Beiträge von Karpatenköter

    Schnapp dir deinen Zwerg und tobt auf ner Wiese rum. Damit machste dem eher ne Freude als mit dem sturen über die Wiese rennen. Kullert durchs Gras, "kämpft" um einen Stock, ein Spieli, ein Seil ... irgendwas.

    Ich hab hier selbst eine ~10 Monate alte DSHündin sitzen, deren einzige Beschäftigung beim alten Besitzer es war, dem ans Auto gebundenen Ball hinterher zu flitzen. Ich hab keine Ahnung, wie schnell die gefahren sind, aber solange ich keine Röntgenbilder von den Gelenken gesehen und das ärztliche OK bekommen habe, werd ich sie nicht zum Laufen zwingen. Ab und an mal an der Schlepp zusammen ein Stückchen (10-20 m) laufen, ja, gerne. Macht sie gerne mit. Aber danach ist auch gut und sie darf sich wieder in ihrem Tempo bewegen.

    Nimm dir die Ratschläge in deinem anderen Thread zu Herzen und lass den Hund Hund sein. Ihr habt noch genug Zeit miteinander, um dann auch mal zusammen zu laufen.

    Ich find diese vehemente Abneigung gegen Kameras auch etwas ... befremdlich?

    Wenn mans nicht braucht - schön! Aber ich persönlich hab bei längerer Abwesenheit gern die Möglichkeit, mal kurz nachzugucken, ob alles ok ist, ob die Bude noch steht, ob die Wuffs entspannt sind, wo sie gerade rumliegen usw.

    Schadet doch keinem. Wenn man so ein Hilfsmittel nicht exzessiv nutzt, um wirklich jede Minibewegung vom Hund auch ja beobachten zu können, ist das doch in Ordnung.

    Aber eine andere Frage...ich bin noch verunsichert wegen der Leckerliegabe. Bei uns gibts aktuell ausschließlich Leberwurst aus der Tube, Wurst, Käse oder eben ihr Nassfutter.

    Wie schlimm sind denn aber zb. solche angefeuchteten, soften Leckerlies (zb diese Stangen etc)?

    Ich glaube, damit bist du im falschen Thread gelandet, hier gehts ja um meinen Allergikerhund, nicht um Allergien generell =)

    Frag diesbezüglich besser mal hier: Allergien,- der kranke Hund, Hilfsmöglichkeiten, Erfahrungen, offene Diskussion

    Manukahonig als Guddi hab ich bisher noch nicht versucht, wir fahren mit der Ausschlussdiät ganz gut.

    Bei einem Dermatologen waren wir bislang noch nicht. "Nur" bei mitlerweile drei verschiedenen Tierärzten. Da die Hautproblematik bei ihr äußerlich so gut wie nicht erkennbar ist, werde ich von den TA eh immer etwas belächelt und es wird runtergespielt, da vermute ich wird der Dermatologe mich auch fragen was ich denn hier will, sieht doch alles gut aus so ungefähr (musst ich mir gestern auch anhören und 10x betonen das sie sich trotzdem sehr viel kratzt auch wenn die Haut gut aussieht) :|

    Macht mal einen Termin aus, die meisten normalen Haus-TÄ haben idR nur wenig bis keine Ahnung davon. Dinos (extreme!) Hautprobleme wurden von unserer Haus-TÄ auch nicht als so gravierend wahrgenommen, die Dermatologin dagegen ist aus allen Wolken gefallen und meinte, auf einer Skala von 1 bis 10 ist sein Juckreiz ne fette 13...

    Das gehäufte Kratzen wäre für mich - auch wenn die Haut augenscheinlich intakt ist - ein Grund für einen Dermatologen. Die entnehmen Hautproben und finden dann meist Dinge, die der Haus-und-Hof-TA übersieht.

    Im verlinkten Thread hab ich mal auf den Beitrag mit den Fotos von Dinos "Urzustand" verwiesen. Unsere Haus-TÄ hat uns "nur" Apoquel verschrieben und nichts weiter - ich habs auf die von den Vorbesitzern genannte Ursache ("Stress") geschoben und ihn im Endeffekt 4-5 Monate lang weiter leiden lassen, bis ich dann mal wirklich zur Dermatologin bin. Und siehe da ... seit einer Ausschlussdiät und der konsequenten Gabe von Apoquel über 4-6 Wochen hinweg ist (fast) alles in Ordnung.

    Selbst wenn der Dermatologe bei deinem Hund nix finden sollte - n Versuch ist's wert. Ich würde auf alle Fälle machen.

    Bei uns war es so, dass Dino am Anfang sogar 3 Tabletten/Tag insgesamt bekommen hat. Morgens 1,5 und abends 1,5 Tabletten, damit war der Juckreiz dann auch recht zügig weg.

    Nach zwei Wochen sind wir dann (nach Absprache mit dem TA) auf eine Tablette/Tag runter.

    Das Thema mit der Sensibilisierung hatten wir auch, ich hab mich schlussendlich aber dagegen entschieden. Dino bekommt Apoquel jetzt nur noch als Bedarfsmedikament, ansonsten ziehen wir einfach weiterhin die Ausschlussdiät durch.

    Bist du denn "nur" bei einem Tierarzt oder direkt bei einem Hundedermatologen?

    Kinder schlagen ist nicht so harmlos wie man denkt:

    Wer redet hier von Kinder schlagen?! Aber weißt Du, was hundert Mal härter ist? Wenn Du nach zu toleranter Erziehung einen Fehlschlag im Job nicht lautlos wegstecken kannst und Dein Chef zu Dir sagt: "Wir wissen nicht, wie wir ohne sie auskommen sollen, aber wir wollen es ab nächsten Monat versuchen."

    Und dein - ich nehme mal an - Privatleben hat jetzt genau WAS mit dieser Diskussion zu tun?

    Du setzt sie in den Welpenauslauf. Punkt. Der wurde dir schon mehrfach empfohlen, wenn ich mich richtig erinnere.

    Okay, wie setze ich sie in den Welpenauslauf? Hebe ich sie hoch und trage sie dahin? Oder soll ich die ganze Zeit ein Halsband dran haben, wobei ich Zweifel habe, dass ich dann eine Leine dran machen kann. Und mit dem tragen... naja... wird wenig Spaß machen.

    Ansonsten machste halt einfach kurz die Tür hinter dir zu - sozialer Ausschluss ist für Hunde so ziemlich "die" Strafe.

    Auch hier, wie sieht es in der Praxis aus. Ich stehe auf und ich kann in dem Moment garantieren, dass Heli entweder an den Hausschuhen oder am Hosenbein hängen wird. Schiebe ich sie dann mit der Tür weg? Da hätte ich jetzt persönlich bedenken, dass ich etwas einklemmen könnte.

    Stumpf hochheben, Gebeiße ignorieren, in den Welpenauslauf setzen, done. Dann musst du halt die Zähne ertragen - und dadurch deine Fehler ausbaden.

    Thema Tür: joa, das ist dann doof - daher der Verweis auf den Welpenauslauf.

    Wenn mein Junghund mich beißt, geh ich weg und entziehe mich der Situation. Dann wird sie halt nicht gestreichelt, sondern stattdessen wird ihr die Aufmerksamkeit entzogen. Das dauert, bis sich da ne Wirkung bemerkbar macht, aber man muss es eben konsequent durchziehen.

    Mit 15x ist das nicht getan. Rechne damit, dass es mindestens solange dauert wie die Zeitspanne, in der sie das unerwünschte Verhalten gelernt hat. Eventuell sogar noch länger.