Beiträge von BettiFromDaBlock

    Ich frage mich gerade wann ist eine Route eine andere Route?

    Wir leben ja in der Stadt und da sind schon auf der anderen Straßenseite komplett andere Licht-Geruchs-Bodenbedingungen etc.

    Meine Hündin mag, wenn sie einschätzen kann wie lang die Runde wird. Allein um in den Park zu kommen, hätte ich unzählige Wegeoptionen. Im Park noch mal mehr. Wenn die Mütter mit ihren Kinderwagen auf uns zu joggen, gehen wir lieber woanders lang. Da wir einigen Reizen ausweichen müssen, nehmen wir also ständig andere Routen... Aber die Varianz der Strecke ist nicht immer qualitativer Mehrwert. In der Stadt gibt es glaube ich keine Routinen.

    Sind wir länger auf dem Dorf, haben wir viel Routine. Also 5 grobe Optionen. Und ich freue mich da richtig schnöde meine Spaziermeditation machen zu können ohne ungewöhnliche Reize. Hund mag das auch. Aber charakterliche Veränderungen zur Stadt bemerke ich nie.

    Ich achte darauf wie wir aus solchen Situationen rausgehen bzw. gehe in die Situation/an die Orte in den folgenden Tagen nochmal, aber mit ruhiger Energie.

    Beispiel, wir hatte vor ein paar Tagen den Zwischenfall, dass während Betti in den Himmel guckte neben uns der Krankenwagen die Sirenen einschaltete. Hund bekam Panik. Und guckte seitdem häufig hektisch in die Luft. Auch auf dem Balkon, als hätte sie eine neue gefährliche Welt entdeckt. Also langsam wieder Sicherheit aufbauen. Zeit auf dem Balkon verbringen, Hund gucken lassen. Je nach Level an Nervosität entweder per Ruhe Signal/Touch runterholen und ihr Alternativverhalten bieten oder Aushalten lassen bis sich Betti selbst beruhigt. Dasselbe in jeder Situation draußen, sofern Hund mental dazu fähig ist. Dazu muss die gesamte Runde ruhig laufen. Kein ins Jagen fallen oder sich in Panik abschießen. Bei Wind oder für uns schwierigeren Umständen lenke ich lieber mit Futter/Spiel/Freudensprache ab, sobald Hund nur darüber nachdenkte in die Luft zu gucken und hebe mir das Üben für bessere Zeiten auf. Bei uns funktioniert das gut. Hat nur eine Woche gedauert bis Betti sich wieder sicher fühlte. Aber Betti kennt mittlerweile viele Alternativverhalten und ihr Löffelchenrepertoire/Selbstbewusstsein haben wir aufgefüllt.

    Gruselige Schnüffelstellen, gehe ich genauso an wie gruselige Fahrräder. Ich gehe hin und checke die Stelle. Hund darf aus Entfernung zugucken. Ist er dann beruhigt, geht es weiter. Braucht er noch, gehe ich mit ihr auf mehr Abstand, lasse sie beruhigen möglicherweise unterstützt durch touch oder suchspiel und gehe nach Beruhigung nochmal da lang mit angenehmen Abstand. Zur Not anhalten sobald Hund nur angedeutet unruhig wird und ihn die Situation einschätzen lassen. Belohnung bei gutem Verhalten/Orientierung zu mir und weitergehen.

    Unruhiger/gestresster Hund wird immer gestresster/ängstlicher, wenn man ihn nicht beruhigt. Dann ist jeder kleine Reiz plötzlich viel größer.

    Das konsequente Durchbrechen des Stresskreisels war wichtig in unserer Entwicklung. Meine eigene positive Stimmung entscheidet auch viel. Ja, ich singe manchmal in schwierigen Situationen "jede zelle meines Körpers ist glücklich". Dadurch kann Betti mittlerweile viele Dinge selbstständig angehen. Bei manchen Situationen lass ich sie einfach neben mir laufen, das bauen wir als Orientierung und Beruhigung auf. Oder breche auch mal Verhalten ab.

    Rückfälle sind gute Bindungsübungen. Es ist halt immer eine Balance zwischen fordern und fördern. Das muss jede/r HalterIn für sich ausprobieren.

    Warum sollte man?

    Ist das eine allergische Reaktion?

    Ich habe keine Ahnung. Dachte das sei normal, weil das schon immer so ist :see_no_evil_monkey:

    Deshalb hab ich jetz mal so dumm gefragt, weils grad wieder akut ist. Hab ne Banane gegessen

    Ich esse auch gerade Banane und da passiert gar nix.

    Husten, Schwitzen oder pelzige Zunge habe ich allerdings bei Tomaten, weil ich die nicht vertrage....

    ist das eigentlich normal, das auf dem Dorf kaum Gassi gegangen wird? Wir wohnen nun seit 4 Wochen etwa in einem wirklich kleinen Dorf. Hier hat jeder zweite nen Hund, gefühlt.. zuerst ist mir aufgefallen, das fast nirgends Hundehaufen liegen. Fand ich toll. Und dann ist mir aufgefallen, das wir quasi nie Hundebegegnungen haben. Finde ich (ehrlich gesagt) auch toll. 90% der Hundehalter hier gehen einfach gar nicht raus mit ihren Hunden. Auch dann nicht, wenn die Grundstücke gar nicht so groß sind. Ist das nur hier so oder ist das einfach üblich?

    Es gibt hier nur zwei entzückende hundemädchen, denen wir regelmäßig begegnen (eine davon eine DD-Pyrenäenberghund Dame, riesig, aber zuckersüß).

    Ich finde das irgendwie merkwürdig.

    Ja. Es gibt die Zugezogenen aus der Stadt, die viel Gassigehen, die Leute, die Arbeitshunde haben (Jäger etc) und die, die durch vorhandenen Garten auch mal Gassirunden auslassen (egal wie groß).

    Vor 30 Jahren gab es fast nur Dauerhafthofhunde in meinem Heimatdorf, dafür gehen die jetzt schon häufiger mal vor die Tür.

    Andererseits weicht man anderen HundehalterInnen gern großräumig aus (juhu), vielleicht bekommt man gar nicht alles mit.

    Eine Frage zwischen der Diskussion.

    Haben eure Hunde seit Librela auch so extremen Haarausfall?

    Wir hatten monatelang keinen Fellwechsel und seit den Spritzen rieselt das Fell seit Wochen herunter (mittlerweile fast 6). Das kenne ich gar nicht. Das Geschirr ist mittlerweile zu groß, weil soviel Fell weg ist. Noch ist sie nicht nackt, aber dünner als je zuvor. Kann das von Librela kommen?

    Betti hat gestern ihre zweite Spritze bekommen. Die Dosis für kleinere Hunde scheint weniger gefragt zu sein...

    Sie hat nun wieder dieses meine Beine fühlen sich so anders an "Problem". Als lerne sie laufen. Aber weniger intensiv als bei der ersten Spritze.

    Grundsätzlich ist eine der Hauptveränderungen bei uns die enorme Reduzierung von Aggression und Unruhe. Als die Wirkung in den letzten Tagen nachließ, konnte man merken wie Betti wieder aggressiver und unkooperativer wurde. (Plus Knabbern, Schonhaltung und nächtliche Unruhe.)

    Ich muss das noch ein wenig langfristiger beobachten. Hatte ja immer die Sorge zu früh das "Wundermittel" anzuwenden. Aber wenn es für uns heißt, wir haben dadurch Normalität, dann bin ich echt froh darüber.

    sie ist auch nicht ablenkbar,sondern macht den eindruck als wäre sie in" ihrer eigenen welt" und reagiert oft sehr verzögert

    Sachen wie die Schilddrüse können sich auch langsam einschleichen. Wäre doof, wenn man körperliches übersieht.

    Also Tür auf und Hund ist im Tunnel? Keine Futteraufnahme? Wurde da bereits mit einer Trainerin (und Medikamenten) gearbeitet? (Entspannungssignale oder ähnliches) Verändert sich etwas, wenn ein anderer Hund/Mensch mitgeht? Das klingt unglaublich stressig für den Hund. Das tut mir sehr leid für euch. Ich würde zum VerhaltensTA/Trainer. 6 Jahre ist noch so jung. Drück euch die Daumen!

    War das schon immer? Wenn es eine plötzliche Veränderung ist, würde ich zum TA gehen. Gern auch zum Verhaltenstierarzt.

    Ansonsten fielen mir da die Beruhigungsmasken ein, um die Situation vorübergehend zu entspannen. Je nachdem, ob die Bewegung der Tiere, der Auslöser ist.

    https://www.otto.de/p/favson-gesic…Id=S0V49018KDK0