Beiträge von Karpatenköter

    Aber woher könnt ihr denn wissen, welche finanziellen Mittel zu Verfügung stehen?

    Und ist das überhaupt relevant, darauf herumzureden?

    Das wissen wir nicht, aber basierend auf den Eckdaten, die die TE gegeben hat, liegt es nahe, dass sie kein Multimillionär ist (übertrieben formuliert).

    Ja, es IST relevant, darauf hinzuweisen, dass so ein Hund gerne mal einem finanziellem Totalschaden entsprechen kann. KANN, nicht muss. Denn niemand weiß, wie krank der Hund nun wirklich ist, ob Spätfolgen zu erwarten sind und da gilt es einfach im Vorfeld zu klären: bin ich bereit und fähig, sowohl finanziell als auch seelisch, das zu stemmen? Nicht mehr und nicht weniger.

    Niemand will wissen, wieviel die TE verdient! Das geht uns auch gar nichts an, die Leute wollen nur darauf aufmerksam machen, dass sie sich mit Hamlet evtl. eine gesundheitliche Dauerbaustelle ins Haus holt, die je nach Schwere der Erkrankungen dann auch eine ziemliche finanzielle Belastung darstellen kann.

    Wenn man das weiß, bereit ist, diverse Tierarztmarathons in Kauf zu nehmen und sich nicht dran stört, dass man ggf. auch mal finanziell kürzer treten muss, weil Hund eine teure Behandlung brauchte, ist doch alles gut.

    z.B in den passenden Händen?

    Damit unterstellst du ja vielen hier, dass ihre Hunde, für die sie sich entschieden haben, vllcht auch manchmal naiv und blauäugig, woanders viel besser aufgehoben wären?!!

    Ganz ehrlich? Wäre zB mein Dino von Anfang an bei jemandem mit Hundeerfahrung gelandet, wäre sein Besucherproblem beispielsweise nicht so massiv eskaliert. :ka:

    Ich sehs realistisch. Denn JA, ich war damals naiv und blauäugig und hatte keine Ahnung, was ich mir da wirklich ins Haus hole. Ich war damals davon überzeugt, dass ich das mit dem bisschen Theorie ausm DF schon hinkriege und der Dicke dann zum Musterhund wird. Joa ... so gaaaanz grob hats irgendwie geklappt, aber halt nicht ohne Einbußen meinerseits :ka:

    Dino sah aus wie ein Schäferhundmix (den ich damals unbedingt wollte), er fand mich von Anfang an doch ziemlich cool und dann hab ich ihn halt gekauft. Fertig. Ich wusste, dass er Probleme hat, denn ich hab die beim Kennenlerngassi mit den Vorbesitzern höchstpersönlich erleben können. Ganz uninformiert war ich damals also nicht. Aber mir war schlicht nicht bewusst, wie sehr die meinen Alltag einschränken können.

    Damals hätte man mir im DF sicher auch von dem Dicken abgeraten oder mir genau wie hier lang und breit erklärt, was mich erwartet und worauf ich mich ggf. einstellen muss etc pp ... Ob ich trotzdem vom Kauf abgesehen hätte? Ich weiß es nicht.

    Ein Teil in mir sagt: "nie wieder so einen" - ein anderer Teil in mir sagt, dass Dino eben doch genau richtig für mich ist und zu mir gehört.

    Trotzdem ist Dino bei mir in guten Händen. Ich habe mein Leben an ihn angepasst, komme auch gut mit den Einschränkungen klar, habe inzwischen viel Erfahrung gesammelt und liebe diese irre halbe Portion einfach abgöttisch. Trotz und wegen seiner Macken und Eigenheiten. Ohne die wäre er nicht "mein" Dino.

    Es gibt sicher IMMER einen Halter, bei dem der Hund besser aufgehoben wäre. Aber solange der Hund es gut hat, mit ihm bedarfs- und rassegerecht gearbeitet wird und der Hund selbst auch glücklich ist - so what?

    Neeee, mir gehts ja gar nicht darum, da einen Unterbringungsbeschluss o. Ä. zu bewirken. Das ist gar nicht mein Ziel, vielleicht kam der Beitrag falsch rüber :tropf:

    Ich wunder mich wie gesagt nur und sorg mich auch etwas. Hier hat man halt öfter mal Autofahrer, die mit 80 Sachen durch die Straße donnern und sich nicht drum scheren, dass da gerade jemand über die Straße geht :omg:

    Ich bitte um Daumen für meine Bauch-OP, muss heute in die Klinik, morgen wird operiert (Bauchwandriss reparieren, Netz rein und Gallenblase raus) und bin schon aufgeregt.

    Ich drücke ganz ganz fest die Daumen! - für eine gut verlaufende OP, eine unkomplizierte Heilungsphase, tolle, nette Schwestern und noch coolere Zimmergenossen, falls du welche bekommst. Und auch dafür, dass der Klinikaufenthalt ganz schnell vorbeigeht! :bindafür:

    Beim Gassi heute morgen ist mir ein älterer Mann (denke mal 60+) aufgefallen, der beim Laufen sehr unzufrieden vor sich hin schimpfte. Teilweise mit verärgerter Stimme, teilweise fast weinerlich. Der ist mir schon mal begegnet; Masha hatte sich erschreckt, weils hinter uns plötzlich schimpfte (nicht auf uns bezogen). Da war der Mann gerade unterwegs in Richtung Ortsausgang und lief so 15-20 m hinter uns. Ich glaub, uns hat er gar nicht wahrgenommen. Weder heute noch bei der ersten Begegnung.

    Ist das Demenz?

    Ich hab immer die Sorge, dass er dann mal abrupt auf die Straße läuft und z. B. ein Auto dabei gar nicht wahrnimmt. :verzweifelt:

    Leider weiß ich auch gar nicht, wo der Mann wohnt oder so. Er ist halt immer alleine unterwegs. Wir haben in der Nähe, so ca. 3-4 km entfernt im nächsten Ort ein Wohnheim für Menschen mit Einschränkungen. Ich kann mir vorstellen, dass er da vielleicht irgendwie betreut wird, aber ich fänds auch arg übergriffig, da aufzulaufen und zu sagen "Der Mann, der so und so aussieht und sich so und so verhält, ist immer alleine unterwegs, gibt's da keine betreuende Person?".

    Mich wundert das nur regelmäßig und ich bin mir auch nicht sicher, wie man da am ehesten handelt... ich hab den Mann auch noch nicht selbst angesprochen, weil die Hunde deutlich zeigen "Der Mensch ist mir hochgradig suspekt" und ich den Mann auch gar nicht einschätzen kann.

    Also findet mich jetzt gerne blöd, aber das artet hier schon wieder in Rumgehacke aus.

    Viele hier haben Hunde aus dem Auslands TS, ich auch, sogar einen Direktimport plus Jagdtrieb. Und hier gab es Zweifel, Tränen, Schwirren im Kopf, ob ich das hinkriege. Und ich war sicher auch sehr naiv. Aber wäre ich das nicht gewesen, säße dieses tolle Hundemädchen, mit all ihren Macken heute nicht hier und ich würde nicht langsam anfangen können, mich zu entspannen und zu denken: och jaaaaaa, das wird schon! Und das trotz meiner Vermutung, dass sie vllcht nie ohne Leine frei laufen wird!! Und trotz einiger Naivität, die ja immer da ist, denn man weiss ja nie wie sich ein Hund entwickelt, ist man ja nicht gleich grenzdebil. Die TE hat sich sicher ihre Gedanken gemacht. Und Tierarztkosten hat sie bestimmt auch bei einem Tierheimhund aus Deutschland, sie da zu fragen ob sie sich das leisten kann, ich finde das geht doch uns nix an!

    Vllcht wird der Hund jagen wie ein Irrer, vielleicht ist es aber auch händelbar.

    Aber auch bei soviel Ahnung, die jeder von Euch hat und sicher auch berechtigte Zweifel vestehen, ihr lasst ja nicht ein winziges gutes Unterwollenhaar an der ganzen Sache!!

    Sorry, das musste raus!!

    Das liegt daran, dass die Leute hier leider schon viel zu oft erlebt haben, dass man sich irgendeinen Spezialisten holt (nicht mal unbedingt aus dem Ausland) und der betreffende Halter dann eben genau den Spezialisten erwischt - und nicht den netten Familienhund, den man eigentlich wollte.

    Da sind dann Mensch und Hund absolut unglücklich, weil der Hund nicht wie gewünscht funktioniert - Hund leidet dann unter der Situation.

    Ich war selbst mal in der Situation, und das nicht mal mit einem Auslandshund. Ich hab mir im Sommer 2019 eine junge Schäferhündin gekauft, die quasi nichts kannte, nicht mal die Grunderziehung und einfach gar nicht in mein damaliges Leben gepasst hat. Nach zweieinhalb Monaten Frust und blankliegenden Nerven auf beiden Seiten kam es schlussendlich zur Abgabe, weil es einfach nicht gepasst hat. Und ich dachte mir vorher auch "Ach pff, das kriegst du schon geschaukelt, kann man alles erziehen ..." - jo, kann man, WENN man die entsprechenden Kenntnisse hat.

    Die TE hat selbst gesagt, sie wünscht sich einen Hund, den sie überall hin mitnehmen kann, der dabei auch ruhig bleibt. Die Krux dabei ist: mit vielen Hunden aus dem Auslands-TS ist das kaum möglich. Vielleicht nach intensivem Training, ja.

    Dass sie TA-Kosten auch bei einem Hund aus dem deutschen TS hat: logisch. Aber da man den Hund oft auf einer Pflegestelle oder im Tierheim kennen lernen kann, kann man auch die betreuenden Personen fragen, ob Krankheiten bekannt sind. Seriöse Vereine sagen das oft schon im Vorfeld, gerade wenns chronische Krankheiten sind.

    Und vor allem kann man sich selbst ein Bild davon machen, ob der ausgesuchte Hund der Beschreibung entspricht und damit ins eigene Leben passt.

    Hier haben fachkundige Personen geschrieben, die Erfahrungen mit genau dieser Art Hund haben. Die wissen, was sie tun und was sie bei solch einem Hund idR zu erwarten haben. Und deren Erfahrung zeigt mitunter eben oft: Anfänger wissen gar nicht, was sie sich mit z. B. einer Bracke ins Haus holen. Und wie meine eigenen Erfahrungen auch zeigen: gerade als hundeunerfahrene Person überschätzt man die eigenen Fähigkeiten maßlos.

    Das Feedback hier wäre sicher anders ausgefallen, wenn die TE sich von Anfang an auch bei unabhängigen Quellen über diesen Typus Hund informiert hätte und die Ausgangssituation auch realistischer betrachten würde.

    Niemand behauptet, dass die TE sich nicht an den Typus Hund anpassen kann. Ich hab mich ja auch an meinen Terrorkrümel anpassen können. Die Frage ist: WILL die TE das wirklich? WILL die TE riskieren, dass der junge Hund die Katzen zerlegt, weil man nicht von Tag 1 an genug gemanaged hat? Weil man sich nicht gut genug mit der Körpersprache des Hundes etc auseinander gesetzt hat? Weil der Jagdgebrauchshund eben ein solcher ist und man die (Epi)Genetik nicht wegtrainieren und weglieben kann?

    Am Anfang sagt sich das "Jo, damit kann und will ich leben" so leicht. Bis man es dann selbst in der Realität erlebt und merkt "Kacke, das lässt sich ja gar nicht so einfach lösen. Shit, das schränkt mich in meinem bisherigen Leben gewaltig ein.".

    Wie kommt man denn da auf den Lapinporokoira? xD

    Es gibt eine App, da kann man den Hund fotografieren und die sagt dann, was optisch am nächsten kommt. :lol: Aber rein vom Gesicht her, also von der Farbgebung, würde ein lappländischer Rentierhund doch passen (https://images.app.goo.gl/E9jsRmVieW8rAmxd9). 😄 aber ja, eher unrealistisch für einen Rumänen. :lol:

    Die Apps gehen auch nur nach der Optik, sind daher eher ein Scherz. Wichtige Informationen wie Herkunft etc. werden da gar nicht berücksichtigt.

    Laut so einer App ist Bonny ein Hollandse Herder, Dino ein Deutscher Schäferhund oder Shiba Inu und Masha ebenfalls ein DSH mit Kurzhaarcollie gemischt :ugly:

    Ich würde bei Luna eher auf einen Terriermix tippen. Eventuell mit einem Schuss Schäferhund, weil die in Rumänien doch recht häufig vertreten sind.

    Dino z. B. ist lt. Gen-Test 25% DSH, 25% Anatolischer Hirtenhund und die restlichen 50% sind eine wilde Mischung aus anderen Rassen quer durch die FCI-Gruppen.

    Optisch kann er den Schäfi nicht leugnen, den Anatolen sieht man bei ihm gar nicht. Eher noch einen Beagle oder Terrier.

    Sag ich ja. Ich hab noch nirgendwo eine gefunden, die das mitmacht. Bis 80cm bin ich gekommen, dann kann er stehen, aber mit gesenktem Kopf. Die haben wir als Reisekennel für Schulungen und Seminare zum drin schlafen

    So ne Riesenbox mit Wunschmaß müsstest du wirklich auf Maß anfertigen lassen. Ich kenn solche Monsterboxen auch eigentlich nur als Maßanfertigung und die kosten dann auch entsprechend ... ich glaube, unter 600 € wirst du da nicht fündig.

    Weiß jetzt nicht genau, welches Sportage-Modell du hast, aber für knapp unter 600 € bekommst du bei Kleinmetall so'n Heckgitter mit Tür: https://www.kleinmetall.de/hundegitter-al…-2015-e1997h1ss

    Mein Logan hat übrigens +-1,10 m Innenhöhe, da kann Masha wirklich bequem sitzen, ohne mit den Pommestüten an der Decke anzustoßen. Die hat ja auch ne SH von 70 cm und im Sitzen kommt die sicher auch auf die 90 cm ... ich such gleich mal ein Foto raus.

    Edit: RE: Zeig her Dein Hunde-Auto / Teil II Das zweite Foto im Post.

    Zur Verfügung steht ein Kia Sportage, aktuell fährt er im Kofferraum mit Trenngitter und die Überlegung ist nun - entweder Box oder hinten noch ein Gitter mit Tür

    Ich glaube fast, dass da ein entsprechendes Gitter mit Tür günstiger kommt als so eine Riesenbox. Das Türgitter ist, denke ich, auch schneller ausgebaut als ne Box - in der Größe wiegt die ja dann doch einiges.