Beiträge von Karpatenköter

    Da lob ich mir Dino. Er hüpft ins Bett, setzt sich neben mich und starrt mich so lange an, bis ich die Decke anhebe und er drunterschlüpfen kann.

    Aber das geht natürlich nur, wenn ich so liege, dass er sich in meine Armbeuge kuscheln und den Arm als Nackenkissen nutzen kann. Wenn das nicht möglich ist, kreiselt Herr Hund solange im Bett, bis ich ihm das ermögliche ... :roll:

    Verwöhnte Kröte. :herzen1:

    Was jetzt anders ist: Es kommt oefter vor. Frueher war das nur nachts, aber mittlerweile auch tagsueber immer mal..

    So ist es hier auch.

    Spätabends oder Nachts wurde und wird hier von allen immer mal intensiv geträumt aber erstens nicht SO intensiv und zweitens kommt das tagsüber eher nicht vor, bei den Aussies. Die ruhen viel, ja aber so richtig tief schlafen die da nicht.

    (Keine Ahnung ob das Video hier jetzt eingebunden wird xD)

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    Hihi, genau so sieht das bei Masha aus :D So niedlich - außer man kriegt n Tritt ab...

    Sagt mal, träumen eure Oldies auch so intensiv? 😳

    Klecks geht es gerade wirklich richtig gut und er schläft Abends suuuper entspannt, darum bin ich echt dankbar!

    Und dann fängt er an zu träumen, da bekomme ich regelmäßig 'nen halben Herzinfarkt, weil ich denke, der hat irgendeinen Anfall, so wie der mit den Beinen rudert 🤣

    Masha war im vorherigen Leben sicher ein Pferd, so wie die teilweise im Schlaf strampelt und tritt :ugly: Da wackelt dann gern mal das ganze Bett, wenn die Oma da schläft und träumt ...

    Teilweise wufft sie dann auch im Schlaf, aber das kommt seltener vor. Sie wird von ihrer Träumerei aber auch nicht wach, außer sie stößt sich irgendwo, weil sie mal wieder völlig verknotet unterm Schreibtisch pennen muss.

    Gestern mit Dino einen toten Waschbären gefunden.

    Zumindest den Kopf und die Vorderläufe - der Rest hat irgendwie gefehlt :lepra:

    Dino fand die Überreste so gruselig, dass er gar nicht wirklich nah ran ist - der Spinner fands gar nicht cool, dass ich mir den Kadaver näher angesehen habe. Kommt ja nicht alle Tage vor ...

    Nachdem kein Blut und keine Fahrzeugspuren usw in der näheren Umgebung zu finden waren, frag ich mich schon, wie sowas mitten aufm Schleichweg in der Nähe des Jugendzentrums landet.

    Ich denk ganz, ganz fest an euch und wünsche euch, dass ihr irgendwann friedlich Abschied nehmen könnt - egal, wann der Abschied kommt.

    Du bist der Fels in der Brandung für deine Hunde, du bist deren Welt. Und auch wenn Elsa es vielleicht nicht immer so zeigt - ich bin mir sehr sicher, dass sie das zu schätzen weiß. Du machst so viel für deine Bande, baust den Alltag um die Hunde herum, stehst für sie auf und ein ... Du bist ein wunderbarer Mensch, und ich wünsche euch, dass ihr noch ganz viel Zeit mit Elsa verbringen könnt.

    :streichel:

    Puh, ich find deine Schilderung ziemlich stressig, ich krieg alleine schon vom Lesen Herzrasen :omg:

    Ich leb mit drei Schäferhundmixen zusammen, einer davon wird aktiv im Hundesport geführt (Mantrailing und IGP), wir sind etwa 3x die Woche im Training, sofern ich Zeit habe.

    Aktuell ists auf Arbeit ziemlich stressig, also ist eher wenig Zeit für Auslastung und Co. Unser aktueller Tagesablauf an Nicht-Trainingstagen (nach meinem Feierabend) sieht so aus, Zeitangaben dienen nur der Orientierung:

    16:00 - Gassirunde im nahegelegenen Wald, vielleicht 20-30 Minuten, bei guter Laune auch mal 45 min. Entweder mit nur zwei Hunden oder allen dreien - geh ich nur mit zweien, bekommt Nummer 3 danach eine Extrarunde.

    Zur Zeit gibt's da sehr wenig Bespaßung. Wenn ich dran denke und Leckerli mitnehme, üb ich mit dem Hobbysport-Hund ein bisschen Sitzplatzfuß oder sowas. Aber das sind kurze Einheiten, die am Stück nicht länger als 2-3 Minuten dauern...

    Gegen 17 Uhr: Futter. Das wird ohne großes Tamtam in die Näpfe gefüllt, die Hunde bekommen die Näpfe vor die Nase gestellt, dürfen fressen und gut ist.

    Danach haben die Hunde Sendepause - bis wir gegen 19 Uhr kurz in den Garten gehen, weil eine der alten Damen pieseln muss. Je nach Wetter, Lust und Laune stehen wir da 10-20 Minuten rum - ebenfalls ohne große Bespaßung. :ka:

    In der Zeit hock ich am PC, höre Musik, zocke evtl. was, gucke Videos auf Youtube, schreibe mit Freunden oder geh anderen Hobbies nach oder kümmer mich um den Haushalt, während die Hunde stumpf ignoriert werden. Die legen sich auf ihre Schlafplätze, dösen und ruhen, heben vielleicht mal den Kopf, wenn ich mich bewege, gucken mir beim Staubsaugen oder Wischen zu ... wenn ich die Wäsche aufhänge, dackelt mir die Bande in die Küche nach. Dürfen sie, wenn sie mir unbedingt zugucken wollen - die wissen, dass sie dann höchstens kurz angesprochen und gestreichelt werden.

    Es kommt ganz ganz selten vor, dass ich gezielt irgendwas mit den Hunden im Haus mache.

    So einmal alle paar Wochen dürfen die sich das Futter aus dem Schnüffelteppich suchen.

    In unregelmäßigen Abständen üben wir Dinge wie Krallenschneiden, Impulskontrolle usw...

    Ich find, du konzentrierst dich viel zu sehr auf deinen Hund. VIEL. ZU. SEHR.

    Geh mal nen paar dutzend Schritte zurück, lass den Hund mal Hund sein und klemm dir das ewige Betüddeln. Dein Hund ist ein Hund, kein Kleinkind - auch wenn er krank ist!

    Es ist ok, den Hund aus Fürsorge zu betüddeln, wenn er das aufgrund von Krankheit wirklich braucht. Als meine fast 15-jährige Hündin mit dem Vestibularsyndrom gekämpft hat, hab ich auch regelmäßig nach ihr geschaut, ihr beim Fressen und Laufen geholfen, das Deckenlicht im Zimmer aus- und dafür die Schreibtischlampe eingeschaltet, weil sie sonst nicht schlafen konnte - all das, weil sie das auch wirklich gebraucht hat, um genesen zu können.

    Wenn ich ins Bett gehe, sag ich den Hunden ganz beiläufig, dass jetzt Bettzeit ist. Alle drei wissen, dass sie in den nächsten fünf Minuten noch die Chance haben, mir zu sagen, dass sie nochmal kurz raus müssen - sobald ich im Bett liege und das Licht aus ist, gehts nur in dringenden Fällen raus.

    Wer nervt, bekommt eine klare Warnung. Wer dann immer noch nervt, darf im Flur pennen und bekommt bei weiterem Generve ein deutlich genervtes "LEG DICH HIN!" zu hören. Das gilt auch, wenn ich am Wochenende um 6 kurz aufstehe, um die Hunde in den Garten zu lassen und mich 20 min später wieder ins Bett lege, um noch ein, zwei Stündchen zu schlafen. Die Hunde waren dann schon draußen, hatten ihr Frühstück - und haben jetzt wieder Ruhe zu geben. Punkt.

    Lass den Hund ordentlich bei einem gescheiten Fachtierarzt durchchecken und hör auf, den Hund zum Nabel der Welt zu machen. Du machst deinen Hund damit krank.

    Ich glaub, hier liegt grad einfach nur ein sehr großes Missverständnis vor :ka:

    Wie Chris sagte, ja, HSH können blitzschnell reagieren - auch auf Kommandos, WENN die Beziehung zum Hundehalter stimmt. Bei den üblichen Gespannen, die man so sieht, klappt das natürlich nicht und ich denke, genau dieses Bild haben viele hier grad vor Augen - den nichthörenden, aggressiven Nachbarschaftsterror im Kangalpelz z. B. ...

    Hier gibt's aus Prinzip Eierlikör für die Hunde. Nicht viel, eine mit dem TA abgesprochene und aufs aktuelle Gewicht angepasste Dosis... verteilt auf 3x am Abend =) Wir fangen um +-19 Uhr mit der Gabe an, nach 2 h gibt's die nächste Dosis und dann um 23 Uhr die letzte Dosis. Die Hunde sind davon idR ganz gut antüdelt und verbringen das Geböller weitestgehend entspannt. Nur die zwei Großen kommentieren das große Geböller, die Kleine zieht sich lieber zurück - die wird dieses Jahr aber statt Eierlikör lieber direkt ein Medikament vom TA kriegen, alles andere ist mir mit ihrer Herzerkrankung zu riskant.

    Ansonsten hab ich zum Höhepunkt hin einen riesengroßen Pott Leckerli in Griffreichweite stehen. Bei jedem Knall fliegen dann Hand voll Leckerli zu den Hunden und die sind dann erstmal mit Suchen beschäftigt - wirkt ganz gut und nebenbei verknüpfen die Hunde das Geböller auch mit "Ey es regnet gleich Leckerli!" =)

    Wenn's dann wider Erwarten noch um 3 Uhr morgens böllert, der Eierlikör nicht mehr wirkt und die Leckerli komplett alle sind, dreh ich basslastige Sachen auf der Anlage auf, damit das Geböller in dem Geräuschwirrwarr der Musik dann untergeht. Musste ich letztes Jahr machen, weil genau die Situation eingetreten ist ...

    Meine Erfahrung ist genau die von flying-paws. Die Hunde von seriösen Züchtern verhalten sich meist sehr rassetypisch. Natürlich mit individuellen Ausprägungen, wir reden ja schließlich von Lebewesen.

    Was das mit Anpreisen zu tun hat, verstehe ich allerdings nicht.

    Ich habe mich aufgrund ihrer Eigenschaften für meine Rassehunde entschieden, bin aber auch absolut pro Tierschutz Hund, sofern gewisse Kriterien erfüllt sind und es eben passt (seriöser Verein, Halter kundig und gewissermaßen flexibel, usw. ).

    Ja natürlich sind alle Menschen pro Tierschutz, nur halt nicht bei ihren eigenen Tieren, das ist mir schon klar.
    Sollen die anderen mal (gleich wie beim Klimaschutz, etc ... :)

    Bin dann mal raus hier, ihr kennt meine Meinung ja bereits.

    Ich hab drei Tierschutzhunde, davon hat min. 1 Hund Gefahrenpotential bei unsachgemäßer Führung ... ich hab alle drei lieb, den einen Hund mal mehr als den anderen, je nach Tagesform. Alle drei sind auf ihre Art und Weise tolle Hunde und ich bin definitiv pro Tierschutz - trotzdem kommt der nächste Hund vom Züchter...

    Warum, wenn ich mir doch genauso gut einen Hund ausm TS holen könnte, wenn ich doch so pro Tierschutz bin?

    Weil ich verdammt noch mal nicht mehr die Fehler der vorherigen Hundehalter ausbügeln und ggf ein Hundeleben lang damit leben muss, sondern weil ich einen Hund will, bei dem ich WEISS, dass der ein unbeschriebenes Blatt ist.

    Weil ich einen Hund will, der für meine Sportarten mit hoher Wahrscheinlichkeit geeignet ist und daran auch Spaß hat.

    Weil ich den Hund selbst "versauen" will und im Bestfall auch noch die Ursache weiß - und nicht nur vermuten kann.

    Es gibt zig Gründe für einen Hund vom ach so bösen Züchter, erst recht wenn man Ansprüche an den Hund stellt, wie eben zahlreiche Hundehalter, Hundesportler usw.

    Und ganz ehrlich, gerade bei Rassen mit höherem Gefahrenpotential (wozu ich Gebrauchshunde wie Schäferhunde, Herdenschutzhunde usw. dazuzähle) weiß ich nach meinen gemachten Erfahrungen lieber, ob zB die Aggression gegenüber Menschen nun ne genetische oder erlernte Ursache hat.

    Beides ist scheiße, aber wenn ich das Risiko schon in Kauf nehme, will ich wenigstens wissen, WOHER das kommt.

    Wenn die Elterntiere schon weggesperrt werden müssen, wenn Besuch aufn Hof kommt, weiß ich ganz genau: Nope, kein Hund aus DIESER Verpaarung... die Welpen kriegen nämlich diese Veranlagung schon im Mutterleib mitgegeben und schauen sich das in den min. 8 Wochen häufig von den Elterntieren ab.

    Mir reicht mein menschen(nichtmehrganzso)hassender Hund, noch einen brauch ich nicht ;)

    Tierschutz schön und gut, ich schließe auch nicht aus, dass es auch ein geeigneter Schäfi aus einem vernünftigen Verein (DSH in Not zB) wird, aber nach drei mehr oder minder bekloppten Tierschutzhunden ist mir einfach mal nach einem Hund, bei dem ich ganz genau weiß, was ich kriege - sowohl was die Ausprägung der Rasseeigenschaften als auch die Aufzuchtbedingungen angeht.

    Sorry aber mir geht dieses "mimimi alle Züchter sind böse und nur auf Kohle aus" so dermaßen auf den Sack... längst nicht alle Tierschützer und Tierschutzvereine sind die goldenen Ritter aufm weißen Ross ...

    Nö. Bei Welpen vom gescheiten Züchter habe ich kein Überraschungspaket. Da kann ich durch die Elterntiere schon gut erkennen wohin die Reise gehen wird.

    Das ist hoffentlich nicht dein Ernst, dass du diesen Ansatz hier verkaufen willst?

    Alleine für meinem Bekannten- und Verwandtenkreis reichen die Finger an meinen beiden Händen nicht aus, um dir aufzuzählen, wie viele Hunde vom Züchter es gibt, die "verhaltenskreativ" sind, obwohl viel Geld ausgegeben wurde und obwohl die Elterntiere - zumindest, was davon überhaupt zu beurteilen ist, da kein Züchter dir die Elterntiere in all möglichen (auch schwierigen) Alltagssituationen zeigt - im Rahmen der Besuche beim Züchter als "normal/genau so wie man es sich erträumt hat/und was einem sonst noch als idael/positiv einfällt" beurteilt wurden.


    Lassen wir es mal dahingestellt, ob die Hund durch die bestimmten Besitzer verhaltenskreativ wurden oder es bei jedem Besitzer geworden wären.

    Jedenfalls sind in meinen Augen deine beiden Sätze an Absurdität fast nicht zu überbieten. Jedes Tier ist ein Lebewesen/Individuum und somit ein "Überraschungspaket" und es kommt immer drauf an, was man gemeinsam mit dem Tier daraus macht. Egal ob Welpe aus dem Tierschutz oder vom Züchter.

    Ähm... kommt immer darauf an, worauf man Wert legt.

    Bei uns im Schäferhundverein kann man zB bei den Welpen schon gut erkennen, "wohin die Reise mal geht", weil manche Welpen förmlich am Menschen kleben (die sind dann höchstwahrscheinlich auch später dem Menschen sehr zugewandt), andere sagen eher "Jo, ihr seid da, ich geh dann mal Abenteuer erleben" und wuseln fröhlich über den Platz - da kanns dann beispielsweise sein, dass man später mehr an der Orientierung am Halter arbeiten muss.

    Junge Hunde, die sich furchtlos und guten Spieltrieb zeigen, werden später im Schutzdienst erfolgreicher sein als Hunde, die eher vorsichtig sind und Spielzeug so lala finden - aber ALLES steht und fällt mit dem Hundeführer und der Erziehung!

    Wenn ich einen supersupernetten, menschenliebenden jungen Schäfi habe und den scheiß Erfahrungen mit Menschen machen lasse, ihn im Fall der Fälle nicht beschütze usw, dann muss ich mich echt nicht wundern, dass genau dieser Hund irgendwann vorsichtshalber in Menschen reinbeißt, weil er gelernt hat, dass Angriff die beste Verteidigung ist.