Beiträge von Karpatenköter

    Hier wollen die Hunde irgendwie noch nicht zum Gassi raus. Die große Oma schnarcht selig im Flurkörbchen, die kleine Oma hat die Flocke annektiert und Dino genießt es, dass ich Urlaub habe und ratzt an mich gekuschelt in meinem Arm.

    Mal sehen, wann wirs zum Gassi rausschaffen und ob wir aufs Maul fallen. :lol:

    Ab 15 Uhr solls wohl regnen.

    Hier gibt's 3x täglich, hat sich so eingeschlichen, als die kleine Oma ne Bauchspeicheldrüsenentzündung hatte. Hat gut in unseren Tagesablauf gepasst - Gassi, dann Futter, Hunde gehen schlafen. Alle zufrieden, also wurds beibehalten...

    Feste Zeiten haben wir eigentlich nur morgens und abends, weil die Oma inzwischen Herzmedikamente braucht. Und weil ich nicht x-mal zum Hundefüttern in die Küche will, bekommt halt jeder Hund ab zB 19:00 nachm Gartengassi seine Portion.

    Dino bekommt nachmittags allerdings kein Futter, sondern schlicht eingeweichtes Möhrenschrot mit Tryptophan. Die Möhren stopfen, Hund ist also satt, dafür fallen dann "Frühstück" und seine Abendration Trofu größer aus. Der bekommt beim Training (3x die Woche) einfach so viele Leckerli, dass sich das wieder ausgeht...

    Hier wird so gefüttert, wies für die Hunde passt. Um irgendwelche Dogmen oder Lifestyles mach ich mir da gar keine Gedanken.

    Ich ruf mal Hektorine, die kennt da bestimmt was =)

    Ich war bisher nur im Garten, da war nix zu merken. Gassi gehen wir erst später - Urlaub ist was feines :pfeif:

    Weiß aber auch noch nicht, obs unsere Region wirklich erwischt hat. Nina spuckt zwar ne Warnung für halb Ostdeutschland aus, aber ... :ka:

    Dino hat seit ein paar Tagen einen Beacon-Verschnitt von Hunter. Das Teil ist geil, keine 10€ und gleißend hell...

    Einmal an der Straße mit Straßenbeleuchtung (und ausnahmsweise ohne MK, weil er eh sein Spieli in der Gosch rumgetragen hat. Wer ein Spieli trägt, kann nicht beißen. Und um 23.00 ist aufm Dorf eh tote Hose)

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    Und dann im heimischen Garten. Nachtmodus der Handykamera, kommt den Reallife-Verhältnissen recht nah. Er leuchtet sich die Umgebung nach links und rechts aus - praktisch für den angedachten Zweck (Notfallbeleuchtung beim Wandern).

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    Aber wenn´s finanziell eng wird. ja, was soll´s... dann musst du dein geliebtes Tier halt abgeben. Gehört ja nicht zum Grundbedarf, ein Haustier zu haben.

    Ich hab mich Anfang des Jahres gezwungen gesehen, meine Masha wieder zur Vermittlung freizugeben, weil es finanziell einfach scheisse eng und v. A. auch nicht absehbar war, ob sich das bessert.

    Manchmal MUSS man eben solche Entscheidungen treffen, auch wenn das Herz sich weigert. Ich tu alles für meine Tiere, aber wenn meine Existenz auf dem Spiel steht, muss ich nunmal zuerst an mich denken. Es bringt den Hunden nämlich auch nix, wenn sie auch dann noch bei mir sind, wenn ich auf der Straße lebe. Da weiß ich dann lieber, dass die in meiner Not ein schönes Zuhause gefunden haben und ich in Ruhe gucken kann, wie ich meine finanzielle Lage wieder hinbiege.

    Es ist Mashas und mein Glück, dass sich kein Interessent für sie gefunden und mein Chef mir im Sommer eine Gehaltserhöhung verpasst hat.

    Ja klar. Sowas kann immer eintreten ... und das ist dann halt auch wirklich ne scheiss Situation, in der - denke ich - jeder normaldenkende Mensch Verständnis dafür hat, dass dann zB der Notgroschen weg ist oder oder oder.

    Ich gehör jetzt auch nicht zu den Gutverdienern, ganz im Gegenteil, und mein Notgroschen für die Hunde ist auch nicht allzu groß. Aber ich hab im Hintergrund Familie und Freunde, die ich im Notfall um Hilfe bitten kann. Und genau sowas kann bzw. sollte man als plötzlicher H4-Verdiener dann auch irgendwie organisieren, wenn das geht. Klar, ist nicht die Pflicht der Familie, den Hund des Sohnes dann noch mitzuversorgen - aber zumindest fragen, ob man gewillt wäre, im Notfall zu helfen, kostet ja nix.

    Anders seh ichs, wenn man schon seit längerem H4-Empfänger ist und sich dann auf Teufel komm raus einen Hund holt, obwohl klar ist, dass man den im Notfall nicht finanziell versorgt bekommt...

    Gibt es da rechtlich eine Verordnung das dem Tier das Leben gerettet werden muss?

    Nein, nicht dass ich wüsste. Aber viele Tierärzte retten dem Tier dann trotzdem das Leben, weil die für ihren Beruf leben - und oftmals auch wegen des Berufes sterben. Die Selbstmordrate unter Tierärzten ist höher als in jeder anderen Berufsgruppe.

    Wenn man nicht zahlen kann, gibt's mehrere Optionen: entweder man schafft es, eine Ratenzahlung zu vereinbaren (da gibt's in der Tiermedizin sogar einen speziellen Dienstleister, frag mich nicht, wie der heißt). Oder man übereignet das Tier dem Tierarzt, sprich tritt seine Eigentumsrechte am Tier ab, damit der Tierarzt das Tier auf eigene Kosten behandelt - und dann behält oder weitervermittelt.

    Oder man fragt Freunde, Familie und Co. Oder nimmt einen Kleinkredit bei der Bank auf.

    Im Idealfall tritt das alles aber nicht ein, weil man Geld auf der hohen Kante liegen oder eine Kranken-/OP-Versicherung für den Hund abgeschlossen hat.

    Zwei meiner Hunde sind vollumfänglich krankenversichert, weil ich nun nicht viel verdiene und möchte, dass die Hunde für den absoluten Ernstfall abgesichert sind.

    Eine meiner Praxen rechnet direkt mit Dinos Versicherung ab, das ist echt Gold wert.

    Es gibt ja auch Haushalte z.B Hartz IV Hilfe Empfänger oder Alleinerziehende die mal nicht eben 1500 € für eine völlig spontane ungeplante Operation des Hundes herumliegen haben.

    Aber eben genau das sollte man schon vor der Hundeanschaffung einplanen - einen "Notgroschen" für ungeplante Tierarzttermine. Mit Glück sind 2000€ ausreichend, es gab hier im Forum aber schon Fälle, wo die Behandlung dann mehr als 10.000€ insgesamt gekostet hat, und so viel Geld werden die wenigsten rumliegen haben. Aber wenigstens etwas Geld sollte man immer beiseite legen, damit man sowas be- oder anzahlen kann...