super Typ, vorm Date.

    Oder als der Ex meiner Freundin in meine Wohnung eingebrochen ist und das Gefühl danach voll drüber war. Ähnlich wie hysterisch.

    Der Kontext scheint bei mir wichtig zu sein 🙈

    Ist „hyper“ ein Modewort, für das ich zu alt bin? :???:

    Ich les das hier immer öfter und kann nicht wirklich was damit anfangen. :emoticons_look:

    Ich nutze das schon seit Jahren. Manchmal sind englische Wörter einfach passender.

    Höre aber keine Kids das Wort benutzen 😎

    Edit. Bei Hunden benutze ich das nicht. Aber in der englischen Literatur ist das häufiger im Gebrauch. Wahrscheinlich auch auf TikTok

    Hier ist die Diskussion, ob positiver oder aversiver Abbruch. Vielleicht hilft dir das beim Lernverständnis. Auch im Bezug auf Verhaltensketten gut oder weniger gut.

    Hundundmehr
    19. Juni 2019 um 14:57

    Kommt wie immer auf das HundHalterGespann an. Ich führe Betti ja sehr eng, heißt ich greife früh in Situationen ein (schon bei bestimmten Blicken und Bewegungen). Hinzukommt, dass meine Hündin Menschen nicht richtig vertraut und gegebenenfalls aggressiv reagiert, da fahre ich mit früher positiver Umlenkung besser.

    Aber Adrenalinmomente in dem der Abbruch klar und deutlich und konsequent ist, da hört auch bei uns der Spaß auf. Allein mein Hormonausbruch lässt Betti da gefrieren. Einmal wollte sie einen Radfahrer hinterher, ich hatte mich unterhalten, und rannte direkt zur Straße mit Autos. Mein "Aus" hat sie im Flug gestoppt. Definitiv mein aggressivster Schrei jemals 😎

    Grundsätzlich lernen Hunde situativ/ortsbezogen. Heißt der Unterschied zwischen "Warte" am Straßenrand und "warte" (bleib) im Körbchen bis ich es sage, könnte gemacht werden. Aber man muss es dem Hund nicht unnötig schwer machen. Strukturierter Lernaufbau hilft Hund und Mensch.

    Abbruch nutze ich zum Beispiel, wenn mein Hund steif auf einen anderen zulaufen will oder sie unkonzentriert ist wegen Duftspuren oder hinter einem Hasen will. Oder mir die Leine wegen jagendem Hund aus der Hand rutscht und sie den Radfahrer anguckt als wenn sie ihn frühstücken will.

    Pfui ist bei uns die nette "Schnauze Weg" Variante, die habe ich nicht via Leckerli trainiert. Sondern durch leichten Schreckreiz. Reicht bei Betti schon zugehen und deutlicher sprechen/zischen. Hier liegen Giftköder und Glas etc. da habe ich gar nicht lange rumgemacht.

    Beim Abbruch mit Leckerli bringst du zu Beginn dem Hund eine Anleitung bei. Du sagts "nein" und Hund dreht sich zu dir. Hund erwartet Belohnung für den Abbruch. Und dann steigerst du ja die Herausforderung. Wenn sie weiß, was sie machen soll (in jedem Raum, von leichter Umgebung zu schwieriger), übst du nicht mehr nur mit Fressbaren. Dann liegt das etwas anderes oder will sie etwas anderes tun. So baut man vom leichten zum komplexen auf.

    Wenn du zum Beispiel deinem Hund beibringen willst an etwas zu ziehen, dann übst du das auch erst mit einem Gegenstand und erweiterst wenn es gut sitzt zum nächsten und nächsten und dann zu einer Geste, die zeigt hier ist etwas zum ziehen und so weiter. Von klarer Anforderung zum Abstrakten.

    Es gab letztes Jahr oder VorletzesJahr so einen tollen Thread wo der positive Abbruchaufbau erklärt wurde. Nur bin ich heute wirklich zu doof die Suche zu benutzen. Ich gebe mir Mühe mich zu erinnern.

    Wichtig ist immer das, was ihr für euren Alltag braucht. Das kann bei jedem anders aussehen.

    Bei uns sind die wichtigsten.

    "ok" (Kommandoauflösung)

    "bei mir" (neben mir laufen),

    "bleib",

    "warte" (anhalten),

    "aufde Decke", (auf einem festen Platz schicken können, hilft bei unsicheren Hundrn super)

    "Geschirr" (Geschirrgriff, u.a. damit ich nicht gebissen werde),

    "pfui", (Pippi, kacka, kotze bäh)

    "aus" (Abbruch),

    "hier" (Rückruf),

    "Fahrrad" (anhalten und zu mir gucken bis ich da bin, sonst wird der Radler gefrühstückt)

    Dann gibt es noch soviele Dinge, die ich extra benannt habe wie "weiter", "ausziehen", "Pfötchenkontrolle", "hops". Das trainiere ich nicht, sondern benenne es beim machen, meiner Hündin tut Ansprache und Welterklärung super gut.

    Beim Thema Autofahren wäre ich persönlich nicht auf clicker gekommen. Kesuki hat bei dem Thema gute Erfolge gehabt. Leider finde ich den "Mein Hund kann kein Autofahren Thread" nicht, der Titel war sooo gut. 🤭

    Zum Thema "schau" finde ich beim kleinen Hund immer etwas schwierig. Und gerade bei Unsicherheit lasse ich eher das Problem anschauen und belohne dann das mutige von selbst Weggucken. Aber soll vielen Hunden geholfen haben.

    Hör auf dein Bauchgefühl. Wenn es nicht passt, lässt man es meist eh bleiben. Es muss einem auch natürlich vorkommen. Manche brauchen viele Kommandos, andere kaum eines.

    Ich, als jemand mit komplexerem Stresshund, bekam bei einigen Gassirunden Ratschläge von allen Seiten, mehrere Menschen hintereinander weg. Wenn man dann der/die letzte in der Runde der Meinungen ist, kann es schon mal passieren, dass man Dinge nicht so ordnungsgemäß rauslässt.

    Wenn man Menschen Ratschläge oder auch Komplimente gibt, sollte man immer vorher checken, wo der andere gerade mental steht. Sonst kommen die Worte gar nicht oder falsch an. Man kann auch fragen "Was gibt es heute zu essen?" und eine Watsche kassieren... Das hatte dann nichts mit dir zutun und ich würde im Kopf einfach das Netteste über die andere Person denken.

    Aber zum Diskurs zwischen Rasse und Mischung. Für mich mit Angsthund finde ich eher, dass manche HundehalterInnen, die noch nie einen originell problematischen Hund hatten, manchmal kurz innehalten sollten, ob ihre Art von Ratschlägen ohne Erfahrungen in dem Thema wirklich sein mussten. Da musste ich auch manchmal mit ganz viel Liebe im Hinterkopf eine Antwort formulieren. Oder schnell weggehen.

    Mein Lieblingsstreitthema ist übrigens Freilauf. Es gibt hier eine Fraktion HundehalterInnen, die einen ansprechen und sagen ein nicht freilaufender Hund, ist unglücklich und man kann das nicht ertragen. Mach ihn bitte von der Leine. Mitten an der Hauptverkehrstraße einer Großstadt.

    Es gibt also Meinungen zu allem. Hat für mich mit der beschriebenen Situation eher weniger zutun. Das war eher der schnellste Abwehrpunkt, den die Dame im Stress formulieren konnte.