Beiträge von BettiFromDaBlock

    Erklärt dass denn die Demenzerscheinungen?

    - „Erkennt“ Bekannte Personen nicht mehr außer uns Zwei
    - Unruhe in der Nacht, untypischer Schlafplatz

    - Morgens absolut nicht „wach“, erst Nachmittags / Abends aktiv

    - Etwas rastlos am Tag

    Woran merkt man, ob sie die anderen nicht erkennt? Oder hat sie einfach kein Interesse an anderen, weil es ihr nicht gut geht?

    Die Symptome könnten passen.

    Meine Hündin hatte einen 5 Wochen Pankreatitis Schub dieses Jahr und war ab da plötzlich wie gedämpft für ihr Temperament, Freilauf war ihr egal, jedes Kaninchen, bitte nicht anfassen, sie lag plötzlich woanders und hat seitdem die Probleme durch die Nacht zu kommen ... und wenn Hund nachts nicht schlafen kann, dann kommen da neue Einschränkungen hinzu.


    EDIT Oh und nach einer OP ist eine kritische Phase auch für Bauchspeicheldrüsenentzündungen

    Ich persönlich würde noch mal die Bauchspeicheldrüse genauer Untersuchen lassen.

    Ich habe bei der Beschreibung der Symptome auch an Bettis Pankreatitis Schübe gedacht. Bei ihr ist dann auch nur der cPLI erhöht. Und gerade nachts sind die Symptome am schlimmsten. Aber ich lese nix von Durchfall oder Übergeben oder Bauchschmerzen ... Aber ja, manche Hunde sind dann einfach erschöpft und unruhig.

    Kann sich der Hund verändern über Zeit und neue Skills erlernen, um mit Dingen umzugehen? Ja. Heißt das, du bekommst das Ergebnis, das du dir jetzt gerade vorstellen wollen würdest? Eher nicht.

    Es kommt ja auch auf die Motivation an usw. Hier war/ist es Angst und Unsicherheit.

    Allerdings habe ich hier den Fall, dass nach 6 Jahren der Schalter umgelegt wurde und Menschen, auch Fremde, jetzt mit sehr neugierigem Interesse begegnet werden. Vom absoluten Horror und umsichschnappen und selbst verletzen zu, guck mal die nette Frau am Rollator/Bushaltestelle... Allerdings stehe ich weiter als Kontaktkoordination im Job. Ich leite sowohl Mensch, als auch Hund an. Sehe ich bei einem vom beiden eine Unsicherheit, die zu negativen Outcome führen könnte, leite ich an oder führe aus der Situation heraus. Die Erfahrungen müssen konstant sicher und selbstwirksam bleiben.

    Aber ja, die Persönlichkeit meines Hundes hat sich da extrem weiterentwickelt. Also, es geht. Wenn man neue Strukturen erlernt und die Umgebung dafür schafft. Auch du wirst dazulernen und es wird dir leichter fallen.

    Besuch im Haus ist tatsächlich nochmal eine andere Hausnummer. Hund hat seinen Platz und bleibt dort. Ich öffne die Tür und begrüße. Hört sie bereits Bekannte und guckt neugierig, darf sie dann nachkommen und begrüßen. Bleibt sie unsicher, muss/darf sie in ihrem Platz oder Raum bleiben.

    Mein Hund braucht ganz viele Regeln, das macht sie sicher und glücklich. Und netter.

    Was meint ihr?

    Ich würde meinen Hund bei meinen Eltern lassen. Es muss ja nicht sofort ein NotNotfall sein, was passiert, aber wie schnell hat man mal Verletzungen durch das neue Toben oder es gibt Durchfall durch unbekannte Bakterien... Oder oder oder.

    Wir stehen allerdings auch alle 3 Wochen beim Tierarzt, da würde mir sowas eh nicht einfallen. Fahre dann meist alleine für ein paar Tage an meine Lieblingsorte.

    Maulkorb wäre auch meine erste Aktion, da reagieren dann auch andere Hundehalter schneller, wenn sie das sehen. Vielen ist einfach nicht bewusst, dass Hunde auch Mal Beschädigungsabsicht haben.

    Man kann sich auf den Kopf stellen, aber die anderen Hundehalter zu erziehen, funktioniert nicht. Und die tauchen auch mal plötzlich aus dem Maisfeld auf. Wahnsinnige gibt es einfach überall.

    Und natürlich nur noch mit griffiger Leine raus, Biothane Leinen sind so schmerzhaft und glitschig, wenn der Hund pöbelt.

    Abhaken. Du hast es ja gemanagt und geschafft. Der Scheiß passiert uns allen immer mal wieder.

    (Bei uns ist gestern der andere, freilaufende Hund größer gewesen und wollte Betti zum Schweigen bringen :muede:)