Fremdhunde sind für mich alle Hunde, die ich bzw. meine Hunde nicht näher kennen.
Zu Vertrauthunden werden sie für Dino, wenn wir mit eben jenem Fremdhund zusammen spazieren gehen und ich Dino dadurch vermitteln kann "Der Hund ist cool, der gehört (temporär) zu uns". Dann ist das für Dino beim Gassi auch okay - er kann den Hund in aller Ruhe kennenlernen, kann gucken, wie der so drauf ist usw. Kann sein, dass da ein Spaziergang ausreicht, kann sein, dass es mehrere Spaziergänge braucht, bis Dino den Hund als Kumpel betrachtet.
Gibt natürlich auch Fälle, da klappts einfach nicht, weil die Hunde einander absolut unsympathisch sind. Und es gibt Hunde, die liebt Dino sofort (allem voran Hündinnen
).
Für ihn macht es tatsächlich den größten Unterschied, ob wir den Hund gezielt kennenzulernen oder nicht. Sprich, wenn ich mich mit DF-User XYZ zum Gassi verabrede und Dino mitnehme, dann kann ich idR davon ausgehen, dass Dino den anderen Hund nach einem ausgiebigen Spaziergang (wir reden von 2+ Stunden) als "Der ist ok" und damit Vertrauthund abgespeichert hat.
Die Omas sind da wesentlich unkomplizierter - Bonny ist Marke "Oh hallo, wer bist du denn? Achso, okay, ich geh wieder schnüffeln". Masha guckt kurz "aha, ein Hund" und macht dann wieder ihr Ding. Die geht von sich aus selten auf andere Hunde zu, ist aber sehr offen und nett, wenn die auf sie zugehen. Höfliches Verhalten seitens des anderen Hundes natürlich vorausgesetzt. ![]()
Beim Gassi geh ich Hundebegegnungen aber grundsätzlich aus dem Weg, weil ich da meine Ruhe will. Außer wir treffen unsere langjährige Gassifreundin (kommt aufgrund der Wohnorte eher selten vor) - dann laufen wir manchmal auch spontan eine Runde zusammen.