Beiträge von BettiFromDaBlock

    Der finanzielle Status eines Tierhalters ist nur ein Fakt, der beeinflusst wie ausgiebige das Tier tierärztlich versorgt wird. Die Wichtigkeit eines Tieres entspringt aus Dingen wie der Sozialisierung, des aktuellen Kulturkreises, der Bindung zum speziellen Tier, der Aufgabe des Tieres, Vorerfahrungen etc. Ich kenne einen Millionär mit Frenchie und die sollte längst mal orthopädisch vorstellig werden, findet er aber nicht wichtig, solange der Hund rumläuft. In dem Dorf auf dem ich aufwuchs leben die Hunde teilweise noch wie vor 50 Jahren, auf dem Hof von Resten bis sie umfallen oder ausbüchsen. Von daher glaube ich die Gehaltsdiskussion ist gar nicht der super entscheidende Faktor.

    Die Preise sind jetzt erhöht. Meine Praxis ist definitiv keine die „unsinnige“ Behandlungen vorschlagen würde. Ich vertraue den Ärzten. Heißt trotzdem ich persönlich gehe tatsächlich nicht mehr sofort zum TA bei Dingen wie Juckreiz und kleinen Wunden. Habe schon immer meine BehandlungsGrenzen im Kopf, die ich mit meinem jetzigen Hund nicht machen lassen würde.

    Und so soll das jeder für sich selbst entscheiden.

    Inwiefern dadurch mehr Tiere eingeschläfert werden, wird man ja sehen, da gibt es Tierärzte, die das mitentscheiden und die machen das nicht einfach so. Bisher ist die deutsche Gesellschaft bei allen Krisen eher gleich geblieben in ihrem handeln, die ersten Momente sind immer das große Entsetzen und dann sind wir häufig wieder brave Bürgerinnen.

    Wir machen immer Familienjulklapp dies Jahr haben wir die Familie der Schwester von meinem LG gezogen. Mutter, Vater, Kinder ca. 4 und 6 Jahre alt. Die Familie spielt ganz gerne Gesellschaftsspiele, deswegen dachten wir, ob man da nicht was schenken kann, was Kindern und erwachsenen Spaß macht. Kennt einer von euch ein Brettspiel für Gross und Klein?

    Weiß nicht, ob es schon erwähnt wurde, aber "Verfuxt" habe ich jetzt schon mehreren Familien empfohlen und es wird sie für ewig verfolgen, weil die Kids es so mochten...

    Bei uns gab es letzte Woche erneut Librela und wie es scheint ist die Wirkung bei der Wetterveränderung nicht mehr gegeben.

    Ich hab die TA noch nicht gefragt, aber kann es da helfen die Dosis zu erhöhen? Oder funktioniert das bei der Art von Wirkung nicht? Betti ist eh so ein Grenzgewichtshund....

    Dogs-with-Soul welche Dosis gab es bei euch? Betti hat 9,5kg und der Preis ist ähnlich für die niedrigste Dosis

    Also mein Verdacht verhärtet sich, dass es dann schlimmer wird mit dem spazierengehn, wenn der magen/darmtrakt Probleme macht.

    Der Magen-Darm-Trakt ist hier der Schlüssel zu allem. Wenn der okay ist, ist sie relativ stabil. Sie wird zwar mit dem Alter und den Schilddrüsentabletten generell stabiler, aber Magenprobleme machen sie reizempfänglich und laufunfreudig/ sie bleibt dann ständig stehen und scannt alles.

    Hier auch. Also definitiv nicht der einzige Knackpunkt. Aber sobald die BS oder der Magen zwickt, wird Betti ein hektischer, unsicherer Hund.

    Potato Schauen und Riechen ist für mich dasselbe. Da du ja weißt, welche Stelle kritisch wird, würde ich, bevor ihr den Ort erreicht, ein wenig verweilen. (sofern er die Kapazitäten hat) Wenn er das nicht kann, war es wahrscheinlich zu nah. Es gibt auch die Möglichkeit ein ruhiges Suchspiel zum Herunterkommen zu machen und dann aus der Situation zu gehen. Solange er panisch rein und panisch raus aus dem Wegstück geht, lernt er, das ist die Art und Weise wie man aus der Situation herauskommt. Meine Hündin versucht es oft mit hektisch werden und dabei lernt sie durch hektisches Verhalten wird alles besser. Also muss ich ihr eine andere Handlungsoption anbieten.

    Wenn das Stück Wald der einzige panische Ort wäre für meinen Hund, würde ich den wahrscheinlich mal ein paar Monate meiden. Man muss ja nicht jede Baustelle auf einmal angehen. Die Unruhe Zuhause finde ich fast wichtiger. Der Hund hat ja nicht endlos Lernkapazitäten.

    Ich kann mir vorstellen, dass der Umzug an einen neuen Ort auch Vorteile haben kann, solange ihr die Strecken und die Sicherheiten Zuhause gut aufbaut.

    Es ist super zu sehen, wie entspannt er im Wald sein kann. Das ginge bei uns nie nie nie. So schlechte Tage ohne Grund haben wir auch, meist schiebe ich es auf das Wetter oder Schmerzen. Das ist manchmal so.

    Meine Hündin findet Wald auch toll, kann man sich super wegschießen. Die Frage ist, ob dein Hund auch einfach mal einen entspannten Willy im Wald machen kann. Sich da Wälzen, das Blatt dort umdrehen, stehen bleiben. Also so bisschen mal da gucken und dann zu dir. In den "entspannten" Videos verfolgt er ja eine Spur oder wird durch Bewegung von der Umwelt abgeblockt. Das Jagen kann bereits (positiver) Stress oder Stressabbau sein. Ins Jagen fallen ist hier auch typisch bei zu viel Umweltreiz.

    Entspanntes Gassigehen ist für mich nicht in Dauerbewegung sein. Meine Hündin will auch vor den Reizen flüchten und trabt deshalb viel. Das kann man leicht als entspanntes Verhalten sehen. Ich weis allerdings, dass sie dann nicht entspannt ist.

    Was passiert denn wenn du einfach mal 100m vor dem komischen Waldstück 15 min einen Baum anschaust? Was macht er dann? Kann er sowas?

    Wenn ich einen Angstreiz wahrnehmen lasse, dann aus sicherer Entfernung und dann geht man in kleinen Schritten näher. Also würde ich hingehen, auf Abstand gucken lassen und dann wieder denselben Weg zurück. Aber wichtig wäre bei uns dass schon vorher Entspannung herrscht. Und Jagen ist schon zuviel Push bei uns.

    Wenn du vorher bereits joggst und dann da zufällig vorbeikommt, passiert das Stressen dann auch?

    Ich schätze er kann die Reize abschalten, wenn er durch einem anderen Job (Jagen oder Joggen) stark gefordert ist. Dafür könnte man Alternativen finden, die etwas ruhiger sind und ihn da unterstützen. (Vielleicht sogar die klassische Leinenführigkeit)

    Aber das nimmt ihm nicht die Unentspanntheit, weil er mit sovielen/bestimmten Reizen überfordert ist. Das sind für mich Baustellen, die man ganzheitlich angehen müsste.

    Hi, ich melde mich hier mal und wollte fragen, welches Ritual ihr zum Alleinbleiben verwendet? (Duft, Musik, Abschiedswort,...?)

    Ich habe jetzt so 40 Seiten gelesen und nicht so viel dazu gefunden. Da ich möglicherweise / demnächst / vielleicht auch mal außer Haus arbeiten muss (obwohl ich versuche wieder remote zu arbeiten), möchte ich Betti das Alleinbleiben besser ritualisieren. Mir fällt es nur etwas schwer, weil ich noch überhaupt nicht weiß, welche Routine wir mal brauchen werden ...

    Grundsätzlich nimmt Betti Routinen gern an. Findet mich jetzt nicht so wichtig in ihrem Leben und auch wenn andere Personen sie betreuen, hängt sie eher in ihrem Zimmer ab. Ich lasse sie auch ab und zu allein für 1-2h und es gab nichts Auffälliges (außer ich gehe zu nah zur Essenszeit oder es hat geklingelt oder es war jemand zu Besuch da, dann wird geheult).

    Mich stresst ein wenig der Gedanke, die Kamera aufzustellen und den Hund zu beobachten. :dizzy_face: Wo habt ihr eure Kamera stehen? An der Tür? Es gibt hier nicht den einen Ort, wo Betti sich aufhält.

    Meine Hündin weiß Stunden vorher, dass bald Sturm ist und auch wenn er für mich vorbei ist, merkt sie es weiterhin. Und gerade die Feuchtigkeit danach macht es schlimmer.

    Ich hätte die Gassirunde tatsächlich abgebrochen, außer Hund wird später entspannt. Aber so gestresst würde ich es nicht durchziehen. Oder Ruheinseln aufbauen.

    Und wie Kady81 sagt ist Wald bei uns auch so gestresst wie bei euch. Schon bei dem vorherigen Video hätte ich eine andere Strecke gewählt. Wir gehen in den weiten Park, nicht weil ich den mag, sondern weil meine Hündin durch den Weitblick so viel entspannter ist. Manchmal ist es Straße, die für sie viel entspannter sind (gerade jetzt bei Regen und Sturm). Da muss man bißchen probieren.

    Ich musste mir selbst so auf die Füße treten dem Hund weniger zuzumuten. Heute noch. Wahrscheinlich für immer...

    In den Videos Potato sind alle Momente mit Action/Hektik verbunden. (Ist natürlich nur ein Ausschnitt) Mit meiner jetzigen Erfahrung würde ich bei so einem Hund viel mehr irgendwo rumstehen und routinierte Runden in weitläufigen Gebieten machen, diese zu ruhigen Zeiten und bei Stress reduzieren.