Beiträge von Karpatenköter

    Also ... wenn die bis jetzt keine Probleme zeigen, wird bei der doch recht geringen Menge wohl nichts passieren :ka:

    Die Dosis macht das Gift. Die Beagle unserer Trainerin kriegen zB auch mal Tomaten zu ihrer Futterbelohnung dazu, das macht denen rein gar nichts. Und auch meine Bande bekommt ab und an mal eine kleine Tomate als Leckerli - nix. Weils halt immer nur geringe Mengen sind, die keinen Schaden anrichten. Problematisch wirds, wenn der Hund zB eine ganze 200 g-Packung fressen würde... da kanns dann zu Durchfall oder Schläfrigkeit kommen.

    Das Gefährliche an Trauben ist die enthaltene Oxalsäure. Die kann zum Nierenversagen führen.

    10 g Trauben pro kg Gewicht werden als Faustformel für ernstzunehmende Vergiftungen genannt. Für Rosinen liegt die Menge bei 2,8 g pro kg Gewicht.

    Anzeichen für Nierenversagen wären (frei nach Google)

    • Verweigern von Futter
    • Erbrechen
    • Durchfall
    • Trägheit
    • vermehrtes Trinken
    • vermehrte oder reduzierte Urinmengen
    • starker Mundgeruch

    Quelle: https://www.tierklinik-trillig.de/service/wissen…nierenversagen/

    Gehen wir der Einfachheit halber mal von 40 kg Gewicht aus. Dementsprechend müssten deine Hunde jeweils min. 400 g Trauben bzw. 112 g Rosinen fressen, damit die wirklich gefährlich werden. Da würd ich mir bei dem bisschen Traubensaftkonzentrat keine Sorge machen. =)

    Trotzdem ist's aus tiermedizinischer Sicht gut und richtig, die Tiere erstmal zu beobachten.

    Lieber Byte, atme mal durch! :streichel:

    Fehler passieren, auch den Profis, und gehören schlicht und ergreifend dazu.

    Dass man mal an den "falschen" Trainer gerät oder der Weg des Trainers nicht zum Hund passt - geschenkt. Kommt vor. Hatte ich ja auch durch, zwei Mal, erst die dritte Trainerin konnte uns einen guten Weg zeigen, sich auf Dino einstellen und - bei ihm ganz wichtig - sich auf Dino einlassen.

    Du hast ja sicher schon im Training gemerkt, dass das für sie einfach zu viel war. Zu viele Hunde, zu viel Konfrontation, keine Anweisung von dir ... und plopp - das Stressventil beim Hund geht auf und der Hund flippt rum. Mach dir keine Vorwürfe, dass das jetzt passiert ist - Fehler passieren. Du weißt jetzt, dass diese Situation für sie noch viel zu viel ist, dass ihr und dir die Werkzeuge für das Bewältigen solcher Situationen fehlt.

    Für Dino wäre so eine Situation auch heute noch nicht zu bewältigen. Wir würden auch nicht die Konfrontation suchen - sondern sehr schnell flüchten :flucht:

    Oder einen sehr sehr großen Bogen drumherum schlagen. Seeehr sehr groß. So... 50 Meter aufwärts. :tropf:

    Für euch wäre wahrscheinlich Einzeltraining die beste Lösung. Jemand, der sich euer Miteinander in eurem Gassigebiet anschaut und auch genau da hilft und zusammen mit euch einen Lösungsweg erarbeitet, der zu deiner Hündin und dir passt.

    Bei Dino ist es eben Abstand reinbringen und ausweichen wenn möglich. Wenn das nicht möglich ist, gehen wir zur Seite, er soll sich hinsetzen und wird dann für jeden Blick vom Hund zu mir belohnt. Das kündige ich inzwischen ganz stumpf durch "Komm Dino, wir weichen aus" an. So weiß er, dass ich einen Plan dafür habe und folgt mir bereitwilliger - würde ich ihn kommentarlos ins Gebüsch zerren, würde er erst recht unruhig werden |)

    Sowas muss man in ruhigen, übersichtlichen Situationen aufbauen. Erst mit viel Abstand zum anderen Hund (oder Radfahrer etc pp), und wenn die Grundlagen sitzen, geht man ein bisschen näher ran. Man bleibt dabei aber immer im Wohlfühlbereich des Hundes.

    Vielen hilft es zusätzlich, wenn du dich vor deinen Hund stellst oder ihn auf deine abgewandte Seite nimmst. Das ist ein zusätzliches Signal für "Ich kümmer mich drum, du musst dich jetzt nicht einmischen". Aber auch das muss Hund erstmal lernen - dass du ihn beschützt, die Situation für ihn klärst.

    Du schaffst das. :nicken:

    Das Begegnungstraining würde ich persönlich nicht mehr besuchen. Bzw. wenn, dann würde ich am Rand dabei stehen und das ruhige Angucken der Hunde üben ;)

    Daumen für Charly sind gedrückt.

    Bei meiner Nachbarin, die mir eine Zeit lang immer Essensreste für die Hunde in den Garten geschmissen hat, steht der RTW in der Einfahrt. Bzw stand, ist gerade mit Blaulicht losgefahren ... könnt ihr ein paar Däumchen dafür drücken, dass bei ihr und ihrem Mann nix schlimmes passiert ist?

    Ich kenne die beiden leider nicht soo gut, aber sie sind schon älter und auch nicht mehr soo fit ...

    Schon interessant, wie oft hier berichtet wird, dass ein Rüde der ungefragt ankommt Schwierigkeiten machen kann.

    Ich erlebe „Hündin trifft auf Hündin“ als weitaus ernsthafter. Aber scheinbar kommt das selten vor, dass blau bei einer Hündin interpretiert wird, dass es ein Rüde sein muss, aber andersherum alles mit rosa automatisch weiblich ist.

    Hier ist es tatsächlich so, dass meine Omas weder mit Hündin noch Rüde Probleme haben. Bonny ist grundsätzlich eh nett und Masha eher ignorant. Die hat was gegen sehr aufdringliche und lernresistente Hunde, aber bis es bei ihr knallt, muss schon viel passieren. Sie kommuniziert sehr deutlich und ist besonders bei jungen Hunden ziemlich geduldig (respektive leidensfähig).

    Problematisch ist tatsächlich eher Dino mit Rüden, Hündinnen werden meist angeflirtet. Nette, zurückhaltende Rüden werden noch deutlich gewarnt, aber mit eher bollerigen Typen würde er sich definitiv kloppen, wenn die einfach angerannt kommen :fear:

    Bei Dino bestehe ich auf einen Radius von +- 20 Meter. Das ist bei ihm das höchste der Gefühle. Der darf aber ohnehin nur da frei laufen, wo ich gut und weit sehen kann. Also lange, gerade Waldwege oder am Feld entlang. Ansonsten bleibt er an der Schlepp (bzw die Schlepp in meiner Hand) oder an der Flexi.

    Bonny läuft mtlw auch nur noch mit Schlepp frei. Die ist aber auch ein harmloser Tutnix - die Schlepp hab ich nur dran, damit ich nicht immer nach dem kleinen schwarzen Hund suchen, sondern nur gucken muss, wo was oranges über den Boden schleift |) Sie sieht inzwischen auch schlecht und hält von sich aus dann lieber einen kleineren Radius ein, ich denke mal, das höchste der Gefühle für sie sind 15 Meter. 20 maximal dann, wenn sie sich festschnüffelt und nicht merkt, dass wir weitergehen. Da ruf ich sie dann aber meistens (mehrfach ...). Ich möchte sie nicht verlieren und sie möchte uns nicht verlieren, das passt ganz gut.

    Masha ... :ugly: Die geht nicht in den Freilauf. Die läuft allerhöchstens an der 10 m-Schlepp. Wenn ich sie laufen lassen würde, würde die bis zum Horizont weiterlaufen :rollsmile:

    Ich habs aus div. Gründen noch nicht ausprobiert.

    "ja so eine feine Mausi" angesprochen ... bis ihr dann mal die Eier aufgefallen sind

    Hahaha dazu muss ich aber sagen, dass Juro bei mir auch immer meine feine Mausi ist xD Alternativ auch "Hasi, mein Mausi".

    Dino ist hier

    • das Spatzi
    • der Bär (wahlweise das Bärchen)
    • das Spinnerli
    • Knallkopf
    • der kleine Mann
    • ...

    Mausi isser hier eher nicht. Das ist dann eher Bonny. Aber hier ist auch jeder Hund ein "feines Puppi" oder "Püppi" |) Mit der Zeit wird man schon spitznamenbekloppt...

    Wie zieht ihr eure Hunde an?

    Dino trägt ganz oft signalfarben. Also neon-/signalorange oder -gelb. Primär, weils mir gefällt, sekundär, weil die Leute ihn dann (hoffentlich) auch frühzeitig wahrnehmen und wegen der Farbe schon mal auf die Idee kommen (können), dass mit dem Hund "irgendwas" ist.

    Ansonsten eher blau, schwarz oder grau ... ich hab meine Präferenzen, aber bei unwichtigen Dingen wie einem Bademantel würd ich ihm auch was pinkes spendieren. Einfach, weil ichs kann :pfeif:

    Hin und wieder wird er aber wegen seiner Größe für eine Hündin gehalten. Eine unserer Züchterinnen am Hundeplatz hat ihn erst wochenlang für ein Mädel gehalten und beim Leckerlispendieren immer mit "ja so eine feine Mausi" angesprochen ... bis ihr dann mal die Eier aufgefallen sind :lol: Ich mach den Leuten da aber erst nen Vorwurf draus, wenn die ihren Hund zu uns lassen. Da werd ich aber unabhängig vom Geschlecht erstmal ungemütlich :pfeif:

    Masha trägt das, was passt... aktuell ein neongelbes breites Halsband und dazu hin und wieder ein oranges Hunter-Geschirr. Kein Mantel, weil die eh Bärenpelz ohne Ende hat, die braucht sowas nicht. Geschirr trägt sie auch eher selten.

    Bonny dagegen... die MUSS pink und lila tragen. Weil mir das an ihr gefällt, weil sie ja doch ein harmloser Blümchen-Schäfimix ist und ach, es steht ihr einfach. :herzen1:

    Bei Bonny tob ich mich sehr sehr gern mit "mädchenfarben" aus. Sie hat aber auch einen neutralen, roten Mantel. Und einen schwarz-neongelben für'n Winter.


    Ich hab je nach Hund schon Farbpräferenzen. Dino ist halt nicht ohne und trägt daher warnfarben, bei Masha isses mir ziemlich egal und Bonny ist halt meine kleine Prinzessin... in rosa, lila und Co.

    Bei mir sinds auch Tiere. Ich bin mit Katzen, Kaninchen und Hamstern groß geworden, später hatte ich dann auch mal zwei 2er Rattengrüppchen. Und seit Ende 2018 eben Hunde.

    Hunde fand ich schon immer toll. Wenn Mutti nicht aufgepasst hat, bin ich direkt zum nächsten Wauwau gewackelt :tropf:

    Wir waren mal bei Familienfreunden zu Besuch, die hatten einen Schäferhund. Nach Kaffee und Kuchen war mir zu langweilig und ich hab stumpf gesagt "Ich geh jetzt zu Atos" ... als Mutti mich dann zwecks Heimfahrt ins Auto stopfen wollte, hat die mich beim Langhaarschäfi im Hof gefunden. Grad für Schäfis hatte ich eigentlich schon immer einen soft spot :herzen1:

    Und Schulfreunde waren für mich nur dann einen Besuch wert, wenn die nen Hund hatten ... :ops: Ich weiß noch, wie ich bei einem Freund war, ihm beim Zocken zugeguckt und nebenbei stundenlang den Husky gekrault habe...

    Also ja, den Draht zu Tieren hatte ich schon immer. Das Hundestreicheln hat bei mir dann aber abrupt aufgehört, als jemand auf "Darf ich den Hund streicheln?" mal sehr barsch mit Nein reagiert hat. Seitdem hab ich mich als Kind nie wieder getraut zu fragen, ob ich einen Hund streicheln darf. Aber jetzt, mit eigenen Hunden, kann ich das barsche Nein sehr gut verstehen und! versuche den Kids dann auch zu erklären, warum sie meinen Hund jetzt nicht streicheln dürfen. Damit sie sich auch in Zukunft trauen, die Frage zu stellen. :sweet:

    Ansonsten... meine musikalischen Präferenzen haben sich erst im Teeniealter so richtig entwickelt. Mein Farbgeschmack auch. Früher waren nur schwarz, grau und weiß in Ordnung, jetzt trag ich bevorzugt grün, braun, grau und schwarz.

    Aber Jeans hasse ich immer noch aus tiefstem Herzen. :pfeif: