Beiträge von Karpatenköter

    Okay, Vorschlag: du nimmst nen großen Einkaufskorb oder ne große Plastikkiste oder meinetwegen auch n Pappkarton, dessen Rand so hoch ist, dass er da nicht rausspringen kann. Da legst du alte Handtücher rein. Hund rein - fertig ist der Budget-Laufstall, der (wenns nicht grad Pappe ist) auch pipisicher ist. Im Bedarfsfall Handtücher raus, bei 90°C in die Wäsche, gut ist.

    Mit der Lösung kannst du ihn auch zum Lösen runtertragen. Aktuell würd ich ihn auf gar keinen Fall selbst hochheben, sondern eine Box o. Ä. dafür nutzen. Alles andere ist in der aktuellen Lage einfach fahrlässig, weil die OP-Wunde nur unnötig belastet wird.

    Alles Gute für den heutigen TA-Besuch und die Heilung.

    Bitte hol gleich morgen früh einen Kragen beim Tierarzt. Dein Hund hat eine große OP-Wunde am Bauch - wenn die aufgeht, weil er selbst an den Fäden rumschleckt, dann wars das - sorry, dass ich das so direkt sage.

    Und bitte lass den kleinen Kerl nicht alleine. Frag eine Nachbarin o. Ä., ob sie für die zwei Stunden auf den Kleinen aufpasst.

    WIe handhabt ihr das Thema "Hund im Winter im Auto lassen". Bei welcher Temperatur ist bei euch bei welchem Hund welche Grenze erreicht?

    Wenn's unter 5°C hat und Dino länger als ±20 min im Auto bleiben muss, zieh ich ihm nen Mantel an.

    Wenn ich am Hundeplatz bin, wie jetzt, dann kommt er mit ins Vereinsheim. Im Winterquartier haben wir nen Kachelofen, der macht gut warm - und Herr Hund darf dann eben dabei sein. Ist auch Training für ihn (Dynamik von Menschengruppen aushalten usw. ;)). Inzwischen hat er sogar eine eigene Decke an meinem Sitzplatz.

    Beim Mantrailing geht das natürlich nicht, da gibt's dann Mantel an plus ggf ne Decke (zusätzlich zu den zwei dicken Körbchen und der Fleecedecke...) in sein Abteil im Auto

    Vorm Training heiz ich das Auto gut durch, aber da der Kahn schon älter und v. A. nicht isoliert ist, hält sich das nicht lange.

    Es gibt noch Dinger wie zB den SnuggleSafe, die man dem Hund ins Auto legen kann. Das wäre vielleicht eine Überlegung wert, wenn der Hund regelmäßig länger im Auto warten muss.

    Meine Grenze liegt definitiv bei -10°C und kälter, da schau ich, dass der Hund möglichst nicht zu lange im Auto warten muss - oder er kommt, sofern möglich, eben mit. Und wenn weder noch geht, bleibt Hund eben daheim.

    Den Mantel bekommt er übrigens auch dann angezogen, wenn wir zum Training fahren und der Kofferraum noch kalt ist...

    Gute Besserung für den kleinen Benny! Wie gut, dass du aufs Forum gehört hast und zu einem anderen Tierarzt gegangen bist...

    Mit der alten TÄ würd ich mich echt nicht mehr beschäftigen. Geh da einfach nicht mehr hin und gut ist. Aus den Augen, aus dem Sinn =)

    Ich hab da mal ne Frage. Ich will zwischen den Feiertagen im Harz wandern gehen, mit Hund - und frag mich, ob's da Sinn macht, dem Hund Booties/Schuhe anzuziehen. Dino ist an den Pfoten etwas kälteempfindlich, das wäre sowieso ein Grund für irgendeine Art von Pfotenschutz. Und dann sammelt sich ja noch gerne der Schnee an den Fusseln zwischen den Ballen, also nochmal ein Grund mehr für Booties - reichen da die dünnen, die man bei Uwe Radant kaufen kann?

    An alle hier, die sich mit Technik und Computerkram auskennen.

    Ich nutze momentan Linux. Ich war sehr überzeugt davon, dass das sicher ne tolle Idee ist und ich mich nur reinfuchsen muss, und dann total der Linux-Profi werde und alle tollen Vorteile gegenüber Windows genieße und immer coole kryptische Sachen in den Terminal eingebe.

    In der Realität klappt voll viel, was ich eigentlich brauche, nicht, ich hab keine Ahnung von nix und die Nase voll. Ich will also zurück zu Windows. Jetzt ist die Frage: Ich kann mir doch online ne Windows Lizenz kaufen, die aufn Stick packen und dann (nach Datensicherung) den PC platt machen und neu aufsetzen. Das geht doch, ne.

    Hab das auch schonmal gemacht, das Grundprinzip ist mir geläufig, wenn Windows mich schön da durch führt, umso besser. Läuft doch so, oder? Und diese WIndows Lizenzen, kosten die wirklich so wenig (10-20 €) wie ich das gerade gegoogelt habe? Ich hab gedacht, sowas is wesentlich teurer. Das verunsichert mich. Nicht dass ich nachher was falsches kaufe und es dann nicht geht.

    Been there, done that - ja, das klappt. Für die Zukunft würd ich dir empfehlen, zwei Festplatten im PC zu haben - eine nur für das Betriebssystem und alle wichtigen Programme, die andere Festplatte für alle anderen Daten. Das erspart einem viel Datensicherungs-Gedöns, wenn der PC doch mal neu aufgesetzt werden muss. Manchmal ist z. B. die Systemfestplatte durch WasAuchImmer so irreparabel im Eimer, dass man die Dateien, die darauf liegen, gar nicht mehr sichern kann und das ist dann ziemlich ärgerlich...

    Das Betriebssystem bzw. die Lizenz würd ich ehrlich gesagt direkt bei Microsoft selber kaufen. Es gibt selbstverständlich auch Mittel und Wege, Windows ohne Lizenz und ohne Einschränkungen zu nutzen, aber da die nicht legal sind, werd ich die hier nicht erläutern. :hust:

    Was den Preis angeht: kommt ganz darauf an, ob du das neue Windows 11 willst. Das schlägt mit 145,00 € dann doch ziemlich rein: https://www.microsoft.com/de-de/d/window…gmgf0krt0?rtc=1

    Wenn dir Windows 10 reicht, gibt's die Lizenz auf Amazon:

    Ist mit 120€ jetzt nicht wirklich günstiger, aber dafür hast du bei den Links wenigstens die Sicherheit, dass du nicht über den Tisch gezogen wirst - was ich bei Preisen von 10-20 € für durchaus möglich halte ...

    Keine Ahnung, ob ich die dieses Jahr gekauft habe, aber die Bademäntel sind echt Gold wert. Dino liebt seinen und ist blitzschnell trocken, Bonny trocknet auch schneller. Und davon mal abgesehen sehen die beiden in ihren Bademänteln einfach sooo süß aus |)

    Dann definitiv die Softshellhosen vom Decathlon - wasserabweisend, warm, hundehalterfreundlich. Die hab ich schon länger, aber dieses Jahr kam eine zweite dazu - die sind perfekt für Gassi bei Schmodderwetter oder Mantrailing in sumpfigen Waldgebieten :herzen1: Dreckig geworden? Zum Trocknen aufhängen und den Dreck dann einfach abbürsten, dann sind die Hosen wieder präsentabel :pfeif:

    Ich seh's wie die anderen: warte erstmal das Gespräch am Montag ab und mach dir über ungelegte Eier noch keine allzu großen Gedanken. Im Hinterkopf haben ist ok, aber zerbrech dir nu nicht den Kopf darüber. =)

    Einen, mit dem unser großes Kind alleine spazieren gehen kann

    Ganz kurz dazu: ich meine, dass das schon aus versicherungstechnischen Gründen eher brenzlig ist.

    Die ERGO z. B. sagt dazu:

    Zitat

    Ihr Kind muss aber körperlich und geistig dazu in der Lage sein, einen Hund sicher zu führen. Dabei kommt es also auf die Entwicklung und Reife Ihres Kindes an. Auch die Hunderasse kann eine Rolle spielen. Einen sehr kleinen Hund wird ein Kind früher ausführen dürfen, als einen ausgewachsenen Schäferhund.

    Quelle: https://www.ergo.de/de/rechtsporta…ges/gassi-gehen

    D. h., das Kind muss den Hund körperlich halten können, wenn was ist (z. B. Katze auf der anderen Straßenseite) und auch so erfahren im Umgang mit dem Hund sein, dass es z. B. gefährliche Situationen ("Erzfeind" vorne am Feld - also lieber ausweichen oder umdrehen ...) erkennen und entsprechend damit umgehen kann. Ich hab jetzt nicht auf'm Schirm, wie alt deine Kids sind, aber bei einem Hund wie Louie wäre mir nicht wohl dabei, wenn ich die Kids alleine mit dem Hund losschicke.

    Und zu guter Letzt schrieb mir gerade auch noch die PS, dass er sehr für Louie hofft, die Trainerin sei gut und kompetent - schließlich könne man alles in den Griff bekommen.

    Durchatmen. Tee trinken. Nochmal durchatmen und dann schiebst du die Kommentare der PS mal ganz ganz weit weg. :streichel:

    Erstmal sollte die PS da keine allzu großen Töne spucken, denn selbst wenn da auch viel los war, sind die Umstände halt trotzdem ganz anders. Bei der PS waren Hunde, hinter denen sich Louie verstecken konnte - bei euch ist er der einzige Hund und hat auf einmal die Sicherheit der Gruppe nicht mehr. Das ist für viele Auslandshunde ein wahnsinniger Unterschied und das merkt man dann eben einfach im Verhalten...

    Euer Vorteil jetzt ist, dass Louie zum einen noch sehr jung ist, sich negative Verhaltensweisen also noch nicht allzu sehr festigen konnten, und ihr zum anderen schon eine Trainerin zur Hand habt. Wie kompetent die schlussendlich ist, wird sich noch zeigen - aber ihr seid immerhin nicht völlig auf euch gestellt. Und du hast dir außerdem schon unabhängigen Rat hier im Forum gesucht. Kopf hoch. Wer weiß, was der Montag bringt, vielleicht hat die Trainerin ja schon ein paar Ideen =)

    Aber ist es ein territoriales Verhalten wenn er bellt, knurrt, mit Kopf und Vorderbeinen auf dem Boden ist, während der Hintern nach oben gestreckt ist und gleichzeitig immer wieder zu mir schaut und sich auch abrufen lässt?

    Territoriales Verhalten ist ja erstmal nix schlimmes ansich. Fast jeder Hund wird auf irgendeine Art und Weise territoriales Verhalten zeigen, das ist normal - kritisch wirds dann, wenn aus territorialem Verhalten Territorialaggression wird. Das ist z. B. bei meinem Dino der Fall - der will den Besuch aktiv vertreiben und würde dazu auch die Zähne einsetzen.

    Das, was du bei Louie beschreibst, lässt mich so spontan ohne jede weitere Kenntnis der Situation erstmal eher an Unsicherheit auf seiner Seite denken. Andererseits - bei Dino sehen manche Spielaufforderungen MIR gegenüber manchmal so aus :ka:

    Es lässt sich rein von der Beschreibung her schwer sagen, wo nun genau die Ursache liegt. Aber ein Schritt ist halt allen gemein: zeig dem Hund, was du von ihm willst. Du willst, dass der Hund vom Besuch weggeht und sich ins Körbchen legt, also ist der erste logische Schritt, dass man den Hund (idealerweise an der Hausleine) vom Besuch weg auf die Decke führt. Das muss natürlich vorher schon ohne den Besuch trainiert werden, damit der Hund das dann (ebenfalls nach weiterem Training) anwenden kann.

    Aber wie gesagt: ich würde das nur unter Anleitung eines Trainers machen, der euch regelmäßig zuhause besucht.

    Seine Beschreibung war toll und so passte er perfekt in unser Leben.

    Ein trauriger Fakt: das ist bei vielen Tierschutzhunden so, dass die Beschreibung sich so toll liest, der "echte" Hunde dahinter dann aber ein ganzes Stück Arbeit ist.

    Es gibt den "treuen, anhänglichen" Hund, der "seinem Besitzer auf Schritt und Tritt folgt" und "gerne eng an seinen Menschen gekuschelt schläft". Liest sich erstmal süß - och, so ein verschmuster Hund, der ist ja fast wie ein Katze ... beim erfahrenen Hundehalter schrillen da erstmal die Alarmglocken und man liest zwischen den Zeilen heraus, dass der Hund ein ganz schöner Kontrollfreak ist, der halt noch nicht die Zähne eingesetzt hat oder sonstwie negativ aufgefallen ist.

    Deshalb wird Anfängern mit gewissen Anforderungen hier auch fast immer zum Hund vom guten Züchter oder einem älteren, gut einschätzbaren Hund aus dem regionalen Tierschutz geraten - weil man da idR weiß, was man bekommt.

    Die Sache, die ihr euch jetzt klar machen müsst: der Hund ist ein Jahr alt. Je nachdem, was da rassemäßig drinsteckt (wie groß und schwer ist er?) kann das Verhalten noch heftiger werden. Kann, muss aber nicht! Die Wahrscheinlichkeit, dass da noch "mehr" kommt, ist aber halt da. Das lässt sich auch nicht wegreden.

    Geht mal in euch. Könnt und wollt ihr langfristig mit einem Hund leben, den ihr sein ganzes Leben lang engmaschig kontrollieren müsst, wenn ihr Besuch habt? Wenn die Kinder Besuch haben? Könnt und wollt ihr ständig daran arbeiten, dass der Hund nicht bei Sichtung von anderen Menschen ausrastet?

    Das müsst ihr hier nicht so öffentlich beantworten. Aber wenn durch den Trainer klar wird, dass das nix ist, was sich mit ein paar Trainingsstunden lösen lässt, dann würde ich den Hund zurück an die Pflegestelle geben und mich nach einem anderen Hund umsehen. Ein idealerweise schon erwachsener Hund ruhigen Gemüts, der z. B. den Tierheimpflegern auch gut bekannt ist, bei dem man was über die Vorgeschichte weiß etc. pp. - eben kein Überraschungspaket.

    Und da liegt er jetzt, eng an mich gekuschelt, friedlich schlafend und ich bin so verliebt in ihn und habe gleichzeitig so Angst, sein Hundeleben - egal in welche Richtung - total zu versauen.

    Psst - Dino, mein gefährlicher, bissiger Rumänenmix schläft nachts bei mir im Bett unter der Bettdecke |) Ich nenn ihn Spatzi, er ist mein "kleiner Prinz", manchmal auch "ey du Depp" ... ich liebe diesen bekloppten Hund, aber ich weiß auch, dass er anders kann. Das hindert mich nicht daran, ihn (natürlich in Maßen) zu betüddeln, zu verwöhnen und auch mal Fünfe gerade sein zu lassen.

    Man darf auch gefährliche Hunde oder "Hunde mit Potential" lieb haben. Unbedingt! Die brauchen das Wissen, dass sie trotz kurzer Zündschnur, alten Traumata oder fehlenden Erfahrungen geliebt werden. Die brauchen diese Sicherheit, die IHR Mensch ihnen abends beim Kuscheln auf dem Sofa geben kann.

    Aber die brauchen eben auch klare Regeln im Alltag. Die brauchen jemanden, der mental stark genug ist, um sie sicher durchs Leben zu führen. Das kann man lernen. Es dauert halt nur und die Frage ist auch, ob Louie mit dieser Entwicklung überhaupt in euer Leben passt.

    Man kann ein Hundeleben nur versauen, wenn man krampfhaft an einer Wunschvorstellung festhält oder die Augen vor der Wahrheit verschließt und z. B. die Sicherung vernachlässigt. Ein Hund, der unsicher auf Besuch reagiert lässt sich immer noch leichter vermitteln als ein Hund, der Besuch bereits gebissen hat.

    Du als Hundehalter bist in der Pflicht, die richtigen Entscheidungen für deinen Hund zu treffen. Und wenn das in deinem Fall eben heißt, dass die Abgabe die richtige Entscheidung ist, weil du feststellst, dass Louie nicht zu euch passt oder dass ihr das Management nicht leisten könnt oder wollt - dann ist das ok. Wirklich. Been there, done that, wie man so sagt.

    Kopf hoch. Schlaf ne Nacht drüber und dann sprich mit dem Trainer. =)