Beiträge von Karpatenköter

    natron, messerspitzchen. Wirkt bei meiner mimimi-maus. Oder Heilerde. So als notnagel. Schmerz mittel akut hochdosieren vielleicht? sehr oft sind Schmerzen ja doch der Grund.

    (Hier wird neuerdings laut und entrüstet verbellt, wenn der ischias schon wieder zwickt beim k*ckern.)

    Ist notiert! Heilerde klingt gut.

    Zwecks Schmerzmitteln muss ich mich mal wieder mit meinen Tierärzten kurzschließen. Librela wäre zwar eine Option, aber Masha hat ja mehr Baustellen als nur die Arthrose (HD und Co.) - da wäre ein Rundumschlag-Medikament sicher nicht verkehrt.

    Übrigens ist weiterhin Ruhe. Wer weiß schon, was in der Dicken vorgeht.

    Gebellt wird übrigens fast nur im Haus, wenn Madame irgendwas möchte. Sie steht dann im Flur oder im Wohnzimmer herum, wedelt aufgeregt und bellt entweder mich oder Dino an. Oder sie brummt theatealis vor sich hin. Manchmal setzt sie sich bei Ansprache dann auch hin und guckt einen einfach an. Und dann kann ich raten, was sie will. Erstmal geht's nach draußen, das ist bei ihr die wahrscheinlichste Ursache für Unruhe und unleidliches Möppern. Wenn sie danach noch unruhig ist - gibt's halt Futter. Oder n Möhrchen, irgendwas für die Kauleiste halt. Und wenn es das auch nicht ist, joa ... :rollsmile:

    Manchmal möchte Madame dann einfach eine Extraeinladung aufs Bett. Dann macht sie sich da breit, rollt sich laut seufzend ein und pennt. Bis sie einen dann so zwischen 6 und 7 wieder aufweckt. :roll:

    Ein bisschen nervtötend ist das ja schon, aber mit Humor lässt es sich dann doch häufig gut ertragen.

    Ich korrigiere übrigens: jetzt steht Madame Motz wieder im Wohnzimmer und bellt wahrscheinlich gleich, weil sie rausmöchte. :lol:

    Ich habe als Magenschoner Omeprazol (leider starker Durchfall, bei meiner) danach Talcid (keine Dauergabe) für den Hund bekommen. Empfohlen wurde mir noch sacrobest.

    Danach hat auch das nächtliche Wandern ein Ende gehabt. Bei ihr waren es Bauchschmerzen.

    Omeprazol habe ich auch da, die 20 mg-Tabletten. Die gibt's dann, wenn's richtig schlimm ist.

    Wir waren so vor ner halben Stunde noch mal draußen, seitdem ist sie ruhig und pennt im Körbchen. Eventuell schnipsel ich nachher mal die übrigen Möhren klein und dann gibt's Morosuppe für sie. Vielleicht hilft das auch...

    Hast du schonmal Magenschoner probiert.

    Oder etwas zur Stütze für die Darmflora, wie Diatab oder ähnliches.

    Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht.

    Ich hab Ulmenrindenpaste da, davon bekommt sie nachher wieder was, bevor es Futter gibt. Diatabs hab ich nicht mehr, hätte sonst nur Yomogi da - quasi Arznei-Hefe. Soll den Darm stabilisieren, vielleicht ist das ja auch einen Versuch wert.

    Ach Mann, Masha ist heute wieder meckeriger als sonst. Unter der Woche war alles ok, sie hat mich zwar fast immer um 6 geweckt, weil sie raus musste, aber sonst war alles normal. Heute sind wir schon seit ±7 Uhr auf den Beinen und sie war schon 3-4x draußen. Sogar eine größere Runde haben wir gedreht, das hat aber auch nur dafür gesorgt, dass sie mal für 1,5 h oder so pennt.

    Jetzt gerade ist sie wieder ruhig und döst im Körbchen - aber auch nur, weil ich grad daneben sitze. Als ich davor noch am Schreibtisch saß, wurde wieder gebrummt und zimmerlaut gebellt. :muede:

    Ich wüsste gerne, was da bei ihr los ist. Das Blutbild war ja soweit ok, lediglich Hämatokrit und Albumin lagen ein paar Punkte unter dem Referenzwert und die DGGR-Lipase war leicht erhöht (158 statt <127). Laut Tierklinik ok, wir lassen am Montag nun noch den Urin auswerten und wenn da nichts auffällig ist, besteh ich wohl auf ein Röntgen oder einen US. Die Tierärzte sind auch mehr oder weniger ratlos...

    Ein bisschen hab ich auch den Eindruck, dass sie ihr gewohntes Futter schlechter verträgt als sonst. Sie hat ja ein paar Wochen lang das Gelenkfutter von Hills bekommen, aber das hat sie dann abrupt nicht mehr vertragen und da fingen dann auch die Probleme an. :???:

    Wenn die Hunde einfach mal klar sagen könnten, was los ist, wäre das so viel einfacher :fear:

    Immerhin geht's Bonny super. Die wälzt sich viel im Gras und kam heute auch zum Kuscheln aufs Sofa. :applaus:

    Die Rinti Bitties gibt es mWn auch mit Kaninchen, die sind auch recht weich. Allerdings ist da öfter Gemüse mit drin, da müsstest du also schauen...

    Als Futtertube kann ich die Kruken von Gako empfehlen, die sind stabil, lassen sich leicht befüllen und genauso leicht auch wieder reinigen. Gibt's z. B. auf Amazon, aber jeder andere Hersteller tuts natürlich auch.

    Alternativ zu den Bitties (die gibt's scheinbar doch nicht mit Kaninchen?):

    https://www.schecker.de/c/hundesnacks/…uelle=Kaninchen

    Ich finde, dass hier jetzt ein kleines bisschen übertrieben wird... es ist ja nicht so, als ob der Hund wie der letzte Dreck behandelt wird, nur weil er alt oder anstrengend ist.

    Ja klar kann der alte Hund nix dafür, dass er nervt weil Grund X und man als Mensch auch mal die Nerven verliert. Ist ja schön, wenn viele ihre Emotionen runterschlucken und es sich verkneifen können, den Hund anzubrüllen - aber ganz ehrlich, dass ich meinen Hunden gegenüber laut werde, weil bei mir auch mal die Nerven blank liegen, ist doch einfach nur menschlich. :ka:

    Ich hab Masha, als sie so unheimlich viel gemotzt hat, ständig unruhig durchs Haus getigert ist und ohne Scheiß alle 30 Minuten raus wollte, auch mal lauter angemotzt und angebrüllt. Weil es MIR zu dem Zeitpunkt auch einfach scheisse ging, ich krank war, meine Ruhe brauchte und die Geduld aufgebraucht war. Ja, ist nicht cool und dem Hund gegenüber auch nicht fair - aber ganz ehrlich, wer von euch kann seinen Ärger dem Hund gegenüber IMMER in jeder Situation runterschlucken und zu 100% fair agieren?

    Altenpflege ist nicht immer rosig und heititei. Besonders dann nicht, wenn der Hund Zeit seines Lebens schon anstrengend war. Gammur hat Hudson ja trotzdem lieb, genauso wie ich Masha trotz ihrer Nerverei lieb habe.

    Und wenn der alte Hund die anderen Hunde auch unruhig macht, der Halter die Nerven verliert - ja, dann ist es in meinen Augen auch legitim, dass der Hund mal für zwei Stunden ins Bad ausquartiert wird. Es hilft niemandem, wenn man sich der Situation einfach weiter aussetzt und sich gegenseitig hochschaukelt.

    Wenn er die Morosuppe übrigens erstmal verschmäht oder mit langen Zähnen frisst, kannst du einen Klecks Leberwurst untermischen. Grünlippmuschelpulver oder Pansenpulver geht aber auch, grad ersteres ist hier die Geheimwaffe, wenns Hund nicht gut geht, er aber dringend irgendwas zu sich nehmen muss. :pfeif:

    Ich habe Leckerchen mit Grünlippmuschelpulver drin. Das Nassfutter von Granatapet hat es auch drin :thinking_face:

    Ich meinte jetzt eher das lose Pulver, das man je nach Gusto und Bedarf übers Hundefutter drüber gibt. Die Leckerchen sind ja jetzt eher nix, wenn der Darm gereizt ist - und nen positiven Effekt auf die Verdauung hat das Grünlippzeug ja auch nicht, das ist eher für die Gelenke. Aber es riecht halt arg fischig und das finden die Hunde cool, zum Appetitanregen ist das bei meiner Bande der Renner. =)

    Als Bonny mit ihrer Bauchspeicheldrüsenentzündung zu tun hatte und nur sehr schlecht gefressen hat, hab ich ihr die Schonkost mittels Grünlippmuschel-Suppe schmackhaft machen können. Zumindest soweit, dass sie dann auch wieder selbständig aus dem Napf gefressen hat. Hab dann immer 1 TL in ~200 ml Wasser aufgelöst, das fanden die Hunde richtig gut und haben sich dafür sogar auf die Hinterbeine gestellt :pfeif:

    Seit unserer Gassirunde (er hat sich 3 mal hingehockt, beim 3 mal kam schon garnichts mehr) war jetzt auch nicht mehr. Ich habe zwischendurch schon zwei mal in den Garten gelassen. Außer Schnüffeln und Lieblingsbüsche markieren war jetzt auch nichts.

    Trockenfutter hat er ja verschmäht bisher, aber Wasser hat er schon geschlabbert. Nassfutter wollte ich jetzt halt nicht unbedingt testen um zu sehen ob er Appetit hat :see_no_evil_monkey:

    Ich beobachte das jetzt erstmal weiter.

    Also mit der Morosuppe kannst du jedenfalls nichts verkehrt machen. Solange er trinkt und nicht weiter Dünnsch hat, würde ich auch erstmal nur beobachten und Schonprogramm fahren.

    Wenn er die Morosuppe übrigens erstmal verschmäht oder mit langen Zähnen frisst, kannst du einen Klecks Leberwurst untermischen. Grünlippmuschelpulver oder Pansenpulver geht aber auch, grad ersteres ist hier die Geheimwaffe, wenns Hund nicht gut geht, er aber dringend irgendwas zu sich nehmen muss. :pfeif:

    Kommt echt darauf an, was man nun als Mittelmaß definiert.

    Ich würde schon sagen, dass meine Hunde ein Leben auf "gehobene Mittelklasse"-Niveau führen.

    Sie dürfen min. 3x täglich raus, bekommen 3x täglich Futter, das auf ihre Bedürfnisse angepasst ist. Sie dürfen auch im Garten herumwuseln, wenn ich dabei bin.

    Der Rüde darf sich beim Mantrailing ausleben, die Omas dürfen hier ihren Lebensabend verbringen und entscheiden, wie ihr Tag aussieht. Heute wird lieber gefaulenzt, morgen will die große Oma vielleicht eine größere Bummelrunde drehen und dabei Kekse abgreifen... oder eben am Nachmittag im Garten rumliegen und auf "ihr" Grundstück aufpassen.

    Noch dazu werden meine Tiere (verglichen mit dem Ottonormalhundehalter) recht engmaschig medizinisch betreut. Die Große hat 1x wöchentlich Physio, die Kleine darf immer mitkommen und wird dann auch durchgecheckt.

    Der Rüde darf mit ins Bett, aufs Sofa, darf sich ankuscheln, wenn er möchte und im Winter auch unter der Bettdecke schlafen.

    Die Hunde kriegen ab und an auch was vom Tisch oder werden zur Abwechslung mal bekocht.


    Ich finde, wenn ich einem Tier nicht das absolute Minimum bieten kann, dann sollte ich es nicht halten.

    Könnte ich meinen Hunden nicht mindestens 3 Spaziergänge täglich bzw. den Garten als zusätzlichen Löseplatz anbieten und hätte keine Zeit für die Tierarzttermine, das Training vom Rüden etc. - joa, dann hätte ich die Hunde eben nicht. Dann wären das aber auch die falschen Tiere für mich und ich wäre mit einem Hamster, der vom Pflege- und Betreuungsaufwand einfach deutlich pflegeleichter ist, vielleicht besser beraten - wenn ich denn da die Mindestanforderungen an die Haltung erfüllen kann. :ka:

    Was definiert man nun bei der Hundehaltung als Mittelmaß?

    Die gesetzlichen Anforderungen sind ja das absolut notwendige Minimum. Als Mittelmaß würde ich die wohl kaum definieren.

    Und: dann kommt es ja bei näherer Betrachtung auch noch auf den individuellen Hund an.

    Bonny beispielsweise wäre mit Dinos Leben nicht glücklich. Zu viel Kuschelei, zu viel Kontakt zu fremden Menschen, zu viele Anforderungen und zu viel Action. Die ist super glücklich damit, dass sie hier eben eher mitläuft und bis auf 3x Gassi, 3x Futter, ab und an Tierarzt keine "Verpflichtungen" hat. Für sie ist das "Mindestmaß" in diesem Haushalt genau richtig.

    Dino dagegen wäre damit wiederum unglücklich - der braucht den Körperkontakt, profitiert vom Mantrailing und dem gezielten Kontakt zu anderen Menschen, mag die langen Spaziergänge und Wanderungen mit kleinen und großen Herausforderungen.

    Bei Kleintieren finde ich, dass die Mindestanforderungen eben genau das sind: das Minimum. Wenn man das erfüllen kann und den Tieren z. B. zusätzlich Beschäftigung und Auslauf anbieten kann, empfinde ich ein Gehege mit Mindestmaß nun nicht als super schlimm. Mehr ist aber oft einfach besser.