Beiträge von Karpatenköter

    corrier hat glaube ich auch eine Hündin, die eine Sonnenbrille trägt.

    Ich würde sonst auch wirklich nochmal im Tierheim gucken. Geh mit den für dich interessanten Hunden regelmäßig Gassi, guck dir an, wie sie auf Fremde reagieren, lass dir von den Pflegern die Macken und die Stärken des Hundes aufzählen.

    Als ich die Gelegenheit hatte, mir meinen ersten Hund zu holen, dachte ich sofort an einen deutschen Schäferhund. Wäre für mich als Grünschnabel aber "zu viel" auf einmal gewesen - also wurds ein netter, kleiner Mix aus dem Tierschutz.

    Mein Lieblingshund ist jetzt mein Schäferhund-Mix aus Rumänien. Mittelgroß, mir gegenüber sehr anhänglich, unheimlich arbeitsfreudig - und er kommt auch mal damit klar, wenn tage- oder wochenlang nichts Besonderes passiert. Er hat ein paar speziellere Eigenschaften, auf die ich mich erst einstellen musste - aber er ist mein Ein und Alles und es macht einfach Spaß, mit ihm spazieren zu gehen, mit ihm zu arbeiten oder einfach auf dem Sofa herumzugammeln.

    Ich hab hier ja auch einen spezielleren Hund sitzen. Lässt keinen Besuch rein - würde beißen. Findet Radfahrer, LKW, Busse und Co. überflüssig - würde auch da am liebsten reinbeißen. Hundebegegnungen sind nicht immer easy.

    Ich gestalte meinen Alltag mit Dino so, dass für uns beide möglichst wenig Stress aufkommt. Weil ich alleine lebe, ist das natürlich viel einfacher ...

    So empfange ich zuhause z. B. keinen Besuch. Das ist eine Einschränkung, mit der ich leben kann. Nur manchmal ists frustrierend, wenn man nicht mal eben ein, zwei Freunde für einen Filmabend zu sich nach Hause einladen kann.

    Und wenn er einen richtig schlechten Tag hat, an dem alles Training wie vergessen ist - jo, dann gibt's eben nur Minimalprogramm. Drei Löserunden am Tag, dazwischen viel Zeit zum Entspannen. Meist kuscheln wir uns dann einfach aufs Sofa und blenden die Welt draußen aus. Wir müssen nicht immer alles schaffen, nicht jeden Tag mindestens zwei Stunden Gassi gehen.

    Ich kenne Dinos Stärken und Schwächen, seine Magichs und Magichnichts. Die Schwächen und Magichnichts gehören zu ihm dazu und die akzeptiere ich. Wir trainieren, was geht - der Fokus liegt dabei immer auf "Hat er Spaß? Bereitet ihm das gerade Stress, ist das machbar für ihn?". Und was er (noch) nicht kann - ja mei, ist eben so.

    Er muss nichts tun oder aushalten, was er (noch) nicht kann. Ich gebe ihm einen sicheren Rahmen vor, indem ich unsere gemeinsamen Aktivitäten darauf ausrichte, dass er seine Stärken möglichst selbständig (in einem kontrollierten Rahmen!) ausleben kann.

    Er hat z. B. Spaß daran, auf umgefallenen Bäumen herumzuklettern und mir zuliebe für Fotos zu posieren. Das machen wir auf unseren Spaziergängen ganz oft.

    Spaß verbindet, Spaß entspannt, Spaß macht glücklich.

    Natürlich hab ich Tage, an denen ich das Negative an Dino besonders wahrnehme. Da nervt er dann auch mal und ich bin gefrustet. Aber genau da sorg ich dann auch einfach FÜR MICH für Entspannung. Hab ich einen schlechten Tag, dann muss Dino nicht durch Topleistungen im Alltag glänzen. Da reicht es mir dann, wenn wir auf dem Sofa herumgammeln können.

    Ich finde, es ist wichtig, sich mit und für seinen Hund Räume zu schaffen, in denen möglichst keine Ansprüche herrschen. In denen man mal durchatmen kann - gemeinsam mit dem "speziellen" Hund.

    Das können die "Nichts tun und auf dem Sofa gammeln"-Tage sein.

    Das kann ein Spaziergang sein, auf dem Hund entscheiden darf, wo er lang möchte und du als Besitzer guckst nur, dass er keinen Blödsinn anstellt.

    Überleg dir: was kann Samson gut? Was macht euch beiden Spaß, wobei kann er gut entspannen?

    Und dann bau diese Dinge gezielt in den Alltag ein, damit du auch wieder positive Erlebnisse mit Hund hast. Das ist in meinen Augen ganz, ganz wichtig.

    Schlimm wirds auch, wenn einem was auf Arbeit in die Richtung raus rutscht und sich dann alle Fragen woher man manche Dinge halt so weiß.

    Ohja.

    OHJA.

    :ugly:

    Meine Kollegen kennen vielleicht 20% meines Humors (der zT sehr dreckig und schwarz ist). Ich beiß mir bei manchen Dingen so dermaßen auf die Zunge, einfach damit die mich nicht für völlig bescheuert halten.

    Ich werd ja schon (liebevoll!) für leicht bekloppt gehalten, weil ich drei Hunde habe. Da müssen die nicht auch noch wissen, dass ich ein ungesundes Interesse für Morde und Co. habe :rollsmile:

    "oh hier ist es aber schön grün"

    "da ist ein Reh"

    "hui ist es ruhig"

    Sondern:

    "hier könnte man gut ne Leiche verscharren."

    So gehts mir, wenn ich mit Freunden Lost Places erkunde. Da kommt irgendwann zwangsläufig der beiläufige Kommentar "Also hier könntste wen umbringen und keine Sau würd wat mitkriegen." :ugly:

    Wohl zu früh zu viel Medical Detectives geguckt ... ich guck auch heute noch zum Entspannen (!!!) gerne Dokumentationen über echte Mordfälle. Irgendwie ist das ja schon dezent kaputt :headbash:

    Karpatenköter

    Mit Handy?

    Im Ernst?

    Ich dachte das wäre eine Kamera.

    Ich hab tatsächlich nur mein Handy zum Fotografieren :D

    Eine richtige Kamera ist mir zu unhandlich und zu teuer. Die Google-Smartphones gehören zu den Smartphones mit den besten Kameras, auch weil Google da softwareseitig noch einiges rausholt und sich nicht nur auf die Hardware verlässt.

    Die Portrait-Funktion z. B. ist "nur" ein Filter, das fällt auf Fotos mit viel detailreichem Hintergrund auf. Da ist's dann öfter mal um die Hundeohren herum etwas unsauber weichgezeichnet Aber für mich als Alltagsknipser ist das völlig in Ordnung und ausreichend.

    Hobby- oder Profifotografen fehlen da natürlich die Einstellungsmöglichkeiten. Vielleicht kannst du dir das Handy ja mal im Saturn (habt ihr den in CH?) näher anschauen, ich bin wirklich vollends überzeugt von dem Handy.

    Bei Interesse verlink ich dir auch mal die Fotos in Originalgröße, dann kannst du die genauer unter die Lupe nehmen :D

    Ich habe drei Hunde (alles Schäferhundmixe zwischen 5 und 13 Jahren) und unser Alltag ist eigentlich ziemlich entspannt.

    Unter der Woche stehe ich zwischen 6:30 - 7:00 Uhr auf. Direkt nach dem Aufstehen dürfen die Hunde in den Garten, um dringende Sachen schon mal vor der Gassirunde erledigen zu können. Dann gibt's jeweils nur ca. 20-minütige Löserunden, aufgeteilt auf zwei Spaziergänge - drei Hunde gleichzeitig ausführen ist mir dann doch zu anstrengend, so ganz ohne zweite Person (ich lebe alleine). Der Rüde und die 13-jährige Hündin gehen oft zusammen eine Runde, danach geht die 11,5-jährige Hündin. Die ist aufgrund ihrer Krankheiten ein bisschen langsamer unterwegs. Manchmal mag die 13-jährige aber auch nicht Gassi gehen und erledigt dann eben alles im Garten.

    Nach dem Gassi gibt's Frühstück für die Hunde und ich schmier mir die Brote für die Arbeit.

    Von 8:15 bis 15:45, freitags nur bis ca. 12:45, bin ich außer Haus. In der Zeit schlafen die Hunde auf ihren Plätzen. Sobald ich zuhause bin, dürfen die drei wieder in den Garten. Je nach Wetter, Lust und Laune wird dann im Garten ein bisschen was geübt oder ich verleg das individuelle Training auf die Gassirunden. Mit dem Rüden geh ich meistens 30-45 Minuten, er darf viel freilaufen. Wenn die 13-jährige mag, darf sie mit und an der Schlepp wuseln. Die 11,5-jährige geht danach ihre Bummelrunde, je nach Tagesform 25 bis 45 Minuten.

    Ab und an gehe ich mit dem Rüden auch größere Runden, da sind wir dann auch mal 1,5 bis 2 Stunden unterwegs. Kommt aber nicht sooo oft vor, jedenfalls eher nicht mitten in der Woche.

    Danach, meist so um 17:00 Uhr (+- 20 Minuten) gibt's "Mittag"essen für die Hunde und ich mach mir Abendessen. Oft sind wir dann aber noch im Garten, ich gieß die Pflanzen, jäte hier und da ein bisschen Unkraut, beschäftige mich mit den Hunden ... und je nach Lust und Laune sitz ich dann entweder am PC oder aufm Sofa. Die Hunde pennen dann. Wenns ein Sofaabend wird, kuschelt sich der Rüde fast immer zu mir aufs Sofa. =)

    Zwischen 19:00 und 21:00 Uhr gehen wir dann die letzte Runde. Mal nur 20 Minuten je Hundegruppe, mal auch wieder 45 Minuten. Je nachdem, wie unser Tag bis dahin aussah.

    Dann gibt's Abendessen für die Hunde, ich ess oft auch nochmal ne Kleinigkeit.

    So ab 22:30 Uhr ist hier dann Bettzeit. Die Hunde gehen schlafen, ich les oft noch ein bisschen was am Handy im Bett.

    Dienstags hat der Rüde meist so alle zwei bis drei Wochen eine Einzelstunde bei unserer Hundetrainerin. Da üben wir die verschiedensten Dinge, von Alltagsgeschichten bis hin zum Aufbau des Apports. Alles, was uns Spaß macht eben =)

    Am Wochenende ist dann schon mehr los. Meist stehen wir gegen 8-9 Uhr auf, die Gassirunden morgens und abends sehen weitestgehend gleich aus. Ich nutz den Samstagnachmittag aber gerne für längere Spaziergänge. Die zwei Hundeomas sind nicht mehr so fit, daher kommen die oft nicht mehr mit.

    Wenn ich mit dem Rüden sonntags, manchmal auch samstags, beim Training unseres Rettungshundevereins bin, gibt's am Tag davor keinen allzu fordernden Spaziergang, sondern nur normales Gassi. Meist so um 45-90 Minuten, auch wieder mit viel Freilauf.

    Ich plane unseren Alltag gar nicht wirklich. Vieles mach ich aus dem Bauch heraus und auf den Hund angepasst. Der Rüde hat einige "Baustellen" und das Training selbiger ist oft schon unser Alltagstraining, da brauchts dann nicht mehr so viel Extratraining. Kleine Übungen wie Sitz/Platz auf Distanz, auf Baumstämme etc. klettern usw. gehören aber auch zum Alltag dazu. Das macht ihm Spaß und das ist neben der Einzelstunde und dem Rettungshundetraining genug "Auslastung" für ihn.

    Die Omas verbringen hier ihren Lebensabend. Zum Alltag der 11,5-jährigen Oma gehören wöchentliche Physiotherapie-Besuche, manchmal kommt die 13-jährige auch mit. Die ist recht ängstlich und der Alltag ist ihr schon genug - die braucht keine Extrabespaßung. Sie freut sich natürlich, wenn man mit ihr ein paar Dinge übt oder sie vor kleine Denkaufgaben stellt, aber Auslastung in dem Sinne braucht sie nicht zwingend. =)

    Ich hab ein Google Pixel 4a. Für 349 € (teilweise bei Saturn und Mediamarkt auch mal im Angebot) kann ich da echt nicht meckern - der Akku überlebt einen normalen Arbeitstag inkl. 2x 35 Minuten Google Maps-Navigation, das GPS ist für meine Zwecke (Wanderungen und Gassirouten tracken) gut geeignet und das allerbeste am Handy ist die Kamera.

    Aktuelle Fotobeispiele sind im Spoiler, ansonsten gibt's in meinem Thread (siehe Signatur) auf den letzten ~20 Seiten auch Fotos.

    Spoiler anzeigen

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    Wasserdicht ist es mWn nicht, es überlebt aber durchaus mal einen Regenschauer in der Jackentasche.

    Ich hab mir zusätzlich noch eine stabile Hülle geholt. Damit wiegt das Handy ca. 300 Gramm (ohne Hülle 143 Gramm) und fasst sich griffiger an. Allgemein liegts ziemlich gut in der Hand.

    Ich bin sehr zufrieden und kanns vor allem für den Spitzenpreis nur weiterempfehlen.