Beiträge von Karpatenköter

    Hm, vielleicht sind die Kategorien einfach nach Häufigkeit der Rassen aufgeteilt? Würde zumindest erklären, warum Goldens und Labradore in Kat3 gelistet werden, beim Mali passts aber wiederum nicht... :???:
    Hätte sonst - wie auch hasilein75 - auf das erhöhte Gefahren-/Beißereienpotential getippt

    Doofe Situation, in der du da steckst. Aber ich finde es gut, dass du auch über eine Abgabe nachdenkst und dich nicht an sie klammerst, denn trotz allem steht deine Gesundheit an allererster Stelle. Es ist auch wichtig für dich, dass du - gerade während einer depressiven Episode - auch Zeit für dich hast, entspannen und runterkommen kannst, ohne dass du auf den Hund achten musst. Wenn du diese Zeit nicht hast und noch großer Stress dazukommt ... uff. Ich kenn das Gefühl, sowas ist nicht schön :/

    Ich könnte mir höchstens vorstellen, sie bei einer Hundebetreeung zu lassen, bei der schon ein Hund lebt, von dem sie lernen könnte, alleine zu bleiben, könnte das klappen?

    Mh, schwierig. Wenn sie sehr auf dich fixiert ist, wohl weniger ... ich habe das große Glück, dass meine zwei Hunde in ihrer Pflegestelle bzw in ihrem vorherigen Zuhause das Alleinebleiben gut gelernt haben. Verlasse ich aber z. B. nur mit Teki die Wohnung und Dino bleibt zurück, schreit der Große, weil er mitkommen möchte. Heißt also, dass sie dann vielleicht das Alleinebleiben lernt - aber eben in Verbindung mit einem anderen Hund. Und wenn der dann auch fehlt, stehst du wieder bei null.

    Wie habt ihr das Alleinebleiben aufgebaut?

    Es ist eine Familie mit Haus und Garten und einem Ersthund an ihr interessiert... Wäre das vielleicht das Beste für sie?

    Wenn die Leute wissen, auf was sie sich mit deiner Hündin einlassen, wie sie mit ihr umzugehen haben und du ein gutes Gefühl bei der Sache hast, ja. Dann auf alle Fälle.

    Lieben heißt auch, dass man manchmal loslassen muss, damit es der geliebten Person oder dem geliebten Tier besser gehen kann. Du erweist ihr damit einen großen Dienst, denn du erkennst an, dass ihr beide großem Stress ausgesetzt seid und dass getrennte Wege für euch vielleicht das Beste sind.

    Ich wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit. Gönn dir, wenn die Sache geklärt ist, wieder ein paar Dinge für dich selbst - zum Beispiel eine Massage oder gutes Essen. Hauptsache, du tust etwas für dich selbst, aus dem du wieder Kraft schöpfen kannst.

    Ihr müsst mir mal verraten wie ihr so tolle Fotos hin bekommt... ich hatte schon so einige Situationen wo ich euch gerne Fotos oder gar Videos präsentieren würde. Aber meistens bekomme ich mit meinem Handy nur verwackelten Quark hin.

    Ganz einfach: Ich mach nur dann Fotos, wenn die Spacken hier mal still halten :hust: Sonst krieg ich auch nur verwackeltes oder überbelichtetes raus. Und ich denke, ein Teil der Fotos die @my joschi gepostet hat, wurden auch professionell mit einer DSLR o. Ä. gemacht - nicht mit einer Handykamera *g*

    Richtig niedlich, wie kaputt Dako da rumliegt, das kann mein Dackeltier auch gut... und dabei machen wir momentan nicht "viel", außer Aufmerksamkeitsübungen auf Spaziergängen x)

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    Es war ne Fummelei und ich musste bei den Kopfstützen cheaten, aber jetzt hab ich ein Roadmaster-Gitter im Kofferraum. Hoffen wir, dass es Dino-sicher ist :ugly:
    Der totale Schnapper gewesen. Muss mal gucken, ob ich die Kofferraumschondecke nutzen kann oder nicht.

    Ich würde die Gruppenstunden sofort abbrechen und sein lassen. Einzeltraining wird bei euch effektiver sein. Da könnt ihr dann in Ruhe Hundebegegnungen etc. trainieren.

    Sucht euch am besten einen Trainer, der mit ängstlichen Hunden Erfahrung hat, schildert euer Problem am Telefon und hört auf euer Bauchgefühl. Deins sagt dir ja jetzt schon, dass das Gruppentraining nichts für euch ist.

    Mein Hund Dino ist auch unsicher. Zwar nicht so extrem wie deine Kira, aber man merkt es ihm schon an - fremde Hunde werden verbellt (Leinenaggression), bei fremden Menschen und Radfahrern kommts auf seine Tagesform an. Es gibt Tage, da kann er die super gut ignorieren - aber dann gibts auch die schlechten Tage, an denen er jeden Menschen anbellt.
    Was Hundebegnungen angeht, kann ich dir ein paar Tipps geben.
    Zuallererst: vermeidet sie so gut wie möglich, damit Kira ihre (evtl) schlechten Erfahrungen mit anderen Hunden langsam vergisst. Wenn ihr eine Begegnung aus irgendeinem Grund nicht vermeiden könnte, dann weicht großräumig aus - und wenn ihr mitten im Feld stehen müsst.
    Auch wichtig: lauft einen Bogen, wenn ihr an anderen Hunden vorbeimüsst. Geradewegs aufeinander zulaufen wird von den meisten Hunden als Bedrohung wahrgenommen - ein bogenförmiges Ausweichen hat da eher die Bedeutung von "Ich will nix von dir, ich tu dir nix". =)
    Es wird dauern, aber irgendwann wird auch Kira verstehen, dass ihr kein Interesse an dem anderen Hund habt.

    Abgesehen davon, wie sieht denn euer Tagesablauf mit Kira aus?

    Noch was: ja, die eigene Unsicherheit überträgt sich oft auf den Hund. Die spüren das, deshalb ist es wichtig, dass du selbst an eure Taktiken glaubst und ihr vermitteln kannst, dass ihr nichts passiert. Das geht natürlich nicht sofort, da brauchst auch du Übung. Aber ich denke, es hilft dir schon mal, wenn du an Hundebegegnungen mit "Oh toll, ein Hund, komm Kira, wir üben!" rangehst.