Beiträge von Karpatenköter

    Nope. Knochen bleiben da, wo sie gefunden werden, genauso Tierkadaver. Mit "Nimm" zeig ich Dino an, was er aufnehmen und tragen darf, z. B. einen Stock... Lina ist nicht so tragefreudig, die nimmt bisher auch nichts vom Boden auf.

    Dino hat durch Bellen sogar mal den Kadaver eines Frischlings angezeigt. Der fand das Ding so gruselig, dass er sich nicht näher als 4-5 m drangetraut und das Teil verbellt hat. Es lag allerdings auch vor dem Eingang eines Fuchs- oder Dachsbaus, also...wer weiß, wie er auf einen Kadaver am Wegesrand reagieren würde.

    Also nein, meine Hunde dürfen weder Knochen noch Kadaver(teile) mit nach Hause schleppen. Ich hab keine Lust aufs Entsorgen und finds auch ekelig, wenn ne Hasenkeule ausm Wald im Wohnzimmer rumliegt. Muss ich nicht haben...

    Ich weiß, man soll eigentlich nicht trösten/ auf den Arm nehmen, um die Angst nicht zu verstärken

    Doch! Doch, das sollst du! Gerade bei einem Welpen. Nimm ihn ruhig auf den Arm, dem Knirps tut die körperliche Nähe gut, der fühlt sich geborgen und beschützt. Du hast genau richtig gehandelt! =)

    Nur eben nicht übermäßig in Sorge und Betüddeln verfallen. Gelassen bleiben, Gegenstand/Geräusch benennen, gut ist.

    Was du sonst noch tun kannst: komische Geräusche schön füttern, Party machen ... z. B. fliegt wieder ein Helikopter über euch hinweg und zeitgleich lässt du es Leckerli für den Kleinen regnen, freust dich wie irre über den Hubschrauber und so weiter.


    Wenn ihr einem gruseligen Gegenstand (z. B. raschelnde Müllsäcke) begegnet, lass Welpi erstmal machen. Vielleicht ist der Zwerg ja neugierig und will das Ding erkunden. Vielleicht hat er aber auch Angst und traut sich nicht. Dann gehst du einfach hin, untersuchst den Gegenstand/das Ding, findest es voll interessant ... damit Welpi sieht "oh, das ist was Tolles, wenn Frauchen sich so freut, muss ich auch mal gucken gehen".

    Mein Rüde hat sich mal vor einem Haufen Metallschrott erschreckt, der auf unsere Gassiroute rumlag. Er knurrte, bellte und ist drumherum gesprungen - war aber neugierig. Ich hab ihn machen lassen und nachdem er dann dran geschnuppert hat, hat er bemerkt, dass ihm der Schrotthaufen nix tut und er sich davor nicht fürchten muss. Seitdem ist das Thema gegessen =)

    Hm - ich würde wohl einfach ein Skalpell o.Ä. nehmen und vorsichtig um den Riegel herumritzen. Wenns nur eine dünne Schicht Klebeband ist, sollte das durchgehen wie Butter und du kannst das ausgeschnittene Stück - soferns nicht eh selbst abfällt - mit einer Pinzette rausnehmen :???:

    Storkow ist zwar nicht unbedingt "Höhe Berlin", aber wir haben im Ort einen Campingplatz. Hier in der Straße an unserem Wohnblock steht auch öfters ein Wohnmobil, dahinter fängt direkt der Wald an. Stört keinen, wenn man da mal für eine Nacht steht. Der offizielle Campingplatz dürfte ggf. eher voll sein.

    Der Wald bei uns am Wohngebiet ist sehr schön, da bin ich sehr sehr oft mit meinen Hunden unterwegs. Da kann man auch stundenlang laufen, ohne groß irgendwem anderes zu begegnen - Rundwege von knapp 10-20 km sind durchaus machbar...

    800 m in die andere Richtung ist auch ein Strand mit Hundestrand daneben, leider ist der Hundestrand nicht eingezäunt.

    Mit Simparica habe ich bei Dino auch gute Erfahrungen gemacht, yupp. Das ist auch das einzige zugelassene Mittel gegen Sarcoptes-Räude (bzw. -Milben). Wird auch gut vertragen, aber die Wirkung hält idR nur einen Monat lang an. Bei uns ist's also so, dass Dino wohl bis an sein Lebensende immer eine Tablette pro Monat brauchen wird, damit seine Hautprobleme nicht wieder so extrem werden.

    Alles Gute für euren Wuff. Hautprobleme sind Mist...

    Ganz einfach: ein Hund funktioniert nicht nach Buch. Wenn es so wäre, dann müsste man nicht so "viel" verziehen xD

    Lasst sie halt schnuppern... die Kleine will erstmal die Welt entdecken, und das in ihrem Tempo. Sie kennt die Gerüche nicht, das Babyhirn ist somit zu 120% abgelenkt. Ihr seid unwichtig, die Gerüche sind vieeeeeel interessanter!

    Macht diese Bindungsspaziergänge doch lieber in Gebieten, die sie schon kennt. Die hauen ihr das Hirn nicht mehr so voll mit neuen Einflüssen.

    Leinenlose Spaziergänge dürfen so lange dauern, bis Welpi müde ist. Also auch ruhig mal ne Stunde... aber die 5 min-Regel bezieht sich auf das strikte Laufen an der Leine.

    Ich kenn das Buch, nach dem ihr arbeitet. Und ganz ehrlich: legt das weg. Braucht ihr nicht. Als Ratgeber ja, aber lasst die Kleine doch mal Hund sein! Arbeitet nicht die ganze Zeit nach Buch, sondern nach Bauchgefühl. Das ist viel, viel wichtiger. Ein Hund ist keine Maschine, die nach Anleitung funktioniert... klappt bei Menschenkindern ja auch nicht. ;)

    Noch dazu entsteht Bindung die ganze Zeit, nicht nur durch solche Spaziergänge. Bindung entsteht durch Vertrauen, Vertrauen entsteht durch gemeinsame Interaktionen, Unternehmungen usw., also auch durchs Kuscheln und Herumliegen auf der Couch. Oder durchs Festhalten und Schutz bieten beim Tierarzt. Oder durchs gemeinsame Bewältigen von gruseligen Dingen wie gelben Säcken...

    Wir drücken auch wieder mit, für alle, die es grad brauchen!

    Und wenn ihr ein paar Däumchen für mich übrig habt ... mit ganz viel Glück darf ich am Montag bei einer Anwaltskanzlei zum Vorstellungsgespräch. Minijob/Teilzeitstelle als Schreibkraft im Sekretariat, das ist genau das richtige für mich :applaus: