Beiträge von BettiFromDaBlock

    Nee. Eben gar nicht. Ich werde nur bisher beim TA angeguckt als wäre ich ein Helikopterfrauchen. Und deshalb wollte ich den Schmerz verstehen. Ist der nur in Bewegung? Ist das dauerhaft? Ist Betti deshalb so reizbar? Ist es ok, wenn man da frühzeitig medikamentiert? Wie rechnet man das gesunde Bewegungsmaß unter Medikamenten? Und und und, oder oder oder.

    Ich muss wegen der Pankreatitis und auch sporadischen Leberproblemen einfach abwegen. Und die TAs schieben mir da so die Entscheidung unter statt zu empfehlen. Also lese ich Studien, Foren und Co.

    Aktuell gibt es hier AthroConcept von Vet-concept. Aber ich stelle nochmal, um sobald die leer sind. Da gibt es tatsächlich ein paar Problemchen wegen.

    Freie Bewegung geht mit Betti leider nicht wegen ihrer Aggressionen und Umweltunsicherheit, die aktuell zum Wegballern in Stress und Hektik führen. (Könnte ja theoretisch auch durch Schmerzen sein...) gleichmäßiges passiert nur wenn ich die Regeln dafür vorgebe. Mein Hund tut sich selbst nicht gut.

    Wahrscheinlich muss ich einmal testen, ob sie Schmerzmittel verträgt und ob es dadurch Änderungen gibt. Und dann abwägen wie der langfristig Plan sein könnte.

    Physiotermin habe ich bereits ausgemacht.

    Man muss dazu sagen, dass Betti grundsätzlich nicht gemütlich spazieren kann/mag. Wir laufen schon immer schneller als die Hunde um uns herum. Sie geht dauerhaft im Trab. Wir machen dadurch viele Kilometer auf den Strecken. Eiern sehe ich sie erst, wenn ich gezielt ausbremse. Oder wenn Betti zuhause zum Wassernapf läuft. Oder eben wie gestern nach längerer Belastung und anschließender Pause.

    Ich bespreche das alles mal mit der Praxis. So richtig scheint es keine klare Entscheidungsorientierung zu geben.

    Karpatenköter

    Bettis Alter ist nur geraten. Mit jeder neuen Krankheit schätzt man höher. Aber ja, ich würde was um die 8 Jahre tendieren.

    Ich glaube, ich würde gern einfach erstmal testen, ob sich mit Medikamenten überhaupt etwas ändert. Für dauerhafte Medikamente ist sie mir eigentlich zu mobil und zu jung.

    Wann geht man bei so einem Humpeln zu Arzt und wann sagt man "bißchen Schonung und gut ist"? Sie würde auch 4h durchtraben und zuhause dann erst umfallen. Deshalb trage ich jetzt irgendwie die Verantwortung das festzulegen. :igitt:

    Wie alt waren deine Hunde (ca) als du angefangen hast an und zu Schmerzmittel zu geben? Wenn Betti 13 wäre, hätte ich da auch kein schlechtes Gewissen. Aber so... mh.

    Hallo zusammen,

    meine Hündin hat laut Röntgenbild "minimal" Arthrose in beiden Knien, stärker rechts. Auffallen tat es eigentlich nur mir, weil ich sah wie sie in unbeobachteten Momenten ihr rechtes Bein schonte. Teilweise stand sie auf Zehenspitzen. Nun sitzt sie breitbeiniger. Manchmal zittern die Beine im Stehen. Anlaufschwierigkeiten. Also gibt es seit Januar Zusätze ins Futter, kein Treppensteigen, Vermeidung Stopandgo, der Versuch gleichmäßiger Bewegung ...

    So, das schien auch zu funktionieren. Gestern humpelte sie nachmittags auffallend. (War morgens 2h mit ihr unterwegs :wallbash: ) Abends wieder nicht mehr. Auch heute morgen etwas steifer Gang, aber eigentlich wie vorher. Hab allerdings die Strecke stark reduziert.

    Sollte man jetzt "schon" Schmerzmittel testen? Oder wars nur meine Blödheit? TA ist damit recht zögerlich, weil mein Hund ja sehr aktiv ist. Auch weil Betti chronische Pankreatitis hat und Verträglichkeitsprobleme aufkommen könnten. Gehe nächste Woche aber nochmal hin für ein neues Feedback und um das Humpeln zu checken.

    Das Problem, Betti zeigt keine Schonung, Langsamkeit oder Meideverhalten. Sondern wird hektisch, jagt, hüpft auf die Couch, ist eher unruhig aktiv und rastet bei Triggern schneller aus. Was bei ihr aber ein Zeichen von "etwas frisst mir alle Kapazitäten auf" ist. Ich weiß gar nicht, ob Schonung überhaupt in Ihrem Survival Programm drinsteckt. Oder vielleicht sehe ich Geister, die nicht da sind. (So sehen mich die TAs manchmal an)

    Deshalb meine Frage, wann habt ihr angefangen Schmerzmittel bei Arthrose zu geben?

    Und wieviel Bewegung bekommen eure Hunde?

    Gibt es noch jemanden mit Hund, der statt Schonung die Zerstörung wählt?

    Ich tue mich da gerade schwer Arthroseschmerzen zu verstehen. :verzweifelt: Gerade jetzt in der "Anfangsphase".

    Hey, also ich als Mensch habe Hashimoto. Im "Normalzustand" habe ich eine Unterfunktion, weil die Schilddrüse sich selbst zerstört. Allerdings lösen sich in dem Entzündungsprozess (z.B. bei Stress) auch mal Teile der Schilddrüse ab und werden abgebaut. Damit kommt ein Schuss Hormone und ich habe plötzlich Überfunktion. Werte können zu Beginn der Erkrankung allgemein schwanken, die Nachwirkungen davon auch.

    Wichtig ist es deshalb auch einen Ultraschall zu machen, um zu sehen, wie die Schilddrüse aussieht. Wie weit sich das schon abgebaut hat oder die Schilddrüse noch versucht auszugleichen. Was beim Hund aber wohl nicht gemacht wird.

    Ignoriere gesellschaftlichen Ansichten und orientiere dich an den Bedürfnissen, die gerade erfüllt werden müssen.

    Aggression ist nichts Schlimmes, sondern die Kommunikation eines Bedürfnisses. (Ich kann endlich auch wütend und laut sein)

    Mit Freiheiten muss man erst umgehen lernen.

    Der Andere/ Die Andere ist nicht dazu da, um meine Bedürfnisse zu erfüllen. (Mein Hund kann sich gut abgrenzen von meinen Idealen.)

    Ich glaube, ich könnt da bald ein Buch darüber schreiben...

    Die für mich interessanteste Lektion ist das Aushalten von Unsicherheiten und brüchigen Bindungen. Dadurch muss ich immer die reale Situation betrachten. Die Frage ist: Wo stehen beide Parteien gerade jetzt in diesem Moment? Anstatt mich an vergangenen Zeiten oder zukünftigen Hoffnungen zu orientieren.

    Wir haben auch nur die OP Versicherung. Im ersten Jahr habe ich 2 OPs einreichen müssen und die Beträge wurden super schnell überwiesen. Dabei war die Wartezeit für (Not)Kastration nur um 1 Tag überschritten. Ich hatte da Widerstand befürchtet, aber der Notfall wurde nach kurzer Beschreibung des Umstands anerkannt. Von daher hat sich das bei uns bisher mehr als gelohnt.

    Aber bei umfassenden Krankenversicherungen kenne ich mich nicht aus.