Beiträge von Karpatenköter

    Ich brauch mal eure Meinung. Thema Autoverkauf von privat an privat.

    Vor ein paar Tagen hat sich ein Interessent gemeldet, aber vorgestern dann doch wieder abgesagt. Besichtigung vom Auto wäre heute um 11.30 Uhr gewesen.

    Am Nachmittag hab ich heute ne Nachricht bekommen, er hätte jetzt doch wieder Interesse, ob das Auto noch da ist. Ja, isses, steht in xyz, aber es gibt schon einen anderen Interessenten und wenn er sich das Auto anschauen will, dann bitte morgen, wann's ihm passen würde.

    Jetzt kam Antwort, er könnte es auch noch heute schaffen. Aber das Problem sei, er brauche das Auto recht zeitnah und habe am Mittwoch einen Termin zur Ummeldung - er könnte heute gleich bezahlen wenn alles passt, ob er das Auto dann gleich mitnehmen, abstellen, und am Montag anmelden könne.

    Für mich klingt die Nummer durch den plötzlichen Zeitdruck und die Insistenz darauf, dass man das Auto jetzt sofort und noch auf meinen Namen angemeldet mitnehmen möchte, einfach sehr sehr spanisch. Was meint ihr dazu?

    Geht um einen alten Dacia Logan, BJ 2009, hat inzwischen 200700 km runter - also eigentlich kein mega wertvolles Auto...

    Ich bin aufm Land aufgewachsen und lebe jetzt auch wieder aufm Land - aber gegrüßt wird hier trotzdem selten, egal ob man sich kennt oder nicht. Wenn ich mal meine direkten Nachbarn sehe, dann nicken wir uns freundlich zu - das wars. Mit dem älteren Ehepaar, das früher mal am Wochenende eins der Grundstücke hier gepflegt hat, hab ich mich gern mal kurz über den Zaun hinweg unterhalten, hat sich halt so ergeben. Aber mit allen anderen Nachbarn hab ich ziemlich genau null Kontakt. Ich kann mit denen schlicht nix anfangen.

    Aber ich grüße von mir aus keine fremden Leute. Völlig egal, ob die ein Hund oder ein Kind oder ne pinke Plüschgiraffe dabei haben. Ich will beim Gassi zu 95% meine Ruhe haben, noch dazu hab ich einen Hund, der beim Gassi meine volle Aufmerksamkeit braucht.

    Klar, wenn ich jemandem an einer Engstelle entgegen komme, dann grüß ich kurz und höflich - weil mein Knallkopfköter sich dann leichter damit tut, die Person zu ignorieren (oder zumindest rafft, dass ich die Person schon registriert habe).

    Ich erwarte auch kein Danke dafür, dass ich meinen bemaulkorbten Hund bei mir behalte. Durch die Handlung will ich dem Knallkopf in erster Linie signalisieren, dass er sich überhaupt nicht um die Situation zu kümmern hat, punktendeaus.

    Manchmal allerdings hab ich schlichtweg nicht die Kapazitäten, um jemanden zu grüßen oder zurück zu grüßen. Meistens verlangt in genau den Situationen der Hund meine komplette Aufmerksamkeit, oder ich krieg's schlichtweg nicht mit, weil das Auto auf der Straße das Hallo übertönt, oder weil der Wind grad ordentlich pfeift oder oder oder ...

    Mir isses völlig latte, was die Leute machen, wenn ich Gassi gehe - aber Hauptsache, sie lassen mich in Ruhe und brettern auch nicht unangekündigt von hinten an mir + Hund vorbei... Rechtzeitig klingeln finde ich sehr sehr sehr geil, da bedank ich mich dann auch gerne für, wenn ich denn grad dran denke.

    Aber wer meint, ratzfatz und ohne jegliche Vorwarnung an mir vorbei zu rasen, dem brüll ich dann auch häufig mal ein "Klingeln kost' nix!" hinterher. Je nachdem, wie arschig das Verhalten war, fällt der Satz auch mal unflätiger aus. Ist halt einfach ein gemeinsamer Rad- und Fußweg, ich führe meine Hunde da dicht bei mir und nehme so viel Rücksicht, wie ich nur kann, aber ich hab trotz alle dem immer noch keine Augen im Hinterkopf.

    Klingeln kann Leben retten. Just saying.

    Warum gibt's eigentlich noch keine Auto-Verkaufsbörse von Hundehaltern für Hundehalter? Und wenn es sowas doch schon gibt, wieso weiß ich nix davon? :???:

    Das würde so viele Dinge so viel einfacher machen...

    Wenn Du ne Kleinanzeige schaltest, schreib halt mindestens einen Satz dazu rein, wie toll Du den Wagen als Hundeauto fandest.

    Aber ne Börse fände ich auch toll!!!

    Das mit dem Hundeauto hab ich mehrfach drinstehen, ich weise sogar darauf hin, dass ich das passende Heckgitter fürs Auto gerne mitverkaufe :pfeif:

    Deshalb nun die vermutlich blöde Idee, das Geräusch als egales Geräusch totzududeln

    Ich hab das unfreiwillig/unbeabsichtigt mit Gehupe geschafft... Guck seit einiger Zeit nach der Arbeit Dashcam-Compilations aufm Fernseher, ergo hören die Hunde mit. Früher haben die noch JEDE Hupe, egal ob die ausm Fernseher oder doch von draußen kam, mit Gebell quittiert. Heute wird eher genervt gebrummt, weil der Fernseher schon wieder hupt und der Alte (ich) das nicht abstellt :ugly:

    Hat übrigens auch mit Polizei- und Feuerwehrsirenen funktioniert. Selber Weg. Dino jammert nur noch leise vor sich hin, anstatt mit voller Inbrunst ein völlig schiefes Heulkonzert zu starten.

    Find ich ein bisschen schade, weil sein Geheul wirklich so scheiße klingt, dass man sich totlacht :rollsmile:

    Als ich längere Zeit krank war und nicht so konnte, wie ich wollte, mussten die Hunde schlichtweg damit leben. Dann gabs halt mal nur kleine Runden mit viel Gartenzeit zwischendurch.

    Das müssen Hunde mMn mal aushalten können. Meine haben das auch gut verkraftet und Dino fands sogar ganz cool, dass ich viel rumlag. Dann konnte er mich wenigstens gesundkuscheln :pfeif:

    Mach dir nicht so'n Kopf. Das wird. =)

    Was herausfordernd war auf Englisch für mich: Lovecraft, da musste ich doch mal was nachschlagen :ops:

    Oh Gott, ja. Ich bin gelernter Fremdsprachenkorrespondent und Lovecraft auf Englisch ist... ja. Kann man sich antun, wenn man Masochist ist |)

    Aktuell bin ich an der Erstausgabe von Bram Stoker's Dracula dran, und heilige Scheiße, das Englisch da bereitet mir teilweise echt Kopfschmerzen. Und die Schachtelsätze teilweise, boah - schlimm...

    Habt ihr Vorschläge was man mit einer 6./7. (Oberschule) in Englisch an Film/Serie/Kurzfilm/YT Sketches o.ä. schauen könnte, was sie auch schon halbwegs verstehen können und wo sie auch halbwegs gerne zuhören?

    Ich kann jetzt nicht wirklich was beitragen, aber ... lernen die Kids von heute erst so spät Englisch? :emoticons_look:

    Zu meiner Schulzeit (frühe 2000er bis ca. 2014; Bayern) fing der Englischunterricht schon in der 3. Klasse an, und in der 5. Klasse konnte eigentlich jeder halbwegs gut Englisch sprechen und verstehen. Im Englischunterricht wurde aber auch konsequent auf Englisch gesprochen, Deutsch war nur in Ausnahme-/Notfällen okay.

    So ansich ging eigentlich so gut wie jeder Kinder-/Jugendfilm. Ganz beliebt waren High School Musical (ich habs gehasst.) und Konsorten.

    Muss aber auch dazu sagen, dass ich mich generell als emotional eher stumpf wahrnehme. Mich tangieren viele, viele Dinge einfach peripher, bzw. wenn überhaupt, dann lassen die mich emotional völlig kalt und ich interessier mich nur, weil der rationale Teil meines Hirns unbedingt mehr darüber wissen will. Nicht unbedingt gesellschaftstauglich, das.

    Beneidenswert...

    Jaein.

    Also, grundsätzlich ist das sicher nützlich. Aber das macht's für mich persönlich auch schwierig, mich in andere reinzufühlen. Ich kann auf logischer Ebene nachvollziehen, warum Umstand X jemanden sauer oder traurig macht - weil ich die Situation dann recht nüchtern betrachten kann, kann ich häufig das "big picture" betrachten und dementsprechend dann auch aktiv zuhören, ohne dass meine eigenen Emotionen da irgendwie eine Rolle spielen. Für manche Leute in meinem Umfeld ist genau DAS ein Gamechanger.

    Aber in der Vergangenheit hat mir genau das häufig Probleme bereitet, weil manche Leute mit dieser Rationalität meinerseits nicht so wirklich klar kamen. Man kommt halt super häufig als kalt und emotional distanziert oder sogar desinteressiert rüber, auch wenn man das gar nicht ist. Ich glaube, genau das hat auch oft dazu geführt, dass ich bei vielen Jobstellen nicht weiter berücksichtigt wurde.

    Rein wegen dieser Stumpfheit könnt ich mir eigentlich gut vorstellen, so emotional anspruchsvolle Jobs wie z. B. Auswertung von Videomaterial für div. Kriminalfälle auszuüben. Weil's mich emotional halt nicht tangiert - ich bin nicht selbst betroffen, also isses mir gelinde gesagt wurscht. Klar, das was da passiert, ist für die Betroffenen schlimm, keine Frage...

    Birgt aber auch die Gefahr, dass man sowas irgendwann als völlig normal wahrnimmt, glaub' ich.

    Und emotional abgestumpft sein heißt ja nicht unbedingt, dass man völlig gefühlskalt ist. Es gibt durchaus Dinge, die in mir heftige Emotionen auslösen, so isses nicht. Und mit diesen Emotionen dann sinnvoll umgehen ist auch wieder ein Thema für sich.