Beiträge von Karpatenköter

    Meine kleine Bonny bellt auch fast nur im Schlaf. Und dann ist es auch immer so ein unheimlich niedliches "Wub wub" :herzen1:

    Im Wachzustand bellt sie kaum. Maximal, wenn einer der Schäferhunde in unserer Straße am Zaun pöbelt und sie gerade daran vorbeigeht - da reicht ihr aber auch ein Beller, sie ist stolz darauf, was gesagt zu haben und bummelt entspannt weiter. Im ersten Jahr hat sie (vom Schlafwuffen abgesehen) überhaupt nicht gebellt.

    Sie ist der einzige Hund hier, der das Schlafbellen regelmäßig macht. Bei Masha zucken nur die Hinterläufe im Schlaf, die tritt manchmal richtig :ugly: Manchmal wedelt sie auch im Schlaf, bei ihrer großen Plüschrute ist das dann auch nicht zu überhören.

    Und wenn Dino träumt, dann zucken oft nur die Lefzen und man hört ihn nuckeln. Ab und an bewegt er auch mal die Pfoten oder die Rute zuckt.

    Von Bonnys Schlafwuffen war ich erst irritiert, weil ich das auch nicht kannte - aber es ist soooo niedlich. Vor allem, wenn der Hund sonst einfach nicht bellt - und wenn doch, so extrem tief bellt, dass man gar nicht glaubt, dass das der kleine Hund war. :ugly:

    Hab auch grad mal die Fotos von ihr angeguckt, das Geschirr ist leider wirklich nicht optimal. Kannst du vielleicht erstmal ein einfaches Gurtband-Geschirr ausm Fressnapf oder so besorgen? Die Norweger-Teile sind leider durchweg Mist, weil sie die Schulter blockieren und damit die Bewegungsfähigkeit zT einschränken.

    Hat jemand von euch Erfahrung mit einer metronomischen Chemotherapie?

    Bei Maus wird es vermutlich darauf hinauslaufen, unser Termin mit der Onkologin ist aber erst in drei Wochen.

    Gerade bei den alten Hunden fände ich es spannend, wie gut die Chemo vertragen wurde und würde mich freuen, wenn jemand vielleicht Erfahrungswerte hat :-)

    Ich glaube, @Vakuole weiß ein bisschen was dazu. Ich selbst hab damit leider überhaupt keine Erfahrungen.

    Evtl kann auch corrier noch was dazu sagen.


    Bonny ist wieder rundum gesund. Wälzt sich fröhlich im Gras und kommt beschwingt auf mich zugewuselt, wenn ich sie rufe.

    Dafür reiht sich Masha wieder als Sorgenkind ein. An ihrer kaputten Pfote hat sie seit ein paar Tagen einen Knubbel. Den will sie sich penetrant wundlecken, Salbenverbände werden abgefriemelt und beim Kragen hat sie leider auch rausgefunden, wie sie sich trotz Cone of Shame an der Katastrophenpfote lecken kann.

    Gute Reise, Momo. :streichel:

    Erschreckend, wie viele Senioren momentan die Reise antreten ... :verzweifelt:


    Bonny hat sich heute endlich auf eine Gassirunde eingelassen. Wir sind nicht weit gelaufen, nur die Abendrunde die Straße rauf und runter. Erst war sie eher zögerlich unterwegs, aber aufm Heimweg hat sie dann gut Schritt gehalten.

    Omi ist also wieder gesund. Noch ein paar Tage Schonkost, bis die Verdauung wieder in Ordnung ist und dann bin ich happy. :herzen1:

    Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich bei manchen deiner Äußerungen kotzen möchte ...

    zweitens ist die Community da besser.

    Das machst du woran fest? An deinen Vorurteilen, aus denen scheinbar dein gesamtes Hunde-Pseudowwissen besteht? Weil große Hunde ja automatisch cooler als kleine Hunde sind und kleine Hunde ja auch nicht apportieren können. Und Fuß gehen können sie ja auch nicht. Isso. halo-dog-face

    Man rutscht irgendwie in eine schlechte Community rein. Die Großhundehalter sind definitiv sympathischer und besser.

    Aus meiner Erfahrung kann ich sagen: Nein, stimmt so nicht. Ich habe Hunde verschiedener Größen - klein bis mittel (38 cm Schulterhöhe), mittel (45 cm Schulterhöhe) und groß (70 cm Schulterhöhe). Gehör ich jetzt also zur schlechten UND zur guten Community, weil ich eben einen kleinen und einen großen Hund habe?

    Ob großer oder kleiner Hund ändert herzlich wenig an den entscheidenden Dingen: die Voraussicht, das Verantwortungsbewusstsein und die Fähigkeit des Halters, den Hund richtig einschätzen zu können.

    Heißt also sowohl bei großen als auch bei kleinen Hunden: ich halte meinem Hund andere Artgenossen vom Leib, die ihm aus körperlichen (Größe und Gewicht) oder verhaltenstechnischen Gründen (Artgenossenaggression, Beschädigungs- oder Tötungsabsicht) gefährlich werden könnten. Ich halte ihm aber auch Hunde vom Leib, die ihn nerven könnten.

    Gleichzeitig sorge ich aber auch dafür, dass MEIN Hund nicht zu fremden Hunden hinkommt. Scheißegal, ob mein Hund Regenbogen pupst und alle Hunde liebt oder ob er jeden anderen Hund am liebsten töten würde, weil der es wagt zu atmen.

    Ob ich da einen winzigen Chihuahua oder einen riesengroßen Owtscharka an der Leine habe, ist scheißegal. Mein Hund hat niemanden zu belästigen und genauso will ich nicht, dass ich oder mein Hund von fremden Tieren belästigt werden.

    Ich hab seit 3+ Jahren Hunde. Und in der Zeit wurde mein mittelgroßer Rüde zwei Mal von großen Hunden angegriffen. Sagt das jetzt pauschal aus, dass alle Großhundhalter rücksichtslos und dumm sind und ihre Hunde nicht einschätzen können?

    Nö. Das waren zwei Individuen, die halt weder Verantwortungsgefühl noch Anstand haben. Wären die großen Hunde klein gewesen, wäre das genauso passiert - nur hätte mein Rüde da wohl kein Loch in der Pfote gehabt, sondern eher dem kleinen Hund eins aufn Deckel gegeben. :ka:

    Nein, kleine Hunde werden sicher nicht alle zum Kläffer. Ich sage nur, dass es bei den kleinen Hunden in meiner Stadt so ist. Sicherlich kann man da als Halter dagegenwirken. Den meisten ist es aber einfach Schnuppe.

    Ich hab das Gefühl, dass es dir auch schnuppe ist, wie es deinem Hund so geht. Er soll Hundebegnungen selbst regeln und hat bitteschön einfach zu funktionieren (Stichwort "Fuß laufen" und "nein, der Havaneser kann nicht apportieren, isso!"). Alles andere geht nicht oder du willst es nicht oder oder oder.

    Nur dass ich nicht ganz so besorgt bin, dass mein Hund verletzt wird.

    Trenn dich von dem Gedanken, denn auch ein gleichgroßer Hund kann z. B. deinen Labrador schwer verletzen. Die Größe und das Gewicht sind nur ein Faktor von vielen, die darüber entscheiden, ob dein Hund verletzt wird oder nicht.

    Da hätten wir:

    - das Aggressionspotential des Hundes. Adrenalin wirkt wahnsinnig berauschend und da kann in der Theorie auch ein kleiner Jack Russell Terrier einen Hund schwer verletzen oder töten.

    - die Erfahrung des Hundes (auf angreifender und verteidigender Seite). Wenn ein Hund schon mal einen anderen schwer verletzt/getötet hat, ist bereits Erfahrung da und die Chance, dass dein Hund heile davon kommt, geringer. Wer täglich verletzt, ist dabei effizienter und weiß, wo es wirklich wehtut.

    - das Eingreifen der Halter. Wenn man dumm daneben steht, während sich der fremde Labbi auf deinen eigenen stürzt, kann es sein, dass die Verletzungen größer und schwerwiegender ausfallen.

    - das Verhalten deines Hundes. Wenn der sich wehrt, hat er evtl eine Chance - hat der Angreifer aber mehr Erfahrung, nützt ihm das Wehren auch nix. Wehrt er sich überhaupt nicht ... naja, du kannst euch dann schon mal in der Tierklinik zur Not-OP anmelden. :ka:

    Aber die großen Hunde, die Probleme machen, sind halt schneller im Tierheim als kleine Hunde.

    Meistens. Aber auch kleine Hunde, die weitaus geringere Probleme machen, landen schnell im Tierheim.

    Man denke an den Kleinhund beliebiger Rasse, der alles ankläfft. Oder nicht stubenrein wird, weil der Halter zu faul zum Rausgehen wird. Der wird dann halt irgendwann abgeschoben.

    Der Schäferhund landet mit Glück vielleicht dauerhaft im Garten. Und dann im Tierheim, weil der die ganze Nachbarschaft den lieben langen Tag lang verbellt.

    Dennoch sind es oft scheinbar nette Hunde, die plötzlich ohne Vorwarnung aggressiv reagieren.

    Nö. Es gibt IMMER Voranzeichen bzw. Vorwarnungen, nur werden die vom Ottonormalhalter (dich eingeschlossen) einfach nicht erkannt. Das sind Dinge, die man oft auch nicht auf Distanz erkennen kann. Ein Lefzenzucken, die Pupillen, die kleiner oder größer werden, die Augenform, die sich ändert, die Körperspannung ...

    Knurren und Zähnefletschen bzw. direkt Beißen sind dann die letzten Eskalationsstufen. Ich hab dir gestern schon mal einen Thread zum Hundeverhalten und zur Hundekommunikation verlinkt, hast du da überhaupt mal reingeschaut?

    Die einzige Ausnahme dabei sind Hunde, die einfach im Kopf nicht sauber sind. Diese Ausnahmen, die wirklich "aus dem Nichts" angreifen, sind aber wahnsinnig selten und machen vielleicht einen Prozentsatz im 0,x-Bereich aus.

    Man kann mit dem Typ nicht reden. Nicht weil er eine Kneipe hat, sondern weil man mit ihm nicht reden kann.

    Dann geh zum Ordnungsamt oder zur Polizei. Du kennst den Typen ja offenbar und über die Geschäftsadresse lässt sich häufig auch sehr schnell die Privatadresse ermitteln. Die Polizei bzw. das OA haben Mittel und Wege dafür, aber wer die Klappe nicht aufkriegt, dem kann halt auch nicht geholfen werden.

    Wenn JETZT nicht gemeldet wird, dass da ein Hund mit Gefahrpotential frei und unkontrolliert rumrennt, andere Menschen belästigt (scheißegal, ob der dabei noch "nett" ist), dann habt ihr spätestens zur Pubertät des Hundes ein gewaltiges Problem. Nicht nur du als Mensch, sondern auch der Havaneser deiner Mutter. Der ist im best case "nur" schwer verletzt, im worst case halt mausetot, wenn der Hund findet, dass ihm die Nase des Havis nicht passt.

    Musst du wissen, ob du deiner Mutter dann den toten Hund präsentieren und mit den Schultern zucken willst, weil "mit dem Typen kann man nicht reden".

    Große Hunde, die nicht erzogen sind, landen im Tierheim. So ist das nunmal.

    Kleine Hunde auch. Siehe oben.

    Irgendwie endet jeder Thread darin, dass ich mich rechtfertigen muss und mir immer neue Dinge unterstellt werden.

    Oh, warum nur?

    Lass mich überlegen ...

    a) weil du unbelehrbar wirkst

    b) weil du uralte, längst überholte Theorien auspackst

    c) weil du einfach nur Bullshit redest

    d) weil du nicht gewillt bist, dich einfach mal auf die vier Buchstaben zu setzen und zu LERNEN

    e) weil du nicht das geringste Fitzelchen an halbwegs aktuellem Hundewissen hast

    f) weil du oft nicht auf viele gut gemeinte Ratschläge eingehst

    ...

    Die Liste ist sicher beliebig erweiterbar.

    Ich habe fertig. Und sicher wieder sinnlos Zeit verschwendet, weil das ja nicht der erste Beitrag von mir ist, den du eiskalt ignorierst.

    Zeit für Popcorn.

    Oh nein, was für eine Welle an schlechten Nachrichten :verzweifelt:

    Fühlt euch alle mal gedrückt.

    Hier geht's mit Bonny langsam bergauf. Sie frisst wieder ganz gut und freut sich auch aufs Fressen. Aktuell bekommt sie Reis mit Kochschinken (mangels Hühnchenfilet, ich hab mir gestern was einfallen lassen müssen :tropf: ) und ihrer geliebten Grünlippmuschel-Suppe. Alles schön totgekocht ...

    Ich denke, nach und nach werd ich dann auch wieder Nassfutter einschleichen. Das dürfte aktuell leichter für die Verdauung sein als Trofu.

    Am Freitag geht's zur Kontrolle mit Blutabnahme, um zu gucken, ob man an den Werten was erkennt. Da es ihr bisher aber wieder ganz gut geht, glaube ich fast, dass wir da nicht mehr viel erkennen werden. Aber ein Kontroll-BB als Referenz fürs nächste halbe Jahr schadet ja nicht.

    Gassi gehen findet sie, seit es ihr so dreckig ging, aber irgendwie überflüssig. Vielleicht mag sie bald wieder auf die kleinen Runden mit Masha und Dino mit, das wäre schön ...

    Zum Thema Musik und Hunde...

    Ich hab eigentlich immer Musik laufen, wenn ich zuhause bin. Beim Kochen, beim Abwasch, beim Wäscheaufhängen, beim Arbeiten am PC. Und wenn keine Musik läuft, dann irgendwelche Youtube-Videos.

    Einen Unterschied oder sogar eine Präferenz hab ich bei den Hunden bisher nicht feststellen können. Egal ob ruhiger Soundtrack oder Heavy Metal, die Hunde dösen meistens vor sich hin. Wenn ich entspannende Musik höre und dabei eh mit Dino aufm Sofa kuschel, ist er noch etwas entspannter als sonst, hab ich den Eindruck. Das liegt aber sicher daran, dass ich durch die Musik dann auch einfach entspannter bin und sich das auf ihn überträgt.

    Das einzige, was die zwei Großen definitiv irritiert, sind Hundegebell, manche Pieptöne und Sirenen. Da schlagen sie dann an.

    Polizeisirenen werden kurioserweise hingenommen, aber auf RTW und Feuerwehr wird entweder mit Gebell oder schiefem Geheul von Dino reagiert.

    ... Manchmal mach ich mir auch den Spaß und lass Dino extra heulen, indem ich bewusst ein Video mit RTW/Feuerwehrsirenen laufen lasse. Ich muss einfach immer so derbe lachen, weil er einfach so schrecklich bescheuert und schief heult :headbash: Deshalb darf er das auch und ich brechs nur ab, wenns gerade wirklich stört...

    Wenn ich arbeiten bin, läuft zuhause keine Musik, Strom sparen und so. Geh ich aber nur kurz fürs Gassi weg und ein Teil der Bande bleibt im Haus, lass ich auch mal die Musik oder YouTube weiterlaufen. Meist bin ich eh nach 20-30 Minuten wieder da.