Beiträge von Karpatenköter

    @Anna02 Ich find es toll, dass du trotz allem noch hier mitliest und -schreibst :bindafür: Wie sich der Thread auf den letzten Seiten entwickelt hat, ist wirklich unschön.

    Zwecks Wanderung und drübersein: Es ist ein junger Hund, das kommt mal vor. Ruhetage gönnen wurde ja schon erwähnt - das mach ich mit meinem Rüden übrigens auch, wenn wir Training hatten oder wandern waren. 1-2 Tage reduziertes Programm, dann wird wieder Alltag gelebt, fertig. Und ich sehs wie einige andere hier - ohne drübersein können weder du noch Snow lernen, wann etwas doch zu viel war.

    Lass dich nicht entmutigen. :nicken:

    Vielleicht haltet ihr die nächste Wanderung einfach etwas kürzer? Statt 3-4 Stunden dann eben nur 2 Stunden mit Pausen. Langsam herantasten - ich bin mit Dino (bald 6 Jahre alt) auch nicht sofort den ganzen Tag unterwegs gewesen. Wir haben, obwohl er 3 war, als ich ihn übernommen habe, mit ein- bis eineinhalbstündigen Wanderungen angefangen. Schlicht, weil ich das auch nicht gewohnt war :hust:

    Im Frühjahr 2021 haben wir uns dann an eine 20 km-Tour gewagt, da waren wir rund 6 h unterwegs, glaub ich. Natürlich auch mit Pausen ... Dino ist seit Anfang 2019 bei mir, wir haben unser Wander-Pensum also wirklich langsam gesteigert.

    Ein Pfototalk-Thread wär sicher etwas für euch. Ich hab auch einen und wenn's da mal ausufert, sag ich das. Wenn das nicht hilft, nutz ich den Melden-Button und lass den Thread für ein paar Tage schließen. So kann sich alles beruhigen.

    So ein Thread hilft auch ungemein beim Verarbeiten von blöden Erlebnissen, wenn man weiß: hier ist mein geschützter Bereich, hier wird nicht auf mich eingehauen, sondern (wenn überhaupt) kommt wohlwollende Kritik und seelische Unterstützung. Das hat mir besonders nach dem Beißvorfall letztens geholfen, da hat mein Hund ja zwei andere angegriffen und ich war danach echt ziemlich durch den Wind. Mit der Zeit findet man hier durchaus sowas wie Freunde, die einen gerade in diesen Momenten auffangen.

    Im Pfototalkbereich gelten etwas andere Regeln, da bestimmst du und nur du alleine (gut, die Mods natürlich auch), was und wie gepostet wird. Vielleicht überlegst du es dir ja? =)

    Ich find das grundsätzlich auch interessant. Dino findet es aber doof, vor mir zu laufen und guckt mich an, als ob ich geisteskrank wäre, wenn ich ihn beim Gassi zum Laufen motivieren will. Der trabt mir zuliebe dann etwas schneller mit (bin kein super schneller Läufer und auch nicht topfit), aber das wars :lol:

    Was er aber cool findet: beim Wandern ziehen dürfen. Das machen wir ab und an gerne, aber ich brauch dafür endlich mal eine gescheite Leine. Wir hatten zum Testen mal eine billige, die wirkte auf mich aber etwas zu stramm. Vielleicht hat ja hier jemand einen Tipp für uns?

    Dino wiegt 16 kg, ich wieg bei 1,55 m knapp 52-53 kg, falls das wichtig ist. Dann auch gerne einen passenden Gurt dazu!

    Masha dagegen hat richtig Spaß am Laufen und würde sicher auch ziehen, aber sie ist mir persönlich zu alt dafür. Und mit ihren ganzen Knochenbaustellen ist das wohl auch eher keine gute Idee. Ab und an mal beim Gassi aus Spaß, ja sicher, aber wirklich als Sport ... nee. Dafür isses mit ihr zu spät.

    Fremde dürfen Masha streicheln, wenn sie gut drauf und ruhig ist und den Eindruck macht, dass sie selbst Kontakt zu der Person aufnehmen möchte. Sie hat eigentlich keine Probleme damit, ich sag nur immer dazu, dass sie Kopftätscheln doof findet, sie hat sich da schon mal erschreckt und dann geschnappt...

    Masha ist eh der Meinung, dass sie hier ja nie lieb gehabt wird - bei manchen Personen liegt sie dann nach zwei, drei Minuten auf dem Boden und lässt sich den Bauch streicheln :headbash:

    Bonny hat Angst vor Fremden, da stellt sich die Frage gar nicht erst.

    Dino findet die meisten Fremden überflüssig - außer sie sind schon ein Stück mit uns gelaufen und haben Leckerchen dabei, dann nimmt er auch mal von sich aus Kontakt auf, immer unter meinem wachsamen Auge. Streicheln lässt er sich dann aber eher nicht, dem gehts nur ums Naschzeug |) Tendenziell also eher nein. Wenn ich mit Dino Gassi gehe, verbiete ich das einfach pauschal. Wir haben einfach nix davon ...

    Wenn er sich streicheln lässt, sind es in seinen Augen keine Fremden mehr, sondern schon Freunde von uns. Das sind dann auch oft die Leute, die er von sich aus schon fröhlich begrüßt - mit denen waren wir dann eh schon mehrfach Gassi, die findet er dann sowieso schon toll =)

    Ich halts mit anderen Hunden übrigens genauso. Solange die nicht von sich aus auf mich zukommen und freundlich/aufgeschlossen wirken, fass ich die nicht an. Erst recht nicht, wenn die noch angeleint sind.

    Bei mir kommt's auf den Hund und die Situation an.

    Nicht wenn ich gerade einen Hundehaufen aufsammel, nicht wenn ich meine Hunde gerade bekekse - ich will das bitte absprechen und ein Stück weit Kontrolle darüber haben können. Und dann bitte auch nur in ruhigen Situationen mit genügend Raum zum Ausweichen.

    Masha und Bonny: potentiell gerne, die sind grundsätzlich freundlich. Da achte ich nur darauf, wie groß der andere Hund ist - Masha ist ein 70 cm-Riesenvieh, da lass ich dann eher keinen Kontakt zu Hunden unter 45 cm Schulterhöhe zu. Madame ist etwas grobmotorisch und wenn der andere Hund zu aufdringlich ist, macht die Dicke sehr deutlich, was sie davon hält :hust: Meistens mit Lautwerden und Pfotenpatschern... wenn dann ein Chi an der anderen Leine hängt, ist mir das schlicht zu gefährlich.

    Bonny schnüffelt höflich am anderen Hund, lässt sich dann auch beschnüffeln und das wars. Wenn der andere Hund aufdringlich ist, muss ich halt Bonny schützen, die lässt sich von anderen Hunden zu oft zu viel gefallen. Da achte ich aber auch darauf, dass ihr - sie hat ja nur 38 cm SH - Gegenüber kein Riesenvieh ist.

    Dino: Nope. Nicht mit Fremdhunden, die einfach dahergelaufen kommen. Ist mir zu riskant - Leinenkontakt gibt es maximal mit Hunden und Hundehaltern, die ich einschätzen kann (z. B., weil ich den Hund samt Halter schon vom Lesen aus'm DF kenne oder weil man sich eh schon öfter getroffen hat). Der Terrorkrümel ist bei Fremdhundsichtung eh grundsätzlich aufgeregt, da gibt's sowieso nicht sofort Kontakt. Meist laufen wir mit etwas Distanz ein Stück zusammen und wenn da Ruhe eingekehrt ist, dürfen die Hunde eh in den Freilauf. Jetzt ja nicht mehr, weil Dino bis auf Weiteres Maulkorb- und Leinenknast hat.

    Beim Gassi in heimischen Gefilden will ich zu 95% meine Ruhe und damit auch keinen Leinenkontakt. Wenn ich mich gezielt mit anderen HH treffe, mach ichs halt vom Hund und von der Situation abhängig ...

    Bei zukünftigen Hunden ist mir wichtig, dass Leinenkontakte, wenn sie denn zustande kommen, ruhig ablaufen. Kein Anspielen, kein Herumhüpfen - höfliches Beschnüffeln und dann macht jeder wieder seins wäre mein persönliches Optimum. Toben usw. können die Vierbeiner meinetwegen im Freilauf.

    Karpatenköter Du kannst sicher was zu "Herdenschutzhund" erzählen, den man optisch nicht will und doch bekommt.

    Ja, so ganz grob. Bin gerade in der Mittagspause, daher nur kurz :tropf:

    Das ist Dino.

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    Mit 48 cm und 16 kg ein mittelgroßer Hund, eigentlich ideal vom Format her.

    Dino wurde als Schäferhundmix vermittelt, das stimmt soweit auch - zu einem Teil... Gemäß Gentest ist er eine Mischung aus 25% Deutscher Schäferhund, 25% Anatolischer Hirtenhund (= HSH) und 50% sind bunt gemischt.

    Weder Tierärzte noch Trainer kamen von der Optik her auf den Gedanken, dass da ein Herdenschutzhund mitgemischt haben könnte. Im Alltag bedeutet das für mich:

    * enge Führung (die man auch erstmal erlernen muss!). Wenn Dino meint, ich kann eine Situation nicht adäquat regeln, übernimmt er die Kontrolle, ist damit überfordert und reagiert dann völlig unangemessen - das kann "nur" Stellen und Verbellen sein, das kann aber auch auf "Beißen" hinauslaufen. Das führt zum nächsten Punkt...

    * Ich muss beim Gassi immer aufpassen, ob uns nicht doch andere Hunde oder Menschen begegnen. Dino betrachtet ein Gebiet extrem schnell als "seins", selbst wenn wir da nur mal 2 Minuten rumstehen. Und wenn dann ein fremder Hund oder Mensch kommen, greifen die Gene und Dino will die vermeintlichen Eindringlinge vertreiben. Das geht soweit, dass er dann auch Fremdhunde beißt - aus dem Grund trägt er seit Kurzem auch dauerhaft einen Maulkorb, sobald wir das Grundstück verlassen. Sicherung ist neben enger Führung bei diesem Hundetyp das A und O!

    * Besuch zuhause und Dino ist dabei? Vergiss es. Dino beißt Besuch, wenn er die Möglichkeit dazu hat und wird daher IMMER vom Besuch getrennt. Kommen Handwerker und anderer unvermeidbarer Besuch, wird Dino für diese Zeit ins Auto gebracht.

    Will ich selbst Freunde empfangen, muss Dino entweder bei einer Bekannten untergebracht werden oder der Besuch kann halt nur in den Garten, wenn der Hund ins Haus gesperrt wird. Ist kacke, geht im Moment aber noch nicht anders. Ich gehe auch nicht davon aus, dass sich das bessern und Dino Besuch irgendwann wenigstens kommentarlos dulden wird.

    Dino hat auch seine guten Seiten, keine Frage! Und verglichen mit anderen Verwandten ist er eigentlich ein netter, an Zusammenarbeit interessierter Kerl.

    Ich liebe den kleinen Terroristen, auch wenn er mir einiges abverlangt und ich mein Leben inzwischen fast vollständig nach ihm ausgerichtet habe. ;)

    Wenn ich vor Übernahme gewusst hätte, dass das HSH drinsteckt, hätte ich mir aber dreimal überlegt, ob ich mir den kleinen Spinner wirklich ins Haus holen will.

    Ich kann nach der Arbeit gerne noch mehr schreiben, wenn gewünscht, aber die Pause ist nun rum...

    prevent a bite ist hier sehr gerne gesehen. Weil es im Alltag nun mal überall Hunde hat.

    Viele Kinder haben keinen Kontakt in der Verwandtschaft mit Hunden. Lernen das nun mal nicht zu Hause. Aber auch sie können lernen, wie man sich rund um Hu de korrekt verhält.

    Unser Verein (Rettungshunde) war auch schon ein paar Mal auf Veranstaltungen mit Kindern, u. A. im Kindergarten, und hat da auch erklärt, wie man (nicht) auf Hunde zugeht, dass es Hunde gibt, die Kinder nicht mögen oder Angst haben und deshalb bellen usw... Das kam auch immer sehr gut an.

    Nach der Veranstaltung im KiGa hat unser Verein sogar eine nette, selbstgemachte Postkarte von den Kids erhalten - mit Zeichnungen von den Hunden :D

    Ich finde, sowas sollte es definitiv öfter geben. Hilft ja beiden Seiten.

    Haben denn die, die hier getestet haben, das vorwiegend aufgrund unerklärlicher Erziehungsfraglichkeiten gemacht?

    Nö, ich hab den Gentest quasi geschenkt bekommen und wollt einfach wissen, was in Dino drinsteckt, weil ich die Raterei satt hatte. :D

    Bonny spendier ich deshalb vielleicht auch einen Test, wenn ich das Geld dafür über habe. Da weiß man ja auch nicht, ob sie nun DSH-Dackel, DSH-Corgi oder doch was ganz anderes ist.

    Bei mir ist's einfach vorrangig Neugier.

    Sagt mal, hat das bei jemandem von euch schon mal etwas verändert, zu wissen, welche Rassen vertreten sind?
    Habt ihr daraufhin anders erzogen oder bestimmte gezeigte Verhaltensweisen anders gesehen, z.B. weil ihr dann eine genetische Disposition dafür verantwortlich gemacht habt?

    Mir gehts ähnlich wie tinkar - durch den Gentest bzw. das Ergebnis konnte ich manche von Dinos Verhaltensweisen besser einordnen oder nachvollziehen. Ich weiß jetzt auch dass ich bei der Trainerauswahl denen mit HSH-Erfahrung den Vorzug geben sollte, weil der Typ Hund halt doch öfter mal anders tickt als der Durchschnittshund... |)