Beiträge von Karpatenköter

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    45 und 60 kg??? Was sollen das für Mordsviecher sein, wo ist das noch funktional? Das ist doch irre ... das hat mit dem sportlichen Schäferhund doch rein gar nichts mehr zu tun :fear:

    Anhand der Körperspannung und der Mimik kann man Konflikte grundlegend gut erkennen. Bei Dino seh ich das inzwischen sehr gut, wenn er eine Ressource hat und Masha zu nahe kommt - der Blick wird starr und hart, der Körper ist angespannt und man sieht das Weiße bei den Augen. Die Ohren sind dabei leicht nach hinten gerichtet.

    Geht Masha wieder weg oder schreite ich ein, wird sein Blick wieder weicher, die Gesichtszüge entspannen sich und der Körper verliert an Spannung, er wirkt insgesamt einfach wieder weicher.

    Ich hab aber auch eine Weile gebraucht, um die Feinheiten bei Dino zu erkennen und das Gesamtbild einordnen zu können.

    Ob das auch aufs Kontaktliegen übertragbar ist, weiß ich nicht, ich vermute aber schon.

    Hier gibt's unter den Hunden halt kaum Kontaktliegen, daher kann ich nur mutmaßen. Höchstens zwischen Dino und Bonny im Auto, weil die auf der Rückbank halt auch nicht unendlich viel Platz haben, da liegen die dann auch mal Po an Po und dösen. Das geht da dann halt nicht anders, aber da wirken auch beide Hunde entspannt.

    Dino und Masha liegen manchmal ganz zufällig nah beieinander, wenn beide bei mir im Bett sind. Die berühren sich da aber auch nur ganz selten, also Kontaktliegen ist das für mich dann nicht.

    Naja, es wurde ja schon mal gesagt: es kommt auf die Intention des Hundes an.

    Nicht jedes Kontaktliegen weist auf Konfliktpotential hin. Da ist sicher auch viel von der Situation selbst abhängig. Es kann aber eben ein Zeichen für einen Konflikt unter den Hunden sein, wenn z. B. von einem Hund besonders oft dieses Kontaktliegen ausgeht. Kann, muss aber nicht.

    Ich denke, es ist da auch wie beim Spiel unter Hunden: wenn die Rollen regelmäßig gewechselt werden, also mal der eine, mal der andere der Hase oder der Jäger ist, dann ist es ein ausgeglichenes Spiel.

    Wenn Hund A und B sich mit dem Initiieren des Kontaktliegens abwechseln und jeder jederzeit ohne Stunk weggehen kann, seh ich da keinen Grund zur Sorge.

    Beispiel, aktuell aus dem Leben gegriffen: ich liege gerade mit einer Schüssel Chips auf dem Sofa. Dino liegt eingerollt mit Körperkontakt neben mir und döst. Zeigt kein Interesse an den Chips, Körperhaltung ist insgesamt entspannt. Kopf liegt von der Chipsschüssel abgewandt.

    Es ist sehr unwahrscheinlich, dass er mit mir kontaktliegt, weil er im Konflikt mit wasweißich ist. :ka:

    Der liegt schlicht neben mir, weil er grade Lust auf Kontaktliegen hat. Dass ich dabei halt auch gerade Chips esse, ist zweitrangig.

    Ich könnte jetzt auch problemlos aufstehen und weggehen. Dino hindert mich nicht daran.

    Ich schätze mal, sie will einfach gucken, was du so machst und wie der Hase bei euch so läuft. Mir persönlich ist es ja recht egal, wenn der Hund mir hinterher tapst. Hier haben alle drei irgendwann begriffen, dass nichts spannendes passiert, wenn ich ins Bad gehe. Die legen sich dann einfach in den Flur und dösen da weiter oder gucken mir beim Kochen zu.

    Das Alleinebleiben klappt übrigens trotz hündischen Schatten ganz gut.

    Aber klar, wenn du nicht möchtest, dass sie dir hinterher läuft, kannst du da schon entsprechend handeln.

    Ich glaube aber nicht, dass es an mangelnder Auslastung liegt - denk dran, die ist erst seit einer Woche bei euch, die muss sich erst noch einleben. Je nach Hund kann das auch mal ein halbes Jahr dauern, bis die richtig angekommen sind. Da musst du jetzt nicht die Auslastung hochfahren, euer Alltag und das Training der Hundebegegnungen dürfte erstmal mehr als genug sein.

    Kann sie denn problemlos alleine bleiben? Macht sie Drama, wenn du das Haus verlässt etc.?

    Natürlich kann sich das auch noch in den kommenden Wochen oder Monaten ändern, aber meiner Erfahrung nach hat das Hinterherlaufen und zugucken nicht immer was mit dem großen Thema Alleinebleiben zu tun. Da würd ich mir auch keine Sorgen um Trennungsangst machen.

    Meine z. B. sind wirklich einfach gerne dabei, wenn ich was koche. Wenn die merken, dass es länger dauert und sie nix abkriegen, rollen die sich auf ihren Plätzen ein und - dösen.

    Die kleine Oma ist ein "Badbegleithund" und döst gemütlich auf den Badvorleger weiter, wenn ich im Bad bin.

    Also kurzum: die will erstmal schauen, wie euer Alltag so abläuft und wenns da keine großen Probleme gibt, würde ich sie auch einfach gucken lassen. Manche Hunde merken früher oder später selbst, dass man dem Menschen nicht jedes Mal hinterher muss, sondern einfach auch auf seinem Platz liegen bleiben und auf den Menschen warten kann.

    Noch was:

    Hab den Spieß auch mal umgedreht und hab sie langsam und Kontakt und blicklos genervt bis sie in ihr Bett ging.

    Das würde ich lassen. Schick sie doch einfach direkt per Kommando auf ihren Platz - sei einfach klar in deinem Verhalten und halt dich nicht mit sowas auf.

    Kurz vor 6 Uhr morgens an einem Samstag. Ich bin schon halbwach, der Wecker klingelt... nehm das Handy in die Hand und schalte den Wecker ab. Dino hebt den Kopf, guckt mich mit dem empörtesten Blick an, den er in seinem verschlafenen Zustand hinkriegt, als ob er sagen wollen würde "Spinnst du?! Es ist 6 Uhr morgens an einem SAMSTAG, du kannst doch nicht so früh aufstehen!" und steckt voller Empörung den Kopf unter die Bettdecke.

    :lol:

    Tut mir ja leid, Dicker, aber normalerweise pennen wir auch nur bis halb acht und außerdem kannst du im Gegensatz zu mir während der Fahrt schlafen...

    Irgendwie war ich froh, dass er im Prinzip was auf den Rippen hatte, sonst wäre der mir zu mager geworden. Wisst ihr was ich meine?

    Ja, kenn ich. Bonny war ja vor kurzem auch fies krank und hat kaum was fressen wollen, in der knappen Woche ist sie dann von 16,2 kg auf 15 kg runtergepurzelt. :verzweifelt: Da war ich dann doch froh, dass sie noch etwas Speck auf den Rippen hatte, sonst wäre sie mir auch zu dürr geworden.

    Man sieht die Rippen zwar noch nicht, aber man kann sie und die Wirbelsäule beim reinen darüberstreichen schon gut merken. Das ist dann schon erschreckend ... wir arbeiten uns bei ihr jetzt langsam wieder zu normaler Kost vor, dann nimmt sie hoffentlich wieder etwas zu. Auch wenn die 15 kg mit ihrem langen Rücken vielleicht gar nicht so übel sind ...

    Muss hier auch grad mal blöd fragen...

    Ich hab nur eine dicke Winterjacke, eine Fleece- und eine Softshell-Jacke und einen mit Plüsch gefütterten Hoodie. Die Fleecejacke ist bei Temperaturen über 19°C schon zu warm und ich komm oft verschwitzt vom Gassi zurück - ohne Jacke könnt ich natürlich auch gehen, aber dann werd ich im Wald von den Mücken aufgefressen. :lepra:

    Habt ihr einen Tipp für eine dünne Jacke, die nicht zu warm ist und trotzdem einigermaßen vor Mückenstichen schützt?

    Da ich beim Gassi mittlerweile immer eine dünne Weste mit vielen Taschen trage, muss die gesuchte Jacke auch kein Packwunder sein.