Beiträge von Karpatenköter

    Hier kam vor einem Jahr eine 12-jährige Hündin zu einem damals 3,5-jährigen Rüden dazu. Lief von Anfang an problemlos, der Dicke hat sie erstmal in Ruhe gelassen (sie hat sich die ersten 3 Tage nicht aus dem Bad herausgetraut - "Angsthund" lt Tierheim), auch beim Gassigehen. Die große Liebe zwischen den beiden ist es nicht, aber sie kommen gut miteinander klar und das reicht mir auch.

    Lediglich wenn der Große seine fünf Minuten hat, muss ich manchmal einschreiten und die Omi "retten", wenn er zu ruppig wird. Im Großen und Ganzen kann ich die zwei aber einfach "machen lassen". Lediglich anfangs beim Füttern musste ich darauf bestehen, dass jeder bei seinem Napf bleibt und den anderen Napf erst abchecken darf, wenn der andere Hund den Napf verlassen hat. Das hat aber mMn weniger mit den Hunden, sondern eher mit allgemeiner Erziehung zu tun.

    Der Große ist Hündinnen gegenüber ziemlich höflich und stellt sich in 95% der Fälle auch sehr schön auf die Omi ein, besonders beim Spielen. Da täuscht er dann an, macht Spielaufforderungen und lädt sie dazu ein, die Oberhand zu übernehmen. Er lässt sich von ihr herumscheuchen und anbolzen, ist in seinen Antworten darauf aber nie übermäßig, sondern dosiert seine Kraft und seinen Übermut sehr gut, finde ich.

    Beim Gassi machen beide eher ihr eigenes Ding, aber sie schnüffeln auch oft zusammen am gleichen Fleck oder der Große checkt eine Stelle ab, an der die Omi gerade noch geschnüffelt hat. Das ist auch recht ausgewogen. Wobei mir einfällt, dass ich Dino am Anfang auch verklickern musste, dass er die Omi nicht anzuspielen hat, wenn beide an der Leine sind |) Das war aber schnell erledigt.

    Es ist aber definitiv nicht das Standardszenario, dass sich zwei Hunde ohne viel Management gut verstehen. Ich hatte schon eines der worst case-Szenarios - da hat die junge Schäferhündin meinen Großen gemobbt (und ich habs nicht rechtzeitig erkannt, so hat sich das dann immer weiter hochgeschraubt...).

    Ich denke, wenn man auf den Charakter der Hunde achtet und sich auch ein wenig daran orientiert, mit welchen Hunden der eigene Ersthund gerne zu tun hat, dann kann man damit schon eine solide Grundbasis legen.

    Mein Rüde ist teils ernsthaft und teils clownig, eher aktiv und aufgeschlossen und recht verspielt - die Hündin dagegen ist deutlich ernsthafter, lässt sich nur ab und an zu Blödsinn herab (alte Dame eben :hust:) und hält nicht viel von Spielen. Dafür ist sie eben bedeutend ruhiger und in sich gekehrter. Die beiden gleichen sich dadurch mMn schön aus - er hat einen Ruhepol, sie hat jemanden, der sie manchmal zu Blödsinn und kurzen Sprints hinreißt und aus ihrem Schneckenhäuschen rausholt.

    Hätte ich zu Dino einen anderen aktiven Hund dazugesetzt (wie zB die Schäferhündin), dann wäre das mit Sicherheit (wieder) in die Hose gegangen. Für ihn hätte es aber auch keine totale Schlaftablette sein dürfen, da hätten die zwei eher aneinander vorbei gelebt. Damit hätte ich auch leben können, aber so wie das mit Bonny ist, ists mir schon ganz recht. Sie interagieren oft miteinander, es gibt keine Ressourcenstreitigkeiten und er nutzt seine körperliche Überlegenheit auch nicht aus - das reicht mir persönlich.

    Ich würd das jederzeit wieder so machen, dass ich zu einem eher aktiven Hund einen eher ruhigen Hund setze.

    Ich weiß ja nicht, ob so ein Eingriff irgendwelche weiteren Risiken birgt, aber ich würde wohl eine Gewebeprobe nehmen und die Wucherung entfernen lassen, sofern möglich. Dann wisst ihr gleich, was es ist und wie man es behandeln kann.

    Mir wäre es lieber, den Feind zu kennen, sonst würde ich mir wohl dauernd Sorgen um den Hund machen. Also mehr als ohnehin schon.

    Kann man da selbst frei hin oder braucht man da etwas vom Arzt?

    Und natürlich auch wie es sich mit den Kosten verhält. Ist sowas recht teuer?

    Ich bin Kassenpatient, mich hat das effektiv nix gekostet - wurde alles von der Krankenkasse übernommen. Zumindest kann ich mich nicht daran erinnern, dass ich da jemals was zuzahlen musste - wobei, bei meinem stationären Aufenthalt bin ich mir da gerade nicht so sicher... :???: Denke, da ist es wie mit Krankenhausaufenthalten, dass man da pro Tag 10 € dazuzahlen muss.

    Eine Überweisung von meinem Hausarzt hab ich nicht gebraucht, ich bin mehrfach aus verschiedenen Gründen in Therapie gewesen - immer freiwillig, also ohne vorangegangene Diagnostik vom Hausarzt (also nix a la "Könnte das und das sein, lassen Sie das mal abklären"). Da wollte nie irgendwer eine Überweisung sehen, auch die Krankenkasse nicht.

    Angerufen bzw. Mail geschrieben, Ausgangssituation erklärt - Termin bekommen. Die Wartezeit ist teilweise nicht ohne, man kann Glück haben und bekommt einen Termin in 2 Wochen, manchmal (besonders in Großstädten) hat man aber auch einfach Pech und muss bis zu 6 Monate warten, bis man seinen Termin hat.

    Da hilft es dann, wenn man sich an die Krankenkasse wendet und eine Liste der verfügbaren Therapeuten anfordert. Ich weiß aber nicht genau, wie das abläuft; ich hatte bisher immer Glück und recht zeitig einen Termin bekommen.

    Eine Ausnahme ists natürlich, wenn man z. B. selbst in einer Psychiatrie aufschlägt und direkt am Tresen klar macht, dass man nicht für seine eigene Sicherheit garantieren kann - dann wird man logischerweise sofort stationär aufgenommen. Ob man dann direkt in "die geschlossene" oder doch eher auf die offene Station kommt, wird anhand der Intensität der Symptome usw. festgelegt.

    Wenn du magst, kannst du mich auch gern per PN zu dem Thema ausfragen =)

    Bin ich hundegeschädigt, wenn ich mir auch was von den Hundeleckerli nehme? Ich meine, es ist "nur" Bubeck No. 3, also mehr gebackene Kartoffeln mit ein bisschen Pferdefleisch, aber ... die sind leeeecker! Fast wie Knäckebrot ... :ugly:

    Ich hab mich als Kind fast nur von pferdeleckerlis ernährt... :D bubeck hab ich aber noch nicht probiert ....

    Ich hab als Kind mal ne ganze Zeit lang immer "Katzen-Cornflakes" vorm Fernseher gefuttert. Bis Mutti mal genauer hingeschaut hat ... ich hab mich am Katzen-Trockenfutter gütig getan :lol:

    Auf Muttis entgeistertes "Aber das kannst du doch nicht essen?!" hab ich nur mit "Doch, kann ich. Außerdem schmeckts mir." geantwortet und selig weiter geknuspert.

    Bubeck kann ich empfehlen. Jedenfalls die Sorte, die du uns ins Wichtelpaket gesteckt hast. Schmeckt ein bisschen wie dieses Finncrisp vom Kaufland...

    Labbi im Kofferraum

    Oben 10 Monate, unten 4/5 Monate

    Seat Ibiza 3-Türer

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    im Moment favorisiere ich das, wenn ich keine Alubox passend für meinen KFR finde ??‍♀️

    Na das passt doch dann auch. Ist für alle Beteiligten sicherer als ne friemelige Stoffbox. Die kommt mir nur zusammengefaltet ins Auto - nämlich dann, wenn ich sie aufm Trainingsplatz brauche. Ansonsten stehen die Stoffboxen hier als Schlafplatz zuhause rum.

    Zumal so ein Heckgitter (z. B. das Roadmaster von Kleinmetall) auch recht kostengünstig auf ebay Kleinanzeigen zu erwerben ist. Musst einfach mal gucken =)

    Du schreibst du rufst ab sobald er es übertreibt aber eigentlich dürfte er da schon gar nicht in diese Situation reingehen. Du bist schlicht und ergreifend zu spät.

    Das fiel mir auch auf. Es fängt ja oft schon mit Blicken und Gesten auf Distanz an. Ein schiefer, starrer Blick da, eine T-Stellung da, hier mal im Türrahmen liegen ... die Signale zwischen den Hunden sind so unheimlich dezent, da muss man als Mensch erst ein Auge für entwickeln.

    Ich hatte ja ne ähnliche Situation mit meiner Pflege-Schäferine Lina. Die hat Dino auch durch kleinste Gesten gemobbt und eingeschränkt - bis sie eben gemerkt hat, dass ich das nicht wahrnehme und sie dann auch körperlich geworden ist mit beißen, bedrängen und umrennen.