Als mein erster Hund aus dem TS eingezogen ist, hat der selig neben mir in seinem Körbchen gepennt. Ohne Heulen.
Als der zweite Hund aus dem TS eingezogen ist, hat der sich noch in der ersten Nacht zu mir ins Bett gekuschelt und durchgeschlafen. Ohne Heulen.
Als die 9-monatige Schäferhündin aus fragwürdiger Haltung (ähnlich wie bei dir übrigens... ahem) hier eingezogen ist, hat die sich erst auf die Decke im Wohnzimmer gelegt und kam dann mitten in der Nacht zu mir aufs Sofa. Ich hab gar nicht bemerkt, dass die sich regelrecht zwischen meinen Rücken und die Sofalehne gequetscht hat. Die hat drei Wochen lang nachts förmlich an mir geklebt, weil sie als Welpe auch einfach nur in den Garten geschmissen und ihr der extrem wichtige Sozialkontakt entzogen wurde.
Die hat geheult, wenn sie alleine bleiben musste - weil sie Angst hatte, dass man ihr wieder dieses Kontaktliegen, das Kuscheln, das gemeinsame Dösen am Nachmittag entzieht!
Als der dritte Hund aus dem TS hier eingezogen ist, hat der freiwillig die ersten drei Nächte im Bad verbracht - weil die Hündin Angst vor mir hatte.
Nach zwei Wochen hat sie dann die Höhle im Wohnzimmer entdeckt und da geschlafen.
Nach drei Monaten hat sie das Körbchen im Schlafzimmer angenommen und fortan bei mir und meinem Rüden gepennt.
Als der vierte Hund aus dem TS eingezogen ist, hat sie sich - wie auch die anderen Hunde davor - den Schlafplatz freiwillig aussuchen können. Sie hat die ersten Wochen einfach nur auf dem Boden geschlafen - bei mir und den anderen zwei Hunden im Zimmer.
Ein paar Monate später hat sie dann eine Zeit lang auch bei uns im Bett geschlafen. Jetzt aber schläft sie am liebsten in ihrem gemütlichen Körbchen im Flur - weiß aber auch, dass sie jederzeit zu uns kommen und auf dem Sofa oder bei uns im Bett nächtigen kann, wenn ihr danach ist.
Keiner dieser Hunde hat nachts jemals geheult, weil er alleine schlafen musste. Meine Hunde hatten von Tag 1 an die Wahl, in welchem Raum und auf welchem Platz sie schlafen.
Der rumänische Schäferhund-HSH-Mix liegt eng an mich gekuschelt im Bett und kriecht nachts manchmal unter die Decke, weil er das Extrabisschen Körperkontakt dann einfach braucht wie die Luft zum Atmen.
Der polnische Schäferhund-Dackel-Mix liegt eingerollt in ihrer Kuschelecke unterm Schreibtisch. Oder manchmal auf dem Sofa. Und wenn es gewittert oder heftig stürmt, dann klettert sie zu mir und dem Rüden ins Bett - weil sie dann die körperliche Nähe und die Versicherung braucht "Dir kann wirklich nichts passieren".
Und der große, imposante Schäferhundmix aus Italien? Die pennt alle paar Wochen mal bei uns im Bett, wenn die Knochen besonders bös zwicken. Oder weil sie zu faul ist, um sich zum Schlafen noch mal umzubetten.
Du siehst, liebe TE: nicht nur Chihuahuas schlafen bei Herrchen und Frauchen im Bett. Auch die großen pösen Schäferhund(mischlinge) tun das. 