Beiträge von Karpatenköter

    Der Hovawart ist aber auch nicht grad so ein easy going Famienhund. Zumindest die, die ich kenne, haben eine ordentliche Portion Schutz- und Wach UND Jagdtrieb und sind nur durch konsequente Führung und konsequente Haltungsbedingungen (räumliches Trennen bei Besuch usw.) in den Famienalltag integrierbar.

    Sehe ich auch so... Der Hovi steht für mich auf einer ähnlichen Stufe wie der DSH.

    Ohne entsprechende Führung sind die Hunde eine Katastrophe und können auch gefährlich werden. Ich hab im Bekanntenkreis einen solchen Fall.

    Hier wäre ein klassischer Familienhund wirklich das Beste. Ein schwarzer Labrador z. B....

    Ich halte alle drei Rassen für ungeeignet.

    Den Schutztrieb stellt man sich immer soo romantisch vor. Dass der Hund treu die Familie beschützt, wenn ... ja, wenn was überhaupt? Wenn Besuch rein möchte? Wenn der Postbote klingelt? Wenn man auf der Straße angesprochen und nach dem Weg gefragt wird?

    Schutztrieb ist mehr als nur "passt auf Haus und Familie auf". Der muss gelenkt werden, ihr müsst dem Hund jederzeit klar machen können "Ey nicht dein Job, alles gut".

    In den meisten Fällen haben Wachhunde heute keinen richtigen "Job" mehr. Die Zeiten, in denen man 500 m zum nächsten Nachbar hatte und sich vor Einbrechern fürchten musste, sind längst vorbei.

    Ich habe drei Schäferhund-Mischlinge, zwei mit normal ausgeprägtem Wach- und Schutztrieb. Der Rüde findet Besuch scheisse und beißt definitiv, wenn jemand Fremdes (egal ob ich dabei bin) aufs Grundstück kommt. Da bleibt dann nur Wegsperren für die Zeit des Besuchs.

    Die Hündin ist Fremden gegenüber aufgeschlossen - wenn ich dabei bin und ein Auge darauf habe und wir nicht gerade auf unserem Grundstück sind.

    Noch dazu braucht gerade der Schäferhund oft rassegerechte Beschäftigung auf dem Hundeplatz. Wer von euch ist gewillt, 1-2x die Woche auf den Hundeplatz zu gehen und stundenlang zu trainieren, damit der Hund ausgeglichen ist? Auch nach der Arbeit, auch bei Wind und Wetter?

    Der Bernhardiner ist mittlerweile eine sehr kranke Rasse. Durch die schiere Größe sind Herzprobleme und Krebs häufig vorprogrammiert, die Hunde werden selten älter als 9 Jahre.

    Was spricht gegen einen Labrador? Das sind nette Familienhunde, die je nach Typ auch melden, wenn sich jemand Fremdes eurem Haus nähert. Klar wollen die auch beschäftigt werden, aber da reicht vielen Labbis auch hobbymäßige Dummysuche auf dem Spaziergang. Und das Thema Besuch ist bei vielen Labbis auch wesentlich unproblematischer als beim Schäfi oder Rotti.

    Sie verfolgen dich! :emoticons_look:

    Erinnert mich an die Story:

    https://www.reddit.com/r/greentext/co…ves_pineapples/

    :lol:

    dass dort wohl mal vor langer Zeit ein Hubschrauber abgestürzt ist und die Geister von den Leuten angeblich den Ort bewachen sollen :shocked:

    Also ich habe die Nacht kaum geschlafen, und als Amy und Lucky noch angeschlagen haben weil irgendein Schatten in unserer Schlafzimmer war war es ganz vorbei :shocked: ne sowas machen ich nicht mehr :verzweifelt: .

    Oh mein Gott??????

    Oh, dann hättet ihr euch in meiner alten Wohnung sicher gegruselt. Bei der Besichtigung wurde mir erzählt, dass der vorherige Mieter nur ein paar Wochen zuvor im Schlafzimmer verstorben sei. War mir zu dem Zeitpunkt gleichgültig, weil ich recht dringend eine Wohnung gesucht habe.

    In der ersten Nacht in der halb eingeräumten Wohnung hab ich mich dann aber doch hinreißen lassen und sowas wie "Hey, ich wohne jetzt hier. Du darfst gerne weiterhin hier anwesend sein, aber bitte erschreck mich nicht. Dann kommen wir sicher gut miteinander klar." gesagt.

    Bis auf einen chronisch verstopfen Abfluss in der Küche und ein permanent nachlaufendes Klo hatte ich nie Probleme mit der Wohnung. Na gut, die Balkontür ließ sich drei Monate lang nicht in den Rahmen drücken, weil sie sich verzogen hatte - aber das rechne ich alles nicht dem Vormieter an.

    :nicken:

    Edit: nicht mal ein halbes Jahr später hab ich dann übrigens die Verwandtschaft von dem Herren getroffen - in der Hundeschule im Mantrailing-Kurs. War irgendwie ganz nett.

    Ach mann, was für eine blöde Situation... das muss wahnsinnig an euch zehren.

    Ich drücke dir die Daumen, dass dein Mann das nicht als "zu früh", sondern als "richtig" ansieht. Lieber "zu früh" als "zu spät" :streichel:

    VIelleicht hilft ihm da ein offenes Gespräch mit deiner TÄ und dir?

    Guinness ist meinem Mann gerade die Treppe hoch gepurzelt :loudly_crying_face:

    lt meinem Mann ist die Hinterhand weg geknickt und deswegen ist er gefallen...

    Der Kerl frisst zu wenig...

    Jetzt hockt Männe mit Guinness vor dem Kühlschrank und bietet ihm an was da ist... abgesehen von einem Stück Salami, nimmt er nichts... :loudly_crying_face: :loudly_crying_face:

    Habt ihr es mal mit Tjure Drink oder ReConvales versucht? Einfach, damit irgendwie Nährstoffe in den Hund kommen?

    Wenn er ansonsten wirklich gar nicht mehr fressen mag, ohne dass eine Ursache dafür bekannt ist (hab den Überblick etwas verloren) ... mag er dann vielleicht auch insgesamt nicht mehr? :streichel:

    Mag nicht unsensibel oder gefühllos sein. Aber wenn es schon "so weit" ist, würde ich darüber nachdenken, ob er so noch was vom Leben hat. Bitte nicht falsch verstehen :sweet: