Rebeccaa Ich kann euren Wunsch verstehen, aber das Problem ist: so gut wie alle kurznasigen Rassen - also Mops, French Bulldog, Boston Terrier usw. - sind krankgezüchtet. Auch wenn der Hund optisch noch Nase hat, kann es innendrin trotzdem "kaputt" sein.
Sprich: selbst wenn ihr euch jetzt einen augenscheinlich gesunden Mops vom VDH-Züchter kauft, auf Nase und Co. achtet, kann es trotzdem sein, dass ihr in 2-3 Jahren (wenn der Hund körperlich erwachsen ist) wieder beim Tierarzt steht und eine Gaumensegel-OP vornehmen lassen müsst, damit der Hund wieder normal atmen kann. Es ist in dem Fall auch nicht ausgeschlossen, dass ihr euch wieder mit regelmäßigen Besuchen beim Dermatologen herumschlagen müsst.
Das wäre übrigens auch bei Retromöpsen, Rassmos, French Bulldogs, ... so. Die Liste der unheilbar kranken Rassen ist lang. Es gibt zwar Rückzüchtungsprojekte, aber auch da wird es mehrere Generationen dauern, bis da wieder halbwegs gesunde Vertreter rauskommen.
Diese Hunde sind sehr sehr oft nur so "ruhig", dass man "alles mit ihnen machen kann", weil sie körperlich nicht anders können.
Du weißt doch sicher, wie schlecht du Luft kriegst, wenn du erkältet bist, oder? Stell dir das mal noch dutzendfach schlimmer vor - so geht es einem Mops tagtäglich. Der weiß genau, dass er körperlich nicht so kann, wie er will, und spart sich seine Energie für das Wichtigste auf.
Bitte informier dich genauestens über die Problematik. Und wenn du wirklich nicht vom Mops Abstand nehmen kannst oder willst - dann nimm bitte einen aus dem Tierschutz.