Beiträge von Karpatenköter

    Zwei Fragen.

    1. Habt ihr einen Feuerlöscher in der Wohnung?

    2. Wohnt jemand mit seinen Tieren auf Teppichboden? Eventuell ziehen wir in eine Wohnung, in der so ziemlich alles mit Teppich ausgelegt ist und ich habe etwas Sorge, dass ich Katzenhaare und -kotze da nicht mehr raus bekomme :omg: Vorher hat eine Frau mit zwei Hunden drin gewohnt, allerdings nicht lang - der Boden sieht top aus.

    Ich werde wohl sehr oft saugen müssen, aber gibts eine Geheimwaffe für Flecken?

    Zu 1: Nope

    Zu 2: Nope. :ugly:

    Das wäre für mich DAS Ausschlusskriterium schlechthin. Ich will keinen erhöhten Reinigungsaufwand wegen Teppichboden, erst recht nicht mit Haustieren. Da muss nur mal Kotze unentdeckt irgendwo länger liegen bleiben und die Flecken bekommt man nie wieder raus ...

    Es wäre eine Möglichkeit, PVC-Boden über den Teppich zu verlegen, sodass ihr zumindest das Kotzewegmach-Problem nicht so arg habt. Alternativ besorgt ihr euch KP3000 (mWn ein Fleckentfernungsmittel aus dem Industriebereich - wird im Kindergarten und Kino gerne angewandt) und achtet halt darauf, möglichst sofort irgendwelche Hinterlassenschaften wegzuräumen.

    Für mich wäre das jedenfalls nix.

    wie ist das bei euch, wenn ihr zum Tierarzt geht und da wartet bis ihr dran kommt, wie verhalten sich eure Hunde und die anderen da?

    Masha ist beim Tierarzt die entspannteste von allen dreien. Die legt sich nach ein paar Minuten rumsitzen einfach hin, wenn nix passiert und döst, bis wir dran sind. Manchmal muss ich das Kälbchen dann aber aus dem Weg schieben, weil sie sich gerne mal mitten in den Weg legt ... und 31 kg Hund blockieren schnell mal den Weg |)

    Andere Hunde werden mal verbellt, aber nach ner Ansage kann Omi sich dann auch zusammenreißen und wieder den Teppich mimen.

    Einzig wenn Katzen anwesend sind und Töne von sich geben, wars das mit ihrer Ruhe. Aus dem Grund flüchte ich schon immer in das kleine Wartezimmer ums Eck - wenn das nicht frei ist, sag' ich an der Theke Bescheid, dass wir am Hintereingang des Gebäudes warten.

    Dino hat beim Tierarzt Stress. Der fiept und quietscht und kommt erst nach 45+ min Wartezeit halbwegs zur Ruhe. Entspanntes Dösen wie bei Masha geht bei ihm nicht. Wenns das Wetter zulässt oder das Wartezimmer zu voll ist, warte ich draußen, er pöbelt gerne andere Hunde an :muede:

    Bonny würde sich beim Tierarzt am liebsten unsichtbar machen. Die hat da einfach Angst und ist froh, wenn sie sich irgendwo unter einen Stuhl legen kann. Fremde Hunde, andere Katzen und Co. sind ihr wurst.

    Wollt ihr bisschen erzählen wie das bei euch so ist und abläuft? Sind eure Hunde kooperativ, kann man mit denen "alles" tun?

    Masha ist ziemlich kooperativ. Manchmal braucht sie eine Erinnerung daran, dass man im Unterwasserlaufband nicht das Wasser trinkt, aber bei den normalen Untersuchungen ist sie ein Schatz. Blut abnehmen ist bei ihr eine super entspannte Sache - je nach Tagesform kann man das bei ihr im Liegen machen (Madame ist halt faul :lol:) oder stumpf im Sitzen/Stehen. Beim Verbände anlegen zuckt sie manchmal, wenns kitzelt, aber sonst ist sie echt nett. Kommentiert vieles mit ihrem Bärenbrummen, das sorgt immer für heitere Schmunzler seitens der Tierärzte, wenn man über ihre Gesundheit spricht und sie ab und an ein widersprechendes oder bejahendes Brummmm von sich gibt.

    Wir sind halt oft 1x wöchentlich wegen ihrer Physiotherapie da, daher ist das für sie quasi Alltag und sie ist mit manchen Tierärzten schon ziemlich gut befreundet, würd ich sagen. Sie weiß inzwischen auch genau, wer wo welche Leckerli lagert und welche davon bequem auf Diebstahlhöhe hängen |)

    Dino trägt beim Tierarzt grundsätzlich einen Maulkorb, er schnappt und/oder beißt definitiv, wenn ihm was weh tut und man da rankommt. Er muss auch gut festgehalten werden, wirklich kooperativ ist er nicht. Es gibt ein paar Tierärzte, die er gut findet, aber auch da bleibt der Maulkorb drauf und ich steh immer, IMMER am bissigen Ende - damit im Zweifel ich den Metallmaulkorb ins Gesicht kriege und nicht einer der TÄ oder Helfer.

    Bei 16 kg Hund geht das zum Glück auch zu zweit ganz gut, sodass der Tierarzt dann in Ruhe gucken und behandeln kann.

    Bonny fällt aufm Behandlungstisch in eine Art Angststarre. Sie lässt dann alles mit sich machen, wehrt sich nicht, sondern wartet nur darauf, dass es vorbei ist - nimmt dann aber auch Leckerli an. Sie hat grundsätzlich Angst vor Menschen, vor Männern mehr als vor Frauen - darum fallen ihr Besuche bei Tierärztinnen wesentlich leichter. Wenn sie schnappt, dann nur, weil sie zu gierig aufs Lecker ist ...


    Grundsätzlich wäre dauerhaftes Medical Training in eurem Fall wohl ein guter Ansatz. Manche Hundetrainer bieten auch extra Trainingsstunden dafür an, sodass ihr euch unter professioneller Anleitung die Basics erarbeiten und dann, wenn ihr euch sicher genug fühlt, den Rest alleine aufbauen könnt. Vielleicht werden manche Dinge nie ohne Maulkorb als Absicherung gehen, aber solange euer Hund lernt, dass ihm dabei nichts schlimmes passiert ... ja mei. Versuch ist's wert.

    Dino ist heute zum ersten Mal, seit er bei mir ist, mit einer läufigen Hündin (Stehtage waren gerade vorbei |) ) Gassi gegangen und hat sich, obwohl er sehr aufgeregt und hormongesteuert war, doch ganz gut benommen ... Schleppleinengassi ging zwar nicht, weil er dafür zu aufgeregt war, aber immerhin hat er an der 2 m-Leine irgendwann gerafft, dass er der Hündin besser nicht seine Schnauze in die private parts schiebt, weil's sonst ein Donnerwetter von mir gibt :pfeif:

    Hatta guuuut gemacht.

    Hier klettern die Temperaturen langsam auf die 30°C hoch... weil ich mit den zwei Großen gleich noch ne Stunde Auto fahren muss, pack ich denen sicherheitshalber ihre Kühlmatten mit dazu. Hab zwar ne Klimaanlage, aber da wir fast nur in der sengenden Sonne auf der Autobahn fahren werden, ist's mir schon lieber, wenn die zwei sich auch an kühlere Plätzchen legen können :verzweifelt:

    Im Wald, wo wir zum Gassi verabredet sind, wird's ja hoffentlich kühler sein.

    @Alana3010 wie schon gesagt wurde: Umwelt- und Futtermittelallergien gehen oft Hand in Hand miteinander her. Mein Dinotier ist ja auch Allergiker - Futtermittel und Umwelt. =)

    Auch wenns doof ist, weil man Hund gerne verwöhnt: beschränk dich bis zur vollständigen Abklärung auf EINE Futtersorte. Auch wenn ihr nur eine Umweltallergie vermutet.

    Keine Leckerli, kein Kauzeug, nichts extra. Egal wie lieb der Hund guckt. Nein, auch nichts vom Tisch.

    Als Belohnung beim Gassi gibt's dann halt erstmal nur das Futter, das sie auch so kriegt.

    Hintergrund: auch bei einer Umweltallergie ist es wichtig, dass ihr so viele potentielle Allergene/Trigger ausschließen könnt wie möglich. Darum muss auch beim Futter eine Minimallinie gefahren werden, wenn man den Verdacht hat. Sprich: ganz oder gar nicht, sonst kommt man nie weiter.

    Und dann beobachtet mal, ob Dakota nach dem Laufen durch hohes Gras, bestimmte Pflanzen etc. pp. Symptome zeigt. Wenn absolut nichts auffällig ist, kein Pfotenlecken, kein Ausschlag, keine Pusteln, nix ... dann könnt ihr langsam auch wieder anfangen, eine neue Futtersorte (z. B. Pferd) einzuführen.

    Denn die Tücke bei den Allergien ist ja, dass sich gerade Futtermittelallergien auch über Hauterkrankungen zeigen können. Das ist bei Dino so. Der hatte vor der Diagnose auch mit seinem Triggerfutter super guten Kot. Kein Dünnsch oder so.

    Aber dafür war der Bauch halt knallrot, die Haut geschwollen und er war sich nur am kratzen, weil er das Futter nicht vertragen hat.

    Das hat übrigens initial die Umweltallergie völlig überschattet - aber jetzt, wo der Dicke geeignetes Futter bekommt, fällt die besonders stark auf. Läuft er durch Gras o. Ä., wo sich die Allergene festsetzen können, leckt er sich danach häufig die Pfoten und die Haut am Bauch wird auch wieder rot, entzündet sich und juckt.

    Da hilft entweder nur Medikation oder eben Abduschen bei Bedarf.

    Schau mal in die Honigabteilung. Hier hat Edeka bspw Zimt Honig, Nuss-Nougat Honig und Ähnliches

    Ich vertrage Honig kurioserweise überhaupt nicht, daher ist das leider keine Option :( :

    Ich kann auch nur von Efeu und allem, was wild/aggressiv weiterwuchert, abraten...

    Ich hab in einer Ecke meines Gartens Efeu. Der hat sich an der Holz-Sichtschutzwand bis zum Schuppen vorangearbeitet, während das Grundstück über 4-5 Jahre hinweg leer stand ... und in der Zeit ist der auch in den Schuppen reingewachsen. Das Zeug sorgt dafür, dass die massiven gemauerten und verputzten Wände nach und nach aufplatzen, der Schuppen ist dadurch absolut baufällig :ugly:

    Ehrlich, Finger weg von dem Teufelszeug. Das wuchert ja nicht nur in die Höhe, sondern auch über den Boden und nutzt jede noch so kleine Spalte im Mauerwerk, um sich da anzusiedeln.

    Bambus ist noch schlimmer, der hat bei Bekannten die Steinterrasse unterwuchert und dann förmlich gesprengt.

    Dann lieber wilder Wein oder sowas... ich will demnächst Schokoladenwein als Sichtschutz am vorderen Zaun anpflanzen.