Beiträge von Karpatenköter

    An den Mastín Español musste ich auch kurz denken - sind die in Italien auch so weit verbreitet? Ist eine der Rassen, mit denen ich mich absolut nicht auskenne, deshalb frag ich so doof. :ugly:

    Keine Ahnung ehrlich gesagt, nur hab ich im Kopf, dass die Mastins die sanftesten unter den HSH und bei weitem nicht so Spritzig wie die Marremmanos oder gar Kangals. Auch im Wachen hat man da nicht so die Tendenz mit wahnsinns Getöse heranzurauschen, Präsenz und Energieeffizienz sind so ihrs. Und sie haben halt viel Wamme, das bei Mascha ja auch gemäßigt auffällt.

    Huh, interessant! Ich hab die Maremmani als die sanftesten Vertreter im Kopf, hab allerdings noch keinen persönlich kennenlernen können - wenn, dann nur über Erzählungen von Mashas Verein, die vermitteln ja auch viele Maremmano-Mixe.

    Ja, die Wamme, da sagst du was. Und auch so vom allgemeinen Körperbau könnte das durchaus hinkommen - kräftige Beine, kräftiger Torso ... der eine Mastín, den ich auf Wikipedia erspäht habe, sah Masha recht ähnlich. Auch von der Schnauzenform her, Masha hat ja doch auch Schlabberlefzen. Die gibt's beim DSH zwar zT auch, aber nicht soo ausgeprägt.

    Ach, es bleibt spannend. Ich hoffe, dass das Entnahmeset bald da ist und die Ergebnisse noch schneller da sind.

    Multikulti ist mein Hundehaushalt mit einem Rumänen, einer Polin und einer Italienerin ja eh schon. Wenn wir dann auch noch was anderes als einen Kangal unter den Rasseanteilen finden, haben wir nicht nur Schäferhund-Vielfalt (Deutscher bei Dino, Osteuropäischer bei Bonny), sondern auch HSH-Vielfalt. :D

    mogambi Ich sag ja, ich hab nen Knick in der Optik xD Das Geschirr, das Dino bisher getragen hat, saß ein gutes Stück weiter hinten. Wahrscheinlich muss ich meinen Geschirrblick da erstmal wieder umschulen...

    Mit Fellbruch hat Dino bei Geschirren bisher keine Probleme gehabt, dafür trägt er die idR nicht lange genug. Bei Halsbändern ist das schon eher ein Thema, deshalb trägt er inzwischen auch ausschließlich Kette.

    Wenn, dann war bei Geschirren meist eher der Meshstoff ein Problem, weil sich seine Haare da richtig reinbohren und man das nie wieder sauber kriegt.

    Unbequem schließe ich aus, der Sattel ist sehr leicht und aus Neopren (o. Ä.) - angenehm weich, passt sich gut der Körperform an. Gar nicht so steif und hart, wie man das von den alten Julius K9-Sattelgeschirren kennt =)

    Dino hat das Geschirr vorhin auch einfach so im Haus getragen und damit gepennt, als würde er gar keins tragen.

    Danke für die Besserungswünsche :smile:

    Wenn schon zwei Leute sagen, dass der Sitz so gut ist, bin ich ja beruhigt. Ich denke, wenn wir später Gassi gehen, knips ich mal noch ein paar Fotos und pack auch sein altes Maldon mal zum Vergleich auf den Hund drauf.

    Deutscher Schäferhund + Leonberger + Golden Retriever + Spitz :klugscheisser:

    Muss ja mal wenigstens ein bissel Abwechslung ins Tippgeschehen um Mashas Stammbaum rein. :D

    Auch ein sehr guter Tipp :D Grad das mit dem Leonberger, das würde auch den Plüsch und die Gemütlichkeit erklären.


    Ok. Ich sag ForGen Bescheid, dass wir das Kit doch nicht brauchen. Momo hat das Rätsel um Mashas Rassemix per Traum gelüftet. :pfeif:

    Mastin Espanol X DSH

    An den Mastín Español musste ich auch kurz denken - sind die in Italien auch so weit verbreitet? Ist eine der Rassen, mit denen ich mich absolut nicht auskenne, deshalb frag ich so doof. :ugly:

    Also der einzige Hund, der jährlich gecheckt wird, ist hier die Bonny. Das aber auch nur, weil das wegen ihrer Herzerkrankung (dilatative Kardiomyopathie, DCM) Pflicht ist.

    Pflicht im Sinne von es gehört regelmäßig gecheckt?

    Oder gibts da wirklich ne Pflicht/Verpflichtungen bei solchen Krankheiten? Ich kenne mich da nicht aus. Alles Gute 🍀

    Wollte dir eig privat schreiben aber du hast zu viele Konversationen :)

    Ja, in dem Sinne Pflicht. Man sollte es schon alleine dem eigenen Seelenheil wegen regelmäßig überprüfen lassen, da manchmal dann auch die Dosierung der Medikamente angepasst werden muss.

    Es ist eine unheilbare Herzerkrankung, die - wenn unbehandelt - leider recht schnell zum Tod des Hundes führen kann. Ansteckend ist die aber nicht.

    Als Bonny damit diagnostiziert wurde, sind wir 2x jährlich zum Check-Up. Weil die Herzmedikamente aber super angeschlagen haben und das Herz fast wieder normalgroß ist, hat unser Kardiologe gesagt, dass wir künftig nur noch einmal jährlich zur Kontrolluntersuchung vorbeischauen müssen. Wir hatten aber auch das Glück, dass Bonny mit der initial verordneten Dosis super eingestellt ist und man von außen gar nicht auf die Idee kommt, dass ihr Herz mal ne tickende Zeitbombe war (gut, das ist jetzt drastisch formuliert).

    Jaa, das volle Postfach ist so ein ewiges Dilemma :ugly: Muss da mal wieder ausmisten. Denke mal, so in 20 min sollte das Postfach wieder frei sein...

    Also der einzige Hund, der jährlich gecheckt wird, ist hier die Bonny. Das aber auch nur, weil das wegen ihrer Herzerkrankung (dilatative Kardiomyopathie, DCM) Pflicht ist. Wenn wir dann eh schon in der Klinik sind, lass ich gleich Blut abnehmen. Sollte da was nicht ganz schick sein, wird weiter untersucht, aber bisher gabs da nie Anlass zu.

    Ansonsten wird hier nur untersucht, wenn Hund irgendwie auffällig oder komisch ist. Urintests lass ich auch nur machen, wenn die Bande sich da irgendwie auffällig zeigt. Masha zB neigt bei Blasenproblemen zu Unsauberkeit, das ist dann recht eindeutig - Dino allerdings lässts dann im Garten laufen wie ein Welpe, wenn er was mit der Blase hat. Wenn das mal vorkommt, renn ich nicht sofort zum TA, er pinkelt nämlich auch so, wenns gaaaaanz dringend ist. Aber wenn sich Unsauberkeit und Welpenpinkelverhalten über mehr als 2 Tage ziehen, gehts natürlich zum Tierarzt.

    Und da die Bande ja eh regelmäßig zum Impfen geht, werden die Hunde so oder so regelmäßig durchgecheckt - wenn auch nur oberflächlich. Da halte ich zusätzliche Check-Ups für überflüssig, außer die sind vom Arzt verordnet worden (wie eben bei Bonny und ihrer DCM).

    Das Check-Up bei Bonny besteht übrigens aus 1x Herz-Ultraschall und 1x EKG, plus eben Blutbild.

    Ich hab Dino jetzt mal aus ner Laune heraus das Julius K9 IDC Longwalk Geschirr gegönnt. Ist Größe S, über den Sitz bin ich mir noch nicht schlüssig... zwischen dem Bauchgurt und seinen Vorderlauf passen immerhin vier meiner Finger. So ansich scheints ihn nicht zu stören.

    Größe M wäre nochmal 2 cm länger, aber der Brustgurt vom S ist jetzt schon recht luftig.

    Vielleicht hab ich auch einfach einen Knick in der Optik. Dino hat bisher das Hunter Maldon in M getragen, das hing fast auf den letzten echten Rippen.

    Hach, ich bin mir unschlüssig. M ist aber eh grad bei Zooplus ausverkauft, also werden wir S wohl einfach vorläufig behalten, testen und bei Nichtgefallen dann für einen der nächsten Hunde einmotten.

    Entschuldigt die Fotos, ich bin gesundheitlich aktuell nicht so auf der Höhe :tropf:

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    Am hals und bauch müffelt er halt, irgendwie käsig.

    Genau so roch Dino auch während seiner heftigen Allergie-Phase. Da hatten wir zum Teil auch mit Hefepilzen auf der Haut zu kämpfen. Die riechen gerne auch mal so käsig, fast schon süßlich teilweise.

    Ich würd da ganzheitlich dran gehen und auch mal aufs Futter und generell das Immunsystem des Hundes achten.

    Dino zB ist Futtermittelallergiker, das ist bei den Vorbesitzern leider jahrelang unerkannt geblieben und dadurch war sein Immunsystem so ziemlich im Eimer. Er war nun nicht ständig krank-krank, aber die Haut war halt angegriffen und so hatten div. Milben und Pilze leichtes Spiel bei ihm.

    Schritt 1 bei uns war, dass Dino erstmal monatelang nur Royal Canin Anallergenic bekommen hat, damit der Körper mal zur Ruhe kommt und sich nicht ständig mit den Allergenen im Futter beschäftigen muss. Durch die Allergie hatte Dino leider auch extremen Juckreiz, besonders am Bauch! Um das separat in Angriff zu nehmen, hat er Apoquel bekommen, die Dosis hab ich leider nicht mehr im Kopf.

    Schritt 2 war dann eine Ausschlussdiät. Das zog sich ebenfalls über Wochen und Monate, aber raus kam, dass Dino zB die üblichen Fleischsorten wie Rind, Geflügel usw. nicht verträgt. Also haben wir auf Pferd umgestellt und zusätzlich darauf geachtet, dass im neuen Trockenfutter wirklich kein einziges Atom Geflügel oder Rind ist.

    Mittlerweile (4 Jahre später) kann ich bei Dino zwischen Fisch, Pferd und Lamm wechseln.

    Schritt 3 war die dauerhafte Gabe von Bravecto bzw. Simparica, um es den Milben auf Dinos Haut ungemütlich zu machen. Er hat ungefähr 1-1,5 Jahre lang dauerhaft Bravecto bzw. Simparica bekommen - jetzt braucht er es nur noch während der Zeckensaison.

    Schritt 4 waren regelmäßige Bäder mit Lavapirox Derma Mousse. Das ist nicht günstig, hat bei Dino aber dafür gesorgt, dass sich die angegriffene Haut gut erholt hat und die Krusten, die sich darauf gebildet haben, nach und nach abgelöst haben. Auch heute noch bekommt Dino ein Bad mit dem Shampoo, wenn seine Umweltallergie (damit ist er leider auch geplagt) mal wieder zu sehr reinhaut.

    Schritt 1, 3 und 4 liefen zeitgleich ab, Schritt 2 folgte, als er gesundheitlich halbwegs stabil war. Ich meine, das war so 2-3 Monate nach Behandlungsstart...

    Zusätzlich zu den genannten Medikamenten und Moglichkeiten hat Dino noch Antibiotika (Therios, glaube ich, und noch was anderes) bekommen. Hautproben wurden selbstverständlich genommen, basierend darauf dann eben auch unser Behandlungsplan. =)

    Es hat mit Sicherheit ein halbes Jahr gedauert, bis sich Dinos Zustand merklich gebessert hat. Jetzt, rund 4 Jahre später (Juni/Juli 2019 ging's los), ist Dino so gut wie symptomfrei. Wenn es dann doch mal Rückfälle gab oder sich ein Pilz oder eine Entzündung auf der Haut breitmachen wollte, haben wir mit Dermamycin-Creme behandelt. Gab's vom Tierarzt und ist bisher unser Go-To-Mittel, wenn Dino wieder was mit der Haut hat.

    Ich würde bei eurem Dermatologen definitiv auch auf Hautproben bestehen. Dino zB kam mit Demodex-Milbenbefall aus Rumänien nach Deutschland, das wurde aufgrund mangelnden Wissens bei den Tierärzten der Vorbesitzer nicht ausreichend behandelt - und als wir dann beim Dermatologen die Proben analysiert haben, haben wir sowohl Demodex- als auch Sarcoptes-Milben gefunden. :mute:

    Das ist jetzt etwas länger geworden als geplant und ich weiß auch nicht, inwiefern das für dich/euch hilfreich ist, aber evtl. könnt ihr aus meinem Erfahrungsbericht ja das ein oder andere Sinnvolle für euch rausziehen.

    Wenns ein Schnäppchen ohne viel Klimbim sein darf, mag ich mal die Vaude Escape Light ins Rennen werfen.

    Die ist hier seit ±2 Jahren im Einsatz, hat auch schon Starkregen ausgehalten und lässt sich bei Bedarf auch platzsparend zusammenfalten (zB für den Transport im Wanderrucksack). Ist halt nicht wirklich atmungsaktiv und im Sommer schwitzt man teils drunter, aber dafür isse halt wasserdicht. Hat mich von allen Regenjacken bisher am ehesten überzeugt.

    plus Harzer Fuchs wegen des Fells. Allerdings, ob's die in Italien gibt, hm, hm.

    Der Harzer Fuchs ist ein Schlag des Altdeutschen Hütehunds - würde mich doch sehr wundern, wenn's die in Italien gäbe. Die Rasse ist ja so ansich schon eher selten.

    Ausschließlich "blonde" DSH gibt's ja auch, das ist dann halt eine Fehlfarbe (heißt mWn leberfarben).

    Es bleibt so oder so spannend :D

    Der heiße Tipp ist ja sowieso DSH x HSH bzw. DSH x Maremmano/DSH x Kangal. Aber wer weiß - vielleicht steckt bei Masha ja auch ein Bichon oder ein Mops oder sonstwas völlig unerwartetes drin |)