Beiträge von Karpatenköter

    Ich will mal etwas brainstormen und mich gleichzeitig informieren, was erlaubt ist und was nicht.

    Meine hoffentlich zukünftige Mietwohnung verfügt über einen kleinen Garten, etwa 3x3 m groß. Der ist links von einem etwa 1,8 m hohen Zaun aus breiten Holzplanken, vorne von einem Stabmattenzaun und rechts eher notdürftig mit quer aufgestellten Euro-Paletten eingefriedet.

    Bei der Besichtigung hab ich die Vermieter schon gefragt, ob ich den Palettenzaun gegen einen "hundegeeigneten" Zaun austauschen darf. Ja, kann ich machen, aber auf eigene Kosten. Ist für mich kein Problem, hatte ich eh vor.

    Jetzt die Fragen...

    1)

    Welche Zäune lassen sich möglichst rückstandslos beim Auszug wieder entfernen (sofern vom Vermieter gewünscht)?

    Ich müsste mich erkundigen, ob die Holzpfosten vom Palettenzaun fest in der Erde sind oder nicht, dann könnte man die ja schon mal als Basis nutzen. Da tuts dann ja Maschendrahtzaun oder ein paar Elemente Stabmattenzaun ... oder wenns schick und aus Holz sein soll, diese Sichtschutzelemente ausm Baumarkt.

    2)

    Wenn die nicht fest sind, welche Möglichkeiten bleiben mir? Mobile Weidezäune fallen raus, die sind mir nicht stabil genug :fear: Auf der anderen Seite vom Palettenzaun wohnt eine Familie mit Baby, da hätte ich schon gerne etwas, was dann im Notfall auch mal einen dagegenspringenden Hund aushält.

    3) Wie sieht das rechtlich mit dem angrenzenden Grundstück (besagter Stabmattenzaun an der Stirnseite des Gartens) aus? Wenn ich da einen Sichtschutz anbringen möchte, muss ich ja vermutlich den Zauneigentümer fragen, ob er sein Einverständnis gibt.

    Gibt es sonst noch rechtliche Bestimmungen, die ich beachten sollte?

    Habt ihr weitere Ideen? Vielleicht gibts eine Lösung, an die ich noch nicht gedacht habe. Fakt ist aber, dass ich den Palettenzaun möglichst gegen einen hunde"sicheren" ersetzen möchte.

    Dürfte ich ganz beiläufig um ein paar Daumen für meine hoffentlich neue Wohnung bitten?

    Ist zwar rund 10m² kleiner als meine jetzige und auch nur eine Einzimmerwohnung, aber dafür im EG angelegt und sie hat sogar einen winzigen 4x4 m-Garten :sweet:

    Am Montag fällt die Entscheidung ... aber ich muss auch noch einen Nachmieter organisieren, dafür würd ich mich auch über Daumen freuen ...

    Würdest du dann bei Rinti in meinem Fall auch nochmal auf Pferd gehen?
    Oder dann eher was anderes, da sie ja die letzten 4 Wochen Pferd bekommen hat?

    Hm, schwierig. Meiner hat vorher nie Pferd bekommen, deshalb war Pferd eigentlich ne sichere Wahl für uns. Ich würde das, was du hast, erstmal noch 2-3 Wochen weiterfüttern - soweit ich das richtig verstanden habe, treten die Symptome ja schon seltener auf, oder?

    Wenn sie "dein" Pferd dann trotzdem nicht verträgt, würde ich vom Singlefleisch eine Sorte kaufen, die sie absolut noch nie hatte. Und dann eben testen und gucken...

    Und muss ich auf lange Sicht gesehen dann zu dem Futter noch was dazugeben?

    Ich habs nicht als Dauerfutter gegeben, dementsprechend kann ich dir dazu nichts sagen. Ich würde aber (sobald gesichert ist, dass sie das verträgt) Gemüse etc. dazugeben, ggf. auch noch Öle - da würde ich mich aber an deiner Stelle an eine Fachperson auf dem Gebiet wenden. Ich habs ja wirklich nur im Rahmen der Ausschlussdiät gegeben und als nach 4-6 Wochen klar war, dass er das verträgt, hab ich Trofu mit Pferd + Kartoffeln probiert. Hat er auch vertragen, bis der Hersteller die Rezeptur geändert hat. Danach hat er von dem Futter richtig harten Kot bekommen :muede:

    Wir mussten also wieder wechseln und sind jetzt bei Select Gold Pferd + Tapioka und zusätzlich einer Ration Almmüsli von Paul und Paula angekommen.

    Was könnte denn in einer anderen Praxis noch getestet werden?

    In einer anderen Praxis wird nicht unbedingt was anderes getestet, aber oft haben die Ärzte einen anderen Verdacht und denken eher in die Richtung als an eine Allergie.

    Mit Dino hatte ich ja den umgekehrten Fall: jeder unserer ortsansässigen Haus-TÄ hat eine Allergie ausgeschlossen und auf Parasiten behandelt. Natürlich wurde nichts wirklich getestet, Dorf eben ...

    Erst als wir zu eine knapp 70 km entfernten TÄ gefahren sind, haben wir die richtige Diagnose samt umfangreichen (und teuren :lepra:) Behandlungsplan bekommen. Da wurde aber auch sehr pedantisch getestet, inkl. Haut-Abklatschproben, Zupfproben usw.

    Also, ums kurz zu machen: in Praxis B wird das gleiche getestet wie in Praxis A, aber TA B hat einen anderen Verdacht als TA A und ermittelt dementsprechend in eine völlig andere Richtung. Das ist in vielen Fängt oft der entscheidene Schubs, um den Genesungsstein ins Rollen zu bringen.

    Ja, bei einer Allergie muss nicht zwingend Durchfall auftreten.

    Mein Rüde reagiert zB auf alle tierischen Proteine außer Pferd (andere exotische Sorten haben wir noch nicht getestet) mit extremem Juckreiz. Der beißt sich dann auch wund bis blutig ... Durchfall hatte er dabei nie, höchstens, wenn er etwas völlig neues bekommen hat.

    Wir füttern übrigens das gleiche Trofu wie du (Hausmarke von Fressnapf), damit gehts ihm super gut. Hilft euch aber natürlich nicht weiter ...

    Mal ein anderer Vorschlag zur Ausschlussdiät: holt euch die Rinti Singlefleisch-Dosen und füttert ausschließlich die für einen Zeitraum von 4-6 Wochen. Keine Leckerli, kein anderes Futter, nix vom Tisch.

    So hab ich zumindest rausfinden können, dass Dino Pferd sehr gut verträgt, ich hab für den Notfall immer ein paar Dosen davon da. =)

    Vorher würde ich den Hund aber auch in einer anderen Praxis noch mal auf links drehen lassen. Bei uns hat es leider auch mehrere Tierärzte gebraucht, bis Dinos Problem erkannt und behandelt werden konnte.

    Kann man das in der Theorie überhaupt sinnvoll vorentscheiden?

    Ich glaube, dass man das nicht immer zu 100% sagen kann. Man kann meiner Meinung nach immer nur abschätzen, was passen könnte. Denn der Rassestandard setzt sich ja nicht bei jedem Hund zu 100% durch, ebenso ist der Charakter des Hundes nicht standardisiert... usw. Und dann kommts ja auch noch auf das Umfeld des Fragenden an.

    Ich find das Thema interessant und verfolg das mal =)

    Keine Ahnung, was ich bin. Da haben der Mama die Worte gefehlt und sie ist schnell weiter :lol:

    Vorhin mit der Omi draußen gewesen und am Fahrrad geschraubt. Der kleine Junge (samt Mutti), der uns öfter begegnet, hat momentan wohl seine "Was ist das?"-Phase und zeigt fröhlich auf alle möglichen Objekte in seinem Sichtfeld und fragt seine Mama aus.

    Irgendwann geraten Bonny, das Fahrrad und ich ins Sichtfeld.

    Er zeigt auf Bonny: "Was ist das?"

    Seine Mutter erklärt ihm, dass das der kleine schwarze Hund ist, den sie immer mit dem "großen bunten" und mir zusammen sehen.

    Der Kleine gibt ein zufriedenes "Wauwau." von sich.

    Das muntere Spiel geht weiter, bis er dann auf mich zeigt. Ganz entgeistert fragt er: "Mama, was ist DAS denn???" - in der typischen Tonlage, in der man sich auch entgeistert fragt, welcher blöde Köter den Mülleimer diesmal ausgeräumt hat :ugly:

    Der Gesichtsausdruck der Mutter kam dem hier für einen Moment sehr nahe: :shocked::fear::ops:

    Kinder können ja schon echt herrlich sein... :lol:

    Ich bin ja echt kein Kinderfan, aber der Kleine ist niedlich. Der gibt immer ein fröhliches Wauwau von sich, wenn er mich und die Hunde sieht :herzen1: