Beiträge von Karpatenköter

    Der Sperrmüll ist restlos weg, inkl. der alten Hundebox - würde mal sagen, die geht definitiv als Sperrmüll durch. :D

    Wir haben ja keinen der Sperrmüll abholt. Müssen alles selbst zum Wertstoffhof bringen. Ist aber auch kostenlos.

    Die Typen dort würden uns lynchen. Wenn die einen erwischen, der gerade dabei ist, etwas in den falschen Container wirft dann ist die Hölle los. Die Brüllen über den ganzen Platz. Und alle kuschen :rolling_on_the_floor_laughing:

    Aber das mag regional verschieden sein. Ist hier mit dem Gelben Müll genauso. Die einen Ort weiter dürfen viel mehr in den Gelben Sack tun als wir . Zb Kronkorken, Styropor und Dosen. Wir müssen das getrennt wegbringen :smirking_face:

    Okay, das ist krass. o.O

    Ich weiß gar nicht, wo hier der nächste Wertstoffhof wäre. Styropor, Dosen, Kronkorken - alles ein Fall für den gelben Sack hier.

    Aber Wertstoffhof ist auch immer mit Kindheitserinnerungen verbunden. Weil ich Mutti ganz oft dahin begleiten und beim Wegwerfen von z. B. dem Altpapier helfen durfte |)

    Nein, ich liebe nicht jeden meiner Hunde gleich. Das ginge auch gar nicht, weil die drei sich teilweise wie Tag und Nacht unterscheiden.

    Dino ist und bleibt meine Nummer 1. Obwohl (oder weil) er ein schwieriger Hund ist. Gleichzeitig hat er so unheimlich viel Charakter, dass ich teils völlig ausblende, dass er "nur" ein Hund ist - Dino ist halt Dino. Mein Schützling, mein Sargnagel, mein Papakind, meine Arschkrampe. Dass er ein Hund ist, geht da irgendwie unter. Weiß nicht, wie ichs ausdrücken soll.

    Er ist ein sehr aufmerksamer, sehr anhänglicher Hund - aber auch recht sensibel. Das ist im Mantrailing manchmal ein bisschen schwierig, aber so allgemein im Zusammenleben einfach nur schön. Er weiß genau, wanns mir schlecht geht und kommt dann kuscheln, stellt seine eigenen Bedürfnisse zurück und backt kleine Brötchen, wenn ich krank im Bett liege. Er lässt sich gerne auf Blödsinn ein, und er lässt sich auch suuuper leicht anstecken, wenn ich eh schon albern drauf bin |) Das dauert bei Masha deutlich länger und bei Bonny klappt das zB gar nicht.

    Bonny dagegen ... die muss man einfach lieb haben. Das geht bei ihr gar nicht anders. :lol:

    Von allen dreien ist sie die einfachste und bravste, aber trotzdem lieb ich sie anders als Dino. Während ich bei Dino seine Charakterstärke zu schätzen weiß und die Intensität seines Wesens, feier ich Bonny für ihre "Unsichtbarkeit". Egal wo Bonny dabei ist, irgendwann fällt einem gar nicht mehr auf, dass da ein Hund rumliegt. Die Kleine ist einfach so unkompliziert, dass sie überall hin mitkann und (obwohl sie eher schüchtern ist) quasi everybody's darling ist.

    Sie ist unheimlich weich, lässt sich sehr leicht beeindrucken - kuschelt aber nur, wenn ihr danach ist. So ein bisschen unabhängig ist sie also schon.

    Und Masha ... so bös das klingen mag, ich hab sie nicht sooo lieb wie Dino oder Bonny. Sie ist aber trotzdem ein toller Hund und ich bin ganz froh, dass sie zu uns gehört. Anders als Dino ist sie absolut selbständig, überlegt drei mal, ob mein Kommando jetzt einen Sinn für sie hat usw.

    Sie ist nicht wirklich mein Typ Hund, aber ich mag sie trotzdem - weil sie eben andere Vorteile hat. Masha ist Menschen gegenüber ein absolutes Schaf, lässt sich von fast nichts aus der Ruhe bringen und ist - genau wie Bonny - eine Art Mitlaufhund. Ein Ruhepol zum durchgeknallten, aber nicht minder liebenswerten Dino.

    Der Sperrmüll ist restlos weg, inkl. der alten Hundebox - würde mal sagen, die geht definitiv als Sperrmüll durch. :D

    Hier müsste die Hundebox in den Metallcontainer.

    Auf dem Wertstoffhof sagen sie, dass alles in den Sperrmüll kommt, was komplett verbrennt.

    Metall tut dies ja meist nicht.

    Hmmmh, okay. Ich werds ja dann morgen sehen, ob sie die Box mitnehmen oder nicht.

    Bei uns musste man nicht angeben, was abgegeben wird - sondern nur, wieviele Kubikmeter der ganze Kram belegt. Da man aber eh nur die Wahl zwischen 1 oder 2 m³ hat, ist das eigentlich wurscht.

    Ist übrigens kein Sperrmülltag - ich hab das gesondert angemeldet. Kann in unserer Gemeinde jeder Einwohner min. 1x jährlich machen, ohne dass für die Entsorgung Gebühren anfallen.

    Gut, ich war nämlich grad etwas irritiert, weil folgender Passus in der Mail vom zuständigen Entsorgungsbetrieb steht:

    Zitat

    Nur zum Sperrmüll gehörende Gegenstände werden mitgenommen. Schrott, Metallgegenstände, Fahrräder sowie Abfälle aus Umbau- und Abrissarbeiten (z. B. Fenster, Türen, Wandverkleidungen, Sanitärkeramik) gehören nicht dazu.

    Was dagegen zum Sperrmüll gehört, wird natürlich nicht spezifiziert. Im Zweifel muss ich die Box morgen halt wieder von der Straße zurück in meinen Garten schleppen und anderweitig entsorgen |)

    Ich glaube, Masha möchte sehr, sehr gerne zu Clover ziehen. Masha klaut nämlich auch suuuuuuuper gerne "heimlich" (vermeintlich) Essbares von allerlei Oberflächen. Die Kindergitter gibt's auch nur wegen ihr: damit sie nicht unkontrolliert in Wohnzimmer und Küche rumwuseln kann. Die ist zum Glück auch zu faul und zu alt, um über die 70 cm hohen Gitter zu springen (obwohl sie selbst ne SH von 70 cm hat :ugly:)

    Das Ding an diesen gestellten Situationen ist: der Hund checkt irgendwann, dass die Situation gestellt ist. Gerade wenn ihr das immer mit dem gleichen Menschen übt. Dann kann (!) es sein, dass der Hund lernt "Okay, bei Peter lohnt sich betteln nicht, weil ..." - im Gegenzug heißt das für den Hund dann "Das gilt aber nur bei Peter, bei anderen Leuten darf ich trotzdem hinlaufen/betteln/was auch immer".

    Die Basics (!) mit einem Sparringpartner etablieren, ja, das ist ok. Aber das Training muss eben auch im "echten" Leben, sprich beim Gassi mit ungestellten Situationen stattfinden. Sonst wird das nix.

    Aus genau dem Grund gibt's beim Hundetraining ja auch "Hausaufgaben" mit nach Hause. Eben damit Sache X nicht nur auf dem Hundeplatz der Hundeschule geübt, sondern auch im echten Leben trainiert und verfestigt wird.

    Wenn du sie ins Sitz schickst, sie sich wegen Reiz X dann aber aus dem Sitz löst und abzischt - ja, dann mach ne Schleppleine dran und halt die Schlepp fest. Gib ihr in der Situation nicht die ganze Leine zur Verfügung. Durch die Schlepp kannst du verhindern, dass sie einfach abzischt, und du kannst sie zurück zu dir und wieder ins Sitz beordern.

    Wenn deine Hündin das Sitz in diesen Situationen jedes Mal selbst auflöst und dafür keine Korrektur erfährt, wie soll sie denn dann lernen, dass Sitz auch dann Sitz heißt, wenn (übertrieben gesagt) 3 Meter vor ihr ein Kilogramm Leckerchen rumliegt?

    Hier ist es z. B. so, dass Sitz wirklich Sitz heißt. Dino darf sich erst dann aus dem Sitz lösen, wenn ich ihm das explizit sage. Meistens ein "OK" (unser allgemeines Auflösesignal) oder eben ein anderes Kommando - Platz z. B. Das gilt auch so lange, bis ich ihm wieder was anderes sage.

    Löst Dino das Kommando selbständig ohne meine Erlaubnis auf, schick ich ihn eben wieder ins Sitz/Platz/was auch immer. ICH sage, wann Sitz nicht mehr gilt. Das hat - krass ausgedrückt - mein Hund nicht zu entscheiden (Situationen wie nasser, kalter Boden, aggressive Ameisen usw. mal außen vor).

    Und wie gesagt: um explizit die Basics dafür in dieser Situation zu etablieren, kann ein Sparringpartner nützlich sein. Aber eben nur für die Basics, damit der Hund die Grundlage versteht. Damit deine Hündin kapiert "Aha, Sitz heißt Sitz, auch wenn da der Leckerchenautomat Peter in 20 m Entfernung rumläuft".

    Aber damit der Hund das vollends lernt, musst du das eben auch in echten, ungestellten Situationen üben. Und das kann u. U. dauern.

    Ich finds ja echt schön, daß hier so viele sind, die offensichtlich in akuten Notsituationen, welchen sie sich unvermittelt gegenüber sehen, sehr besonnen handeln können, unter völliger Ausschaltung des dann herrschenden emotionalen Stresses, und genau wüßten, was sie tun und daß es das Richtige wäre.

    Hey, ruhig Blut. =)

    Ich war schon oft genug in akuten Notsituationen und konnte da nur deshalb ruhig bleiben und sinnvoll handeln, WEIL ich mich vorher informiert habe, wie man da am besten handelt. Und das oft nicht mal bewusst, sondern übers Mitlesen hier im Forum.

    Am prägnantesten war da der Beißvorfall vor 2 Jahren. Da hat mein! Hund zwei kleine Hunde angegriffen und den einen nicht mehr losgelassen. Ich hab in den Jahren vor diesem Beißvorfall immer wieder gelesen, dass es nix bringt, den angreifenden Hund in diesem Moment zu treten, mit nem Stock drauf einzuprügeln, Wasser drüber zu schütten etc. pp. - das einzige, was in einem Großteil der Fälle funktioniert, ist das Abschnüren der Luft. Entweder mit der Leine oder direkt mit dem Halsband. Und diesem Wissen hatte ich es zu verdanken, dass die kleinen Hund mit einem ordentlichen Schrecken und oberflächlichen Kratzern* davon gekommen sind.

    Genau deshalb informiert man sich doch über solche Situationen, auch wenn man denkt, dass einem selbst das natürlich niemals passiert.

    Hätte ich jemals damit gerechnet, dass mein Hund derart reagiert, weil ich 2 Sekunden lang nicht aufgepasst habe? Nein.

    Hat mir das Wissen geschadet? Nein, absolut nicht. Im Gegenteil, es hat mir und den kleinen Hunden wahrscheinlich den Arsch gerettet.

    Genau deshalb belegt man doch z. B. auch Erste Hilfe-Kurse: damit man im Ernstfall weiß, was zu tun und wie zu handeln ist. Dieses Wissen gibt einem selbst ja auch eine gewisse Sicherheit, und erst wenn man diese Sicherheit hat, kann man in solchen Situationen einen kühlen Kopf bewahren. =)

    Auch bei den EH-Kursen verändern sich immer wieder die vermittelten Informationen, weil es z. B. neue medizinische Erkenntnisse gibt (wie im Fall "Hitzschlag beim Hund"), weil es neues Equipment gibt usw., und genau deshalb macht es doch schon allein aus theoretischer Sicht Sinn, dieses Wissen immer wieder aufzufrischen.

    Übrigens: nachdem der Beißvorfall als solcher aufgelöst und die kleinen Hunde samt Besitzern davon waren, wars vorbei mit meiner Ruhe. Da hatte ich dann vor der versammelten Gassitruppe nen absoluten Nervenzusammenbruch und bin heulend, mit dem wie Fort Knox gesicherten Hund (der ebenfalls völlig von der Rolle war), zurück zum Auto gestapft.

    Und das ist sicher nicht nur bei Beißvorfällen so, sondern auch bei allen anderen Situationen, in denen man einfach nur funktioniert. Man schaltet den emotionalen Stress nicht bewusst aus - das passiert automatisch. Quasi wie Fight or Flight. Und erst wenn das Adrenalin, das in einer solchen Situation im Körper freigesetzt wird, langsam abebbt - erst dann trifft einen der emotionale Stress. Und das meistens richtig hart. Die Schilderung des Beißvorfalls und wie mich das beeinflusst hat kann man übrigens in meinem Pfototalkthread nachlesen. Ist aber eben 2 Jahre her, man wird also dementsprechend graben müssen... Ich sag nur so viel: spurlos ist das an mir nicht vorbei gegangen.

    *ob es weitere Verletzungen gab, weiß ich nicht. Ich hatte den Haltern meine Daten gegeben und ein, zwei Tage später auch versucht, selbst in Erfahrung zu bringen, wie es den Hunden geht. Hab keine Antwort bekommen.