Hier ist das ziemlich individuell.
Dino braucht viel Zuwendung, besonders in Form von Körperkontakt. Er kann sich am besten erholen, wenn er sich an mich kuscheln oder unter die Bettdecke kriechen darf. Da schläft er dann so tief und fest, dass man die Entspannung im ganzen Hundekörper sieht. Die Ohren, die tagsüber steil nach oben zeigen, kippen dann eher zur Seite und sind richtige "Ost-West"-Ohren, die im größten Entspannungszustand auch fast eine horizontale Linie bilden.
Das Gesicht ist dann auch ganz weich, da ist kein Funken Spannung zu sehen. Und manchmal, wenn er tiefenentspannt ist oder einfach nur blöd liegt, dann schnarcht er auch leise vor sich hin.
Er kommt auch dann kuscheln, wenn ich aufm Sofa sitze oder mal aufm Boden rumlungere. Aber er geht auch, wenn er genug hat. Wenn wir zusammen aufm Sofa rumhängen, geht er irgendwann auf seinen geliebten Kissenstapel und schläft da weiter. Ohne Körperkontakt zu mir, aber in meiner Nähe.
Ganz selten kommt es vor, dass er nachts doch lieber auf dem Sofa schläft. Entweder schlaf ich ihm dann zu unruhig oder er merkt von selbst, dass es mir nicht so super geht und ich mehr Ruhe als sonst brauche.
Aber auch tagsüber kommt er mal an und möchte Zuwendung - gerade eben ist er zB am Gartenstuhl hochgeklettert, weil er gekrault werden wollte. Wir sitzen ja schließlich gerade im Garten, da kann ich mich doch mal mit dem Dreikäsehoch beschäftigen ... ist ja nicht so, als hätten wir seit 20:30 im Bett rumgelegen und gekuschelt. 
Bonny dagegen ist nicht so sehr der Kuschelhund. Die lässt sich zwar streicheln und knuddeln, schläft aber an 364 Nächten im Jahr garantiert lieber auf ihren Kissen und Körbchen als bei mir im Bett. Die Silvesternacht ist da die einzige Ausnahme, da liegen dann alle drei Hunde bei mir im Bett 
Dafür kommt sie sehr häufig von selbst an, wenn sie gestreichelt, geknuddelt oder einfach nur verbal betüddelt werden möchte. Da drückt sie dann auch mal ihren Kopf in meine Armbeuge, reibt sich an mir und wenn sie ganz albern drauf ist, schmeißt sie sich auch auf den Boden und kullert rum.
Masha ist hier der Hund, der am wenigsten Körperkontakt einfordert. Sie lässt sich natürlich auch streicheln und knuddeln, aber es ist doch eher selten, dass sie von selbst zu mir kommt, weil sie gestreichelt werden möchte. Wenn, dann hat sie oft einen weiteren Grund im Sinn, wenn sie ihren Kopf auf die Armlehne meines Schreibtischstuhls legt... zB Futter oder Willraus oder oder oder 
Genau wie Bonny kommt sie auch höchst selten zum Kuscheln aufs Sofa oder Bett. Wenn, dann liegt sie halt zufällig schon im Bett, wenn ich mich dazu lege.
Seit sie die Flocke für sich entdeckt hat, ist das aber auch seltener geworden.
Wenn z. B. Dino jetzt in Betreuung muss, sag ich den Leuten immer, dass er mit mir zwar sehr gerne kuschelt und auch gerne auf dem Sofa bei mir ist, das aber nicht zwingend auch bei Fremden so sein muss. Am besten ist es für ihn, wenn man ihm die Wahl lässt.
Wichtig ist mir im Betreuungsfall nur, dass Dino grundversorgt wird (Futter, Wasser, Gassi oder Freilauf im Pensionsauslauf) und ansonsten sicher geführt wird (sprich mit MK drauf). Er braucht keine Kuschelstunden, er muss nicht verhätschelt werden. Wenn er von sich aus gestreichelt werden oder spielen möchte, ist das ok und man darf auch drauf eingehen 
Es gibt hier auch Tage, da will Dino nur kuscheln - ich hab aber keine Lust darauf oder keine Zeit. Ist halt so. Wir liegen ja nachts schon minimum 6 h eng beieinander, dazu tagsüber noch hier und da der Körperkontakt - irgendwann ist auch gut. Wäre er eine Ecke kleiner, würde er sicher auch auf meinem Schoß liegen wollen, wenn ich am PC bin 