Nachdem hier mehrfach der Beagle genannt wurde - hier auch eine Stimme für den Beagle. 
Hier zog ein Beagle ein, als die Kinder 6 und 8 Jahre alt waren, mein Mann hat im Schichtdienst gearbeitet und ich halbtags am Vormittag. Durch den Schichtdienst konnten wir es leisten, dass Gerry die ersten Monate nie allein war, ab ca 8 Monate wurde er langsam und stundenweise daran gewöhnt. Schlussendlich war er an ca 2 Wochen im Monat morgens allein zu Hause und hat geschlafen - auch wenn wir zuhause waren, hat er morgens geschlafen. Allerdings hat er seine Bewegung eingefordert, jeden Tag mindestens 2 Stunden mit viel Suchspielen und 2-3 mal in der Woche eine Fahrradrunde.
Mit den Kindern war er traumhaft, immer gut gelaunt, gutmütig und egal wieviel Kinder im Garten Fußball gespielt haben - er war immer mittendrin.
Ok, null Wachtrieb - aber wir haben immer gesagt, er freut sich laut genug, wir hören wenn jemand kommt.
Leider konnten wir ihn nicht ableinen, er war zu jagdaffin. Es gibt jedoch einzelne Beagle, die nicht so einen starken Jagdtrieb haben und ableinbar sind.
Der Garten musste gut gesichert sein, 1,80 m Stabmattenzaun und abschließbares Tor waren unverzichtbar. Lamellenzäune konnten mühelos überwunden werden.
Ein Beagle braucht Beschäftigung - sonst sucht er sich selbst eine.....
Gerry wurde 12 Jahre alt, war - bis auf Arthrose im späteren Alter - gesund und sehr verfressen.
Von der Größe her sehr gut händelbar ( er war ein übergroßer Beagle mit 46 cm Schulterhöhe und etwas über 20 kg) Im Auto (Kombi) hatte er im Kofferraum eine fest installierte Metallbox, die den halben Kofferraum einnahm. Im Urlaub brauchten wir somit eine Dachbox fürs Gepäck.
Unsere Kinder sind heute Mitte 20 und unsere Tochter freut sich auf Ihren ersten eigenen Beaglewelpen im nächsten Jahr - eine andere Rasse kommt für sie nicht infrage.
Und auch wir schauen uns nach wie vor nach jedem Beagle um 
Liebe Grüße
Chrissi mit Speedy