Beiträge von Karpatenköter

    mal eine ganz blöde Frage: Rüde oder Hündin?

    Beim Schäferhund ist's für mich eine Hündin geworden, obwohl ich erst einen Rüden wollte.

    Warum habt ihr euch beim Schäfi für das eine oder andere Geschlecht entschieden? Warum nicht für das andere?

    Hündinnen sind kleiner und leichter, die kann ich besser halten, heben und herumtragen. Rückblickend bin ich sehr froh darüber, dass mir viele Leute eher zu einer Hündin geraten haben - Lina ist mit ihren 25 kg noch vergleichsweise leicht, aber auch da hab ich schon etwas Mühe beim Hochheben. Ein Rüde ists also rein aus praktischen Gründen (zu schwer, zu groß - kann ich nicht halten) geworden.

    Was sind für euch die Vorteile bei eurem favorisierten Geschlecht, was die Nachteile?

    Rüden machen keine Läufigkeiten durch, sind dafür aber in der Pubertät oft richtige Nervkekse (so der allgemeine Tenor). Sie sind aber oft (nicht immer!) eher machohafter unterwegs und pöbeln auch gerne mal.

    Hündinnen dagegen sind kleiner und leichter, vom Kopf her oft erwachsener als die werten Herren und laut dem, was ich bisher so gelesen habe, angeblich mehr ans Zuhause gebunden als Rüden. Das dürfte aber eher Charaktersache sein, denke ich.

    Je nach Sichtweise kann ein Vorteil für den anderen zum Nachteil werden.

    Aber so ganz tief in mir drin bin ich halt ein Rüdenmensch und fürchte mich auch ein wenig vor der Läufigkeit bei einer Hündin. :mute:

    Tröste dich: ich auch. Ich hatte bisher zwei Rüden, mit Lina ist jetzt die erste Dame eingezogen und die Aussicht auf die Läufigkeit macht mich auch etwas nervös. Aber wenn andere die Läufigkeiten ohne Probleme überstehen, dann schaffen du und ich das auch =) Ist ja nun kein Hexenwerk ...

    Hach. Kaum ist der eine Hotspot fast abgeheilt, taucht der nächste auf. Und der sitzt diesmal so dermaßen blöd, dass ich den ohne Hilfe nicht freischeren kann -.-

    Das blöde Ding sitzt nämlich genau zwischen Hodensack und Innenschenkel. Der bleibt nie im Leben in Ruhe liegen, wenn ich da ranwill ... also nachher zu unserer Haus-TÄ. Ich hoffe, Lina kommt in der Zeit kurz alleine klar und nimmt mir nicht die Bude auseinander :fear:

    Interessant, wie unterschiedlich manche Schäfis da ticken. Ich kenns ja von Dino, dass der die ersten 4 Monate auf so gut wie jedes Geräusch auf dem Hausflur angesprungen ist und gebellt hat, aber ich denke, das war eher Verunsicherung und kann nicht mit Schäfi-Wachtrieb verglichen werden.

    Ich weiß auch gar nicht, ob Lina im alten Zuhause überhaupt schon gewacht hat :???: Bei komischen Geräuschen wie einem schreienden Fuchs hebt sie den Kopf, lauscht kurz und legt sich nach meinem "Alles gut" wieder pennen. Das wär bei Dino undenkbar gewesen, der hätte irgendwann den Fuchs angekeift :ugly:

    Mal sehen, wie das aussieht, wenn sie sich hier eingelebt hat.

    Ach menno :motzen:

    Ach, du darfst dir gern mal das Linchen ausleihen *g*

    Ich gesell mich dann auch mal offiziell dazu. Statt nem Schäfi vom Züchter wurde es jetzt eine junge Hündin aus Rentnerhand. Und es war die beste Entscheidung, die ich beim Thema Schäferhund bisher getroffen habe :herzen1:

    Seit Freitagabend isse nun hier. Ein Träumchen von DSH, aber sie muss ja erstmal noch ihr Köfferchen auspacken. Bin gespannt, was da noch so kommt. Bisher meldet sie jedenfalls keine komischen Geräusche; sie ist jetzt etwa 9-10 Monate alt, genau weiß ichs leider nicht. Läufig war sie noch nicht.

    Wann haben eure den Schutz- und Wachtrieb ausgepackt?

    Zitat

    P.S.: Da so viele stark wegen der deutlichen Ansprache von Fehlverhalten reagierten(koten im Haus). Diese Ansprache besteht aus folgendem in hohem Tonfall: Kessy dass geht garnicht, schau was hast du hier gemacht. Daruaf folgt sie an den Kothaufen heran zu führen und weiter ein wenig im hohen Tonfall zu schwardronieren (für die weniger hellen angemerkt nicht aggressiv), dann gehts direkt kurz raus iin den Garten um ihr auf den Hintern zu tippen(*hinterm Schwanz am Rücken) und zu sagen, dass sie hier koten kann.

    Wäre ich ein Hund und du würdest mich so behandeln - ich hätte eher Angst davor, in deiner Gegenwart zu kacken. Ich würde die Aufregung um den Haufen gar nicht verstehen und somit auch nicht raffen, was du von mir willst.

    Hör auf, deinen Hund so zu vermenschlichen. Sie versteht das nicht!

    Ich könnte meiner Lina jetzt auch sagen "Los, mach Pipi, meinetwegen auch in der Wohnung, Hauptsache ich sehe, dass du dich löst, damit ich nicht überlegen muss, ob ich zur TK fahre oder lieber abwarte" - sie würde nichts verstehen und nach den ersten paar Worten auf Durchzug schalten.

    Mach es dir und vor allem dem Hund so einfach wie möglich.

    Hund kackt drinnen? Kommentarlos wegräumen. Den Hund nicht zum Kot führen, kein Drama daraus machen.

    Hund kackt draußen? Ruhig loben, Hund am eigenen Geschäft schnuppern lassen (manche Hunde tuns nicht zwingend!), kommentarlos eintüten und wegwerfen, done.

    Ehrlich, hör auf mit dem (für den Hund) inhaltslosem Gelaber. Das bringt gar nichts.

    Ja, das ist definitiv zu viel. So viel mach ich vielleicht mit meinem Schäferhund-Mix, wenn wir zu seiner Spezial-TÄ müssen ... und danach gibt's dann erstmal 2-3 Tage lang Sparprogramm. OT: Wir sind pro Fahrtrichtung mindestens 2 h mit Öffentlichen unterwegs, das ist für ihn ziemlich anstrengend.

    Ich würde die Touren auf eine (!) Tour pro Woche reduzieren. Hunde könnt ihr am Wochenende treffen, eine Tour a la "im Café sitzen" würde ich unter der Woche machen.

    Im Garten würde ich entweder spielen ODER Kopfarbeit machen. Beides an einem Tag könnte zu viel sein, gerade in Verbindung mit den Touren.

    Ein großer Spaziergang am Tag sollte reichen. Bei uns gibt es auch nur zwei Löserunden und eine größere. Jetzt, wo sich Lina gerade einlebt, fällt die größere Runde erstmal weg, aber euer Hund lebt ja nun schon ne Weile bei euch.