Beiträge von Karpatenköter

    Grübeln, ob es nicht doch zu früh ist.

    So, wie du es schilderst, ist es sicher nicht zu früh. Ich würde sagen, ihr nähert euch dem Zeitpunkt zum Loslassen.

    Er ist alt und klapprig - aber hey, er wackelt noch in die Küche und bettelt erfolgreich um Futter. Das würde ich ihm auf alle Fälle weiterhin zugestehen und ihn auch mit "ungesunden" Dingen verwöhnen. Mal zusammen durch den McDrive und sich mit dem lieben Hund eine Packung Chicken Nuggets teilen zB. Auf gesundes Essen oder nicht kommt es in dieser letzten Phasen mMn nicht mehr an ... haut zusammen noch mal richtig auf den Putz, nimm dir Zeit für die Entscheidungsfindung und macht ihm noch eine richtig geile Zeit. Lasst es Fleischwurst und Käse regnen, wenn du willst.

    :streichel:

    Du wirst wissen, wann er gehen möchte. Vielleicht hilft es dir, zusammen mit Eneas zum TA zu gehen und nach der ehrlichen Meinung zu fragen. Dann könnt ihr ja einen Termin zum Gehenlassen zuhause vereinbaren und die letzte gemeinsame Zeit noch mal so richtig genießen.

    Fühl dich gedrückt.

    Hier wird es im Haus nen von außen zugänglichen Hunderaum geben, inkl. Hundedusche & Blower, gefließt und mit Abfluss am Boden :pfeif: von dort aus Zugang zum Garten mit eigenem eingezäunten Bereich um sie bei Zeiten zu separieren und einer kleinen Küchenzeile fürs Barf-Zeug.

    Im Haus Vinyl oder Fliesen am Boden, also kratzsicher und pflegeleicht.

    Mehr brauch ich eigentlich nicht bzw. werde ich nicht machen.

    Sowas wünsche ich mir auch. Der Hunderaum selbst hat dann noch einen Außenteil, so zwingerartig, den die Hunde per elektronischer Hundeklappe betreten können.

    Möglichst in Alleinlage, der nächste Nachbar darf gerne 200-300 m entfernt sein. Gerne in Nähe zum Wald, einen See brauche ich nicht. Zu viele Mücken :pfeif:

    Gartenfläche... Hmm, aktuell hab ich 1200 m². Reicht mir eigentlich. Wenns mehr wird, dann bitte nur mit Aufsitzmäher :mrgreen-dance:

    Eine günstige Heizung ist ein Muss, im (großen!) Wohnzimmer soll es einen gemütlichen Kaminofen mit Sitzbank drumherum geben. Als Fläche reichen mir sicher 80-100 m². Bad mit Wanne, Küche, Wohnzimmer und Schlafzimmer reichen mir. Aber ein Keller/Abstellraum wäre nicht verkehrt. Und dann eben das Hundezimmer mit Klappenzugang zur Außenanlage.

    Turngeräte für die Hunde kann ich ja dann nach Lust und Laune aufstellen, da brauch ich nichts festinstalliertes. Aber Masha freut sich sicher über eine Hundehütte mit Ausguck, und ein Sandkasten für Dino darf auch nicht fehlen. Der liebt Sand doch so.

    Im Garten selbst hätte ich gerne noch eine gemütliche Terrasse mit Holzdielen, einer Markise oder sowas und einen kleinen, aber feinen Grill. Groß genug, um ein paar Freunde zu bewirtschaften, aber es muss kein Megamördermonsterteil sein.

    Eigentlich hab ich vieles, was auf der Wunschliste steht, ja schon. Eine gemütliche Grill and Chill-Ecke muss ich noch einrichten und mein kleines Häuschen dürfte gern etwas größer und besser geschnitten sein, statt der Nachtspeicheröfen hätte ich lieber eine normale Gas- oder Wasserheizung, aber sonst bin ich eigentlich sehr zufrieden mit meiner jetzigen Bleibe. =)

    Wie ist die Sitzhöhe im Dacia? Es geht mir weniger um die Übersicht als um den Komfort beim Ein- und Aussteigen. Man wird ja nicht jünger ;) .

    Ich hab nur meinen Polo zum Vergleich. Im Dacia sitze ich gefühlt schon deutlich höher, ich muss mich nicht mehr ins Auto fallen lassen :hust:

    Ich glaube, dass du bei der höchsten Ausstattungslinie (Laureate) auch die Sitzhöhe einstellen kannst, bin mir aber nicht sicher. Meiner (Ausstattungslinie Ambiance) hat das nicht, mich störts aber auch nicht so wirklich. Ich kann auf die Straße gucken, das reicht mir |) bin nur 1,55 m groß, da wäre ein höhenverstellbarer Sitz schon von Vorteil gewesen ...

    Als ich den Dacia neu hatte, hab ich mich ein klein wenig wie im LKW gefühlt, so "hoch" war der verglichen mit dem Polo :lol:

    Ich würde ja gerne nachmessen, aber ohne Auto vor der Haustür geht das ja leider nicht :tropf:

    Wenns kein Neuwagen sein muss und du keinen allzu großen Wert auf Schnickschnack-Ausstattung legst, würde ich dir den Dacia Logan MCV ab 2009 empfehlen. Der ist mit 4,45 m aber etwas länger als dein jetziger :sweet:

    Mich hat das aber nicht gestört. Bin vorher einen Polo gefahren und durch die Kastenform vom Logan hab ich beim Einparken nie Probleme gehabt.

    Die Rückbank lässt sich durchs Lösen von zwei Schrauben kinderleicht entfernen - so jedenfalls die Berichte aus dem Daciaforum :D Ich selbst habs noch nicht ausprobiert, weil der Kofferraum echt tief genug ist, um da auch eine richtig große Hundebox reinzukriegen.

    In Rot gibt's den übrigens auch, soweit ich weiß, aber da muss man dann ggf. etwas suchen.

    Motortechnisch rate ich zum Modell mit "1.6 MPI" am Ende, das ist von der alten Baureihe der kräftigste und langlebigste Motor. Fahre genau den gleichen Wagen und bin echt happy mit meinem Karpatentaxi =)

    Der Dacia Dokker ist auch zu empfehlen, aber als Gebrauchtfahrzeug mit ~8000-10.000€ immer noch ziemlich teuer.

    Einen guten Logan bekommst du im Schnitt für 3000-5000€. Hab für meinen (65.000 km gelaufen, aus erster Hand, Pendlerauto) von privat 3.500€ gezahlt. Ist ein absoluter Glücksgriff gewesen, bis auf äußerliche Macken hatte der gar nichts :nicken:

    Und trotz der Größe lässt er sich erstaunlich gut fahren. Ich merke keinen großen Unterschied zum Polo und find den Logan sogar deutlich übersichtlicher.

    Edit: außerdem hättest du dann einen rumänischen Straßenflitzer für deinen rumänischen Straßenkreuzer. |)

    Noch was: meiner steht aktuell mit einem Motorschaden durch Zahnriemenriss in der Werkstatt, in den ~2 Jahren, die ich die Kiste jetzt schon fahre, war er aber immer höchst zuverlässig und hat mich auch mit leerem Tank immer sicher heim gebracht. Der Reservetank hat bei entspannter Fahrweise eine Reichweite von 80-100 km :pfeif:

    Also laut diesem Verein ist er sehr gut mit Artgenossen, besser als mit Menschen. Er hat im Shelter mit sehr vielen Hunden zusammengelebt und sich da wohl sehr gut eingefügt und ist quasi unsichtbar geworden.

    Das ist leider keine Aussage, der man unbegrenzten Glauben schenken kann.

    Im Shelter werden die Hunde quasi dazu gezwungen, sich unsichtbar zu machen - die wollen Konflikte um jeden Preis vermeiden, da geht es nur ums nackte Überleben. Also duldet man zwangsweise die anderen Hunde, schaut, dass man seinen Anteil vom Fressen bekommt und zieht sich dann sofort wieder zurück, damit man keine Prügel von den Stärkeren kassiert.

    Es muss also nicht heißen, dass er auch mit deinen Hunden klarkommt. Wenn er jetzt sowieso verängstigt ist, wird er den Ball erstmal flach halten, aber spätestens wenn er anfängt sich sicher zu fühlen, kann es sein, dass sich das ändert. Das würde ich unbedingt im Kopf behalten.

    Zwecks ausbruchsicher: wäre es dir (finanziell) möglich, einen größeren Zwinger auf dem Grundstück aufzustellen? Also eine Art Schutzhütte mit Zwingerelementen - nur, dass oben eben auch zu ist und auch von unten keine Flucht möglich ist. So hätte Gabor gerade am Anfang nicht das gesamte Gelände zur Verfügung und könnte bei entsprechenden Anlässen auch in seine "sichere Zone" gebracht werden - die dann sowohl für ihn als auch für dich sicher ist.

    Ein derartiges Ding kostet natürlich und man muss sich sowas auch aufs Grundstück stellen wollen ...

    Denkt ihr, dass das gut gehen kann, dass ich dem Hund gute Lebensumstände bieten könnte?

    So, wie du dein Umfeld beschreibst: ich denke schon. Wenn deine Hunde grundsätzlich verträglich sind und Gabor eben auch mit Hunden klar kommt, dann könnte das klappen.

    Wie sind denn deine Schäfis (:herzen1:) grundsätzlich drauf?

    Deshalb frage ich mich ob es ok wäre ihn einfach sein Ding machen zu lassen. Oder ob man da mit Trainer und Verhaltenstierarzt ankommen sollte?

    Am Anfang schadet es nicht, den Hund einfach in Ruhe zu lassen. Sicherheitshalber würde ich aber ein Panikgeschirr samt kurzer, schlaufenloser Hausleine am Hund dran lassen, bis er sich an die neue Umgebung und vor allem an dich gewöhnt hat.

    Du kannst ja vorab filmen, wie sich der Hund verhält und das dann an (d)einen Trainer schicken. Der kann dann evtl auch einschätzen, ob angstlösende Medikamente eine Option wären - da wäre dann der Gang zum Verhaltenstierarzt ein guter Weg. In den ersten Wochen würde ich auf neue Reize (fremde Menschen gehören in meinen Augen dazu) verzichten und erstmal stumpf den Alltag leben. Routine, Routine, Routine. Es hilft vielen Angsthunden extrem, wenn der Tagesablauf immer gleich und vor allem für den Hund auch berechenbar ist.

    Meine Bonny wurde vom Tierheim auch als "Angsthündin" vermittelt. Am Anfang, das waren so die ersten ~2 Wochen, hab ich sie in Ruhe ankommen lassen, ihr nur Futter + Wasser hingestellt und sie eben für kurze Gassirunden mit rausgenommen. Mein Rüde war immer mit dabei, damit sie auch einen Hund hat, an dem sie ablesen kann "Ok, ist gerade gar nicht soooo schlimm".

    In den ersten drei Tagen hat sie sich z. B. gar nicht aus dem Bad heraus getraut und auch nur nachts gefressen + getrunken. War ok für mich. Ich hab morgens einfach neues Futter und Wasser bereit gestellt, ihr dann beim Bringen der neuen Rationen einfach "Guten Morgen, Bonny" gesagt und hab sie wieder in Ruhe gelassen. Die Tür vom Bad war natürlich immer offen, sodass sie dann auch nachts auf Streifzüge hätte gehen können. Dadurch hat sie dann auch aus sicherer Distanz unseren Alltag kennenlernen können.

    Nach und nach hat sie sich dann ins Wohnzimmer getraut. Da stand eine große Gitterbox, die ich in weiser Voraussicht mit Decken abgehangen hatte, damit sie höhlenartiger wirkt. Noch heute liebt Bonny alles höhlenartige. Ihr Lieblingsplatz im Haus (wir sind mittlerweile von der Wohnung ins freistehende Haus umgezogen) ist die "Kuschelecke" bestehend aus div. Körbchen und Decken unter meinem Schreibtisch.

    Es hat gedauert, bis sie zu mir Vertrauen gefasst hat. Jetzt, fast 2 Jahre später, vertraut sie mir fast blind und in der Zeit hat sich auch gezeigt, dass Bonny eigentlich kein richtiger Angsthund ist. Sie ist einfach nur schüchtern, braucht viel Ruhe, hat Angst vor Fremden (Frauen sind aber ok! Männer sind gruuuuselig) und ist mit Action schnell überfordert.

    Ich rufe auch noch mal Phonhaus, sie kennt sich u. A. auch mit Angsthunden und dem Deprivationssyndrom aus, das solche Hunde öfter mal begleitet.

    Wenn du dir die Aufgabe zutraust und hier entsprechende Kontakte knüpfen kannst (Trainer, Verhaltenstierarzt etc pp), dann seh ich da wirklich kein Problem. Ein Haus mit Garten im Nirgendwo ist alle mal besser für Gabor als die Wohnung =)

    Puh, also dafür, dass die so lange gebraucht haben, find ich den Abstand zu den Seiten echt heftig :fear: Wieviel Luft ist da? 10-15 cm? Krass ...

    Aber immerhin ist es jetzt endlich mal da und passt ins Auto.

    Ich grätsch grad mal dazwischen :D

    Bedeutet dieses "hinterfragen" nicht, dass man nicht immer eine gut ausgeführte Handlung bekommt? Oder meinst du damit ich muss während(bzw. davor) ich den Befehl gebe klar machen, was wie wo und das Leckerchen ist?

    Bei meinen Hunden (Schäferhund-Mixe, die zwei Großen sind anteilig Herdenschutzhund-Mixe) heißt "hinterfragen", dass sie überlegen, ob es sich gerade für sie lohnt, wenn sie auf meine Anweisung hin Sitz machen.

    Der Rüde arbeitet gerne mit mir, da schlägt der Schäfi eher durch. Der macht auch gerne einfach mal so Sitz, weil ich das gerade sage. In anderen Situationen aber (z. B. wenn wir am Straßenrand stehen und darauf warten, dass wir kreuzen können) macht's für ihn einfach keinen Sinn - weil wir gehen ja eh gleich über die Straße.

    Wedel ich mit einem Leckerli vor ihm rum, besteche ihn also damit, dann macht er natürlich sitz. Weil: dann lohnt es sich für ihn, meistens bekommt er dafür ja dann nen Keks.

    Anmerkung dazu: mit Leckerli arbeiten heißt nicht grundsätzlich, dass das immer Bestechung ist. Hier gibt's das Lecker im Alltag erst, wenn der Hund meine Anweisung ausgeführt hat - nicht davor, DAMIT er mein Kommando auch ausführt.

    Meine große Hündin dagegen tanzt oft nur dann nach meiner Pfeife, wenn ich den Leckerlibeutel dabei habe. Die hat in ihren 10 Jahren davor aber auch nie gelernt, dass sich Zusammenarbeit mit dem Menschen nicht nur für Kekse lohnt - die kennt das also einfach nicht und überlegt dann drei mal, ob sie sich jetzt hinsetzt, obwohl ich gerade keinen Keks parat habe.

    Grundsätzlich hinterfragen viele Hunde meiner Meinung nach. Sie überlegen eben einfach "Was habe ICH davon, wenn ich jetzt Sitz mache, weil mein Mensch das so möchte?".

    Der stets gefallen wollende Hund denkt sich "JA, das lohnt sich IMMER! Weil dann gefalle ich meinem Menschen."

    Der Hund, der da schon eher selbständig drauf ist, denkt sich "Hmmmmh mal überlegen. Einmal mach ichs, einfach dem Menschen zuliebe. Aber n zweites Mal? Warum denn? Ich hab gerade schon mal Sitz gemacht, Mensch soll gefälligst zufrieden sein..."

    Wenn du den Hund verstehen lassen kannst, dass es sich stets für ihn lohnt, dir zu gehorchen oder deine Vorschläge umzusetzen, dann arbeiten auch eher eigensinnige Individuen mit dir. Da ist halt auch vieles Typsache und auch abhängig davon, wie gut du das "Ey, ich hab ne Idee, die ist super gut!" rüberbringen kannst.

    Wegen der Aussage, dass sie keine anderen Hunde mögen. Sind Dalmatiner dann eher nicht Zweithund geeignet?

    Da muss man zwischen fremden Hunden (die man einfach so mal beim Gassi trifft zB) und Hunden, die im eigenen Haushalt leben, unterscheiden.

    Bei Gebrauchshunden geht die Tendenz eher dazu, dass sie mit Fremdhunden einfach nichts anfangen können. Das ist so, als würde dich permanent im Zug jemand anlabern und best friends mit dir sein wollen. Das mögen und brauchen viele einfach nicht.

    Gegen einen festen Hundekumpel, der im gleichen Haushalt lebt, haben die meisten Hunde aber nichts.

    Meine drei sind z. B. eher mit einer WG vergleichbar. Die leben im gleichen Haus, hängen auch mal gemeinsam im Garten ab oder verteidigen ihr Revier gemeinsam gegen so böse Wesen wie vorbeifahrende Radfahrer.

    Aber sie lieben sich nicht. Weder wird miteinander gekuschelt noch ist die große Alte für den Rüden unverzichtbar. Die zwei Großen brauchen einander nicht - die Kleine dagegen brauchte am Anfang einen Ersthund, an dem sie sich orientieren konnte. Aber auch die zuckt inzwischen mit den Schultern, wenn ich mal alleine was mit ihr unternehme.

    Ich kenne zwei Dalmatiner-Rüden, die miteinander im gleichen Haus leben und sich sehr lieb haben. Da wird auch öfter mal zusammen gekuschelt. Das ist natürlich das, was sich viele vom Zweithund erhoffen - oft ist das eher der seltene Fall, dass sich Erst- und Zweithund so innig lieben. Die meisten Hunde innerhalb eines Haushaltes sind tatsächlich eher WG-Partner. Miteinander macht man mal was, aber es ist auch nicht das Ende der Welt, wenn der Kumpel mal alleine was macht oder seine Ruhe will.