Beiträge von Karpatenköter

    Nur mal als Hinweis: der Hund kam Mitte September nach Deutschland, das sind jetzt also schon gut 6-7 Wochen. Ist jetzt auch noch nicht super lange, klar ... aber es ist jetzt auch nicht so, als würde Tox den Hund permanent irgendwo hinschleppen. Einmal alle zwei Wochen zur Hundeschule find ich (!) da völlig in Ordnung :ka:

    Ich kenn Tox persönlich und hab sie auch beraten, bevor der Hund überhaupt da war - inkl. dem altbekannten "Der Hund braucht Zeit zum ankommen, lasst es langsam angehen" usw. Also ganz unbefleckt isse dahingehend nun nicht, zumal sie ja auch meine Bande kennt =)

    Und auch jetzt steh ich, sofern mir möglich, mit Rat und Tat bereit, geb Anregungen und sag ihr auch klar, wann etwas Mist ist.

    Vielleicht wäre es möglich, hier mal etwas von "der arme Hund ist doch erst seit 4 Wochen (was falsch ist) da" wegzukommen und mehr zur sachlichen Hilfeleistung überzugehen.

    Ich glaub, wenn ich jemals wieder einen Tracker an den Hund schnalle, wird's ein günstiges, kleines Smartphone sein. Vielleicht son Senioren-Smartphone. Muss ja nicht viel können, nur der Akku muss lange halten.

    Ne GPS-Tracking-App draufspielen, dazu ne Prepaid-SIM rein, passende Taschen zum an den Gürtel kletten gibt's eh wie Sand am Meer... die passen dann in 99% der Fälle auch an ein Geschirr (notfalls wird's festgenäht) und gut ist. :ugly:

    Nevado Nee, find ich voll in Ordnung, wenn man mit dem Ex dann noch befreundet ist.

    Eine Bekannte aus meinem Hundeverein zB ist sehr gut mit ihrem Ex-Mann, seiner neuen Frau und der Ex-Frau ihres jetzigen Mannes befreundet. Die treffen sich regelmäßig zum Grillen, zu Spieleabenden, beschenken sich gegenseitig zu Weihnachten... Ihr Ex-Mann kommt auch mal zu uns auf den Hundeplatz und macht Fotos für den Verein oder nerdet mit ihrem Jetzt-Mann rum. Die verstehen sich super und sie meinte auch, dass sie im Freundeskreis oft sehr schief angeschaut wurde, weil die Leute nicht verstehen können/wollen, warum sie noch mit ihren Ex "zu tun" hat.

    Ich persönlich (!) hab den Kontakt zu 3 von 4 Expartnern abgebrochen. Da gings aber auch nicht "nett" auseinander. Nur mit einem Expartner hab ich noch losen Kontakt, der geht aber nicht über eine Antwort im Gruppenchat zu Thema xyz oder harmloses Geplänkel hinaus.

    Muss aber auch dazu sagen, dass ich nicht der Typ Mensch bin, der sowas "kann". Liegt vielleicht daran, wie es auseinander gegangen ist bzw. warum.

    Wenn das für dich und deinem Ex in Ordnung ist, ihr damit zurecht kommt und es keine ungeklärten Dinge gibt - warum nicht?! Ist doch euer Ding. Wenn potentielle neue Kandidaten damit nicht klar kommen, ist das deren Problem, nicht deins! :bindafür:

    Ich hab den Fressnapf-Tracker - und kann den absolut nicht empfehlen.

    Wenn der Hund den "einfach nur so" trägt, ohne dass das Livetracking aktiviert ist, hält der Akku nicht mal einen Tag. Und die gelaufene Route wird auch nicht wirklich genau aufgezeichnet, da kann ich dem Hund genauso gut mein Handy ans Geschirr schnallen. Das trackt besser und der Akku hält wesentlich länger :ugly:

    Im Livetracking hält der Akku vielleicht fünf Stunden. Bei einem tatsächlich weggelaufenen Tier ist das (aus meiner Sicht) ziemlich knapp bemessen...

    Kann sein, dass sich das mit einem neuen Modell ändert/geändert hat, meiner müsste jetzt etwa ein halbes Jahr alt sein. Aber das Geld für den Fressnapf-Tracker kann man sich mMn sparen.

    Ich bürste dann, wenn mir grad einfällt, dass man das ja mal wieder machen könnte... :pfeif: Also auch eher unregelmäßig. Bei Dino und Bonny kommt aber eh nicht viel Fell raus - wenn, dann eher bei Masha. Die kann man alle 3 Tage bürsten und es kommen trotzdem immer noch Massen an Unterwolle nach :lepra:

    Dino liebt bürsten, der kommt häufig als erster an, wenn ich die Unterwollharke (mit abgerundeten, rotierenden Zinken) in die Hand nehme. Der aalt sich dann richtig...

    Bonny mag das Bürsten nur in bestimmten Bereichen, zB Rücken und Nacken. Die Hosen findet sie eher doof, Bauch sowieso, die Seiten sind ok. Wenns ihr reicht, geht sie einfach.

    Masha ist ... Masha, der ist es egal, wann und wo man sie bürstet. Meistens legt sie sich eh von selbst hin und lässt sich bearbeiten, außer man kommt an eine blöde Stelle. Dann wird mal der Koof gehoben oder gemeckert - und wenn sie die Schnauze voll hat, steht sie auf und geht woanders hin.

    Beim Fährten sollen die Hunde genau den Spuren bzw. der Bodenverletzung folgen. Beim Mantrailing zum Beispiel folgt der Hund den auch teils verwehten Geruchspartikel, die der Mensch verliert und läuft daher auch durchaus Mal abseits des eigentlichen Weges.

    Ah krass! Danke!

    Geht das beides auch in belebter Umgebung? Ist eins von beidem leichter zu lernen? Und wenn ich meinem Hund beides beibringen möchte, ist es dann sinnvoll das in einer bestimmten Reihenfolge zu tun?

    Mantrailing geht auf jeden Fall auch in belebter Umgebung. Was leichter zu lernen ist, hängt vom Hund und ganz besonders vom Hundeführer ab. Fürs Mantrailing brauchst du mindestens zwei weitere Personen - eine Person muss sich verstecken, die andere weiß idealerweise, wo sich die Person versteckt hat und kann quasi kontrollieren, ob der Hund richtig arbeitet. Die läuft dir dann auch hinterher und beobachtet dich und deinen Hund.

    Bei Dino ist es ja so, dass er außerhalb der "Arbeit" auf jeden möglichen Reiz in städtischen Gebieten anspringt. Andere Hunde, vorbeifahrende Autos, Busse, Motorräder, vorbeigehende Menschen, rumstehende Menschen - alles wird beobachtet. Manches wird verbellt, auf ganz "schlimme" Dinge (zB Motorrad, das sehr dicht an ihm vorbeifährt) reagiert er dann auch mit "Angriff ist die beste Verteidigung".

    Nicht so, wenn er sein Arbeitsgeschirr trägt und auch im Arbeitsmodus ist. Da kann er auch fast von einer um die Ecke kommenden Dame über den Haufen gerannt werden - ist ihm egal, die Nase ist am Boden und das Hirn beim Trailen. =)

    In Kleinstädten usw. ist das Arbeiten für ihn kein Thema, in der Großstadt (man stelle sich den Berliner Alexanderplatz vor) würde sein Hirn ne Kernschmelze erleiden, wenn er sich DANN auch noch auf die Arbeit konzentrieren soll :ugly: Jeder Hund hat da ein anderes Limit...

    Stadt ist halt oft "leichter", weil die Flächen durch die Häuserschluchten recht gut begrenzt werden. Im Wald oder am Feld, wo man ja doch öfter mal viel freie Fläche hat, kann sich der Geruch viel viel besser und weiter verteilen, sodass die Abweichung von der gelaufenen Spur ziemlich schwanken kann.

    Wir halten es bei uns im Verein so, dass wir in beiden Gebieten trainieren, obwohl die Anforderung im (theoretischen!) Einsatzfall z. B. hauptsächlich die Flächensucher für Wald und Feld vorsieht; die Mantrailer dagegen für städtischere Bereiche.

    So, kurzer Exkurs zu den Flächensuchern: während Mantrailer einen bestimmten Geruch suchen, suchen Flächensucher einen definierten Bereich nach allem ab, das z. B. nach Mensch riecht. Also dann auch Spaziergänger, die eigentlich gar nicht vermisst werden. Das ermöglicht es den Flächensuchern, große Gebiete in kurzer Zeit abzusuchen. Oft sind auch mehrere Teams gleichzeitig unterwegs.

    Die Arbeits- und Trainingsweise unterscheidet sich da schon deutlich, wenn man Mantrailer und Flächensuche mal direkt gegenüber stellt. Das würde hier aber den Rahmen sprengen und wie genau unsere Flächensucher nun trainieren, weiß ich auch nicht - ich bin "nur" Mantrailer. =)

    Zur Fährte kann ich gar nichts sagen, da fuchs ich mich grad selbst erst ein. Aber wie schon gesagt soll der Hund bei der Fährte mit "tiefer Nase" suchen, also den Kopf unten halten und der Nase mit den Bodenverletzungen folgen.

    Beim Mantrailing ist auch Suchen mit "hoher Nase" erlaubt. Bei Dino kann man an der Art der Nasenarbeit gut erkennen, ob er gerade noch aufm Trail ist: wenn er die Nase regelmäßig für ein paar Sekunden runternimmt, hat er die Spur und folgt dieser - sobald die Nase längere Zeit oben ist und das Nase-runter-nehmen ausbleibt, kann ich mir recht sicher sein, dass wir vom Trail runter sind. Da liegts dann an mir, das richtig zu interpretieren und ihm zu sagen "Hey, lass uns mal zurückgehen, wir setzen neu an" - neu ansetzen heißt in dem Fall, dass ich mit ihm zu dem Punkt zurückgehe, an dem ich sicher war, dass wir noch aufm Trail waren. Das kann die letzte oder vorletzte Straßenecke oder die letzte Kreuzung gewesen sein.

    Gibt es aktuell irgendwelche guten open world RPGs mit wirklich guter Story? Ich habe momentan 4 oder 5 Spiele in meiner Wunschliste, aber aktuell finde ich mir so gar nichts Neues was mich noch reizen würde.

    Ich bin fast schon verzweifelt genug mit dem Nachbarsjungen Dead Island zu zocken.

    Ich denke mal, die Klassiker wie The Witcher 3 und Co. wirst du schon durch haben, Mass Effect Andromeda wohl auch (wobei da die Story ohnehin eher mittelmäßig ist, das Spiel ansich ist aber trotzdem ganz in Ordnung).

    Neuere Spiele wie Red Dead Redemption 2 stehen bei mir noch auf der Liste, hast du schon mal in die Richtung gedacht? Fällt für mich so aufn ersten Blick auch unter RPG ...

    Ansonsten, falls du was bahnbrechendes neues findest, sag Bescheid. Ich lauer nämlich auch auf div. neue Releases und versuche, die Zeit bis dahin zu überbrücken :muede:

    Aaaaber ab heute Nachmittag kann ich theoretisch (hoffentlich) auch Guardians of the Galaxy zocken, ein Kumpel hat ne neuere Grafikkarte übrig und die bauen wir später in meinen PC ein :applaus:

    Meine aktuelle ist schon mindestens 6-7 Jahre alt und leistet zwar so noch gute Dienste, aber für Spiele ab 2021 reichts halt eben nicht mehr...