Beiträge von doll parts

    TA und alles mit sich machen lassen klappt hier erstaunlicherweise echt gut. Obwohl sie sonst ja recht schnell gefrustet ist und sich dann nicht gern eingrenzen lassen mag.

    Dafür ist Stubenreinheit ein großes Thema hier: Sie hat das Prinzip zur Hälfte verstanden, das heißt, sie weiß, dass draußen machen gut und erwünscht ist. Sie weiß aber irgendwie nicht, dass drinnen machen nicht erwünscht bzw. sogar tabu ist.

    Wir sind mittlerweile so weit, dass sie sich in vielen Fällen meldet. Allerdings hat man dann gefühlt zehn Sekunden Zeit zu reagieren, sonst macht sie einfach rein. Schon beim anziehen hat man sie am besten schon auf dem Arm.

    Nennenswert lange einhalten kann sie auch nicht. 1x nachts raus ist keine Seltenheit, 2x nachts raus keine Besonderheit.

    Wir haben das Futter umgestellt, streng nach Rhythmus, ich stand ewig und 3 Tage draußen mit ihr rum. Verloren habe ich, wenn sie irre müde ist oder das Wetter schlecht (nass, kalt, windig). Dann macht sie draußen einfach nicht, sondern steht zitternd neben mir.

    Es nervt mich ehrlich gesagt total. Ich habe mich mal umgehört und es scheint ein Problem zu sein, das bei Kleinsthunden nicht ganz untypisch zu sein scheint.

    Naja, ich geb mein Bestes. 🙄

    Wisst ihr ob es normal ist dass erstmal eine Tiermedizinische Fachangestellte die Zahnsanierung macht ?

    Wenn Zähne gezogen werden müssen macht das natürlich der Tierarzt, aber falls sie jetzt nur ein bisschen Zahnstein entfernen müssen, macht das wohl die Fachangestellte sie haben wohl gesagt dass es oft so ist,deswegen hatte ich bei manchen anderen nachgefragt, aber es scheint wohl üblich zu sein hmm.

    Aber Lucky wird morgen ja eh erstmal geröngt und dann wird geguckt was alles gemacht werden muss.

    Die Narkose macht aber natürlich der Tierarzt.

    Ja, hab ich schon öfter mal gehört & sehe da auch kein Problem. :)

    Hab auch noch nie ne Zahnreinigung von meiner Zahnärztin direkt bekommen, sondern immer von der ZFA, die sich darauf spezialisiert hat. Da sitzen die Handgriffe einfach. Hab auch einmal eine von der anderen ZFA bekommen. Die konnte das auch, aber bei weitem nicht so gut wie die Spezialisierte. Und so geht es der Ärztin vermutlich auch. Also wenn ich die Wahl hätte, egal ob Mensch oder Hund, würde ich immer die Person nehmen, die das auch normalerweise macht.

    Ich drück euch die Daumen, es wird sicher alles gutgehen!

    Da stimme ich Hundundmehr zu.

    Vor allem im letzten Jahr war Maus merklich ruhiger. Das war aber ok für mich, sie war ja 16. Sie hat das Umherfahren im Wagen dafür sichtlich genossen, war zuhause und im Hof unangefochtener Sheriff, hat ohne Zögern das Dackelbaby und alle ungestümen Junghunde im Umfeld erzogen,…

    Man darf auch nicht vergessen, dass das ja häufig doch eher ein schleichender Prozess ist. Man hat ja keinen super aktiven Hund, der am nächsten Tag das Haus nicht mehr verlassen möchte.

    Ich glaube, jeder, der noch keinen Hund in dem Alter und Zustand erlebt hat, kann es sich auch nur schwer vorstellen. Es ist so gar nicht mit einem normal-aktiven Hund zu vergleichen, was aber nicht zwangsläufig bedeutet, dass da keine Lebensqualität mehr ist. Es ist nur einfach sehr anders. Als Maus noch nicht so uralt war, habe ich mir so einen Zustand nicht vorstellen können.

    Man kennt seinen Hund ja meistens doch ganz gut und darauf sollte man vertrauen und das nicht an so starren Fakten wie „Geht nicht mehr 1h Gassi“ festmachen. :)

    Es ist denke ich nie leicht, den richtigen Zeitpunkt zum Gehen lassen zu finden - ich hab mich am Tag der Eutha noch gefragt, obs das jetzt wirklich war. Aber mein Gefühl (das sich natürlich auch an Fakten orientiert, aber eben an der Mischung und individuellen Gewichtung dieser!) hat mir klar gemacht, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe.

    Meiner TÄ hätte ich bei der Einschätzung allerdings nicht vertraut. Dafür hat sie von Maus Laune außerhalb der Praxis einfach zu wenig mitbekommen.

    Daumen sind gedrückt :hugging_face: Die beiden schaffen das ganz sicher

    Kennt jemand es, dass der Senior zuhause total gut drauf ist, aber sobald es aus der Haustür geht sehr langsam, lustlos und schnell wieder rein will?

    Ich kapier es nicht so recht und weiß nicht wie ich damit am besten umgehe.

    Ja kenne ich. War für mich meistens ein Zeichen, die Gassistrecke mal wieder zu wechseln bzw. abwechslungsreicher zu gestalten.

    Und nachdem sie ne sehr doofe Zeit hatte, wo sie wöchentlich zum TA musste, war sie auch da dann immer deutlich antriebsgemindert. Da hatte die TÄ mehr als einmal Sorge, ob Maus denn wirklich noch Freude am Leben hat. 🙈


    Ich drücke allen, die es brauchen, die Daumen! ❤️

    Kann mir jemand Bücher empfehlen, die visuell ansprechend, aber recht simpel eine Übersicht bieten über heimische Pflanzen und Tiere (da vor allem Vögel)?

    Soll für einen dahingehend nahezu vollkommen unwissenden Erwachsenen sein, ist aber nicht schlimm, wenn es Kinderbücher sind oder so. Hauptsache, es ist hübsch und übersichtlich und hilft dabei, die gängigen Sachen zu erkennen.

    Ich habe heute diese Spitzmaus unterwegs entdeckt. Sie kann nicht richtig laufen. Das eine Vorderbein ist eventuell gebrochen, da sie es in einem komischen Winkel hält. Ansonsten ist sie munter. Frisst, trinkt und versucht auszubrechen, was wegen ihrer Beine aber nicht geht.

    Ich frage mich jetzt, was ich mit ihr mache :ka: Draußen hat sie so keine Chance. Aber ist Gefangenschaft besser?

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    Bist du auf Facebook?

    Ich bin in einer Gruppe, die heißt „Wanderratten/Wildratten und Hawis“.

    Kann mir vorstellen, dass die vllt. helfen können oder wissen, an wen man sich wenden kann.

    Oder generell in FB-Gruppen, die sich mit dem Päppeln von Wildtieren beschäftigen. Die sind meistens sehr gut vernetzt und helfen schnell.

    Mein junger Junghund findet es immer noch ganz klasse während seiner allabendlichen Überdrehtheit in Hände und Arme zu beißen - oder die Decke nebst Kissen zu schreddern. Er kommt dann auch wahnsinnig langsam wieder runter. Ich hab mir jetzt überlegt ihm dann eine Auszeit in einer Box zu verpassen. Meint ihr, das könnte helfen?

    Box dient hier auch als Ruhezone, in die sie auch kommt, wenn sie mal ne Auszeit braucht. Bauen wir aber vorher so auf, dass das eben nicht als Strafe aufgefasst wird, sondern als „Ah, hier liegt meine Decke, da ist jetzt also Ruhe angesagt.“

    Bei uns klappt das in manchen Momenten ganz gut, in anderen hilft es eher, wenn ich sie körperlich einschränke.

    Weil vor ein paar Einträge das Freilaufen und der Radius davon angesprochen wurden. Wie ist das bei euch mit dem Freilauf, also wo lasst ihr eure Schätze da frei laufen und habt ihr keine Angst, dass sie euch abhauen(Wild)? Bzw sind sie schon so gut erzogen dass sie weder zu Mensch noch Hund dann hinlaufen würden? Würde mich wirklich interessieren wie ihr das hinbekommen habt.

    Ich selbst habe eine ziemliche Blockade in meinen Kopf was den Freilauf betrifft. Ich traue ich mich Kari nie von der Leine zu lassen außer das Gebiet ist eingezäunt. Ich habe echt Angst, dass sie ein Auto erwischen könnte oder dass sie einem Tier nach läuft. Der Abruf funktioniert zwar schon wirklich toll wenn sie zu Menschen hin will oder wenn sie wo schnüffelt, aber wenn sie einen Hasen, Katze oder manchmal auch nur einen Vogel sieht wäre sie dem hinten nach und da wäre der Abruf komplett nutzlos. Habe ich an der Schleppleine festgestellt, dass speziell Hasen bei ihr im Kopf alles ausschalten. Also selbst wenn ich auf die abgelegenste Wiese fahre ohne Verkehr wo dann die Angst der Autos weg wäre sind gerade da ja wieder Wildtiere. Vielleicht könnt ihr ein bisschen erzählen wie ihr das geschafft habt oder worauf ihr achtet? :smiling_face:

    Klein-Dackel ist tatsächlich noch echt gut abrufbar. Sie interessiert sich zwar für jeden Blödsinn, ist aber abrufbar. Der Schlüssel liegt darin, es früh genug zu tun. Heißt, ich scanne die Gegend und bin drauf aus, die Sachen vor ihr zu sehen.

    Sie hat jetzt für sich entdeckt, dass sie ja eine Nase hat und zufälligerweise auch noch ein Jagdhund ist. Da ist sie mir tatsächlich von heute auf morgen einfach stiften gegangen. Hab jetzt ne Schleppleine dran und damit üben wir, dass „Rückruf zwar hören, sich umdrehen, dann aber doch einfach weiterflitzen“ keine Option darstellt.

    Da sie (bisher) aber lieber mit mir zusammenarbeitet, statt zu jagen hoffe ich, dass wir das gut hinkriegen. Deshalb hab ich da vermutlich auch leicht reden.

    Bei den Radfahrern und Hunden klappt das nämlich wirklich gut. Aber damit hier keine falschen Vorstellungen entstehen: ich muss sie da nach wie vor frühzeitig rufen und dann auch bei Laune halten, bis das Objekt der Begierde wieder in sicherer Entfernung ist. Also nur weil sie jetzt nicht mehr dauernd hinrennt, heißt das nicht, dass das ein Selbstläufer ist. Das wird denke ich noch eine Weile dauern, weil die Leute sich natürlich immer wahnsinnig freuen, wenn sie ne kleine Flitzmaus angedüst kommt und das ist natürlich sehr bestätigend für sie.

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    Allein bleiben ist hier nach wie vor ein Thema. Ironischerweise natürlich genau DAS Thema, das mich am meisten stört. Bin nämlich niemand, der 24/7 mit den Hunden sein muss und unternehme ganz gerne mal was ohne sie. Ergebnis: ein sehr empörter, dauerkläffender Dackel. Aber naja, wir üben ja noch nicht lang. Ich hoffe jedoch, dass wir da schnell nen Fuß in die Tür kriegen.