So ich hab mir jetzt Mal die Bilder angeschaut. Bei der Hinterhand (vorn kann auch Mal bei Bracken ohne größere Klinik/Beschwerden die Beinform komisch sein ...Betonung auf kann) würde ich jetzt schonmal mehrere tausend ansparen. Im schlechtesten Fall erwartet dich vorn eine Korrekturosteotomie (mindestens 2000) und hinten verschiedene Optionen von halbwegs günstig (2000) bis eher teuer (6000-12000 bei Endprothesen)
ich werde füe solche möglichen Probleme eine OP/Krankenversicherung abschließen. Bezahle gerne bis 100 EUR im Monat für eine gute Krankenversicherung wo alle Riskiken mit abgedeckt sind. Meine Kater haben beide auch eine Versicherung die alles übernimmt.
Ich fürchte, so einfach ist das nicht. Hab da selbst meine Erfahrungen machen dürfen.
Ich hab die Masha übernommen. Masha hat eine kaputte Pfote, die hier in Deutschland operiert werden musste. Die Omi hab ich direkt nach Ankunft komplett krankenversichern lassen, um im Notfall (Magendrehung etc pp) gerüstet zu sein.
Weil die Erkrankung aber schon bestand, bevor ich Masha überhaupt gekauft habe, hat die Versicherung die OP-Kosten für die Pfote nicht übernommen.
Alle Erkrankungen/Schäden, die vor Abschluss der Versicherung bestehen und/oder bekannt sind, werden nicht übernommen. Das ist die Krux.
Ich denke, auf ein ähnliches Problem wirst du mit der Versicherung für Hamlet auch stoßen. Zumal viele Hüft-OPs, wie dragonwog sagte, auch pauschal ausgeschlossen werden. Da musst du wirklich penibelst darauf achten, was die Versicherung in die Bedingungen schreibt.
Du wirst um ein selbst angespartes Polster oder einen Kredit vermutlich nicht herumkommen, wenn es wirklich Hamlet werden soll. Gerade aus dem Grund würde ich mir das noch mal sehr sehr gut überlegen. Mashas Pfoten-OP war jetzt kein besonders großer Eingriff und mit ±550€ auch kostenmäßig echt stemmbar - aber neben den OP-Kosten musst du ja noch die Nachbehandlung (Verbandswechsel, Wundreinigung, Fäden ziehen ...) bezahlen. Eventuell kommt dann auch noch Physiotherapie dazu, die ist auch nicht günstig und wird je nach Versicherung auch nicht übernommen.
Mit Nachbehandlung waren es dann schon eher 750€, mit den Kosten für die Physiotherapie, die sie bis ans Lebensende brauchen wird, bin ich jetzt schon irgendwo bei den 2000€. Dem Hund zuliebe mach ichs gern, zumal die Masha realistisch betrachtet auch nicht mehr ewig lange unter uns sein wird (so böse das klingt) - aber bei einem Junghund, der im Bestfall dann noch 14-15 Jahre bei dir ist ... das muss man wirklich wollen. Wirklich wirklich wirklich wollen.