Beiträge von Karpatenköter

    Puh, ist ne Weile her... wir haben, meine ich, auch extra ein großes Profil machen lassen. Blutwerte waren super, da war alles wie im Bilderbuch. Auf MMK ist sie nur wegen der Hautläsionen gekommen, aber die waren so schnell weg, wie sie die da waren. Lediglich der Knubbel an der Hinterpfote wurde wochenlang hochkonzentriert mit Cortison behandelt, dann aber rausgeschnitten, weil er nicht verschwunden ist. Ergebnis: "keine Ahnung, was genau das war - der Pathologe konnte nix identifizieren :ka:" xD

    Die TÄ meinte explizit, er ist nicht an Babesiose erkrankt - aber der Titer lässt erkennen, dass er mal Kontakt mit dem Erreger hatte. Für eine Erkrankung war der Titer wohl zu niedrig, allerdings kenn ich mich damit auch nicht so gut aus. Vertrau da aber meiner TÄ (große Praxis in Südwest-Berlin).

    Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr, wie wir nun verblieben sind. Außer dass es eben in allen seinen Akten hinterlegt ist (sind bei diversen Tierarztpraxen) und wir dann auf Babesiose behandeln, wenn die Symptome darauf passen oder die Krankheit nicht ausgeschlossen werden kann.

    Alles Gute für euch!

    Edit: mal noch weiter gelesen (auch in anderen Foren). Jetzt bin ich mir gar nicht mehr so sicher, obs schlau ist, Dino unbehandelt zu lassen. :fear:

    *EDIT by Mod: Geloescht*

    Die anderen Schäferhunde dort sind alle unpassend für Kinder wegen bissig und so. Aber überlege es dir @Bubble99

    Schäferhunde gibt es tonnenweise im Tierschutz!

    Ja, und der Großteil ist deshalb im TS gelandet, weil die Besitzer bzw. "Retter" nicht wussten, was sie sich holen und der Hund dann ganz schnell weg musste, weil man realisiert hat, dass der Hund mit 3x täglich Gassi ja nicht zufrieden ist...

    Davon ab ist ein Großteil der Schäferhunde im TS absolut nichts, was ich einem Anfänger empfehlen würde.

    Geh und mach woanders Werbung für unpassende Tierschutzhunde :roll:

    Weil genau dann, wenn ich mich angeschlichen habe, irgendein Vollpfosten vorbeireitet und die Viecher aufscheucht :lol:

    Das ist soooo nervig.

    Aber immerhin: wollte vorhin auf dem Weg nach Valentine noch ein paar Kaninchen jagen. Stattdessen hör ich irgendeinen NPC panisch brüllen, gucke nach ... und mir rennt ein Puma vor die Flinte... Tjo. Pferd war dann voll beladen :ugly:

    Dino kam mit ±3 Jahren zu mir, er wird nächstes Jahr 7 und ich merke, dass er bei manchen Dingen geduldiger und entspannter geworden ist. Das heißt aber nicht, dass unser Alltag völlig managementfrei ist - es gibt immer noch Tage, an denen er laut wird oder sogar explodiert.

    Er hat ein Problem mit Hundebegegnungen, Radfahrern, Pferde sind auch ganz ganz übel, fremde Menschen je nach Tagesform und Umgebung sind auch schwierig für ihn.

    Was aber sehr stark auffällt: je älter er wird, desto einfacher wird es für ihn, nach einem Ausraster wieder runterzufahren. Früher hing er dann oft noch tobend in der Leine und wir standen 5± Minuten rum, bis Herr Hund wieder ansprechbar war... heute wird kurz gepöbelt, ich warte 10-30 Sekunden, bis er wieder ruhig ist und wir können weiter.

    Ich denke, dass sein Problem mit Radfahrern uns wieder häufiger begleiten wird, wenn das Hören nachlässt. Er erschrickt sehr schnell, wenn sich etwas von hinten nähert und er das nicht rechtzeitig hört - und das ist für ihn dann erstmal ein Grund, um auf Angriff zu gehen.

    Ähnlich wird es vermutlich sein, wenn die Sehkraft nachlässt.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Dino irgendwann so ein netter, tüddeliger Hunde-Opa sein wird. Eher geh ich davon aus, dass er im hohen Alter dann eher sehr grummelig und schnappig wird |)

    Ich wollte am Anfang eigentlich sofort einen Deutschen Schäferhund haben. Aber aus Vernunftsgründen wurds dann ein netter Tierschutzmix. Irgendwas Gedackeltes |)

    Dann kam mit Dino der 50%-Schäferhundmix. Weil ich einfach nicht vom Schäfi los kam...

    Tja, jetzt sitzen hier zwei weitere Schäferhundmixe und ich weiß, dass der nächste Hund definitiv ein DSH wird. Kurz dachte ich mal an Hollandse Herder, Groenendael usw., aber ... nee, mein Herz schlägt für den DSH. Umso mehr, seit ich auch im Schäferhundverein mitsportel. :herzen1:

    So spontan aus dem Bauch heraus würd ich sagen, dass 2022 ein gutes Jahr war.

    Mit Dino bin ich ins IGP eingestiegen und wir arbeiten auf die Begleithundprüfung hin. Unsere Ausbilderin will uns im Mai 2022 zur Prüfung anmelden :D

    Bis dahin haben wir noch einiges zu lernen ...

    Dino ist im Alltag wieder eine Spur entspannter geworden. Den Schleppleinenknast konnten wir soweit auflösen, dass er nun auch teilweise komplett ohne Leine laufen darf. Immer noch mit MK drauf und nur in sehr übersichtlichen, gut bekannten Gebieten. Wir haben ein paar neue Kommandos eingeführt, die uns hoffentlich den Alltag erleichtern werden, wenn die richtig bombig sitzen - das Training müssen wir aber erstmal weiterführen. =)

    Hundebegegnungen können wir inzwischen auch besser managen, dito Radfahrer, LKWs ... die sind kein Problem mehr für ihn, außer die Kamikaze-Radfahrer - da tickt er noch aus. Die hassen wir aber beide abgrundtief, also sei's ihm gegönnt. :hust:

    Das Besucher-Thema persistiert immer noch, das haben wir in diesem Jahr aber auch gar nicht wirklich in Angriff genommen. Ich denke, das wird erst zum Thema, wenn's irgendwann an den Umzug geht - neue Heimat, neue Regeln und so. Ist aber auch ein Thema fürs neue Jahr.


    Ich bin mal gespannt, wie sich die Tryptophan-Therapie weiterhin auf ihn auswirkt. Wir haben im Oktober mit der Gabe angefangen, er bekommt das jetzt seit fast 4 Monaten und ich hab durchaus den Eindruck, dass seine Zündschnur länger geworden ist, er sich leichter aus seiner Aufregung lösen und einen Schritt zurück gehen kann, um meine Hilfe anzunehmen.


    Bonny ist immer noch "alive and kicking", wie man so schön sagt. Trotz der Diagnose DCM, die wir Mitte des Jahres bekommen haben. Seit sie die Medikamente bekommt, ist sie wieder "die Alte" und wuselt fröhlich mit uns herum.

    Man merkt ihr aber auch ihre 14,5 Jahre an. Am 18. Oktober hat uns das Vestibularsyndrom ereilt. Zum Glück nicht so super heftig, aber das hat mir dann doch bewusst gemacht, dass die Maus einfach alt ist - grad für ihren Rassemix. Osteuropäischer Schäferhund x Dackel x Mops...

    Nach einer Woche war sie fast wieder "normal" unterwegs, und nach weiteren zwei Wochen war auch die Kopfschiefhaltung am Verschwinden :applaus:

    Heute merkt man ihr gar nichts mehr davon an.

    Aber die Omi möchte nicht mehr bei jeder Runde mitgehen. Im Sommer hatten wir da echt massive Probleme, weil bei einer unserer Gassirunden im Wald mehrere Schüsse fielen - und Bonny hat panische Angst vor Knall- und Schussgeräuschen. :verzweifelt:

    Das hat dafür gesorgt, dass sie diese Seite des Waldes gar nicht mehr betreten möchte. Eine Zeit lang war das auch so extrem, dass sie gar nicht mit zum Gassi wollte - nach 5 Metern vom Grundstück runter war Schluss und sie hat die Pfoten in den Boden gestemmt. Dank Garten war das kein sooo großes Problem. Gab's halt viel Gartenzeit für die Kleine, während ich mit den beiden Großen unterwegs war.

    So zum Spätsommer hin hat sich ihre Angst dann gelockert und ich hab einige Beobachtungen machen können:

    Wenn Bonny von sich aus zum Gartentor läuft, ist die Chance sehr hoch, dass sie mit zum Gassi möchte.

    Wenn ich Bonny schon im Vorraum anleine und zum Gartentor führe, friert sie spätestens auf dem Weg zur Straße ein und will nicht mehr mitlaufen.

    Leine ich sie dagegen erst am Gartentor an, läuft sie motiviert und fröhlich mit. Zu 90%. :pfeif:

    Jetzt ist es wieder so, dass sie bei fast jeder Runde mitlaufen möchte - außer wenn's dunkel ist, da muss sie zum Rausgehen überredet werden. Und dann belass ichs auch bei einer Gartenrunde. Ich bin froh, dass die wenigstens auf den Runden bei Tageslicht mitlaufen möchte =)


    Masha ist auch noch bei mir, obwohl im Raume stand, sie in Hinblick auf die finanzielle Ungewissheit abzugeben. Ihre Vermittlungsanzeige ist immer noch online, für den Fall, dass ... aber ich glaube, dass sie noch eine ganze Weile bei uns bleiben wird.

    Ihre Fress-Sucht haben wir im Haus zumindest mit Kindergittern in den Griff bekommen. Während meiner Abwesenheit ist sie nun im Flur und kann daher weder im Wohnzimmer noch in der Küche gaunern gehen. Hat auch den Nebeneffekt, dass Dino und Bonny (die dann im Wohnzimmer sind) auch besser zur Ruhe kommen.

    Wir hatten aufgrund ihrer Fress-Sucht einige "close calls", u. A. eine Aufgasung des Magendarmtraktes. Laut Tierarzt war das "kurz vor Magendrehung" und wir haben zum Glück noch die Kurve gekriegt :lepra:

    Seit die Kindergitter installiert sind, gab's derlei Notfälle nicht mehr. War definitiv die richtige Entscheidung.

    Auch draußen lässt sich das Aufnehmen von Unrat immer besser abbrechen. Es gibts Ups und Downs, es gibt Tage, da klappt sowas gar nicht und es gibt Tage, da reicht ein schiefer Blick von mir und sie spuckt das Taschentuch wieder aus.

    Freilauf ist für Masha immer noch nicht möglich, aber dafür darf sie gelegentlich an der 10 Meter-Schlepp laufen, wenn wir uns mit unserer Gassitruppe zum Spazieren treffen. Sie hat sich mit den jungen Hunden, die dieses Jahr im Ort eingezogen sind, sehr schön angefreundet und lässt sich von den Jungspunden auch gerne mal bespielen - sagt aber auch deutlich, wann das Maß voll ist. :applaus:


    Allgemein haben wir dieses Jahr wieder sehr viel zusammen erlebt, viele schöne Spaziergänge und Wanderungen mit DFlern wie Stinkewily, lxbradormicky_ und vielen vielen anderen tollen Leuten gemacht.

    Ich bin froh, dass ich mich mit Dino zum Schäferhundverein getraut habe, wir wurden da so herzlich aufgenommen :herzen1: Dinos Special Effects waren da gar kein Thema und er hat in den 8-9 Monaten, die wir da jetzt mittrainieren, wahnsinnige Fortschritte im Umgang mit (fremden) Menschen gemacht.

    Mal sehen, was das nächste Jahr für uns bereit hält.