Beiträge von Karpatenköter

    Hier hat es aktuell 33°C. Seit wir im Garten und die Großen kurz zum Lösen im Wald waren, regt sich hier kein Hund mehr |)

    Ich peile 20-21 Uhr für unsere Abendrunde an, aber die wird auch eher kurz ausfallen.

    Bei 26,4 bis 26,6°C im Haus lässt es sich soweit eigentlich gut aushalten. Im Wohnzimmer sind die Thermoplissees runtergerollt, damit die Sonne hier nicht so reinknallt.

    Ich fürchte mich vor morgen und übermorgen, da sind 36°C angekündigt. Unser Verein hat das Training auf 9 Uhr morgens vorverlegt, ich überlege trotzdem noch, ob ich nicht lieber absage.

    Ich sag auch: lass es.

    Zum einen, weil Mitleid ein verdammt schlechter Ratgeber ist. Ebenso der Gedanke des "Rettenwollens". Dazu gehört viel viel mehr als nur "einpacken und mitnehmen". Wie schon geschrieben umfasst "retten" auch, dass man sich bedingungslos auf die Probleme und Macken des Hundes einstellt, ohne Erwartungen rangeht usw.

    Zum anderen, weil du eigentlich einen netten Mitlaufhund ohne Baustellen suchst, und von dem was du schreibst, glaube ich eher nicht, dass dieser Hund eben genau das erfüllen KANN.

    Ich hab auch mal eine Hündin aus Mitleid gekauft, weil die Umstände in ihrem ersten Zuhause einfach Bockmist waren. Die kannte nix außer dem Garten, in dem sie die meiste Zeit verbracht hat - Halsband und Leine hat sie erst gesehen, als ich sie dann ins Auto geladen habe. Nun ist ein Schäferhund natürlich ein anderes Kaliber als ein Pom-Chi-Mix - aber glaub mir, ein Hund, der nicht ohne Unterstützung zur Ruhe kommt und permanent unter Strom steht, ist verdammt anstrengend. Mit Trainer, Verhaltenstierarzt und Co. mag das gehen, aber willst du dir das wirklich aufbürden? Wirklich-wirklich? Kannst und willst du deinen Alltag im allerschlimmsten Fall komplett um den Hund herum bauen?

    Schlussendlich haben sowohl die Hündin als auch mein Rüde und ich unter der Situation so gelitten, dass der einzige Ausweg die Abgabe der Hündin ins Tierheim war.

    Und wenn du dich vom Gedanken des Rettenwollens nicht lösen kannst, dann wäre das auch mein Vorschlag: bring den Hund zu Leuten, wo er vernünftig vermittelt wird und auch erstmal runterfahren kann. Also ins Tierheim. Denn bei dem aktuellen Run auf Hunde wird der sicher bald wieder das Zuhause wechseln - und dann nach wenigen Wochen wieder abgegeben werden, da beginnt der Teufelskreis dann erneut.

    Wie sieht's jetzt bei Bonny aus? Musste sie sich nochmal Erbrechen?

    Zum Glück nicht =)

    Gerade hab ich ihr ein bisschen Morosuppe vorgesetzt, da wurde nur ein bisschen Flüssigkeit geschlabbert. Später biete ich ihr nochmal was an, solange sie wenigstens etwas trinkt, ists ja erstmal ok.

    Hühnchen hab ich auch schon gekocht, einen Teil vom Kochwasser hab ich für die Großen eingefroren - als Eis und so. Wenn Bonny auch heute Abend noch nix fressen mag, werd ich mal etwas Hühnchen untermischen ...

    Fürs Erste haben wir uns wieder ins Haus verkrümelt. Ich ess gleich mein therapeutisches Eis und die Hunde dürfen bei vergleichsweise angenehmen 26,4 °C Innentemperatur (Wohnzimmer) dösen.

    Bonny liegt gerade im Flur auf den Fliesen, da ist es sicher noch mal kühler...

    Masha und Dino haben auch eine Wamme - Masha mehr als der Dicke, bei ihr ist das zu großen Teilen aber auch ein Überbleibsel von ihrem Übergewicht.

    Wir machen uns heute einen ruhigen Tag. Während die Morosuppe für Bonny aufm Herd köchelt, liegen wir im Schatten des Walnussbaums im Garten rum. Ich hab Bonny extra noch ihre geliebte große Stoffbox im Garten aufgebaut und mit nassen Handtüchern abgehängt, damits durch die Verdunstung etwas kühler ist. Da ist sie sehr dankbar dafür, denke ich - zumindest döst sie jetzt zufrieden in ihrer Höhle.

    Masha faulenzt im Schatten auf den kühlen Betonflächen, Dino hat sich mittlerweile in den kühleren Vorraum verkrümelt...

    In absehbarer Zeit werd ich Dino und Masha mal nass machen und für eine kurze Löserunde in den Wald bringen. Bonny hat erstmal Gartenurlaub, die will sich aber auch selbst nicht großartig bewegen. Ist auch besser so, Ömchen soll sich schließlich erholen.

    SanSu von einem Röntgen hat die Ärztin erstmal abgesehen, weil der Bauch ja soweit weich und auch nichts weiter auffällig war. Wäre der Bauch hart gewesen oder ihr Zustand immer noch recht mau, hätte man das Röntgen heute nachgeholt.

    Blaualgen gibt's im Scharmützelsee meines Wissens nach nicht, nee - das wurde auch direkt mit abgefragt, an welchem See wir waren usw.

    Die Nacht war soweit recht ruhig, wir sind glaub ich alle etwas platt - aber die Hunde dürfen ausschlafen, während ich mich zur Arbeit quälen darf :tropf:

    Update: die TÄ haben jetzt nichts auffälliges gefunden. Bonny hat seit dem Kotzen in der Praxis auch nicht wieder erbrochen. Alle anderen Vitalwerte sind soweit in Ordnung, die erhöhte Temperatur (39,4) dürfte wohl auch von der Aufregung und den heißen Temperaturen herrühren.

    Sie hat jetzt erstmal Prevomax gespritzt bekommen, wenn sich ihr Zustand verschlechtern sollte, sollen wir wieder kommen.

    Ich fahr jetzt nach Hause, schmeiß die vollgekotzte Autodecke in die Dusche und kipp ins Bett.

    So, wir sind in der Klinik. Bonny hat auf der einstündigen Autofahrt alle 20 Minuten gekotzt, in der Praxis kam jetzt auch schon wieder was raus - und dann auch gleich mit Blut. Das wurde gleich der Ärztin gezeigt, ist erstmal unbedenklich. Durchs ganze Kotzen ist halt alles gereizt ... :verzweifelt:

    Versorgt mit Küchenrolle, einer Matte zum Unterlegen und einem halbvollen Handyakku warten wir dann mal die Übergabe ab

    Uih, hat sie Sand gefressen?

    Ich weiß es nicht sicher, aber bei den Mengen, die sie hier gerade hochwürgt, muss das fast sein. Es wird auch immer frequenter, dazwischen liegen inzwischen oft nur noch 10-15 min.

    Ansich wäre die Kotzerei lt TÄ kein großes Problem, aber bei den Temperaturen ist der Flüssigkeitsverlust schon kritisch. Und wenn ich sehe, dass Bonny immer häufiger kotzt ... :verzweifelt:

    Bitte Daumen drücken.

    Bonny erbricht weiterhin... jetzt auch seit neuestem Sand. Nicht mehr nur gelben und weißen Schaum. :verzweifelt:

    Ich hab gerade mit den Kleintierspezialisten in Berlin gesprochen, die nette Dame am Telefon hält Rücksprache mit der Ärztin und ruft mich dann zurück. In der Zeit wisch ich das neueste Malheur dann mal auf und mach das Bonbon reisefertig. Ne Stunde Fahrt, aber wenn der Maus geholfen wird ...

    Ach mann. Ich berichte, wenn ich mehr weiß.

    Kleine Fortschritte seh ich tatsächlich auch - dass sie sich wieder am Ohr kratzen kann, ist ja schon mal was. Und sie wirkt ja doch recht lebensfroh. Nur das Verhalten des Agierenden find ich ... na, ich würde mit einem eingeschränkten Hund nicht so umgehen. Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich hier einen Hund habe, der bei solchen Dingen gerne mal nach vorne agiert :tropf:

    Ich wünsch euch alles Gute für den weiteren Weg!

    Ich will den TA fragen ob ich ihr neben Mestinon, Kortison auch ein Breitband-Antibiotika verabreichen kann.

    Wozu denn ein Breitband-AB? Welche Wirkung soll das denn konkret bei ihrem Fall haben?