Beiträge von Karpatenköter

    Mhm, das einzige Problem seh ich im Durchgangsbereich, ehrlich gesagt... da wäre mir die Gefahr, dass die Gäste den Hund einfach antatschen viel zu groß. Wenn da nämlich was passiert, seid ihr die Doofen :verzweifelt:

    Rassetechnisch bin ich nicht soo bewandert, aber Bolonka Zwetna, Havaneser und Co. gehen sicher schon in die richtige Richtung.

    Hmhm, ich habe (und will) selbst keine Kinder, aber einen Hund, der mit vielen Kindern nicht kann und auch schon ein Kind ins Gesicht gebissen hat (beim Vorbesitzer passiert).

    Es gibt genau zwei Kinder - die eigenen vom Vorbesitzer -, die Dino streicheln, ihm ein Leckerli geben und ihm auch den Ball wegnehmen dürfen, ABER ich und die Eltern der Kinder haben immer immer immer ein Auge darauf und sagen auch den Kids Bescheid, wenn Dino jetzt in Ruhe gelassen werden möchte. Er ist niemals alleine mit den Kindern und für den Notfall ist auch immer eine kurze Leine am Hund dran.

    Weil wir nur 1-2x im Jahr zu Besuch bei den Vorbesitzern sind, geht das und ich muss im Alltag nicht permanent aufpassen. Dafür haben wir eben auch das Besucherthema und Dino wird da konsequent weggesperrt (oder mein Besuch geht eben nicht ins Haus und wir sitzen im Garten rum).

    Auf alle Fälle würde ich mir hier im Forum einen kompetenten Trainer empfehlen lassen (ein paar Empfehlungen gab's ja schon), mit dem einen sinnvollen Plan erarbeiten und auch zuhause einen Raum nur für den Hund schaffen, wo er hingeschickt werden kann, wenn dein Kind später mal im Wohnzimmer auf dem Boden herumkrabbelt.

    Erstkontakt zwischen Hund und Kind würde ich - wenn überhaupt - nur mit Maulkorb und einer weiteren Aufsichtsperson zulassen. Niemals unbeaufsichtigt zusammen im gleichen Raum.

    Eventuell hilft es auch, Kindergitter in den Zimmerdurchgängen zu installieren, sodass euer Kind, wenns dann mobiler ist, nicht alleine durch die Wohnung/das Haus geistern kann.

    Phonhaus Herrlich schrullig, die alte Dame xD Ronja weiß halt noch gaaaanz genau, was sie will und setzt das meistens auch durch |)

    Hier gibt's seit ±einer Woche morgens Karsivan für Masha. Previcox verträgt sie inzwischen auch wieder problemlos.

    Mittags gibt's dann noch eine Kapsel hochdosiertes Omega 3 und eine Tablette Glucosamin zum Futter dazu. Ich hab den Eindruck, dass ihr das echt verdammt gut tut - Madame fordert Dino inzwischen selbst zum Toben durch den Garten auf und rennt ihm auch mal ein kurzes Stückchen hinterher :applaus:

    Und der Kot ist auch wieder schön. So solls sein.

    Am Freitag waren wir dann noch gut 6,5 km zusammen mit anderen Hunden unterwegs. Wegen des warmen Wetters und Masha haben wir dann öfter mal Pausen eingelegt, damit sich die alte Dame erholen kann. Hat sie sehr gut mitgemacht, nur auf den letzten 1,5 km hat man ihr dann angemerkt, dass sie nicht mehr so recht kann. Da haben wir dann extra langsam gemacht und sind zurück zu den Autos geschlendert.

    Jetzt übers Wochenende durfte Masha natürlich faul sein, so weit laufen wir ja dann doch selten am Stück ... aber ich glaube, dass es ihr durchaus Spaß gemacht hat, sie war ja auch fleißig am Schnüffeln und hat sich über die Leute gefreut, die ihr in den Pausen den dicken Pelz gekrault haben. :nicken:

    Sie "motzt" hin und wieder trotzdem noch, aber nicht mehr so vehement wie zur Zeit der Magen-und Blasenprobleme. Ist halt mitteilsam, die Bärin. :pfeif:


    Bonny geht es auch gut. Die genießt das Wetter momentan und wälzt sich ausgelassen auf der Wiese, schläft aber auch immer öfter auf dem Sofa :herzen1: Früher hat sie das Sofa ja eher gemieden, sie hat sich nicht getraut, da ohne Einladung raufzuklettern. Aber seit sie gemerkt hat, dass man da auch ganz vorzüglich Karotten knuspern kann, liegt sie da häufiger. Vielleicht zauber ich ja dann noch eine Möhre aus meinem T-Shirt-Ärmel, wenn sie nur lieb genug schaut :pfeif:

    So darfs mit den Ömchen gerne bleiben. Alle fit und munter, alle glücklich.

    Wenn der Hund ein Spielzeugjunkie ist, wäre ich mit Spielzeugtipps erstmal sehr sehr vorsichtig, ehrlich gesagt.

    Primär geht es erstmal darum, dass der Hund auf einen normalen Stresspegel runterkommt, und da ist Nichtstun, stumpfes Spazieren gehen etc ohne Bespaßung einfach der beste Weg.

    Und wenn der Hund einigermaßen ruhig ist, DANN kann man mal an ein Spielzeug denken. Aber halt auch nur denken...

    Erstmal: super, dass du die Ratschläge hier annehmen kannst!

    Es wurde ja schon so viel Gutes gesagt, da muss ich gar nichts weiter hinzufügen, ich will dir nur sagen, dass du hier wirklich unheimlich viel lernen kannst.

    Darüber, wie du deinem Hund am besten hilfst, worauf du bei ihm achten musst. Wie ihr euch, wenn sein Stresslevel nicht mehr so extrem hoch ist, zusammen sinnvoll beschäftigen könnt.

    Mein 5-jähriger Rüde z. B. macht mit mir zusammen Mantrailing. Er darf "vermisste" Menschen suchen und macht das wirklich unheimlich gerne, das ist sein Highlight der ganzen Woche - und nach 3-4 h Training, Zusammensein mit den Staffelkollegen usw. ist er dann auch glücklich und angenehm müde. Wir trainieren natürlich nicht die ganze Zeit durch, sondern effektiv nur für 5-10 min am Stück, je nachdem, wie lange die gelegte Strecke ist. Das ist schon sehr anstrengend für den Großen und nach 2-3 Durchläufen ist er dann "fertig". Der pennt dann den restlichen Sonntag über und geht dann nur noch abends kurz zum Lösen vor die Tür. =)

    Genau das ist mit sinnvoller, gemeinsamer Beschäftigung gemeint. Etwas, wo du und der Hund lernen müssen, einander zu vertrauen usw.

    Ich kann mir vorstellen, dass Longieren vielleicht etwas für deinen Hibbel wäre. Aber das Thema solltet ihr erst angehen, wenn sein Stresslevel im Normalbereich angekommen ist.

    Außerdem kann man hier auch wirklich wunderbare Gassi-Treffen organisieren. Ich treffe mich öfter mit anderen Berliner DFlern - überwiegend mit dem Dino, weil er von allen dreien noch am ehesten Spaß an Hundekontakt hat.

    Der spielt vielleicht kurz mal mit seinen Hundefreunden. Aber ansonsten läuft er zusammen mit seinen vierbeinigen Freunden vor uns her, während wir plaudern und den Hunden beim Schnüffeln zugucken. Davon haben alle so viel mehr als von sinnlosem Rumgebolze.

    Du wirst hier sicher noch einige Beiträge lesen, die auf dich hart wirken. Das ging mir auch so, als ich mit einer Schäferhündin, die ich etwas sehr naiv gekauft habe, auch so.

    Aber: die Leute meinen es oft nur gut. In dem Fall hat es mir geholfen, das Forum mal Forum sein zu lassen und was anderes zu tun. Und wenns mir dann besser ging, hab ich mir die Beiträge noch mal in Ruhe durchgelesen. Das, was ich hilfreich fand, hab ich mir "rausgezogen" und mich dann einfach höflich dafür bedankt.

    Niemand verlangt, dass du ALLE Ratschläge jetzt sofort umsetzt. Kann man manchmal auch gar nicht.

    Aber wichtig ist eben schon, dass du JETZT damit anfängst, Baileys Stresslevel zu reduzieren.

    Kein Spielen mehr. Keine Hundewiese mehr. Kein Ball.

    Plüschtiere würde ich auch erstmal weg lassen. Fahr das erstmal alles auf 0 runter. Für ein paar Wochen, vielleicht auch 1-2 Monate. Dann lebt ihr erstmal nur den Alltag miteinander und lernt einander so richtig kennen.

    Was mag Bailey? Schnuppert er gerne im hohen Gras herum? Oder sitzt er lieber mit dir auf einer Wiese im Schatten und schaut, was die Welt zu bieten hat?

    Es gibt wirklich nichts schöneres als einen entspannten Spaziergang mit einem entspannten Hund. Wenn man sich danach noch zusammen aufs Sofa kuschelt und die gemachten Fotos anschaut, während der Hund neben einem zufrieden schläft - das ist für mich der Jackpot schlechthin.

    Glückseligkeit pur.