Beiträge von Karpatenköter

    Das Webmaster hat an Brust und Bauch nur die gepolsterten Gurtriemen, das Flagline hat deutlich mehr Stoff und deckt ab dem ersten bis zum letzten Riemen alles ab. Ich hab das Ruffwear Approach Pack Rucksackgeschirr, das basiert ja auf dem Webmaster-Geschirr - wenn ich zuhause bin, mach ich dir mal Vergleichsfotos vom Webmaster-Geschirr und dem Flagline.

    Das Webmaster kannst du mit dem Brush Guard auch ähnlich dem Flagline mit mehr Auflagefläche ausstatten, aber soweit ich weiß, ist zwischen dem mittleren und letzten Gurt dann immer noch eine Lücke...

    Ah, daanke dir, das klingt als wäre das Flagline potenziell angenehmer wenn der Hund häufig gestützt werden muss (auch wenn ich eigentlich gern weniger Stoff an Cleo hätte, aber bequem beim Stützen ging vor) :denker:

    Fotos würde ich sehr gern nehmen :nicken:

    Fotos sollst du bekommen =)

    Einmal das Webmaster bzw Approach Pack:

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    Und dann das Flagline:

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    Wenns nur darum geht, das Ausbrechen zu verhindern oder einen reaktiven Hund besser zu sichern, reicht das Webmaster sicher aus.

    Aber wenn der Hund häufig Unterstützung braucht, dann würde ich echt eher zum Flagline tendieren. Der Stoff ist nicht ansatzweise so dick wie beim Webmaster, dementsprechend wird's nicht so warm darunter. Außerdem ist das Geschirr echt leicht, das wiegt fast gar nix - wäre daher also auch denkbar, dass der Hund das bequem dauerhaft tragen kann. Zumindest hab ich den Eindruck, dass Bonny das Geschirr am liebsten gar nicht ausziehen würde, die rennt immer mit Geschirr ins Haus rein :smile:

    Hallöchen allerseits,

    Das Safety Anny-x passt gut bei Cleo, aber zum besseren unterstützen brauchen wir doch wieder was mit Griff.. Ich hatte neulich vom Ruffwear Flagline und Webmaster gelesen - kann da wer den Unterschied sagen bzw hat vielleicht noch andere Ideen?

    LG und Daanke :nicken:

    Das Webmaster hat an Brust und Bauch nur die gepolsterten Gurtriemen, das Flagline hat deutlich mehr Stoff und deckt ab dem ersten bis zum letzten Riemen alles ab. Ich hab das Ruffwear Approach Pack Rucksackgeschirr, das basiert ja auf dem Webmaster-Geschirr - wenn ich zuhause bin, mach ich dir mal Vergleichsfotos vom Webmaster-Geschirr und dem Flagline.

    Das Webmaster kannst du mit dem Brush Guard auch ähnlich dem Flagline mit mehr Auflagefläche ausstatten, aber soweit ich weiß, ist zwischen dem mittleren und letzten Gurt dann immer noch eine Lücke...

    Ich nutz das für Dino, um das Tryptophan in ihn reinzukriegen... Ist günstiger als jeden Tag eine Scheibe eingeweichtes Brot oder Banane.

    Heute beim Mantrailing gibt's das als Füllmaterial einfach mit zum Nafu dazu (natürlich auch eingeweicht).

    Hier ist es so, dass es super problemlos war, als Bonny mit 11 Jahren zu Dino dazukam. Da liefs wie von selbst und ich musste quasi nichts managen.

    Als Masha dazu kam... nun. Ein zweiter Wassernapf musste her, die Hunde mussten in der ersten Zeit getrennt gefüttert werden, weil Dino und Masha sonst aneinander geraten wären, bei Liegeplatz- und Raumverwaltung musste ich sehr viel eingreifen und lenken...

    Also auch wenn eine Hundegruppe/ein Hundepaar problemlos läuft, ist nicht garantiert, dass der Neuankömmling direkt super integriert wird. Deshalb kann ich das Zögern und die Haltung "never change a running system" doch gut verstehen :tropf:

    Masha hat ja vermutlich die ersten 10 Jahre ihres Lebens in Außenhaltung verbracht ... als sie auf der italienischen Pflegestelle gelandet ist, hat sie aber ganz schnell die Vorzüge von weichen Körbchen entdeckt. Bei der deutschen Kurzzeit-Pflegestelle lag sie schon am 2. Abend mit Pflegefrauchen aufm Sofa - hier bei mir hat es deutlich länger gedauert, bis sie sich eigenständig und ohne Einladung meinerseits auf Bett, Flocke und Co. bewegt hat. Das lag aber wahrscheinlich daran, dass Dino ihr gerne vorschreibt, wo sie seiner Meinung nach liegen "darf"... das erfordert auch heute noch ein bisschen Management von mir.

    Stubenrein war sie von Anfang an, kam/kommt im Haus und auch in wildfremden Wohnungen super zur Ruhe. Das war gar kein Thema: Masha kommt rein, guckt sich kurz um und machts sich auf dem Teppich bequem oder annektiert das Bett unserer Gastgeberin (die fand das niedlich und hats erlaubt, keine Sorge).

    Was allerdings ein bisschen Überzeugung gebraucht hat, war das Reingehen nachm Gassi oder einem Gartenaufenthalt. Da wollte sie gerade am Anfang nicht wirklich rein und ist immer vor der Türschwelle stehen geblieben. Fast so, als würde sie sich nicht trauen bzw. erwarten, dass ich ihr das verbiete. Das wurde nach ein paar Wochen, vielleicht auch 2 Monaten, schnell besser.

    Trotzdem nutzt Masha jede Chance, um sich draußen aufhalten zu können. Besonders im Sommer liegt sie gerne irgendwo im Schatten und behält den Garten im Auge - Hofhund halt. =)

    Das einzige, womit wir bis an ihr Lebensende zu tun haben werden, ist ihre Fress-Sucht. Hier kann/darf nichts Essbares rumliegen, weil Masha sich das sonst sofort schnappt. Ja, auch wenns eigentlich noch verpackt ist. Oder im Regal liegt, sodass sie eigentlich nicht drankommt. Oder wenn's nur lecker riecht, aber eigentlich nicht essbar ist - Masha hat mal nen ganzen Block Lavendel-Kernseife gefressen :ugly:

    Wenn sie irgendwo betreut wird, sag ich den Leuten schon vorher, dass sie bitte auch die Mülltonnen entweder abschließen oder gleich aus Mashas Reichweite entfernen sollen. Denn Masha plündert auch die großen schwarzen Tonnen, wenn sie da Futter vermutet. Oh, und alle möglichen Sträucher werden auch emsig abgeerntet...

    Hunde aus Außenhaltung gewöhnen sich in vielen Fällen recht problemlos an das Leben im Haus. Das beweisen die ganzen Auslandstierschutz-Hunde ja immer wieder =)

    Es gibt natürlich trotzdem einige Hunde, die dabei entweder länger brauchen oder bei der Gewöhnung dann problematisches Verhalten zeigen.

    Problematisch ist bei Masha eigentlich wirklich nur die Fress-Sucht. Alles andere haben wir mit viel Zeit und/oder Management gut hinbekommen.

    Ich guck gelegentlich auch mal bei "meinen" Vereinen, welche Senioren oder Sorgenkinder gerade auf der Suche sind. Aber ernsthaftes Interesse? Nein. Drei Hunde reichen und ich bin auch froh, wenns sich aus natürlichen Gründen dann wieder auf zwei bzw. einen Hund reduziert. Dann ist vielleicht Platz, Zeit und Geld für eine Pflegi vorhanden, die Seite des Tierschutzvereines würd ich auch gerne kennenlernen ... oder ich nehme eben wieder einen netten Senior als Mitläufer auf. Wie das Leben halt so spielt.

    Aber wenn die eigenen Ressourcen Raum für einen vierten/fünften Hund lassen und man Hund Nr. x auch gut ins bestehende Grüppchen integriert bekommt - warum nicht?

    Jap. Es gibt genau ein Geschirr in S (und einer schrecklichen Farbe)... |) Alle anderen sind entweder XXS oder L/XL. Muss ich wohl mal öfter gucken.

    60-70 € sind schon an meiner persönlichen Grenze.

    Krass ich hatte schon gehört wie teuer das geworden ist. Aber es beim Durchschauen so zu sehen…. Ich habe Anfang des Jahres gerade mal 75 € (neu) bezahlt. Lass dich nicht über den Tisch ziehen. Klar, Angebot und Nachfrage… aber trotzdem. Ich kenne leider auch nichts Ähnliches. Drücke dir aber die Daumen. Kommt bestimmt noch was Gebrauchtes oder Günstiges.

    Nachdem das erwähnte beschädigte Geschirr immer noch zu haben war, hab ich jetzt einfach zugeschlagen. Für 45€ sag ich nicht nein und wenn's nur ein Schnitt im Oberstoff ist, lässt sich der recht einfach reparieren. Fehlt nur noch ein passender Aufnäher zum Drübernähen :pfeif: Mal sehen, wie groß der Schnitt dann schlussendlich ist...

    Meine fast 15-jährige Hündin wurde kürzlich vom Vestibularsyndrom aus der Bahn geworfen. Sie lebt hier mit zwei anderen Hunden, die sie nun auch schon ein paar Jahre kennt - trotzdem hat sie sich in der Akutphase, als sie sich kaum im Raum orientieren und keinen Schritt gerade aus tun konnte, ausschließlich an mir orientiert. Von den anderen Hunden wollte sie in der Zeit nix wissen - eher wollte sie noch mehr als sonst ihre Ruhe haben.

    Wenn die anderen in den Garten geflitzt sind, hat sie in ihrem Körbchen darauf gewartet, dass ich sie anspreche und am Sicherheitsgeschirr angeleint auch in den Garten und zurück führe, wenn sie alles Notwendige erledigt hat. Die wollte nicht mit den anderen beiden den Garten abchecken, sondern sich nur kurz lösen und dann bitte wieder ins sichere Körbchen.

    Hätte sie bis dahin als Einzelhund bei mir gelebt und sich dann auf einmal mit einem Zweithund arrangieren müssen - ich glaube, dass sie davon so gut wie gar nicht profitiert, sondern noch mehr Stress und Angst als ohnehin schon gehabt hätte. Das wäre der Erholung nicht zuträglich gewesen.

    Nun ist das Vestibularsyndrom nicht wirklich mit stetiger Erblindung vergleichbar, zumindest nicht langfristig, aber für den Hund ist's ja trotzdem eine ungewohnte Situation, in der er nicht (mehr) ganz Herr seiner Sinne ist und sich erstmal mit den Veränderungen arrangieren muss.

    Also auch von mir: ich würd's lassen. Vor allem, wenn der Zweithund nur einziehen soll, damit der Ersthund einen Blindenführhund hat.

    Was anderes ist's, wenn ihr sagt, ihr wollt grundsätzlich einen zweiten Hund haben. Dann sieht die Lage anders aus... aber ggf. müsst ihr dann deutlich mehr managen als mit zwei sehenden Hunden. Hier hat es rund zwei Jahre gedauert, bis sich Dino und Masha wirklich miteinander "eingegrooved" haben. Masha darf sich jetzt nahezu uneingeschränkt von Schlafplatz zu Schlafplatz bewegen, ohne dass Dino meint, da kontrollierend eingreifen zu müssen (darf er nämlich auch nicht!). Je nachdem, wie der potentielle Zweithund drauf ist, müsst ihr da mehr oder weniger managen, den einen mehr unterstützen als den anderen usw. Und das nicht nur zuhause in den eigenen vier Wänden, sondern auch draußen bei Hundebegegnungen. Das kann mitunter doch ziemlich anstrengend sein, gerade wenn der eine Hund etwas speziellere Bedürfnisse hat.

    wie gehts Bonny mittlerweile? Pixel hatte im März ja auch nen ganz kurzen Anfall wo ich auch direkt in Panik geraten bin. Hirnschlag, totaler Zusammenbruch. 10 Minuten später war alles vorbei und kam auch seitdem nicht wieder.

    Bonny geht es super! Ab und an stolpert sie noch oder läuft nicht sooo super koordiniert, die Kopfschiefhaltung ist je nach Situation auch noch deutlich sichtbar - aber man merkt ihr deutlich an, dass es ihr jetzt schon wieder richtig gut geht. :applaus: