Bleibt die Mehrheit hier erst dann zu Hause, wenn tatsächlich nichts mehr geht, oder bleiben auch einige mal zu Hause, weil sie nicht "nicht ganz so gut" fühlen?
Kommt drauf an, woran ich leide.
Ist es "nur" ne leichte Erkältung mit Halsschmerzen, geh ich arbeiten und trink halt viel Tee statt Kaffee.
Ist es was mitm Magen/Darm, bleib ich schon beim ersten Anzeichen zuhause. Weder ich noch mein AG haben etwas davon, wenn ich mit Magenschmerzen o. Ä. im Büro sitze und mich deshalb nicht gescheit konzentrieren kann oder alle halbe Stunde aufs Klo renne.
2019 hatte ich keinen einzigen Krankentag, glaube ich, 2020 war ich zumindest für ein paar Tage im Krankenhaus (epileptischer Anfall + Abklärung + Beobachtung).
Dieses Jahr sind es schon über zehn Krankentage - wieder ein Anfall, dazu dann 3 + 5 Tage zuhause wegen Magendarm und Kreislauf. Fand mein AG nicht cool, aber was will ich machen?
Wenn ich morgens merke, dass der Kreislauf nicht mitmacht, gebe ich auf Arbeit Bescheid, ob ich später oder gar nicht komme. Mit Kreislaufbeschwerden 35 km Autobahn fahren ist in meinen Augen fahrlässig und ein vermeidbares Risiko ...
Meine Gesundheit steht an erster Stelle. Fühle ich mich nicht arbeitsfähig, bleib ich daheim. Fertig.