Beiträge von Karpatenköter

    @Flunky Ohne es böse zu meinen, du wirkst noch recht jung und dadurch auch unerfahren. Das ist ok, man lernt dazu - und gerade wenn du später einen eigenen Hund haben und mit ihm Sport machen möchtest, ist es jetzt wirklich an der Zeit, dass du dich intensiver mit Hundeverhalten, Kommunikation und anderen Themen wie Lerntheorie beschäftigst.

    Es gibt hier viele Threads, die diese Themen behandeln, ein guter für Kommunikation unter Hunden ist der hier:

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    Da wird auf Bildern und Videos gezeigt, wie sich Hunde gegenüber Artgenossen oder Menschen oder einfach so verhalten und die anderen User "übersetzen" dann. Das ist nicht nur im Zusammenleben mit dem Hund wichtig, sondern auch später im Sport.

    Ich mache mit meinem Rüden Mantrailing. Da ist es super wichtig, dass ich seine Körpersprache "lesen" und genau deuten kann, damit ich weiß, was in ihm vorgeht, ob wir noch auf der Spur sind, ob er Hilfe braucht usw. Und ich kann mir vorstellen, dass es auch im Dummysport wichtig ist, dass man seinen eigenen Hund lesen kann.

    Manche Signale sind von Hund zu Hund verschieden, aber viele Dinge kann man bei vielen Hunden beobachten.

    Einen Thread zu dem Rangordnungsgedöns hab ich auf die Schnelle nicht gefunden, aber vielleicht gabs ja irgendwo mal eine Diskussion dazu und jemand verlinkt die.

    Nein, der Havaneser kann nicht apportieren. Er rennt eher mit dem Gegenstand weg und macht Spielaufforderungen. Man kann mit kleinen Hunden sowas nicht machen, zumindest nicht mit einem Havaneser.

    Dann muss man das eben üben. Wie mit jedem Hund.

    Selbst der AL-Labbi muss das erstmal lernen. Der hat genetisch die Voraussetzungen dafür, sowas zu machen - aber die Grundlagen muss man ihm trotzdem kleinschrittig beibringen, genauso wie man einem Schäferhund erst das schöne, freudige Fußlaufen beibringen muss.

    Die können das nicht ab Werk. Und gerade das Beibringen und zusammen lernen ist das, was zusammenschweißt.

    Übrigens leb ich auch alleine. Wenn man will und sich ein bisschen organisiert, dann klappt das - aber dafür brauchts eben Erfahrung.

    Belassen wir es dabei. Ich bin wohl nicht der Richtige für einen Hund.

    Lass den Thread sacken, schlaf ein paar Nächte drüber und lies dir dann nochmal den Thread durch.

    Der Ton hier ist manchmal harsch und ich muss mir, wenn ich nach Rat frage und eben auch Kritik kassiere, eine kurze Pause zum Durchatmen nehmen. Das ist völlig ok und normal.

    Die Leute, auch ich, meinen es nicht böse. Wirklich nicht. Wir wollen nur aufklären - Träumerei ist schön und gut, aber oft halt nicht auf die Realität übertragbar.

    Ich hab mir das mit der Mehrhundhaltung auch angenehmer vorgestellt. Zu dritt mit allen Hunden im Freilauf durch den Wald bummeln, auch mal mit allen einen Tagesausflug machen usw...

    Jo. Ist nicht, weil der Rüde beim Gassi eng geführt werden muss (Leinenpöbler usw.) und weil die Große durch ihre Krankheiten einfach ein ganz anderes Bewegungsbedürfnis hat. Die ist auch nach einem halben Jahr noch nicht soweit, dass entspanntes Gassi möglich ist. Im Gegenteil, bei der muss ich auch aufpassen, weil die wortwörtlich jeden Scheiss frisst.

    Ich geh also seit ihrem Einzug 6x täglich Gassi. Ich habs mir anders vorgestellt, aber das ist eben die Realität, mit der ich jetzt leben muss.

    Es geht den Leuten einfach darum, dass du mit der Realität konfrontiert wirst, an die meisten Eventualitäten denkst und nicht ins Messer läufst - und dann womöglich zwei Hunde hast, die sich gegenseitig eher töten würden als zusammen zu kuscheln.

    Und du hast doch jetzt bis zu deinem Auszug noch den Havaneser deiner Mutter (?). Mit dem kannst du auch Dummytraining machen, dafür braucht man nicht zwangsweise einen Labbi =)

    Ich weiß halt nicht, ob ich die Tierarztkosten stemmen kann. Ich kannte einen, der hat monatlich über 1.000 € in Tierärzte gesteckt, nur damit seine Hunde die Rangordnung klären. Am Ende wurde einer abgegeben.

    Wenn du dir da nicht sicher bist, bleib gedanklich doch erstmal bei EINEM Hund.

    Und ... Geld in den TA stecken, damit die Hunde (!) die Rangordnung klären? Sorry, aber da waren die Kosten eher nicht der Knackpunkt, sondern viel mehr der Halter. Wenn man (wie ich übrigens auf der ersten Seite schrieb ...) nicht managed und nicht eingreift, sondern die Hunde lustig machen lässt, ja dann knallts halt. Aber so sollte es überhaupt nicht sein! DU als Halter hast dafür zu sorgen, dass die Hunde die "Rangordnung" (die es beim normalen Haushund sowieso nicht bzw eingeschränkt gibt) nicht selbst klären, sondern DU musst das selbst regeln. Du hast den Hunden verständlich zu machen, was ok ist, wann gemotzt werden darf und wann nicht. Die haben genau nichts unter sich zu klären und schon gar nicht die nebulöse Rangordnung. Punkt.

    Zurück zu den Tierarztkosten: die sind nach Hund wahnsinnig individuell und bei einem normalen, gesunden Hund sind 1000€/monatlich eher die Ausnahme. Auch bei 2 oder 3 Hunden ...

    Rücklagen sollte man immer haben. Entweder das und/oder eine Tierkrankenversicherung. Die hat mir auch schon so manches mal ein kleines finanzielles Drama erspart.

    Für meine knochenkranke Schäfermixhündin Masha bin ich mit Physiotherapie, Fahrtkosten und Medikamenten bei rund 200€/Monat.

    Bonny, die kleine Omi, hat diesen Monat wegen Notdienst und Nachkontrolle mit ~160€ zu Buche geschlagen und da kommen am Freitag nochmal 100€ drauf für ein geriatrisches Blutbild.

    Der einzige Hund, der momentan keine TA-Kosten verursacht, ist mein 5-jähriger Dino. Dafür zahl ich für ihn monatlich um die 140€ für unsere Einzelstunden beim Trainer und zusätzlich auch so 30-40€ Spritkosten für die Fahrten zum Mantrailing-Training.

    Macht monatlich also minimum 400 € nur für die grundlegende medizinische Versorgung der Großen und die Beschäftigung des Dicken.

    Tierarztkosten kann man schlecht voraussagen. Erst recht nicht für ein Hundeleben. Irgendwann hat man gewisse Erfahrungswerte und weiß in etwa, was bei Behandlung X fällig wird. Aber es macht auch keinen Spaß, Dauergast beim Tierarzt zu sein und dann evtl. noch im Hintergrund die Finanzen jonglieren zu müssen.

    Überleg dir, ob du dir einen Hund leisten und im Notfall auch mal sofort 200€ oder gar mehr locker machen kannst, ohne dass es dich in die Bredouille bringt. Wenn du da schon zögerst, solltest du von der Mehrhundhaltung vorerst absehen.

    Auch, weil dir einfach die nötige Erfahrung im Umgang mit Hunden (Rangordnungsgedöns, Vorurteile gegenüber SL und AL usw.) fehlt. Das ist nicht schlimm, aber bevor man sich die Mehrhundhaltung einbildet, sollte schon etwas Wissen rund um den Hund vorhanden sein...

    Vielleicht hast du meinen Beitrag auf der ersten Seite übersehen oder es war schlicht nichts nützliches drin, aber wenigstens irgendeine Antwort darauf wäre cool gewesen. =)

    Sie stöhnt auch leicht wenn sie sich hin legt.

    Das klingt in Kombination mit dem Beknabbern nach Schmerzen.

    Die Rasse neigt mWn zu Knochenproblemen, ich fände es nicht verkehrt, das vom Tierarzt überprüfen zu lassen. Am besten mit Röntgen und gerne auch schon in der nächsten Zeit. Je eher ihr wisst, was los ist, desto eher kann ihr geholfen werden.

    Wisst ihr, warum der Vorbesitzer sie abgegeben hat?

    Ich hab drei Hunde, einen intakten Rüden (5 Jahre alt) und zwei kastrierte Hündinnen (11,5 und 13). Alles Schäferhundmixe...

    Ob es Krach gibt oder nicht, hängt am Ende auch von dir als Halter ab. Wenn du von Anfang an klare Regeln aufstellst, den Hunden nicht die Ressourcenverwaltung überlässt, sondern direkt selbst verwaltest, senkst du das Konfliktpotential in die Richtung.

    Es lässt sich (als Ottonormalhundehalter) nicht vermeiden, dass es doch mal zu Zankereien kommt. Das ist mMn normal und gehört einfach dazu, wir Menschen haben uns ja auch mal wegen irgendwas in den Haaren.

    Ob man die Hunde dann auch zusammen alleine lassen kann, kommt sehr auf den Charakter der Hunde an, da kann man gar nicht pauschalisieren.

    Meine Hunde sind nach einer mehrwöchigen Eingewöhnungsphase, in der ich sehr viel beobachtet habe, immer zusammen alleine. Da gab es bisher nie Probleme - die verschlafen meine Abwesenheit meistens sowieso.

    Und ob du überhaupt regulierend eingreifen musst, ist auch sehr von den Hunden selbst abhängig.

    Als Bonny dazu kam, gab es quasi null Probleme zwischen ihr und Dino. Das liegt aber daran, dass Bonny grundsätzlich einfach nur lieb ist, Konflikten aus dem Weg geht und lieber nachgibt, wenns drauf ankommt. Das hätte bei einem Hund, der das aktiv ausnutzt, aber auch nach hinten losgehen können.

    Ressourcen waren bei den beiden überhaupt kein Thema. Wenn ich gerade Bonny streichel und Dino will sich dazwischen schieben, wird er weggeschickt - und darf dann zu mir kommen, wenn Bonny genug hat. Oder wenn ich ihn zu mir einlade.

    Zwischen den beiden klappt das ganz wunderbar.

    Anders war es, als Masha zu Dino und Bonny dazu kam. Da war Dino dann ressourcentechnisch garstiger und es hat am Anfang auch ein paar Mal geknallt, weil Masha zB an den Wassernapf im Flur wollte - Dino stand da aber grad in der Nähe, fand das doof und dann hats halt geknallt.

    War blöd, passiert aber in der ersten Zeit einfach. Das gehört ein Stück weit dazu.

    Selbstverständlich hab ich dann auch viel reguliert und dafür gesorgt, dass jeder beim Fressen seine Ruhe hat, nicht belästigt wird und z. B. auch "Einzelzeit" mit mir verbringen kann.

    Masha wohnt jetzt seit rund einem halben Jahr bei uns und es ist schon wesentlich entspannter. Dino und Masha liegen zusammen bei mir im Bett und keiner motzt. Masha brummt maximal genervt, wenn Dino ihr zu nahe kommt - das ist ganz normale Kommunikation und sie darf auch mitteilen, dass er ihr gerade zu sehr auf die Pelle rückt.

    Meine Hunde lieben sich nicht und könnten sicher auch aufeinander verzichten. Abgesehen von Bonny, aber die braucht einfach einen Ersthund, an dem sie sich orientieren kann. Sie leben miteinander im gleichen Haus, bis auf ein bisschen toben im Garten, zusammen an der gleichen Stelle schnüffeln oder in der Nähe des anderen rumliegen machen sie nicht viel zusammen.

    Es gibt sicher Hundepaare oder -gruppen, die sich wirklich gern haben und auch regelmäßig miteinander kuscheln. Das kommt mMn aber eher selten vor, gerade bei den ernsteren Rassen.

    Ob sich deine zukünftigen Hündinnen gut miteinander verstehen, kann dir jetzt niemand sagen. Weil niemand weiß, wie Hündin A mal ticken könnte.

    Geh es langsam an. Lass Hündin A erstmal groß werden, etwas Erziehung genießen und wenns mit ihr gut läuft, kannst du über Hündin B nachdenken.

    Hier hat wirklich nur ein scharfes Nein und ein umlenken auf den Zergel geholfen. Ich hab da auch nicht wie wild mit ihm gezergelt, er durfte einfach da reinbeissen. Oder es gab ein Kauholz in die Schnute. Wenn das nicht gewirkt hat, bin ich aufgestanden und gegangen. Ohne Emotionen. Ohne grosses Theater.

    wenn ich ihr was anderes anbiete zum kauen, beißt sie meistens in meine Hand bzw schnappt danach😅

    Vielleicht wäre es zusätzlich zu den Tipps hier für euch ganz hilfreich, wenn ihr in einen Schäferhund-Verein eintretet. Da wird ja mMn nicht nur mit Schäferhunden, sondern auch mit Dobermännern gearbeitet. So hättet ihr nicht nur fachkundige Leute an der Hand, sondern auch gleich die passende rassegerechte Auslastung greifbar ... letzteres natürlich erst, wenn der Hund alt genug dafür ist.

    Aber von dem, was ich gehört habe, sind SV-Ortsgruppe IMMER besser als die 0815-Hundeschule, gerade was Gebrauchshunde angeht. Die sind "anders" und gerade wenn dann die rassetypischen Probleme an den Tag treten, sind viele Ottonormaltrainer überfordert.

    Zum Thema Zergel: https://www.hundesport-lasch.de/dragon-tail-bungee-spa%C3%9F/ guck mal da, die dürften groß bzw. lang genug sein, damit sie dir nicht in die Hand schnappen kann.

    Ich will auch Gewitter :sweet:

    Hier hat's aktuell noch 31°C, im Haus hält es sich wacker bei 27,6°C.

    Für nächstes Jahr ist definitiv eine mobile Klimaanlage eingeplant. Ich komm mit der Hitze soweit zurecht, wenn ich nicht raus muss, aber der Hunde wegen will ich zumindest die Raumtemperatur senken können. Besonders die Omis werden ja nicht jünger und wenn Bonnys angeschlagener Zustand wirklich mit der Hitze zusammenhängt, muss ich wohl damit rechnen, dass es nächstes Jahr noch schlimmer wird...

    Ich hoffe, es kühlt bald ab.