9 Stunden sind natürlich schon eine recht lange Zeit, die er alleine ist. Wenn noch Fahrzeiten dazu kommen, ist der Hund oft 10-11 Stunden lang alleine ... natürlich nicht optimal, aber viele Hunde stecken das meiner Erfahrung nach besser weg, als man denkt.
Wichtig ist jedoch, dass sie mindestens 1x innerhalb dieser Zeitspanne rauskönnen, um sich zu lösen. Dafür kannst du z. B. jetzt deinen kleinen Bruder oder deine Mutter engagieren, wenn du später ausziehst, vielleicht eine Nachbarin oder ein befreundeter Hundebesitzer. Ich würde mich aber auch schon jetzt um eine weitere Gassiperson kümmern und mich auch schon mit dieser Person treffen, damit du siehst, wie Hund und Gassiperson miteinander klarkommen. Weil wenn z. B. dein Bruder oder deine Mutter mal nicht können, muss natürlich jemand anderes einspringen ...
Als ich noch Vollzeit gearbeitet habe, hab ich das auch so gelöst, dass eine meiner Nachbarinnen, deren eigener Hund vor ein paar Monaten verstorben war, sich um Teki (und dann auch Dino) gekümmert hat. Die ist mittags zu mir in die Wohnung, hat die beiden durchgeknuddelt und ist mit ihnen spazieren gegangen. Hat für uns so prima funktioniert, die Jungs konnten sich mittags lösen, sie hat(te) Hundekontakt und ich musste mir keine Sorgen darum machen, dass die Jungs ewig einhalten müssen. Trotzdem gabs nach der Arbeit dann eine große Runde (45+ min).
Jetzt, wo ich überwiegend von zuhause aus arbeite, fällt das natürlich weg. Falls ich dann aber doch mal länger weg muss, frag ich, ob sie einspringen möchte ![]()