Anstatt den Hund in die Box zu stecken, weil er bellt, würde ich das Pferd andersrum aufsatteln und rausfinden wollen, WARUM der Hund bellt.
Dino bellt nämlich auch - wenn er draußen komische Geräusche hört. Oder wenn Fremde sich lautstark vor unserem Fenster unterhalten, da bellt er dann auch im Halbschlaf. Zum einen, weils ihn gruselt und er nicht weiß, ob das jetzt gefährlich ist, zum anderen, weil er mich drauf aufmerksam machen will. Quasi ein "Guck mal, da is was -- ist das ok? Darf das da sein und Geräusche machen?"
Da hilft das Wegsperren in die Box null. Eher noch machst du das Problem damit schlimmer.
Was wirklich hilft, ist Ursachenforschung.
Finde also erstmal raus, warum Yogi bei jeder "Kleinigkeit" bellt. Für dich mags ne Kleinigkeit sein, aber der Hund kennt das vielleicht (noch) nicht, fühlt sich von dem Tonfall des Kerls, da da draußen rumkrakeelt, vielleicht bedroht usw usf...
Sprich: Box als jederzeit verfügbarer Rückzugsort: OK. Als Strafe? Hell no, auf keinen Fall.
Dino wird hier auch in seine "Box" (ein Welpenlaufstall) geschickt - damit er mir nicht im Weg rumspringt -, wenn ich dem Kater Nassfutter auffülle. Er geht da mit Freuden rein, weil er weiß, dass er danach ein Guddi bekommt. Vor seiner Diagnose hat er ab und an mal ein Bröckchen Katzen-Nassfutter bekommen, jetzt bekommt er sein Allergiefutter. Klappt gut und inzwischen legt er sich auch ohne Kommando in die Box, um da zu schlafen. Zum Beispiel wenn ich weg bin oder wenns ihm im Bett zu warm ist. Aber es käme mir niemals in den Sinn, die Box auch als Strafe zu benutzen.