Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich bei manchen deiner Äußerungen kotzen möchte ...
zweitens ist die Community da besser.
Das machst du woran fest? An deinen Vorurteilen, aus denen scheinbar dein gesamtes Hunde-Pseudowwissen besteht? Weil große Hunde ja automatisch cooler als kleine Hunde sind und kleine Hunde ja auch nicht apportieren können. Und Fuß gehen können sie ja auch nicht. Isso. 
Man rutscht irgendwie in eine schlechte Community rein. Die Großhundehalter sind definitiv sympathischer und besser.
Aus meiner Erfahrung kann ich sagen: Nein, stimmt so nicht. Ich habe Hunde verschiedener Größen - klein bis mittel (38 cm Schulterhöhe), mittel (45 cm Schulterhöhe) und groß (70 cm Schulterhöhe). Gehör ich jetzt also zur schlechten UND zur guten Community, weil ich eben einen kleinen und einen großen Hund habe?
Ob großer oder kleiner Hund ändert herzlich wenig an den entscheidenden Dingen: die Voraussicht, das Verantwortungsbewusstsein und die Fähigkeit des Halters, den Hund richtig einschätzen zu können.
Heißt also sowohl bei großen als auch bei kleinen Hunden: ich halte meinem Hund andere Artgenossen vom Leib, die ihm aus körperlichen (Größe und Gewicht) oder verhaltenstechnischen Gründen (Artgenossenaggression, Beschädigungs- oder Tötungsabsicht) gefährlich werden könnten. Ich halte ihm aber auch Hunde vom Leib, die ihn nerven könnten.
Gleichzeitig sorge ich aber auch dafür, dass MEIN Hund nicht zu fremden Hunden hinkommt. Scheißegal, ob mein Hund Regenbogen pupst und alle Hunde liebt oder ob er jeden anderen Hund am liebsten töten würde, weil der es wagt zu atmen.
Ob ich da einen winzigen Chihuahua oder einen riesengroßen Owtscharka an der Leine habe, ist scheißegal. Mein Hund hat niemanden zu belästigen und genauso will ich nicht, dass ich oder mein Hund von fremden Tieren belästigt werden.
Ich hab seit 3+ Jahren Hunde. Und in der Zeit wurde mein mittelgroßer Rüde zwei Mal von großen Hunden angegriffen. Sagt das jetzt pauschal aus, dass alle Großhundhalter rücksichtslos und dumm sind und ihre Hunde nicht einschätzen können?
Nö. Das waren zwei Individuen, die halt weder Verantwortungsgefühl noch Anstand haben. Wären die großen Hunde klein gewesen, wäre das genauso passiert - nur hätte mein Rüde da wohl kein Loch in der Pfote gehabt, sondern eher dem kleinen Hund eins aufn Deckel gegeben. 
Nein, kleine Hunde werden sicher nicht alle zum Kläffer. Ich sage nur, dass es bei den kleinen Hunden in meiner Stadt so ist. Sicherlich kann man da als Halter dagegenwirken. Den meisten ist es aber einfach Schnuppe.
Ich hab das Gefühl, dass es dir auch schnuppe ist, wie es deinem Hund so geht. Er soll Hundebegnungen selbst regeln und hat bitteschön einfach zu funktionieren (Stichwort "Fuß laufen" und "nein, der Havaneser kann nicht apportieren, isso!"). Alles andere geht nicht oder du willst es nicht oder oder oder.
Nur dass ich nicht ganz so besorgt bin, dass mein Hund verletzt wird.
Trenn dich von dem Gedanken, denn auch ein gleichgroßer Hund kann z. B. deinen Labrador schwer verletzen. Die Größe und das Gewicht sind nur ein Faktor von vielen, die darüber entscheiden, ob dein Hund verletzt wird oder nicht.
Da hätten wir:
- das Aggressionspotential des Hundes. Adrenalin wirkt wahnsinnig berauschend und da kann in der Theorie auch ein kleiner Jack Russell Terrier einen Hund schwer verletzen oder töten.
- die Erfahrung des Hundes (auf angreifender und verteidigender Seite). Wenn ein Hund schon mal einen anderen schwer verletzt/getötet hat, ist bereits Erfahrung da und die Chance, dass dein Hund heile davon kommt, geringer. Wer täglich verletzt, ist dabei effizienter und weiß, wo es wirklich wehtut.
- das Eingreifen der Halter. Wenn man dumm daneben steht, während sich der fremde Labbi auf deinen eigenen stürzt, kann es sein, dass die Verletzungen größer und schwerwiegender ausfallen.
- das Verhalten deines Hundes. Wenn der sich wehrt, hat er evtl eine Chance - hat der Angreifer aber mehr Erfahrung, nützt ihm das Wehren auch nix. Wehrt er sich überhaupt nicht ... naja, du kannst euch dann schon mal in der Tierklinik zur Not-OP anmelden. 
Aber die großen Hunde, die Probleme machen, sind halt schneller im Tierheim als kleine Hunde.
Meistens. Aber auch kleine Hunde, die weitaus geringere Probleme machen, landen schnell im Tierheim.
Man denke an den Kleinhund beliebiger Rasse, der alles ankläfft. Oder nicht stubenrein wird, weil der Halter zu faul zum Rausgehen wird. Der wird dann halt irgendwann abgeschoben.
Der Schäferhund landet mit Glück vielleicht dauerhaft im Garten. Und dann im Tierheim, weil der die ganze Nachbarschaft den lieben langen Tag lang verbellt.
Dennoch sind es oft scheinbar nette Hunde, die plötzlich ohne Vorwarnung aggressiv reagieren.
Nö. Es gibt IMMER Voranzeichen bzw. Vorwarnungen, nur werden die vom Ottonormalhalter (dich eingeschlossen) einfach nicht erkannt. Das sind Dinge, die man oft auch nicht auf Distanz erkennen kann. Ein Lefzenzucken, die Pupillen, die kleiner oder größer werden, die Augenform, die sich ändert, die Körperspannung ...
Knurren und Zähnefletschen bzw. direkt Beißen sind dann die letzten Eskalationsstufen. Ich hab dir gestern schon mal einen Thread zum Hundeverhalten und zur Hundekommunikation verlinkt, hast du da überhaupt mal reingeschaut?
Die einzige Ausnahme dabei sind Hunde, die einfach im Kopf nicht sauber sind. Diese Ausnahmen, die wirklich "aus dem Nichts" angreifen, sind aber wahnsinnig selten und machen vielleicht einen Prozentsatz im 0,x-Bereich aus.
Man kann mit dem Typ nicht reden. Nicht weil er eine Kneipe hat, sondern weil man mit ihm nicht reden kann.
Dann geh zum Ordnungsamt oder zur Polizei. Du kennst den Typen ja offenbar und über die Geschäftsadresse lässt sich häufig auch sehr schnell die Privatadresse ermitteln. Die Polizei bzw. das OA haben Mittel und Wege dafür, aber wer die Klappe nicht aufkriegt, dem kann halt auch nicht geholfen werden.
Wenn JETZT nicht gemeldet wird, dass da ein Hund mit Gefahrpotential frei und unkontrolliert rumrennt, andere Menschen belästigt (scheißegal, ob der dabei noch "nett" ist), dann habt ihr spätestens zur Pubertät des Hundes ein gewaltiges Problem. Nicht nur du als Mensch, sondern auch der Havaneser deiner Mutter. Der ist im best case "nur" schwer verletzt, im worst case halt mausetot, wenn der Hund findet, dass ihm die Nase des Havis nicht passt.
Musst du wissen, ob du deiner Mutter dann den toten Hund präsentieren und mit den Schultern zucken willst, weil "mit dem Typen kann man nicht reden".
Große Hunde, die nicht erzogen sind, landen im Tierheim. So ist das nunmal.
Kleine Hunde auch. Siehe oben.
Irgendwie endet jeder Thread darin, dass ich mich rechtfertigen muss und mir immer neue Dinge unterstellt werden.
Oh, warum nur?
Lass mich überlegen ...
a) weil du unbelehrbar wirkst
b) weil du uralte, längst überholte Theorien auspackst
c) weil du einfach nur Bullshit redest
d) weil du nicht gewillt bist, dich einfach mal auf die vier Buchstaben zu setzen und zu LERNEN
e) weil du nicht das geringste Fitzelchen an halbwegs aktuellem Hundewissen hast
f) weil du oft nicht auf viele gut gemeinte Ratschläge eingehst
...
Die Liste ist sicher beliebig erweiterbar.
Ich habe fertig. Und sicher wieder sinnlos Zeit verschwendet, weil das ja nicht der erste Beitrag von mir ist, den du eiskalt ignorierst.
Zeit für Popcorn.