Beiträge von Karpatenköter

    3 bis 4 12h-Tage pro Woche halte ich für zuviel, ehrlich gesagt.

    Wäre mit Gassigängern wie Mutter und Bruder sicher machbar, aber dann hat der Hund eigentlich nicht viel vom Menschen und andersrum.

    Aber wenn du am Wochenende Zeit hast - werd doch ehrenamtlicher Gassigeher im Tierheim. So kannst du dann schon mal etwas Hundeerfahrung sammeln und gleichzeitig verschiedene Hundetypen kennenlernen. Das wäre doch ein Kompromiss, oder nicht? =)

    Ich glaube Murmelchen meinte die Art der Auslastung..

    Ach so, dann hab ich das falsch verstanden :D

    Bei uns in der Nähe, wo ich dann auch hinziehen werde, gibt es eine große Wiese, wo man mit Hunden auch problemlos spielen kann und wo Sie sich auslasten können. :)

    Streich den Plan, dass ein erwachsener Schäferhund unbedingt mit körperklausigen Labbis und anderen fremden Hunden "spielen" will.

    Die meisten Schäferhunde verzichten lieber auf fremde Hunde und "spielen" nicht, sondern mobben und schikanieren, wenn sie die Chance dazu haben.

    Außerdem ist mit "Auslastung" nicht stumpfes Flitzen gemeint, sondern wirklich Arbeit - Obedience, Agility, Schutzhundesport, Mondioring, die Ausbildung zum Rettungshund...sowas.

    Wenn du dir nicht vorstellen kannst, auch bei Minusgraden 2 und mehr Stunden aufm Hundeplatz zu sein, das mindestens jeden Samstag und MIT dem Hund zu trainieren, solltest du dich eher nach einer anderen Rasse umsehen.

    Ich liebäugel auch damit, dass hier irgendwann - so in 3-4 Jahren - wieder ein Schäferhund einzieht. Aber auch nur, weil ich nun weiß, was mich erwartet, worauf ich achten muss usw.

    Ich versteh deinen Wunsch also sehr gut, wirklich! Aber sei dir bewusst, welche Arbeit ein Schäferhund gleichzeitig bedeutet.

    Geh am besten auf den Platz eines Schäferhundvereins bei dir vor Ort, um dir anzusehen, was mit Auslastung gemeint wird, wieviel Arbeit in einen Schäferhund gesteckt wird, damit er auch im Alltag unauffällig geführt werden kann.

    Was den Plan mit den Spaziergängen angeht, ist das grundsätzlich gut gelöst.

    Aaaaber...

    Bedenke, dass ein Schäferhund mit "nur" Gassigehen nicht zufrieden ist. Der will auch geistig beschäftigt werden, am besten rassegerecht - also Hundesport aufm Hundeplatz. Oder Mantrailing in einer guten Trainingsgruppe. Hauptsache, der Hund wird 1-2x die Woche so richtig gefordert.

    Was noch dazu kommt ... Schäferhunde sind oft Einmannhunde, die sich ganz eng an ihre Besitzer binden. Die lassen sich von eher fremden Personen dann eher nicht an die Leine nehmen und Gassi führen. Mit deiner Mutter kann! das klappen, wenn sie Hundeerfahrung hat und selbstsicher auftreten kann (und sich auch nicht davor scheut, 30-45 kg Hund auszuführen...).

    Vor allem wirst du in der ersten Zeit - bestimmt 3-4 Monate - nicht allzu lange außer Haus gehen können. Der Hund muss das Alleinesein ja auch erstmal lernen, das braucht seine Zeit, egal wie alt der Hund ist.

    Ich kann deinen Wunsch nach einem eigenen Hund, ganz besonders einem Schäferhund, sehr gut verstehen. Ich finde Schäferhunde auch unheimlich toll, hatte auch kurzzeitig selbst eine Schäferhündin, aber man muss sich schon auf die Rasse einlassen können, wissen, was man tut und vor allem eine gute Hundeschule (besser ist eine gute/moderne SV-Gruppe) zur Hand haben.

    Kannst du dir denn vorstellen, mit den Rasseeigenschaften (Wachsamkeit, Schutztrieb, evtl artgenossenunverträglich...) zurechtzukommen? In einem Mehrfamilienhaus ist es wirklich nicht gerne gesehen, wenn der Hund jeden Pups meldet, das kann den Nachbarn ganz schnell auf den Zeiger gehen... natürlich kann man das managen und dem Hund beibringen, was er zu melden hat und was nicht, aber auch da muss man Zeit und Mühe rein investieren.

    Die Schäferhundbesitzer hier im Forum können dir bestimmt noch mehr sagen, ich rufe mal @Helfstyna und QueenyQ =)

    Yeah heute war es gut, kein einziges mal gebellt bei Menschenbegegnungen...nur geguckt und 1x bissle aufgeregt gehechelt!

    Gut gemacht meine kleine heart-eyes-dog-face

    LG

    Juli und Tessi :winken:

    Nicht nur Tessi hat das gut gemacht, sondern auch du! Schließlich gibst du ihr Sicherheit und zeigst ihr, dass sie auch mit anderem Verhalten aus einer gruseligen Situation rauskommt.

    Solche Tage werdet ihr mit der Zeit immer öfter haben - aber auch schlechte Tage, an denen gefühlt alles schiefgeht. Lass dich von denen nicht runterziehen und gesteh deinem Hund dann auch zu, dass es heute halt einfach blöd lief. Sagt sich so leicht, weiß ich, ich steck ja in der gleichen Situation. Aber glaub mir, es wird von Phase zu Phase besser :bindafür:

    Feier die guten Tage! Und wenns dann doch wieder ein Allesgehtschieftag war, schreib dir die Situation ganz neutral auf. Was ging schief, welcher Auslöser könnte das gewesen sein? Was kannst bzw. hättest du besser machen können? usw., das hilft zumindest mir immer beim Aushalten dieser schlechten Tage.

    Kann man auch für die guten Tage anwenden, um sich und den Hund nochmal mehr dafür feiern zu können, dass es heute super gut lief.

    Ich freu mich auf weitere Fortschritte von euch! =)

    Ihr macht das schon :applaus:

    Das Aldi(Nass-)futter kauf ich nur dann, wenn ich grad zufällig vor dem Regal stehe und meiner alten Hündin mal wieder etwas "Fast Food" gönnen will - mein Rüde verträgt nur bestimmte Sorten und bekommt daher auch kein Futter vom Discounter o. Ä., weil mir die Deklaration einfach zu undurchsichtig ist :ka: Außerdem führt kein mir bekannter Discounter wirklich allergiker-geeignetes Trockenfutter.

    Abgesehen davon fühl ich mich einfach besser, wenn ich weiß, dass meine Hunde auch wirklich hochwertiges und (subjektiv!) gutes Futter bekommen. Die kriegen ab und an schon genug "ungesundes" Zeug wie hier und da mal ne Pommes, nen Happen vom Käsebrot oder alle paar Jahre mal n Chicken Nugget ...

    Das Aldifutter ist als Leckerli oder als absolute Notfallreserve sicherlich in Ordnung, aber ich würde es nicht dauerhaft/ausschließlich füttern wollen.

    Es hat seinen Grund, warum das objektiv gute Futter oftmals das doppelte kostet. Und hier wird auch jeder Hund, egal ob gesund oder nicht, weiterhin kein Discounterfutter als Hauptfutter bekommen.

    Kein bemerkenswerter Satz, aber ... hier passts wohl am besten rein.

    Gerade von der Polizei angehalten worden. Ich bin ziemlich fertig von der Arbeit, dementsprechend bin ich dezent von der Rolle, als ich sehe, dass die wegen mir Blaulicht und Martinshorn angeschaltet haben :fear: Hab fieberhaft überlegt, was ich falsch gemacht haben könnte. Zu schnell gefahren? Nee, im Stadtverkehr ist mehr als 30 ja eh nicht möglich. Shit, vielleicht ist mein Auto als gestohlen gemeldet worden oder irgendwer meint, ich hätte sein Fahrzeug beschädigt?!?! ...aber da steht der nette Herr Polizist schon fröhlich lächelnd bei mir an der Fahrertür.

    "Hallo, ich wollte Sie nur darauf hinweisen, dass Sie Ihre Kennzeichen vertauscht haben. Das mit den zwei Plaketten gehört nach vorne =)"

    ...

    :emoticons_look:...:lepra::ugly:

    Halleluja. Ich schieb Panik und mach mir fast in die Hosen vor Nervosität und dann sinds nur die blöden Kennzeichen. Alter. Soviel Glück hab auch nur ich |)

    Gute Frage. Ich (!) würde dem System im aktuellen Zustand jedenfalls nicht mehr trauen und alle wichtigen Daten (Fotos, Dokumente, ...) auf einer externen Festplatte sichern. Dann das Betriebssystem neu aufsetzen (oder wenn du Wiederherstellungspunkte hast, zurücksetzen).

    Ist zwar leider ziemlich aufwendig, aber so kann man wirklich sichergehen, dass alle Viren, Spyware etc. dann auch plattgemacht werden.

    Zwar kann man auch händisch jede einzelne Datei überprüfen, aber als Laie ist das eher nix :tropf:

    Stattdessen würde ich (sofern möglich) eine sog. Live-CD mit einem beliebigen Antivirenprogramm (ich empfehle Malwarebytes) brennen und damit den Laptop dann nochmal überprüfen.

    Wenn dir die Möglichkeit zum Brennen fehlt, kannst du auch schauen, ob im aktuellen c't-Magazin eine Live-CD beiliegt.

    Wichtig: externe Datenträger wie USB-Sticks, die die ganze Zeit am PC hingen, würde ich auch nochmal formatieren.

    Es gibt durchaus einige Viren, die sich zusätzlich auf externe Laufwerke schreiben und das System damit dann immer wieder infizieren. Ist zwar selten, aber möglich.

    Wenn die Accounts jetzt "nur so" ohne Spyware o. Ä. im Hintergrund geknackt worden sind, würde ich auch den Websitebetreiber darauf aufmerksam machen. Wahrscheinlich bist du nicht die einzige Person, der das passiert ist. Mit Glück kann der Websitebetreiber auch nachprüfen, wie das passieren konnte und dir weitere Informationen geben.

    Also an Ungehorsam würde ich da jetzt nicht denken. Vielleicht ist er wirklich ein wenig verunsichert, die Situation und Umgebung ist für ihn ja auch neu. Dazu noch fremde Leute ...

    Andererseits kanns natürlich auch sein, dass er möchte, dass der Mitpatient mit euch mitgeht. Halte ich beides für möglich - wie ist Yoda denn sonst im Alltag drauf?

    Ich finds jedenfalls nicht unnormal bzw denke, dass du dir keine Sorgen machen musst =)