Beiträge von Karpatenköter

    die Schwester sucht schon eine Weile und Tierheime in der Nähe haben nix in der "passenden Größe".

    Die Hundeanschaffung rennt nicht weg und es gibt ja auch in einem größeren Radius noch mehr Tierheime. =) Sowas will gut überlegt sein und da ist es manchmal nicht verkehrt, wenn man eben nicht sofort "den" Hund findet.

    Meine Bonny ist ein super unkomplizierter, netter Hund. Die kommt auch nicht aus einem Tierheim in der Nähe, sondern aus etwa 160 km Entfernung. Ich hab sie online gesehen, ihr Text hat mich nicht mehr losgelassen und nach einem positiven Vorgespräch mit der Vermittlerin bin ich dann einfach mal hingefahren.

    Beim zweiten Besuch kam Bonny dann mit nach Hause und seitdem darf sie hier ihren Lebensabend verbringen.

    Es lohnt sich, den Suchradius zu erweitern. Es lohnt sich aber auch, den Hundekauf nicht zu überstürzen und sich in Geduld zu üben.

    Noch was zu der Anzeige...

    Der Hund ist "knapp ein Jahr alt". Je nach Rasse steckt er dann mitten in der Pubertät und wenn vorher nicht viel Zeit für den Hund war, holt sich die Schwester deiner Kollegin vermutlich einen unerzogenes und anstrengendes Pubertier ins Haus.

    Ähnlich wie ich mit der Schäferhündin. Als Anfänger ohne viel Ahnung war das so ziemlich das dümmste, was ich hätte machen können.

    Liebe Community,

    hatte heute eine Unterhaltung mit einer Kollegin. Es ging um das Thema Hundekauf aus diversem "kleinanzeigen" Portal.

    Hätte gerne mal eure Meinung bzw Erfahrungen dazu gehört...

    Die Schwester besagter Kollegin ist wohl interessiert an einem Hund, welcher "umständehalber" abgegeben werden soll. Genaueres wusste sie jetzt auch nicht, nur dass er knapp 1 Jahr alt ist, jetzt ziemlich viel alleine bleiben muss da die Besitzer wieder mehr arbeiten usw., kaum Zeit für ihn haben und er wohl auch etwas ungepflegt ist ..

    Ein Tier vom " klassische Hobbyzüchter /Vermehrer" steht natürlich nicht zur Debatte, um das ganze Elend nicht mehr zu unterstützen, ganz klar. Aber wie sieht das ganze für euch hierbei aus? Würdet ihr einen Hund da "rauskaufen?" wahrscheinlich schwierig, da man keine Hintergrund Infos hat.. Aber mal generell? Ja oder nein?

    Hat deine Kollegin Hundeerfahrung, die über "hatte mal Freunde mit Hunden", "hab mal den netten Nachbarshund Gassi geführt" usw. hinausgeht? Wenn nein, FINGER WEG.

    Ich bin im Sommer 2019 auf eine ähnliche Anzeige gestoßen. Junge Schäferhündin, wie alt wusste man nicht. Aber sicher irgendwas zwischen 9 und 12 Monaten. Wurde über einen Kontakt verkauft, weil der Halter keinen Peil von Internet (und auch nicht von Hunden) hatte. Wirklich viele Infos zum Hund hab ich über den Kontakt nicht bekommen, nur dass die Hündin "gut erzogen" und eine ganz liebe sei. Und dass Herrchen sich nicht mehr kümmern kann, weil er nicht mehr gut zu Fuß ist.

    Naiv wie ich damals war, hab ich den Aussagen geglaubt. Die Hündin war lieb, ja, und Herrchen kam ohne Gehhilfe auch nicht vom Fleck. Aber die Hündin kannte weder ein Halsband noch das Gehen an der Leine. Außer dem abgegrenzten Stück im Hof hat sie wohl nie was anderes zu Gesicht bekommen.

    Ich hab dem Mitleid nachgegeben, viel zu viel Geld für die Hündin auf den Tisch gelegt und bin im Endeffekt mit einer absoluten Wundertüte heimgefahren.

    Die Hündin ging beim Anblick von anderen Hunden, Menschen, Autos, ... völlig steil. Und das nicht unbedingt positiv. Die hat sich mit ihren vielleicht 20 kg so dermaßen in die Leine gehängt und geplärrt, dass die mich teilweise mitgeschleift hat! - Das schafft selbst die 34 kg schwere Schäfermixhündin nicht, die jetzt hier lebt. Die Kleine hat sich einfach so dermaßen abgeschossen, dass ich ihr völlig egal war.

    Alleine bleiben ging nur in den ersten drei Wochen. Dann hat sie angefangen, mir die Wohnungstür zu zerlegen. Ich hab sie bis zur Abgabe quasi permanent mit auf Arbeit nehmen müssen, wo sie dann auch nur im Auto warten durfte/konnte.

    Sie kam im August zu mir und Anfang Oktober war ich nervlich so dermaßen am Ende, dass ich nach der Arbeit gar nicht mehr heimwollte, weil sie zuhause auch überhaupt nicht zur Ruhe kam. Weil sie meinen Rüden regelmäßig verletzt hat. Weil es FÜR SIE auch einfach überhaupt gar nicht optimal war, während meiner Arbeitszeiten im Auto zu warten. Weil ich ihr nicht das geben konnte, was sie gebraucht hätte.

    Weil ich einen Mitleidskauf getätigt habe.

    Daher: Finger weg, wenn keine/kaum Hundeerfahrung vorhanden ist und man auch effektiv nix außer "Ist ein Hund" über den Hund weiß. Mitleid ist ein beschissener Ratgeber beim Kauf.

    Deine Kollegin sollte das Geld besser in einen Tierheimhund investieren, bei dem halbwegs erkennbar ist, was einen erwartet.

    Zu "Hunde von ebay Kleinanzeigen" generell:

    Grundsätzlich kann man bei ebay Kleinanzeigen auch "gute" Hunde finden. Manche seriöse Züchter inserieren da auch ihre Würfe, aber die Anzeigen kann man an einer Hand abzählen.

    Und um die "guten" Hunde zu finden, also die, die sich nicht als "Problemhund" oder Geldgrab entpuppen, muss man schon genau lesen, nachfragen und mit Vernunft rangehen.

    Mein Rüde ist so ein ebay Kleinanzeigen-Hund. Ja, er hat seine Baustellen, ist Futtermittelallergiker und war im ersten Jahr nicht ganz billig. Aber er ist der tollste Hund, den ich mir hätte wünschen können. Mein bester Freund auf vier Pfoten, mein Terrorkrümel, mein Ein und Alles.

    Aber bis wir so dicke miteinander geworden sind, hat es einiges an Zeit und Nerven gekostet.

    Ab und an bin ich in Brandenburg, vielleicht ist das ja zufällig eure Ecke?

    Brandenburg/Havel oder Bundesland Brandenburg? :D

    Ich komm aus der Gegend bei Fürstenwalde, aber Brandenburg/Havel ist jetzt auch nicht sooo weit weg =)

    Eigentlich wollte ich ja auf der Wiese hinterm Haus meine Gemüsebeete anlegen. Da müsste ich aber erst ewig viel Vorarbeit reinstecken - mittels Bodenfräse die Grasnarbe abtragen, den Boden auflockern usw - das ist mir doch zu viel Arbeit.

    Im vorderen Bereich meines Gartens hab ich ein recht "nacktes" Stück Boden, das praktischerweise auch schon dem Weg zur Haustür und einer Steinreihe eingegrenzt wird. Da ist der Boden auch nicht so fest und ich kann die Grasnarbe von Hand abtragen - ich muss das Stück dann nur einzäunen, damit die Hunde da nicht durchfegen. Mal sehen, wann ich das Projekt umsetzen kann =)

    Mit den Nachbarn verscherzen will man es sich ja nicht, deshalb meine Frage ob es "zu viel" ist.

    Pffff! Wenn sich dein Nachbar mit dir verkracht, nur weil du halt ein volles Beet hast, dann hat der Nachbar ein Problem - nicht du. Es ist DEIN Garten und du kannst damit machen, was du willst.

    Die Wiese vor meinem Haus ist ne pure Wildwuchswiese. Da wuchert, was sich durchsetzt, aktuell hab ich richtig schöne Bodendecker, die so silbrig-grün und ganz weich sind. Keine Ahnung, was es ist, aber das war letztes Jahr noch nicht da und weils schön ist, darfs bleiben.

    Neben meinem Grundstück steht auch eine Doppelhaushälfte. Die Vorgärten sind auch wie bei deinem Nachbarn sehr "aufgeräumt". Was meine Nachbarn über den Wildwuchs vor meinem Haus oder den kaputten Rasen im Vorgarten denken, ist mir sowas von latte. Die müssen da ja nicht gärtnern oder leben =)

    Und genauso gehts mir mit deren Vorgärten. Aufgeräumtes Beet mit Rindenmulch oder Steinen druff? Ja mei, wers mag. Gar kein Vorgarten, sondern alles gepflastert und n paar Pflanzen in Kübeln draufgestellt? Ok, nicht mein Fall, aber ist ja auch nicht mein Garten.

    Gerade die Vielfalt machts doch aus. Wenn jeder Vorgarten so sauber und aufgeräumt ist, wo bleibt da die Abwechslung und Individualität?

    Mein Beileid, Fjana :( :

    Gute Reise, Großer. Komm gut drüben an!

    Den zwei alten Damen hier geht es momentan trotz der Hitze ganz gut. Masha durfte gestern spaßeshalber mal ins Mantrailing reinschnuppern und ist auch bei künftigen Trainingstagen gerne gesehen - natürlich nicht für richtige Trails, dafür ist sie schon zu alt. Aber kleine Funtrails und Suchspiele lassen sich immer einbauen, und bei gutem Wetter sitzen einige Staffelmitglieder ja gerne bei Kaffee und Kuchen zwischen den Autos, da hat Masha dann auch ein paar streichelnde Hände.

    Tat ihr gestern richtig gut, glaube ich. Nach ihrem ersten Minitrail hat sie sich vor versammelter Mannschaft vor Wonne im Gras gewälzt :lol:

    Bonny hat gestern etwas geschwächelt, aber bei 27°C ist das kein Wunder ... ich hoffe, die Temperaturen pendeln sich bald bei mäßigeren Werten ein. :tropf:

    Ich habs ihm nicht erzählt... Und ich weiss auch nicht ob ich es ihm erzählen soll.

    Verständlich ... wenn ich mich richtig erinnere, war der ja auch etwas kauzig in manchen Belangen :tropf:

    Ich würde es mal aufm Schirm behalten und nachfragen, wenn z. B. auch nach dem CT keine Diagnose steht.

    Einer aus der OG meinte ich solle mich darauf einstellen den Hund ggf. einschläfern zu müssen wenn der schon mit 10 Monaten solche Krankheitsgeschichten zeigt.

    Boah ... :streichel:

    Sowas braucht man in der Situation überhaupt nicht.

    Alles Gute für Ares und dich.

    Zu der Problematik kann ich nicht viel beitragen, aber ich würde definitiv auch die Schulter samt Rücken und Hüfte abchecken lassen und ggf. einen Physiotherapeuten oder Osteopathen ins Boot holen. Eventuell haben die auch eine Idee.

    Masha humpelt vorne auch öfter, bei ihr kommt das von der Schulter. Durch ihre ganzen Wehwehchen entlastet sie die Hinterhand sehr - dadurch sind Schulter und Rücken ständig verspannt und dann zeigt sich das öfter mal bei der Vorderhand als Humpeln, weil sie die schmerzende Schulter auch entlasten möchte.

    Mit Previcox geht es ihr ganz gut, aber im Vergleich zu Ares ist sie ja auch schon wesentlich älter. Vielleicht hilft euch das aber trotzdem.

    Ich drück dir die Daumen, dass ihr was gut behandelbares findet.

    Was sagt denn Ares' Züchter dazu?